-
Kinostart
24. Februar 1994 (2 Std. 5 Min.)
- Regie
-
Mit
Tom Hanks, Denzel Washington, Mary Steenburgen mehr
-
Genre
Drama
-
Nationalität
USA

- Kinoprogramm
- Trailer & Clips
- Cast & Crew
- Kritiken
- Bilder
- DVD
- Wissenswertes
So sieht ein gelungener Berufsstart aus: Andrew Beckett (Tom Hanks) hat sein Studium an der renommierten Universität von Pennsylvania erfolgreich beendet und arbeitet nun in einer der besten Kanzleien Philadelphias. Bald schon wird er Partner! Bislang ist es Beckett gelungen, seine Homosexualität und HIV-Positivität erfolgreich zu vertuschen. Als erste äußerliche Symptome sichtbar werden, verschwindet urplötzlich eine wichtige Prozessakte, für die Beckett Verantwortung trug, und die dazugehörige Computerdatei ist gelöscht. Zwar kann gerade noch rechtzeitig das Schlimmste verhindert werden, doch der einstige Protégé wird in Windeseile fallengelassen. Damit will sich der zunehmend geschwächte Beckett nicht abfinden - er bittet den Afroamerikaner Joe Miller (Denzel Washington), seinen Fall zu übernehmen...
Verleiher | - | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
Produktionsjahr | 1993 | Besucher | - | |
VOD-Starttermin | - | Budget | 26 Mio. Dollar |
Von Jonas Reinartz
Dem sonst so lässigen Sonnyboy wird sichtlich unwohl, immer stärker regt sich in ihm die Besorgnis. Hat sein ausgemergeltes Gegenüber wirklich seine Mütze auf den Schreibtisch gelegt? Haben seine Finger tatsächlich eine Zigarre (sie ist zwar in Plastik verpackt, aber man weiß ja nie) angepackt? Hier handelt sich um eine zentrale Szene aus Jonathan Demmes vielfach preisgekröntem Aids-Drama „Philadelphia“, in welcher der sterbenskranke Protagonist seinen Kollegen um juristischen Beistand bittet. Dieser lehnt ab und lässt sich im Anschluss von einem Mediziner versichern, dass die todbringende Krankheit nur durch Körperflüssigkeiten übertragen werden kann, ganz gewöhnlicher Kontakt folglich völlig unbedenklich ist. Später wird der Bedenkenträger sich zwar umentscheiden, bedeutend sind seine Vorbehalte dennoch. „Philadelphia“ mag aus heutiger Sicht gelegentlich etwas zu schematisch oder didaktisch erscheinen; 1993, im Jahr seines Erscheinens, waren wesentliche Aspekte der Epidemie der breiten Öffentlichkeit aber noch nicht geläufig und es herrschte allgemeine Verunsicherung. Regisseur Demme hatte nach seinem Triumph mit Das Schweigen der Lämmer freie Hand erhalten und schuf einen eminent wichtigen Beitrag zu einer brisanten Thematik. In seiner niemals kitschigen Emotionalität erweist sich dieser Kassenerfolg als äußerst bewegendes Dokument eines langsam voranschreitenden Umdenkens, was ihm auch filmhistorische Bedeutung sichert.
-
Rolle: Andrew Beckett
-
Rolle: Joe Miller
-
Rolle: Belinda Conine
-
Rolle: Charles Wheeler
-
Chicago Sun-Times
-
Reelviews.net
-
Slant Magazine
Die neueste positive Kritik
von
niman7
am Mai 05, 2012
Philadelphias ist wirklich ein sehr guter Film. Das Beste ist einfach, dass der Regisseur sich nicht darum kümmert wie Tom Hanks Aids bekommen hat oder mit wem. Der Film ist zu keiner Zeit kit... Mehr lesen
-
2 Kritiken 67%
-
0 Kritiken 0%
-
1 Kritik 33%
-
0 Kritiken 0%
-
0 Kritiken 0%
-
0 Kritiken 0%
-
Die FILMSTARTS-TV-Tipps (23. bis 29. Dezember)
Diese Woche mit einer Braut auf Rachefeldzug, dem wohl größten Fan von Schweinebacken und dem beliebtesten aller Avenger.
-
Das verlorene Symbol: Tom Hanks dabei, Ron Howard fraglich
Das verlorene Symbol: Tom Hanks dabei, Ron Howard fraglich
-
Catherine Hardwicke: Twilight-Regisseurin verfilmt Hamlet
Catherine Hardwicke: Twilight-Regisseurin verfilmt Hamlet
Das könnte Dich auch interessieren: Die besten Filme 1993, Das beste aus dem Genre Drama von 1993
Zurück nach oben
Alle Top-Trailer
Festivals & Preise
In Produktion
Videos
Videos
Alle Kino-Nachrichten
Wird geladen …