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„Fair Game“ zeichnet einen der entscheidendsten Skandale der jüngeren US-Geschichte nach – Valerie Plames (Naomi Watts) Enttarnung, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Politik der Bush-Regierung steht. Die öffentliche Diskreditierung der CIA-Agentin wurde von den Medien als unmittelbare Rache-Aktion gegen ihren Gatten Joseph Wilson (Sean Penn) interpretiert, der maßgeblich an der Aufklärung der haltlosen Vorwürfe, das Hussein-Regime verfüge über Massenvernichtungswaffen, mitgewirkt hatte...
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3,0
solide
Fair Game
Von Christoph Petersen
Die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen im Irak sind ein amerikanisches Trauma, das zumindest die Demokraten unter den Filmemacher nicht so schnell vergessen und immer wieder kritisch aufgreifen und hinterfragen werden. Auch Doug Limans prominent besetzter Politthriller „Fair Game" mit Naomi Watts und Sean Penn schlägt nun in diese Kerbe. Dafür bedient sich der Regisseur eines wahren Falles, der in den USA wochenlang die Medien dominierte, in Deutschland aber weit weniger bekannt geworden ist: Valerie Plame wurde 2003 durch ein gezieltes Leck in der Bush-Administration als CIA-Agentin enttarnt, um damit ihrem öffentlich gegen die Regierung wetternden Ehemann zu schaden. Plames Karriere war damit beendet und ihr Familienleben wurde auf eine harte Probe gestellt. In die Geschichtsbücher ist der Vorfall, für den später der Stabschef des Vizepräsidenten den Kopf hinhalten musste, als
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2:08
1:43





Absolut starker Film. Wer spätestens zur Mitte des Filmes ein flaues Gefühl in der Magengegend bekommt, der hat den Film auch verstanden. Wer sich in der Zeit zwischen 9/11 und dem Einmarsch im Irak mit den Hintergründen auseinandergesetzt hat, findet den Film auch jetzt noch (oder gerade jetzt) spannend. Eigentlich müsste man G.W.Bush heute noch eine runter hauen. Naomi Watts und Sean Penn spielen absolut Top. Auch die Nebenrollen stark ...
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Sehr interessanter Politthriller. Grandiose Geschichte, deren wahrer Hintergrund emotional aufwühlt und nachdenken lässt. Sehr gut auch dargestellt wie Desinformation und Hetze funktionieren kann.
Hervorragender Polit- Thriller, der einen Focus auch auf die Zerstörungskraft von Fake und Bosheit auf Familien setzt. Das gibt dem Trauerspiel zusätzliche Tiefe, ohne theatralisch zu sein. Inszenierung, Cast und Musik sind erstklassig. Ein Film dieser Art würde unserem Land auch gut zu Gesicht stehen, Skandale gibt und gab es ja leider genug.
Sehr guter Film der zeigt was Propaganda, Fake Informationen und die Staatsmacht alles verursachen können. Top aktuell, denn es zeigt, dass es zwischen Russland und den USA eigentlich keinen Unterschied gibt.
Produktionsländer
USA,
Vereinigte Arabische Emirate
Verleiher
Tobis Film
Produktionsjahr
2010
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
22 000 000 USD
Sprachen
Arabisch, Englisch, Französisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-
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