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Home > Kino > Film-Archiv > Thriller > Kalifornia
Kinostart:
25. November 1993
Regie: Dominic Sena
Mit Brad Pitt, Juliette Lewis, David Duchovny,
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Produktionsland:
USA
.
Genre:
Thriller
,
Drama
Laufzeit: 118 Minuten.
Produktionsjahr:
1993
Inhalt: Brian Kessler (David Duchovny) ist fasziniert von Serienmördern. Der Journalist plant mit seiner Freundin, der Fotografin Carrie (Michelle Forbes), für die Recherche zu seinem Buch über Serienmörder eine Tour durch die Staaten mit dem Ziel Kalifornien. Der Weg soll sie vorbei führen an den berüchtigtsten Mord-Schauplätzen der US-Geschichte. Eine Frage im Speziellen treibt ihn: „What’s the difference between a killer and anyone of us? What was that what they had – or didn’t have – that they separated from us?” Um die Fahrtkosten zu teilen, annoncieren sie ihren Trip. Nur ein Pärchen meldet sich auf die Anzeige: Early Grayce (Brad Pitt) und Adele Corners (Juliette Lewis), White Trash, wie er im Buche steht, und somit das vollendete Gegenbild zu den yuppiesken Brian und Carrie.
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
(4,2)
User-Wertung(1044 Bewertungen)
(3,3)
Dominic Senas Kinodebüt und Serienkillerfilm „Kalifornia“ erweist sich aus heutiger Sicht als wichtiges Sprungbrett für fast alle Beteiligten in tragenden Rollen. David Duchovny trat noch im Produktionsjahr seinen Dienst als I-want-to-believe-Mulder an und etablierte sich als einer der populärsten TV-Protagonisten der 1990er Jahre, während Juliette Lewis in den folgenden Jahren in Klassikern wie Natural Born Killers oder From Dusk Till Dawn glänzte. Brad Pitt, der einen beachtlichen Killer gibt, wechselte zwei Jahre später die Seiten, um in Sieben selbst auf Serienmörderjagd zu gehen und sich endgültig auf Hollywoods A-Liste zu positionieren. Nur für Dominic Sena hat es schlussendlich nicht gereicht. Zwar bediente er mit Nur noch 60 Sekunden und Passwort: Swordfish das Popcorn-Kinosegment noch recht manierlich, doch auch dort stößt man auf die gleiche Malaise, an der auch „Kalifornia“ krankt: Hinter Senas Faible für eine stylishe Inszenierung tritt Inhalt und konsequente dramaturgische Auseinandersetzung leider zurück und entschleunigt so die Wucht der mitunter packenden Charaktere.
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Mitglied seit 603 Tagen | 31 Userkritiken
Kritik: Wer Domicice Senas Filme nicht kennt hat definitiv ein paar der größten sommerblockbuster der letzten paar jahre verpasst. Mit "Nur nich 60 sekunden" und "Passwort Swordfish" brachte er unterhaltungskino von Epischem Ausmaß auf die Kinoleinwände. Sein erster Film Kalifornia dagegen ist ruhiger und kleiner. Auf einer Vierecksbeziehung aufgebaut bietet er einen Interesanten kleinen Thriller der leider auch seine Macken hat. Wie jeder andere Sena Film ist auch dieser Unglaublich stylisch gedreht und nur mit den besten der besten besetzt. Auch wenn diese zur Zeit des Kinostarts noch nich als das anerkannt wurden. Der Film geht um ein Yuppie-Paar das, für ein Sachbuch durch Amerika reißt um bekannte Tartorte zu besuchen. Als Begleiter holen sie sich zwei Hinterwäldler ins Boot von denen der Mann ein Serienkiller ist. Die beiden Welten werden schon zu anfangs von Sena stilistisch gut umgesetzt. Während die Welt der Yuppies in stylischem schwarz weiß glänzt, ist die der Trailerpark bewohner in erdiges braun getaucht. Sobald die Reisegruppe auf der Straße ist wird braun für jede Szene zur dominierenden Farbe. Die Rauhe und Harte Welt der Trailerparkbewohner wird als die Urform des Amerikanischen Lebens dargestellt. Eine weitere veränderung sobald sie unterwegs sind ist das sich die Truppe in gleich geschlechtliche Lager einteilt. Während Yuppie Brian ist Phasziniert vom rauhen Urmännlichen Early, während Brians fräundin Carrie sich für die zurückgebliebene Adele interessiert. In diesen Gruppen werden die wichtigsten Dialoge gesprochen. Hier ist das erste Manko des Films. Während Forbes und Lewis beide klasse spielen und sich in ihren Dialogen nichts nachstehen, ist das schauspielerische Gleichgewicht von Brad Pitt und David Duchonvy gestört da Pitt ( in seiner Paraderolle als karismatischer Irrer) Duchonvy in Grund und Boden spielt. Im letzten drittel des Films wird dann Pitt als Mörder offenbahrt. Die Dialoge werden jetzt härter und die Charakter Interesanter. Und Duchonvy kommt aus seinem Schneckenhaus heraus. Die ganze Truppe steuert auf eine totale Kollision hin. Leider fällt das Finale da zu milde aus. Gesellschafts kritisch und satirisch gibt sich Sena hier weniger als es gut wäre. Zwar werden Yuppies und Hinterweltler gleicherweiße angegriffen aber eine ordentliche Portion Biss hätte dem Film nicht geschadet. Fazit: Sena konnte aus seiner guten Idee leider nicht das Maximum rausholen hat aber trotzdem einen super Film geschaffen der einem noch lange im Gedächtniss bleibt.
Mitglied seit 1.450 Tagen | 232 Userkritiken
Kritik: "Kalifornia" ist ein kleiner, ruhiger Thriller, der kein Meisterwerk darstellt, aber immerhin zu fesseln vermag. Eigentlich wird der Film von nur vier Charakteren getragen und ist auch deshalb so ruhig. Dazu kommt noch die ruhige Inszenierung, welche aber sehr zum Film passt. David Duchovny und Michelle Forbes spielen ein Paar. Die beiden spielen ihre Rollen solide, aber nicht meisterhaft. Das Gegenstück zu ihnen ist das zweite Pärchen, gespielt von Brad Pitt und Juliette Lewis. Eigentlich mag ich beide nicht besonders, aber sie spielen ihre Rollen in diesem Film sehr gut. Brad Pitt, mit Bart, als ruhiger aber gelegentlicher ausrastender Killer konnte mich sofort überzeugen und Juliette Lewis als kleines Dummchen ebenfalls. Storytechnisch hat "Kalifornia" nicht sonderlich viel zu bieten. Allerdings wird das hier auch nicht weiter benötigt, denn der Film bietet eine ganze nette Idee. Brian, der ein Buch über die bekanntesten Serienmörder schreiben will, hat auf einmal einen Mörder bei sich mit im Auto sitzen. Natürlich weiß er das anfangs nicht. Als Zuschauer weiß man es allerdings schon und daraus entsteht eine gewisse Spannung. Der Film nimmt sich seine Zeit und die Handlungen überschlagen sich nicht. Langweilig wird es aber trotzdem kaum, weile eine interessante Grundidee vorhanden ist, die sich auch über den ganzen Film erstreckt. Brian überlegt, wie so ein Mörder tickt, und freundet sich nebenbei fast mit einem an. Am Ende erkennt er, dass Mörder gar nicht unbedingt so anders sind wie man selbst. "Kalifornia" ist nicht nur ein Thriller sondern auch ein Roadmovie und wird durchgehend von einem passenden Score begleitet. Eine FSK-18 Freigabe wäre nicht unbedingt nötig gewesen, aber es gibt schon ein paar - wenn auch nicht explizite - Gewaltszenen zu sehen. Am Ende wird es dann auch noch mal recht spannend und somit bleibt ein recht guter Film. Fazit: Wer nichts gegen eine ruhigen kleinen Thriller hat, der mit Roadmovie Elementen gespickt ist, keine besondere Story, aber eine nette Idee liefert und eigentlich ein Mainstream-Film ist, der kann sich "Kalifornia" ruhig mal ansehen, denn genau ein solcher Film liegt hier vor.
Presseschnitt:
(4,2) bei 3 Pressewertungen.
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Rolle: Early Grayce
Rolle: Adele Corners
Rolle: Brian Kessler
Rolle: Frau Musgrave
Die FILMSTARTS-TV-Tipps (25. November bis 1. Dezember)
Hinzugefügt von Filmstarts am 25. November 2011
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