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Home > Kino > Film-Archiv > Krimi > Der Knochenmann
Kinostart:
19. Februar 2009
Film auf DVD erhältlich seit: 22. Oktober 2010
Regie: Wolfgang Murnberger
Mit Josef Bierbichler, Josef Hader, Simon Schwarz,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
Österreich
.
Genre:
Krimi
,
Thriller
Laufzeit: 126 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Fox Deutschland
Inhalt: Seine Tour „Privat“ (1994) ist noch immer das meistgesehene Kabarettprogramm Österreichs. Doch auch wenn Josef Haders Wurzeln auf der Kleinkunstbühne liegen, ist er mittlerweile im Kino gleichermaßen etabliert. Denn eines ist gewiss: Hader ist immer großartig – egal, ob als Kabarettist, auf der Leinwand oder im Theater. Wenn er allerdings in die Rolle von Wolf Haas‘ Kultromanfigur Brenner schlüpft, ist Hader einfach unschlagbar. Regisseur Wolfgang Murnberger schickt seinen skurrilen Protagonisten in der Krimi-Groteske „Der Knochenmann“ wieder auf die wundersame Reise ins Herz der österreichischen Finsternis.
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
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User-Wertung(312 Bewertungen)
(4,1)
Film läuft in 1 Kino:
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Der Knochenmann [auf DVD]
ab 24,95 €
Der Knochenmann [auf DVD]
ab 5,80 €
Seine Tour „Privat“ (1994) ist noch immer das meistgesehene Kabarettprogramm Österreichs. Doch auch wenn Josef Haders Wurzeln auf der Kleinkunstbühne liegen, ist er mittlerweile im Kino gleichermaßen etabliert. Denn eines ist gewiss: Hader ist immer großartig – egal, ob als Kabarettist, auf der Leinwand oder im Theater. Wenn er allerdings in die Rolle von Wolf Haas‘ Kultromanfigur Brenner schlüpft, ist Hader einfach unschlagbar. Nach Komm, süßer Tod und Silentium schickt Regisseur Wolfgang Murnberger seinen skurrilen Protagonisten in der Krimi-Groteske „Der Knochenmann“ auf die nächste wundersame Reise ins Herz der österreichischen Finsternis.
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Mitglied seit 1.073 Tagen | 34 Userkritiken
Kritik: In vieler Hinsicht ist der Film so schräg wie so manche österreichische Bergabfahrt, und so schwarz wie der ohnmächtige Schlaf eines Philip Marlowes, nachdem er brutal niedergemacht wurde. Da fließt Blut, fliegt einer aus dem Fenster, um dann später allein auf der winterlichen Bergstraße von rassistischen Zeitgenossen im Rollstuhl stehengelassen zu werden. Irgendwo zwischen Chandler und Kottan ermittelt erfindet sich der Detektiv und Geldeintreiber Brenner. Er ist der Held, im Grunde eine gute Seele, ein bisschen heruntergekommen, ein bisschen orientierungslos, ein kleiner Pechvogel, ein Stehaufmännchen. Diesmal landet er in einem abgelegen Berggasthof, wo der Knochenmann unliebsame Gäste durch den Fleischwolf dreht. Eigentlich sucht Brenner einen Künstler, um von ihm Geld einzutreiben. Der hat sich als Frau getarnt und läßt zum Schluss die Hosen runter, um anschließend Brenners verzücktem Kompagnon Aufklärung in Sachen Geschlechtsumwandlung zu geben. Das Geschehen kommt also recht bunt und abwechselungsreich daher, bis zum Schluss auf dem Maskenball im Landgasthof alles seine Auflösung findet. Dabei leistet unser Held Schwerstarbeit. Er kommt soger bei der blonden Frau des habgierigen Sohnemanns zum Zuge, zwar nicht überzeugend, aber immerhin. So ist er halt, unser Brenner, dem auch noch beim abschließenden Gefecht ein Finger abgehackt wird. Aber was solls, er ist ja kein Pianospieler. Es versteht sich von selbst, dass dem Film kein tieferer Sinn innewohnt. Ich hab mich köstlich amüsiert, obwohl ich wegen des Dialekts nur die Hälfte verstanden habe. Die filmische Darstellung sorgt für ausreichend Verständnis. Wer die Vorgängerfilme kennt, wird hier eine weitere gelungene schräg-schwarz humorvolle Krimikomödie Haders finden.
Kritik: Jetzt ist schon wieder was passiert. Ex-Polizist Brenner (Josef Hader) gerät als Eintreiber ausstehender Auto-Leasingraten in den Landgasthof "Löschenkohl" (Josef Bierbichler - wer sonst? - spielt den gleichnamigen Wirt). Hier scheint man nicht nur den Leasingkunden Alexander Horvath nicht zu kennen - hier verarbeitet man auch die abgenagten Hühnerknochen zu Hühnerfutter. Aber das ist noch nicht alles, was einem seltsam vorkommen kann. Löschenkohl wird vom Zuhälter Ivgeniev (Stipe Erceg) erpresst. Jungwirt Pauli (Christoph Luser) will im Alleingang herausfinden, wozu sein Vater immer wieder horrende Summen vom Bankkonto abhebt. In seinem Narzissmus merkt er aber nicht, dass sich zwischen Brenner und seiner Frau Gitti (Birgit Minichmayr) zarte Bande spinnen. Während eines Maskenballs im "Löschenkohl" kommt es zum Showdown... Der dritte und härteste Brenner-Film. Die Kamera schaut immer genau hin, hier wird nichts weichgezeichnet oder beschönt. Vor allem am Anfang gelingen Wolfgang Murnberger einige brillante Einstellungen und Kamerafahrten. Diese hohe Intensität kann der Film nicht bis zum Ende hin halten. Auch die Darstellung von Gewalt und Leichenverarbeitung ermüdet auf Dauer. Aber es gibt einiges zu sehen: einen quietschgelben VW-Beetle, der plötzlich veschwindet, ein Cabrio, dem im Schneesturm das Verdeck abbricht, mehr oder weniger konservierte menschliche Finger, mißglückte Eislaufversuche, bildliche Darstellungen einer Geschlechtsumwandlung und immerhin ein Joint im Rohbau. Was mich begeisterte: Alle, wirklich alle Schauspieler wirkten total glaubwürdig, auch wenn sie noch so extreme Figuren spielten. Unterm Strich bleibt ein sehr guter Film, der die Kriminalgeschichte nur als Aufhänger nutzt, um eine total kaputte Familie zu sezieren. Bester Spruch: "Wir versichern, dass für diesen Film kein Tier gequält, kein Tier oder Mensch getötet und kein Mensch gegessen wurde." (Abspann) Fazit: Wieder ein hervorragender Brenner-Film, fast so gut wie "Silentium". Bewertung: 8 von 10 im Graben versenkte Sportwagen
Rolle: Löschenkohl
Rolle: Brenner
Rolle: Berti
Rolle: Gitti
DVD Der Knochenmann
Hinzugefügt von Filmstarts am 22. Oktober 2010
DVD Der Knochenmann
Hinzugefügt von Filmstarts am 22. Oktober 2010
Diagonale 2010: Österreichisches Filmfestival würdigt Klaus Maria Brandauer
Hinzugefügt von Filmstarts am 26. Februar 2010
Brenner zum dritten Mal im Kino
Der Knochenmann ist nach Komm, süßer Tod und Silentium ! bereits die dritte Verfilmung einer der Kultromane von Wolf Haas.
Premiere in Berlin
Der Knochenmann feierte seine Premiere im Rahmen der Berlinale 2009. Er wurde in der Sektion "Panorama" präsentiert und erhielt sehr positive Kritiken.
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