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Kinostart
23. Oktober 2008 (1h 54min)
- Regie
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Mit
Boaz Daniel, Anna Netrebko, Nicole Cabell mehr
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Genre
Musik, Romanze
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Nationalität
Österreich, Deutschland
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Paris im ausgehenden 19. Jahrhundert. Weihnachten steht vor der Tür. Die vier Künstler Rodolfo (Rolando Villazón), Marcello (George von Bergen), Schaunard (Adrian Eröd) und Colline (Vitalij Kowaljow) teilen sich eine kleine Wohnung und versuchen so gut wie möglich, mit ihren bescheidenen Mitteln zurechtzukommen. Hoffnung keimt auf, als der Musiker Schaunard, der einen Auftrag bekommen hat, mit Lebensmitteln und ein wenig Geld nach Hause kommt. Die Feiertage scheinen gerettet zu sein. Als sie sich in das Lokal Momus aufmachen, um zu feiern, bleibt Rodolfo unter dem Vorwand noch ein paar Zeilen an einem Artikel schreiben zu wollen, in der Wohnung zurück. Die schwer kranke Nachbarin Mimi (Anna Netrebko) schaut vorbei, um sich Feuer für ihre erloschene Kerze zu erbitten. Sie kommen ins Gespräch und verlieben sich unsterblich ineinander. Wenig später im Momus trifft Marcello auf seine Verflossene Musetta (Nicole Cabell), die mit ihrem neuen, erheblich älteren Liebhaber dort aufkreuzt. Die Liebe zwischen Musetta und Marcello flammt erneut auf, und die beiden kommen wieder zusammen. Ein Monat nach dem Weihnachtsabend ist die Stimmung jedoch wieder auf dem Nullpunkt. Die Kasse ist erneut leer, Mimis gesundheitlicher Zustand hat sich enorm verschlechtert und Musetta beginnt wieder mit anderen Männern zu flirten. Kann die Liebe der beiden Paare unter solchen Bedingungen bestehen?
| Verleiher | NFP | Details zum Film | - | |
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| Produktionsjahr | 2008 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Christian Schön
Die Oper ist tot – lang lebe die Oper! Man könnte meinen, dass die Zeiten der alten Dame der gepflegten Samstagabendunterhaltung vorüber sind. Die Oper war eigentlich das Massenmedium des 19. Jahrhunderts, von Wagner gar zum Gesamtkunstwerk erhoben. Das Kino, und in der Folge das Fernsehen, welches das Gesamtkunstwerk in einem kleinen Kasten jederzeit verfügbar machte, löste die Oper in ihrer ursprünglichen Funktion ab. Wirft man hingegen heute einen Blick in die Opernhäuser, ist festzustellen, dass die Plätze nach wie vor hoch begehrt sind, der Hype um Bayreuth Jahr um Jahr anhält und die Inszenierungen sich zum Teil um Aktualität bemühen, wie man es sonst nur von der Theaterbühne gewohnt ist. Nichts läge demnach eigentlich ferner, die Oper ins Massenmedium der Moderne, das Kino, zu transferieren. Umso erstaunlicher ist es, dass es bisher kaum ambitionierte Versuche in dieser Richtung gab. Robert Dornhelms „La Bohème“ kann nicht nur mit einer Starbesetzung in Person von Opernstar-Pärchen Anna Netrebko und Rolando Villazón aufwarten, sondern operiert mit einer ganz eigenen Ästhetik, die an Tim Burtons Musical-Thriller Sweeney Todd erinnert.
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Rolle: Mimì
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Rolle: Musetta
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Rolle: Alcindoro
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