Kinostart:
23. April 2009
Regie: Lars Jessen
Mit Cecil von Renner, Ole Fischer, Pit Bukowski,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Deutschland
.
Genre:
Biografie
,
Komödie
,
Drama
Laufzeit: 90 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Piffl Medien GmbH
Inhalt: 1984 hat der Punk auch bei der Dorfjugend von Schmalenstedt Einzug gehalten: Malte Ahrens nennt sich jetzt Roddy Dangerblood (Cecil von Renner) und hängt mit Sid (Pit Bukowski), Fliegevogel (Ole Fischer), Piekmeier (Laszlo Horwitz), Flo (Daniel Michel) und Günni (Samuel Auer) biertrinkend und philosophierend in einem Waldstück herum. Anschließend pogt die Punk-Clique, den Lautstärkeregler am Anschlag, durch die Kleinstadtidylle und plant den Ausbruch aus der Provinz-Enge. Auf dem Programm steht Spießer provozieren, Jungbauern verprügeln und schließlich die Gründung einer Punk-Band. Besonders Roddy ist mit Herzblut bei der Sache.
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Pressespiegel

User-Wertung(52 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Daniela Leistikow
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Rocko Schamoni ist ein Multitalent. Im Norden der Republik kennt man den Entertainer, Musiker, Schauspieler und Clubbetreiber schon seit Längerem, 2004 hat Schamoni mit dem Roman „Dorfpunks“ seinen Ikonenstatus dann auch bundesweit zementiert. Nach einer erfolgreichen Inszenierung des Stoffes am Hamburger Schauspielhaus gelingt der episodenhaften Geschichte um eine Gruppe Provinz-Punks nun der Sprung auf die Leinwand. Obwohl kein Film auch nur annährend mit Rocko Schamonis Liveauftritten konkurrieren kann, ist Regisseur Lars Jessen (Der Tag als Bobby Ewing starb) ein Coming-Of-Age-Film gelungen, der nicht die typischen ersten Male des Erwachsenwerdens uninspiriert abhandelt. Stattdessen stehen die lustigen Seiten des Punkseins im Vordergrund. „Dorfpunks“ ist Pogo für die Lachmuskeln.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
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insgesamt 4 Kritiken
ThomasEdgar
Mitglied seit 1.073 Tagen
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34 Userkritiken
Bewertung:
(3)
Kritik:
Der Film ist eine gelungene Millieustudie einer Jugendkultur, die sich über den Punk, Musik, Alkohol und Nikotin definiert. Auf dem dörflichen Hintergrund einer abgelegenen Küstenregieon gelingt dies auf fast liebevolle Weise. In einer Großstadt sähe das anders aus.
Ich hab den Eindruk, der Film will genau diese Situation von sechs Jugendlichen charakterisieren. Sie bedienen sich der Symbolik des Punk-Protestes, ohne wirkliche Konfrontation zu leben. Die Reibereien mit dem Elternhaus, den höher gestellten Gymnasialtöchtern oder die Schlägerei mit den Faschos wirken harmlos, werden stellenweise zur Karikatur. Selbst wenn der Punk vor dem Auftritt einen anderen anpisst, wirkt das eher komisch als ekelhaft. Bei der ganzen Szenerie werde ich an Werner erinnert, wo Prollgehabe und norddeutscher Zungenschlag sich zu einer prägnanten Komik verbinden. So gesehen ist der Film durchaus gelungen.
Der Film beschreibt die Entwicklung einer Gruppe, die zunächst von der Musik-Idee zusmmengehalten wird. An dem Punkt, an dem es ernst wird, also tatsächlich geübt werden muss, gehen letzlich die Meinungen und auch die Gruppe auseinander. Hierin liegt ein interessanter Dankansatz zur Reiz- und Motivationsüberflutung unserer Zeit. Sie bietet viele Möglichkeiten, letztlich wird keine genutzt. Die Gruppe bringt bei keinem Auftritt einen Song zustande. Da hilft auch nicht die Unterstützung des engagierten Musikwirts mit seiner Nachhilfe in Popmsik.
Hier bleibt bei mir ein Fragezeichen: Warum ist der Wirt bei der letzten Begegnung mit dem Held abweisend? Der Film gibt hierzu keine Antwort, vielleicht finde ich diese im Buch. Der Film hinterläßt wegen seiner Harmlosigkeit keinen bleibenden Eindruck. Nichts ist wiklich überraschend, spannend oder schockierend. Er will auch nichts dergleichen. Positv ist die schauspielerische Leistung.
Verfasst am 27.06. um 20:15 Uhr -
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Besetzung und Stab
Cecil von Renner
Rolle: Roddy Dangerblood
Ole Fischer
Rolle: Fliegevogel
Pit Bukowski
Rolle: Sid Schick
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Gast - Mittwoch, 08. Februar um 11:37