Kinostart:
2. Dezember 1993
Regie: Marco Brambilla
Mit Sylvester Stallone, Wesley Snipes, Sandra Bullock,
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Produktionsland:
Vereinigte Staaten
.
Genre:
Sci-Fi
,
Action
Laufzeit: 115 Minuten.
Produktionsjahr:
1993
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: 1996 (gemeint ist die nahe Zukunft): Polizist John Spartan (Sylvester Stallone) ist kein Mann für subtile Ermittlungen, sondern ein Kerl fürs Grobe. Um die Schurken dingfest zu machen, wird schon mal der eine oder andere Wolkenkratzer in Schutt und Asche gelegt. Als Simon Phoenix (Wesley Snipes), durchgeknallter Superschurke und lärmender Soziopath, sich mit einer ganzen Ladung voller Geiseln in einem Fabrikkomplex verschanzt, greift Spartan als Ein-Mann-Armee ein und stellt den Bösewicht. Dem gelingt allerdings noch die Sprengung des Gebäudes, mit der er die Geiseln in den Tod reißt. Neben Phoenix wird dafür auch sein Verfolger Spartan strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen: Die beiden müssen im weiterentwickelten Strafvollzug für viele Jahre in den Kälteschlaf. Erst 2032 gelingt dem für eine Anhörung aufgetauten Phoenix die Flucht aus dem Knast. Nach einem gewaltigen Erdbeben hat sich die Welt inzwischen von Grund auf gewandelt, Gewalttätigkeit ist in der Gesellschaft unter Führung des Obergurus Dr. Cocteau (Nigel Hawthorne, Richard III, „Amistad“) etwas völlig Fremdes geworden. Für Phoenix ist das neue San Angeles somit das reinste Schlaraffenland, ungehindert kann er eine Schneise der Gewalt schlagen. Bis ein alter Haudegen der Polizei sich an den Mann erinnert, der Phoenix seinerzeit zur Strecke gebracht hatte: den Demolition Man…
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
(2,5)
User-Wertung(4769 Bewertungen)
(3,2)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Martin Soyka
(3,5)
Die Karriere von Sylvester Stallone lässt sich in mehrere Abschnitte unterteilen. In der frühen Phase hatte er beachtliche kreative Erfolge, wo er mit Rocky und Rambo zwei Archetypen des modernen Actionkinos verkörperte. Nach einer Zeit, in der er die erworbenen Meriten in Mainstream-Actionern gnadenlos verkaufte, wurde der Mime allmählich vom Alter eingeholt und versuchte sich Anfang der 90er Jahre erfolglos in Komödien („Oscar“, „Stop! Oder meine Mami schießt“). Bevor er mit seiner Rocky Balboa/John Rambo-Wiederbelebung nach langer Durststrecke ein zweites Comeback feierte, musste sich Stallone auch schon 1993 mit dem krachenden Doppel Cliffhanger und „Demolition Man“ an die Actionfront zurückkämpfen. Und „Demolition Man“ ist neben dem zwei Jahre später entstandenen Judge Dredd ein Beispiel für comichaft überspitzte Stallone-Figuren. Dass die ganze Angelegenheit nicht aus dem Ruder läuft, ist weniger dem Titelhelden geschuldet als vielmehr dem Augenzwinkern, mit dem Regisseur Marco Brambilla seine Mär um einen in die Zukunft versprengten Polizisten erzählt.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,2)
bei
4769 Wertungen
insgesamt 3 Kritiken
Coconutpete
Mitglied seit 960 Tagen
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31 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Das ist wirklich ein sehr gelungener Film. Sehr witzig und gleichermaßen tolle Action und coole Sprüche!
Wesley Sniper liefert eine seiner besten Leistungen überhaupt ab und Stallone ist wie üblich in guter Form.
Der Film ist einfach tolles Popcornkino und unterhaltsam zu jeder Sekunde.
Die Actionszenen sind gut ins Szene gesetzt und die Sprüche sind herrlich übercool gesprochen.
Dazu gesellt sich eine große Packung Humor, die aus dem Film eben nicht nur einen Actionreißer macht.
Verfasst am 16.11. um 19:40 Uhr -
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QuintusDias1994
Mitglied seit 474 Tagen
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33 Userkritiken
Bewertung:
(3)
Kritik:
"Demolition Man", ein Sylvester Stallone Vehikel aus dem Jahre 1993 ist ein überdurchschnittlicher Actionfilm, der mit einer interessanten Zukunftsidee punkten kann.
Sylvester Stallone spielt seinen knallharten Cop mit einer der lustigsten Onelinersammlung der 90er gewohnt routiniert, ohne seiner Figur allerdings über das normale Spektrum normaler Actionhelden hinausreichende Facetten abgewinnen zu können.
Der Antagonist, Wesley Snipes hingegen überzeugt als herrlich durchgeknallter Anarchist mit absolutem Overacting.
Die damals noch unbekannte Sandra Bullock, die später mit "Speed" noch einen absoluten Actionmeilenstein drehen sollte hingegen mimt Ihre Zukunftsfrau mit Angst vor Körperkontakt und ihrer (extrem amüsanten) Verdrehung von Onelinern des Actionkinos mit sichtlichem Vergnügen, weshalb es unverständlich ist warum sie für diese Rolle für die Goldene Himbeere nominiert wurde.
Die extrem überdrehte Action überzeugt größtenteils durch Einfallsreichtum und gute Schnitte.
Wo der Film allerdings extrem viel Potenzial verschenkt ist die Story.Hätte man das interessante Zukunftsszenario weitergedacht, mit mehr Anspruch unterfüttert und wäre das ganze mit ein wenig mehr Ernsthaftigkeit angegangen worden, hätte der Film durchaus ein ausgezeichneter Sci-fi Thriller werden können.
Trotzdem ist "Demolition Man" ein launiger Actionstreifen, und definitiv eines der besseren Sylvester Stallone Vehikel.
Verfasst am 22.05. um 13:28 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(2,5) von 1 Pressetitel(n)
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Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Sylvester Stallone
Rolle: John Spartan
Wesley Snipes
Rolle: Simon Phoenix
Sandra Bullock
Rolle: Lenina Huxley
Nigel Hawthorne
Rolle: Dr Raymond Cocteau
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Gast - Freitag, 10. Februar um 07:46