Kinostart:
4. Februar 2010
Film auf DVD erhältlich seit: 4. Juni 2010
Film auf Blu-ray erhältlich seit: 4. Juni 2010
Regie: Daniel Alfredson
Mit Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Lena Endre,
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Originaltitel: Flickan som lekte med elden
Produktionsland:
Schweden
.
Genre:
Krimi
Laufzeit: 129 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Verleiher: NFP
Inhalt: Das „Millennium“-Magazin von Star-Journalist Mikael Blomkvist bekommt eine brandheiße Story angeboten. Der junge Reporter Dag Svensson (Hans Christian Thulin) hat eine Reportage über Prostitution und Mädchenhandel geschrieben, die Verbindungen in illustre Kreise aufdeckt. Doch dann werden Dag und seine Freundin Mia (Jenny Silfverhjelm) erschossen aufgefunden. Die Tatwaffe führt die Polizei zu einem weiteren Mordopfer: dem Anwalt Nils Bjurman (Peter Andersson), der Vormund von Lisbeth Salander. Deren Fingerabdrücke sind auf der Waffe und so liegt für Polizei und Öffentlichkeit die Lösung des Falls sofort auf der Hand: Lisbeth Salander ist eine Dreifachmörderin.
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
(3,6)
User-Wertung(938 Bewertungen)
(3,4)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Björn Becher
(3,5)
Im Zentrum der Verfilmung von Stieg Larssons Besteller Verblendung steht auf den ersten Blick der aufrechte, gerechtigkeitsfanatische Journalist Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist), der zur Aufklärung eines lange zurückliegenden Mordes engagiert wird. Unterstützung erfährt er im Fortlauf der Handlung von der Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace), die formell nur die zweite Geige spielt. In Wahrheit ist aber sie der heimliche Star des Films. In den Sequels „Verdammnis“ und Vergebung, die eine zusammenhängende Story erzählen, rückt sie nun noch stärker in den Mittelpunkt. Nicht umsonst wird Noomi Rapace auch bei den Opening Credits an erster Stelle geführt. Allerdings weiß der erfahrene TV- und Kinoregisseur Daniel Alfredson mit ihr weniger anzufangen als sein Vorgänger Niels Arden Oplev. Denn obwohl die Story von „Verdammnis“ deutlich interessanter und spannender als die von „Verblendung“ ist, beschränken sich seine visuellen Ideen lange Zeit auf die Bewunderung seiner weiblichen Hauptfigur.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,4)
bei 938 Wertungen
insgesamt 17 Kritiken
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Bolanov
Mitglied seit
1.251 Tagen
| 370 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
"Verdammnis" ist ein gelungener zweiter Teil der Trilogie geworden, der jedoch nicht an "Verblendung" heranreichen kann. Die Story ist auch hier wieder sehr clever und interessant erzählt, ab und an schleichen sich aber kleinere Logiklücken ein, die allerdings noch zu verschmerzen sind. Die Ausgereiftheit der Geschichte und auch das überraschende Ende des ersten Teils kann „Verdammnis“ leider nicht aufweisen, hier ist recht schnell klar worauf es hinauslaufen wird. Die Darstellerleistungen sind abermals hervorragend, Noomi Rapace steht auch hier wieder klar im Mittelpunkt. Mit ihrer Präsenz und ihrem großartigen Spiel verleiht sie ihrer Figur Lisbeth Salander nahezu problemlos die nötige Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Fazit: Wem bereits "Verblendung" gefallen hat findet in "Verdammnis" einen würdigen Nachfolger, wenngleich die Intensität und Spannung des ersten Teils nicht erreicht wird. Man darf sich aber bereits auf den letzten Teil der Trilogie freuen!
Verfasst am 07.06. um 17:59 Uhr -
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Peppi
Mitglied seit
2.142 Tagen
| 44 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
Wie bei jeder Buchverfilmung muss man im Vorfeld, die nicht immer einfache Entscheidung treffen,
was zeigt man, was lässt man weg. Und bei so einem komplexen Buch wie Stieg Larssons Verdammnis, muss man eine ganze Menge weglassen.
Auch lassen sich manche Dinge nur schwer Filmisch umsetzen. Z.B. Lisbeth Salanders Beschäftigung mit der Fermatschen Vermutung und ihre Brust OP.
Aber Lisbeths Suche nach einer Luxuswohnung beispielsweise fand ich sehr amüsant. Oder die Verwunderung der Polizei, die erst langsam begriff, dass sie es nicht mit einer billigen Prostituierten zu tun hat, war doch im Buch auch sehr witzig beschrieben und hätte den Film aufgewertet.
Sicherlich hat jeder Leser seine ganz eigen Highlights in dem Roman gefunden. Und die Macher des Films hatten die ihren. Es allen recht zu machen ist sehr schwer.
Aber das Vergnügen Lisbeth Salander wieder in Action zu sehen, sollte sich niemand entgehen lassen.
Verfasst am 03.02. um 14:23 Uhr -
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Kommentare
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Gast - Montag, 06. September um 09:31
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dominique.bugmann - Hinzugefügt am 14.05. um 11:14 Uhr
Dafür, dass das Buch so dick ist, fand ich die Kinoumsetztung doch gelungen. Leider kann ich nicht abschätzen was alles einem reinen Kinobesucher unklar bleibt, da der Film enorm viele kleine Details des Buches versucht anzusprechen, diesen jedoch nicht nachgehen kann.
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