Kinostart:
21. Dezember 1979
Regie: George A. Romero
Mit Lane Carroll, Will MacMillan, Harold Wayne Jones,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Fantasy
,
Sci-Fi
,
Thriller
Laufzeit: 103 Minuten.
Produktionsjahr:
1973
Inhalt: Der Absturz eines Militärflugzeugs mit chemischer Waffe an Bord sorgt dafür, dass das Grundwasser der Kleinstadt Evans City in Pennsylvania verseucht wird. Zahlreiche Bewohner, die mit dem Gift in Berührung kommen, verwandeln sich in unberechenbare Psychopathen. Auf Befehl von Colonel Peckam (Lloyd Hollar) beginnt das Militär damit, die Stadt abzuriegeln und die Infizierten in einer Schule zu isolieren. Wer sich weigert, wird erschossen. Während der widerwillig eingeflogene Wissenschaftler Dr. Watts (Richard France) nach einem Gegenmittel forscht, versuchen Feuerwehrmann David (W.G. McMillan), Krankenschwester Judy (Lane Caroll) und Kumpel Clank (Harold Wayne Jones) zu fliehen. Ein Vorhaben, das angesichts der vielen Psychopathen und Soldaten in der Stadt nicht leicht ist...
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Björn Helbig
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Fünf Jahre nachdem Kultregisseur George R. Romero 1968 mit Die Nacht der lebenden Toten seine weltbekannte Zombie-Reihe eröffnete, schuf er mit „Crazies“ einen kleinen, dreckigen Film, der viele Motive seines Debüts weiterführte und spätere bereits vorwegnahm. Auch wenn seine Anklage von Politik und Militär bisweilen holzschnittartig ausfällt, ist dem damals 33-jährigen Romero dennoch ein beachtlicher Film gelungen, der zu Unrecht einen nur geringen Bekanntheitsgrad genießt.
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insgesamt 1 Kritik
Telefonmann
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232 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Von "The Crazies" hatte ich schon einiges gehört, doch hatte ich nie so richtig Lust den Film zu gucken. Nun habe ich es mal gemacht. Meine Erwartungen waren neutral, ich habe da weder einen schlechten, noch einen herausragenden Film erwartet. Im Endeffekt muss ich sagen, dass ich überrascht wurde, denn "The Crazies" hat mir gut gefallen.
Man wird gleich am Anfang ins Geschehen geworfen und Erklärungen gibt es erstmal nicht. Das sorgt dafür, dass es gleich von Anfang an recht spannend ist. Nach für nach löst sich das Ganze auf. Die Geschichte ist heutzutage nichts Neues mehr, aber damals sicher sehr innovativ gewesen. Für viele Filme dient "The Crazies" bestimmt auch als Grundlage, wenn man z.B. mal einen näheren Blick auf die Geschichte von "28 Days Later" wirft.
"The Crazies" ist sehr gesellschaftskritisch, was man von Romero ja kennt. Man könnte fast sagen, dass dieser Film eine Art Aufwärmung für "Dawn of the Dead" darstellt. Ich hatte zwar gedacht, dass es hier um Zombies geht, was nicht wirklich der Fall ist, aber Ähnlichkeiten dazu gibt es trotzdem.
Die Darsteller spielen allesamt überzeugend. Das Quintett, welches auf der Flucht ist, wird sehr sympathisch verkörpert, aber auch die anderen Figuren überzeugen. Eine richtige Charakterisierung erfahren die Personen zwar nicht, aber sie sind auch nicht völlig belanglos.
Eine richtige Stärke des Films ist die Atmosphäre. Von Anfang an ist diese bedrohlich und pessimistisch. Es gibt auch kein richtiges Happy-End, was ich gut finde. Ein tolles Stilmittel ist, dass die Soldaten allesamt in den weißen Anzügen rumlaufen, was ihnen irgendwie die Menschlichkeit nimmt und sie bedrohlich macht. Die Gesellschaftskritik kommt in vielen Szenen sehr gut heraus.
Dazu gibt es dann noch eine gelungene Inszenierung. Der Score hat mir ebenfalls gut gefallen. Zum Schluss noch was zu der Brutalität, mit der man ja bei einem Romero-Film rechnen darf. Nun ja, man darf keinen richtigen Splatter erwarten, immerhin ist der Film auch von 73, aber es gibt dennoch einige blutige Szenen. Diese stellen meist blutige Einschüsse dar. Insgesamt kann man mit dem Härtegrad zu Frieden sein. Die Effekte sind dabei immer solide gemacht.
Fazit: Romero hat mit "The Crazies" ein bedrohliches Szenario entwickelt, welches wirklich sehr atmosphärisch und spannend ist. Die Darsteller überzeugen alle, die Inszenierung ist gekonnt und auch blutig wird es ab und zu. Ein kleiner Klassiker, welcher mir gut gefallen hat.
Verfasst am 03.08. um 15:00 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,5) bei 2 Pressewertungen.
Empire
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Slant Magazine
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Besetzung und Stab
Will MacMillan
Rolle: David
Harold Wayne Jones
Rolle: Clank
Lloyd Hollar
Rolle: Colonel Peckem
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 18:28