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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Der Biber
Kinostart:
19. Mai 2011
Regie: Jodie Foster
Mit Mel Gibson, Jodie Foster, Anton Yelchin,
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Originaltitel: The Beaver
FSK ab 6 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 91 Minuten.
Produktionsjahr:
2011
Verleiher: Concorde Filmverleih GmbH
Inhalt: Walter Black (Mel Gibson) ist Leiter der Spielzeugfirma JerryCO, Gatte einer liebevollen Frau (Jodie Foster) und Vater von zwei Söhnen (Riley Thomas Stewart und Anton Yelchin). Doch Walters augenscheinlich so glückliches Dasein droht immer mehr aus den Fugen zu geraten. Seit einiger Zeit leidet der Familienvater unter schweren Depressionen, die letztlich sogar dazu führen, dass ihn seine Ehefrau vor die Tür setzt. Der siebenjährige Henry hat unter der Trennung schwer zu leiden. Porter ist froh, seinen Vater loszuwerden - er möchte ohnehin bald ausziehen. Durch Zufall findet der am Boden zerstörte Walter eine Biber-Handpuppe im Müll, an der er schnell Gefallen findet. Als er sich in seinem Hotelzimmer umbringen möchte, spricht der Biber das erste Mal zu ihm, er möchte ihm helfen. Fortan dient das Plüschtier als Sprachrohr der gescheiterten Existenz Walters – und gibt ihm die Chance, wieder Kontakt zu seiner Frau und seinen Kindern aufzunehmen...
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(2,8)
User-Wertung(1539 Bewertungen)
(3,5)
Es war eine lange und fruchtbare Beziehung – doch nun ist es aus zwischen Oscar-Preisträger Mel Gibson („Braveheart") und Hollywood. Bereits nachdem er 2006 sternhagelvoll am Steuer erwischt wurde und seinen Polizei-Häscher daraufhin mit einer antisemitischen Schimpfkanonade eindeckte, wandte sich der überwiegende Teil der Traumfabrik-Gemeinde vom Melraiser ab. Trotz seiner starken Performance in Martin Campbells „Auftrag Rache" blieb ein (erfolgreiches) Comeback aus, es ging sogar noch weiter bergab. 2009 gelangten Mitschnitte eines Telefonats ins Netz, in dem er seine damalige Lebensgefährtin Oksana Grigorieva – gelinde gesagt politisch unkorrekt – zum Teufel jagte. Sein unbetiteltes Wikinger-Epos wurde kurz darauf auf Eis gelegt; der für die Hauptrolle vorgesehe Leonardo DiCaprio hatte beschlossen, sich nun lieber doch nicht mit dem Mel non grata blicken zu lassen. Sonderlich überraschend kam es so auch nicht, als die „Hangover 2"-Crew Gibsons bereits abgedrehtes Cameo aus dem Comedy-Sequel rausprotestierte. Viele Freunde sind ihm nicht geblieben; die wenigen allerdings stehen zu ihm. Jodie Foster, die selber ein unverhohlen feindseliges Verhältnis zur Klatschpresse pflegt, ist nicht nur für ihren alten Weggefährten in die Bresche gesprungen, sondern hat ihn gleich noch als Hauptdarsteller für ihr Familiendrama „Der Biber" verpflichtet. Ein Glück! Denn mit Fosters inszenatorischer Sensibilität, vor allem aber Gibsons aufopferungsvollem Spiel wird Kyle Killens seit Jahren heiß gehandeltes Skript über einen suizidalen Vater und Ehemann, für den eine Handpuppe zum Sprachrohr wird, kraftvoll und bewegend auf die Leinwand übertragen.
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Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Der Biber war ein recht interessanter Film. Ein ziemlich verrückte Idee. Ein Spielzeugfabrikant leidet unter Depressionen. Er findet jedoch ein Biber Handpuppe. Kurz bevor er sich umbringen will, rette er sein Leben und er fühlt sich besser und "geheilt". Jodie Foster hat mit Mel Gibson einen wunderbaren Schauspieler ans Land gezogen. Ich bin kein Fan von Mel Gibson aber hier fand ich ihn einfach grandios. Es ist unglaublich wie er mit so einer Puppe durch eine Menge läuft und so redet als würde nur die Puppe reden. Oder das er immer wieder zwischen gut gelaunt und schlecht gelaunt wechselt. Foster war immer sehr gut. Von der Story her fand ich den Film aber nicht so wirklich toll. Es hat toll angefangen. Man erfährt auch gleich weshalb er unter Depressionen leidet und wie sich das auf seine Familie ausgewirkt hat. Dann kommen so unnötige Dinge rein. Wie zum Beispiel die Liebesgeschichte seines Sohnes. Da ist man einfach tief im Drama drin und leidet richtig mit Mel mit und dann kommt so eine dämliche Teenie Love Story dazwischen. Hätte echt nicht sein müssen und dürfen. Das Ende war sehr übertrieben. So einen Film hätte man sicher auch anders zu Ende erzählen können als so. Die Musik kann ich auch sehr positiv erwähnen. Hat mir gut gefallen und war auch passend gewählt. FAZIT: Der Biber ist kein überragender Film. Ich würde ihn sogar eher als Schwach bezeichnen. Das liegt einfach daran das so viele unnötige Dinge in die Geschichte mitgemischt werden und einige Szenen einfach zu übertrieben sind. Den Film sollte man sich trotzdem aufgrund der "bescheuerten" Story anschauen und einen sehr tollen Mel Gibson nicht verpassen darf.
Mitglied seit 1.144 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: Mel Gibson und alle seiner Darsteller spielen in dem Film sehr gut. Es gibt durchaus witzige Szenen und besonders die Erklärung für Walters Depression ist schon echt interessant. Allerdings ist das einer meiner zwei großen Kritikpunkte: Zu wenig wird hier erklärt, zu wenig konsequent draufgehalten. Das mag auch an der Kürze des Films liegen. - Zum anderen nervt der Plot um den Sohnemann durchaus. Die Szenen, die bei Filmstarts hier beschrieben werden, finden ganz am Anfang statt und sind eigentlich auch nur die einzigen Beiden, die man "braucht". Davon ab nämlich findet dieser Nebenplot seltsam abgeschnitten vom Rest statt. Auch haben Walter und er auch kaum gemeinsame Szenen. Zudem: So wirklich interessant ist die High School Romanze auch nicht. Ich finde, man hätte das kürzen oder ganz anders einbauen müssen.
Presseschnitt:
(2,8) bei 6 Pressewertungen.
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Rolle: Walter Black
Rolle: Meredith Black
Rolle: Porter Black
Rolle: Henry Black
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Carrey und Carell an der Biber-Handpuppe
Jim Carrey und Steve Carell spielten mit dem Gedanken, die Hauptrolle zu übernehmen.
Terminverschiebung
Ursprünglich hätte "Der Biber" früher in den Kinos anlaufen sollen. Als Mel Gibson mit dem Angriff auf seine Ex-Freundin für Schlagzeilen sorgte, wurde der Starttermin nach hinten verschoben.
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