Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben

3,5


Von Carsten Baumgardt

In der Kinoverfilmung von „Jagd auf Roter Oktober" wendet der von Sean Connery gespielte U-Boot-Kapitän Ramos ein taktisches Manöver an, das in Fachkreisen wegen seiner sowjetischen Erfinder als „Irrer Iwan" bezeichnet wird. Die waghalsige Scharade kann nur derjenige erfolgreich anwenden, der die Nerven behält, wenn es richtig zur Sache geht – so wie der kühl kalkulierende Glücksritter Ramos. Diesem Anforderungsprofil entsprechen indes nicht nur besonders abgezockte Seebären, sondern auch der Filmemacher John Moore („Max Payne", „Der Flug des Phönix"). Der Ire ist ebenfalls ein tollkühner Hasardeur, der genau weiß, was er tut: Der eigensinnige Kinoästhet pfeift im Zweifelsfall auf die Story und kanalisiert alle Energie in seiner brillanten Inszenierung. So hält er es auch bei seiner Arbeit am fünften Teil der „Die Hard"-Reihe: „Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" ist ein hervorragend in Szene gesetztes Actionfilm-Konzentrat, bei dem der Regisseur wenig Augenmerk auf die Feinheiten von Handlung und Figuren legt. Zum 25-jährigen Dienstjubiläum von Bruce Willis als hartgesottener New Yorker Cop John McClane vollführt Moore so etwas wie einen filmischen „Irren Iwan" und lässt in der modernen Goldgräberstadt Moskau den kinetischen Wahnsinn von der Leine – frei nach dem inoffiziellen Motto des 80er-Jahre-Hollywood-Action-Kinos: „Verrückte Russen gehen immer".

Eigentlich hat John McClane (Bruce Willis) Urlaub, aber wenn es irgendwo Ärger gibt, ist der New Yorker Polizist erfahrungsgemäß nicht weit. Als McClane erfährt, dass sein Sohn Jack (Jai Courtney) in Moskau verhaftet wurde, weil er jemanden getötet haben soll, macht sich der besorgte Vater umgehend auf in die russische Metropole, um seinem Spross vor Gericht beizustehen - und das obwohl die beiden nie ein gutes Verhältnis zueinander hatten und seit Jahren keinen Kontakt mehr pflegen. Deshalb hat McClane auch keinen blassen Schimmer, dass der Junior als Undercover-Agent für die CIA arbeitet. Jack soll den aufgrund fadenscheiniger Beweise als Verräter inhaftierten Komarov (Sebastian Koch) außer Landes schaffen, denn der besitzt brisante Informationen, die die russische Regierung in arge Bedrängnis bringen könnten. Während des Prozesses gegen Komarov schlägt die CIA zu – der Angeklagte und der als Zeuge auftretende Jack können gemeinsam fliehen. Mitten in das Chaos des Ausbruchs platzt der nichtsahnende John McClane und schließt sich den beiden Flüchtigen an, denen Regierung und Unterwelt gleichermaßen an den Fersen kleben. Die Hatz führt quer durchs Land zum vermeintlichen Versteck von Komarovs geheimen Infos...

Der Action-Klassiker „Stirb langsam" machte aus Bruce Willis 1988 einen Superstar, die erste Fortsetzung „Stirb langsam 2" folgte 1990 entsprechend schnell und fünf Jahre danach schlüpfte Willis in „Stirb langsam - Jetzt erst recht" erneut in seine ikonische Paraderolle. Im Anschluss war der Haudegen seines Images überdrüssig und es bedurfte erst einer siebenjährigen Durststrecke ohne Superhit, um Willis von einem Comeback als rustikaler Cop in „Stirb langsam 4.0" (2007) zu überzeugen. Auch nach der langen Pause erwies sich John McClane als Kassenmagnet und so gab es bald Pläne für weitere Sequels. Für Teil 5 gehen die Produzenten wie schon im vierten Film neue Wege und krempeln das „Stirb langsam"-Konzept erneut radikal um - ein so langlebiges Franchise braucht schließlich immer wieder neue Impulse. Nach wenigen Szenen in New York wird die komplette Handlung nach Russland verlegt – nicht zufällig in ein Land mit einem aufstrebenden Kinomarkt. Der neu engagierte Regisseur John Moore bekam für seine Umsetzung weitgehend freie Hand und setzt allein durch seinen dynamischen Inszenierungsstil völlig neue Akzente, die nicht jedermanns Sache sind.

Nachdem die ersten vier Filme der Reihe jeweils gut zwei Stunden lang waren, verknappt John Moore „Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" brutal auf für heutige Blockbuster-Verhältnisse ungewöhnlich kurze 97 Minuten. Die allerdings sind dicht vollgepackt mit spektakulären Actionszenen, es gibt so gut wie keinen Stillstand. Die wenigen Verschnaufpausen sind taktisch clever gewählt, in den kurzen Erholungsphasen bereitet Moore schon die nächste Actionwelle vor und bewahrt die Zuschauer vor dem Hyperventilieren. Dabei ist nicht nur die pure Überwältigungskraft der Bilder bemerkenswert, sondern auch die Qualität und der Einfallsreichtum der gnadenlosen Prügel- und Ballerexzesse. Gleich die erste Verfolgungsjagd auf den stark befahrenen Straßen Moskaus hat epische Proportionen und Moore legt die Messlatte mit irren Stunts und atemberaubenden Manövern ganz weit nach oben - aber wer glaubt, dass danach nichts ähnlich Gutes mehr kommen kann, der irrt.

Kameramann Jonathan Sela („Gesetz der Rache", „Max Payne") sorgt mit Hochglanzbildern und harten Kontrasten für die gewohnte rustikal-schicke Optik in John Moores Dauer-Action-Universum, in dem auch die Annäherung zwischen Vater und Sohn inmitten von Kämpfen und Schießereien stattfindet. Hier geht es darum, fiesen Schurken mit Feuer- und Muskelkraft den Garaus zu machen und das Ganze gelegentlich mit einem flotten Spruch zu garnieren, während der extrem hanebüchene Plot um Nuklearwaffen, Tschernobyl und Hochverrat ebenso unsinnig wie nebensächlich ist. Unfreiwillig komisch wirken dabei allerdings einige Szenen in der spektakulären Kulisse der Reaktorruine von Tschernobyl, wo uns eine ganz neue Art präsentiert wird, mit radioaktiver Strahlung umzugehen. Wer sich von diesem Quatsch nicht den Spaß vermiesen lässt, wird an „Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" seine Freude finden.

Inhaltlicher Humbug wie er in der Tschernobyl-Sequenz aufgetischt wird, ist durch das Konzept der radikalen Beschleunigung schnell vergessen. Doch diese Hochgeschwindigkeitserzählweise hat auch einige Schattenseiten. So weist der fünfte Teil der Action-Reihe den geringsten Anteil „Stirb langsam"-DNA von allen auf. Die Figur des John McClane ließe sich ohne größere Probleme durch eine andere ersetzen, ohne dass dies dem Film unbedingt schaden würde. Das liegt auch daran, dass Bruce Willis‘ berühmte Oneliner nicht mehr die frühere Qualität erreichen, dass der unvermeidliche „Ich bin doch nur im Urlaub"-Gag so häufig wiederholt wird, ist dafür das offensichtlichste Beispiel. Der Schachzug jedoch, Willis neben der Tochter Lucy (Mary Elizabeth Winstead kehrt in kurzen Szenen an Anfang und Ende zurück) einen kampfkräftigen Sohnemann an die Seite zu stellen, geht auf. Der kantige Australier Jai Courtney („Jack Reacher", „Spartacus: Blood And Sand") ist glaubwürdiger in seiner Rolle als die 2.0-Variante von Ersatz-Sohn, die Justin Long in „Stirb langsam 4.0" verkörperte. Courtney muss sich mit seiner körperlichen Präsenz und männlichen Ausstrahlung nicht hinter Willis verstecken. Der wiederum ist mit inzwischen 57 Jahren keineswegs zu alt für die Rolle, profitiert aber von dem schlagkräftigen Geleitschutz Courtneys, der einige Actionbrocken von ihm übernimmt.

Willis und Courtney sehen sich einer wahren Armee praktisch gesichtsloser Verfolger gegenüber, an der Seite der Helden überzeugt der Deutsche Sebastian Koch („Das Leben der Anderen", „Unknown Identity") als russischer Zankapfel Komarov mit Zurückhaltung und Understatement, was sich wohltuend von den überkandidelten Bösewichten abhebt. Über die Figur des Komarov schmuggelt Schlitzohr Moore sogar noch eine Spur thematischer Komplexität in den Film, die angesichts der beliebig zusammengeschusterten Handlung überraschend kommt: So offensichtlich wie alles zu Beginn scheint, ist es dann nämlich nicht und auch der Blick auf Russland und seine Regierung erweist sich als nicht so eindeutig wie gedacht.

Fazit: Minimum an Story, Maximum Action! Regisseur John Moore jagt die Helden-Ikone John McClane in seinem inszenatorisch brillanten und inhaltlich hohlen „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben" in allerhöchstem Tempo an spektakulären Schauplätzen durch noch spektakulärere Action-Szenen.

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Kommentare

  • DanielJackson

    solch geile bewertung für nen richtigen aktionfilm...find ich cool und wie gut das heute valentinstag ist, da kann man gleich seine freundin/frau ins kino einladen:-)

  • Janos V.

    Also so langsam gehen mir die 4-Sterne-Kritiken wirklich auf den Geist. Hat Filmstarts in letzter Zeit irgendwie Angst davor, einem Blockbuster auch mal nur eine mittelmäßige Wertung zu geben? Ich fand den Film genauso mies wie die komplette amerikanische Fachpresse, unverschämt kurz, schlechte Schauspieler (sogar Willis war nur Durchschnitt) und ein Drehbuch dessen Autor ein Berufsverbot redlich verdient hätte. Die Action war ganz ok, aber deshalb dem Film dieselbe Wertung zu geben wie Avengers, TDKR oder Django ist schlicht lächerlich.

  • _kaphoon_

    Ist doch alles subjektiv; jede Meinung über einen Film. Django Unchained hätte von mir z.B. wesentlich weniger als 4 Sterne bekommen. Genau wie diverse Nolan-Filme, Janos.

  • Dennis T.

    Der Film wird auf anderen Seiten komplett zerrissen. Ich bin gespannt wie er wirklich ist.

  • Max H.

    @Janos V. Einerseits geb ich dir recht, "Projekt X", "Jack und Jill", "Spring Breakers" etc. Überall wo die Presse schreit, scheint filmstarts Kult zu sehen, anderseits ist bei "Stirb langsam" eine Kritik doch überflüssig, ich mein es ist schließlich "Stirb langsam" :D.
    Es weiß jeder, was ihn erwartet.

  • DanielJackson

    genau das ist doch der punkt, man weiß was man will und erwarten kann bei einem stirb langsam, ebenso bei bay filmen.

    und wenn ich mich richtig erinnere hatte der hobbit "nur" 3(,5)? also wurde ja doch ein blockbuster schlecht bewertet!

    und wie hier so oft schon beschrieben, der Autor gibt 4 punkte, was nicht heißen muss das ALLE damit einverstanden sind, nur der autor eben!

    hier wird so getan als wären die kritiken sowas wie der "heilige gral", echt krass, ich wette mit jedem der in dem film geht mit min halb vollem saal, das man dann auf "sehr geil bis grottenschlecht" trifft, zumal solch mainstream filme selten eine sehr gute kritik bekommen(außer es sich, zu unrecht oder auch nicht, nolan oder tarantino streifen.

    lebt mit den 4 punkten, guckt ihn euch an oder auch nicht, und schreibt hier ne eigene kritik wenn ihr anderer meinung seid, ist doch ganz einfach!

    (ps: ich wollte weder die hard mit bay vergleichen, noch nolan oder tarantino schlecht machen, es war lediglich ein vergleich!) :-)

  • TheNoZZle

    Also das ist eine der wenigen Kritiken die ich mit Filmstarts nicht teilen kann. War sehr enttäuscht vom neuen Stirb Langsam. Fand ihn sogar schlechter als Teil4 und mit dem war ich schon nicht zufrieden. Teil 5 war für mich ein solider Actionfilm, der aber mit Stirb Langsam nicht mehr viel zutun hatte. Das Drehbuch war nur auf Non-Stop Action ausgelegt und da hatte Teil 1-3 eine weit bessere Balance zwischen Action- und Storymomenten. Die Sache mit seinem Sohn zündete nicht wirklich und es war alles einfach viel zu groß und übertrieben. Wenn man sich um die Stirb Langsam Reihe keine Gedanken macht und nur einen fetten Actionfilm sehen will, der leider keine gute Handlung hat, keinen charismatischen Gegenspieler und eigentlich recht blasse Charaktere, der findet mit Teil 5 sicher seinen Spaß. Ich als Fan der Serie vermisse seit Teil 4 das bestimmte Stirb Langsam Gefühl und für mich wirkte der Film eher wie eine Vorgeschichte zu GI Joe 2 (Willis spielt dort den "echten" Joe, daher der Bezug).
    Kann ich diesmal leider nicht nachvollziehen diese Wertung.

  • Junkie F.

    Das Problem ist doch, dass im Gegensatz zu den "Stirb Langsam" Filmen 1 bis 4 dieser noch mehr von der Story einbüst. Action um jeden Preis kann ich bei Filmen wie Crank und die Expandables verstehen, aber gerade Stirb Langsam hatte immer einen so wunderbaren ironischen Unterton.
    Und zum Thema 4 Sterne: Wir können den Film nicht separiert von anderen Filmen sehen. Es muss schon ein gewisses Bewertungsschema geben, nach reinem Geschmack sollten die Redakteure nicht nur entscheiden. Immerhin erkundigen sich genug Unentschlossene auf dieser Seite und vertrauen auf die Empfehlung der Redaktion von filmstarts.de.

  • Saeglopur

    Hm, auf IGN ist der Film ja gar nicht gut weggekommen. Und ich kann verstehen wieso. Zwar habe ich ihn noch nicht gesehen, aber es scheint ja immer mehr "Superhelden like" Action zu sein als "Joe Jedermann in außergewöhnlicher Situation". Die sollten sich mal wieder auf das fokusieren was Teil 1 noch so gut gemacht hat und aus McClane keinen Superhelden machen.

  • Janos V.

    Mir ging es nicht speziell um diesen Film, natürlich ist jede Meinung subjektiv. Aber es fällt schon auf, dass in letzter Zeit ziemlich viele größere Blockbuster mit 4 Sternen bewertet wurden (Avengers, Spider-Man, TDKR, Django, Die Hard), mal mit einem halben Stern mehr (Skyfall) oder weniger (Hobbit). Da würde ich mir einfach ein bisschen mehr Profil wünschen, solche Wertungen bringen doch niemandem was. Zumal die Kritiken bei genauem Durchlesen eigentlich deutlich unterschiedlicher ausfallen als es ein Stern Unterschied vermuten lassen würde.

  • -Renault-

    Zustimmung! Ich weiß noch damals als mich 4 Sterne bei Fast & Furious 5 überascht haben. Da war Filmstarts Wertungssystem noch konstant. Aber inzwischen? Nach dem enttäuschenden Amazing Spiderman, dem überhypten Avengers und den Nolan Extrapunkten bei TDKR? (bin selbst großer Nolan Fan, aber Rises ist niemals 8 Punkte) Dann noch Vollausfälle wie Cosmopolis, Jack Jill und kürzlich gabs dann schon wieder Regie-Bonus bei The Master.
    4 Sterne hatten damals noch Lieblingsfilmpotenzial, es war schon eine Art Gütesiegel der Filmstarts Redaktion. Wenn man jetzt jeden Film einzeln betrachtet und Stirb Langsam 5 nur wegen den Effekten 8 Punkte reindrückt, wird das Bewertungssystem wertlos und man könnte auch gleich zu Daumen hoch/runter wechseln...

  • Christian Bartels

    Guter Film. Gerade den Männerabend im Kino mitgemacht. Teilweise sehr krachige Action, viel handgemachte Action, eine Hammer-Auto-Verfolgungsjagd mit Bruch ohne Ende. Sehr viel in der Regel gelungene One-Liner (mehrfach ordentlich gelacht, teilweise hat das Kino gegrölt). Alles in allen durchaus kurzweilige Unterhaltung mit ordentlich ironischen UNterton. Handwerklich wirklich sehr gut gemacht. Liebe Leute, lasst die selbsternannten Filmkritiker im Netz rumquatschen, schaut euch den Film an. Hirn aus, Entertainment an. So soll Kino für mich sein. Die Action lohnt, es gibt zu lachen. Actionfan was wilst du mehr. Wer sinnvolle Handlung will, geht bitte in einen anderen Film. Von mir würde es hier 3,5 Sterne geben. Den halben Punkt weniger weil die Spielzeit zu kurz ist und so viel Potential verschenkt wird "mehr" draus zu machen als einen Actioner...

  • Merdan C.

    Hmm, welcher Kritik soll ich jetzt glauben. Die beste U.S. Filmseite " Screenrant " hat dem nur 2 Sterne gegeben, und deren Kritikern kann man zu 99% glauben. Aber freut mich trotzdem, das der hier so begeistert aufgenommen wird. Bei " Stirb Langsam " kam es auf die Story nie richtig an, die hauptsache ist das es coole Sprüche und aufwendige Actioneinlagen gibt.

  • Jimmy Conway

    Meine Fresse, was ist denn das hier für eine Jammerei? Macht doch den Job von Herrn Petersen.
    Auch mir gefielen die Kritiken früher besser und ja, es ist sehr auffällig, dass viele Blockbuster 4 Sterne bekommen obwohl qualitativ zwischen diesen Filmen Unterschiede herrschen.
    Aber das ist und bleibt alles subjektiv.

    @Renault:
    Tja, ich würde THE DARK KNIGHT RISES sogar 4,5 Sterne geben. Für mich persönlich ist er um Längen besser als der letzte Spider-Man, welchen ich wiederum einen halben Stern weniger als die 4 geben würde.

    Ich bin mir auch sicher, dass ich Teil 5 von Stirb langsam nicht so gut finden werde wie Teil 2 & 3 (beide auch "nur" 4 Sterne).

    Aber so ist das nun mal....oder vielleicht schreiben die Herren von FS die Rezi und ich darf die Sterne vergeben. Zumindest kommen keine einheitlichen Wertungen dabei heraus :-)

  • speedfreak2004

    Spoiler Gefahr...!!!

    War gestern auf der Vorpremiere, hab mich gefreut wie ein kleines Kind, wurde schlussendlich bitter enttäuscht! Zwar war ich zu Anfang noch Feuer und Flamme: Coole Verfolgungsjagt, viel Krach-Bumm, etc. Doch meine Freude verging sehr schnell, denn was ich hier geboten bekam war kein Die Hard mehr! Ich kam mir verarscht vor. Warum? Dazu muss ich mich nur an den ersten Film erinnern, warum der so gut funktioniert hatte: Cop, falsche Zeit falscher Ort, coolness Faktor hoch 10, Einfallsreichtum, EIN MANN, DER ALLE AN DER NASE RUMGEFÜHRT HAT UND SEIN DING DURCHGEZOGEN HAT!!! Und auch wenn die Bullen sich wie ein Haufen Idioten verhalten hatte, es war köstliche unterhaltung.

    2013: Gerichtsgebäude, "Das Sicherheitsaufgebot ist RIESIG". Zwei Minuten später latschen ca. 10 Leute bis an die Zähne bewaffnet im zerstöhrten Gerichtsgebäude rum und sehen sich seelenruhig ein bisschen um... Vom Sicherheitsaufgebot nichts zu sehen. Ok, da es ein Action Film ist und noch am Anfang des Film war, fiel mir das noch nicht so auf xD . Gleich danach die Verfolgungsjagd, John klaut mal eben ein Militär Fahrzeug. Danach eine epische Materialschlacht, geil. John meckert an seinen "Ferien" rum, doch keine Polizei, Armee,nix. Russland ist ja auch sehr zurückgeblieben... Die Szenen werden immer wilder und überrissener. Irgendwann dann Tschernobyl. Duzende Leute arbeiten, fahren Kisten und LKW durch die gegend, neutralisieren Radioaktivität (?!) etc. WO, nein wirklich, WO ist diese ganze Truppe am Schluss. Nur noch ganze 6 Personen (John, Jack, Helikopter-Pilot, oben Ohne Ballermann, Bösewicht und Töchterchen) sind auf dem Areal. Mal ehrlich: Echt jetzt? Um dem Ganzen noch eins oben drauf zu setzen muss Komarov noch vom Heckrotor geschnetzelt werden. Bis hier hin hat John übrigens etwa hundert mal an seine Ferien rumgemeckert.

    Tut mir leid, weniger ist manchmal wirklich mehr. Und auch wenn ich mich damit anfreunden, dass es Fortsetzungen gibt, dann beleibt doch bitte bei den Elementen, welche den Film gut gemacht haben. Seit Die Hard 4.0 gehts aber steil bergab leider... (wenigstens war die Tochter Lucy echt schlagfertig und frech)

    @BigSM: Das stimmt allerdings, der Sound ist Weltklasse!

  • BigSM

    Kann Christian bei seiner Zusammenfassung in allen Punkten zustimmen und für mich war es gestern ein toller Abend im Kino. 3,5-4 Sterne gehen für mich voll in Ordnung vor allem wegen diesem genialen Sound. Kann mich nicht mehr erinnern wann ich im Kino so weggeblasen wurde vom Sound a la "Simpsons THX Trailer"

  • Saeglopur

    @Janos: Noch einer der Gründe warum das 10 Punkte Bewertungssystem früher sehr viel besser war!!!!!!!!

  • Eugen Gense

    Also....n guter Actionfilm. Aber kein Die Hard!!!

  • Eric S.

    @Saeglopur: Was für ein Schwachsinn. Ob man jetzt ein 10-Punkte-System oder ein 5-Punkte-System mit halben Punkten hat, ist vollkommen egal. Zur Not rechnet man einfach hoch. Also 3,5 Sterne sind eben wie früher 7 von 10. Durch das Sterne-System ist es lediglich übersichtlicher und das ist auch gut so.

  • niman7

    Mensch wie ihr euch alle immer so aufregt weden diesen "Sternen". Die Kritik ist wirklich fantastisch geschrieben. Ich hab den Film zwar noch nicht gesehen aber ich bin mir 100% sicher, dass der Film verdammt viel Spaß machen wird. Und darum geht es eben bei solchen Filmen. Mein Gott das ist ein Action Film- Ein Film für Männer gemacht die einen tollen Abend im Kino verbringen wollen. Da ist die Handlung doch egal. Hauptsache es kracht. Ich mag zwar viel mehr solche Filme wie "Babel" mit einer grandiosen Geschichte aber im Kino schau ich mir dann viel lieber so einen schön netten Action Film an.

  • ArnoNym

    habe den Film ebenfalls gestern gesehen und ich bin maßlos enttäuscht. Nach dem miesen Teil 4 dachte ich nun dass der neue besser wird aber weit gefehlt . A good Day to Day ist noch schlechter als der schon enttäuschende vierte Teil.

    Ich will nicht sagen dass Willis zu alt für die Rolle ist, aber irgendwie war das damals in den 90igern Kult aber dieser Film hat überhaupt nichts mit John McClane zu tun. Wenn die Rolle Tom Cruise oder Jeremy Renner spielen würde, würde es niemand stören. Der Hauptdarsteller ist also komplett austauschbar. Lange Rede kurzer Sinn dieser Stirb langsam ist kein Stirb langsam. Sondern lediglich ein mittelmäßiger Actionfilm. Meine Stirn ist noch ganz rot weil ich gestern mir gefühlte 10 mal mit der flachen Hand draufgeschlagen habe...onliner von Willis sind lahm und dann dieses Tschernobyl Ding. Selten solch ein dämlichen Plott gesehen. Für mich bis jetzt die grösste Enttäuschung des Jahres. Willis geh in Rente.

    zu Filmstarts kann ich nur sagen, dass Baumgardt eigentlich gute Kritiken "schreibt" jedoch das Bewertungssystem völlig verzogen ist. Man hätte das alte System mit den 10 Punkten beibehalten sollen, denn es kann nicht sein dass Stirb langsam 4 Sterne erhält und Jack und Jill mit Adam "Furzwitz" Sandler auch. Der Chaos-Dad mit eben genanntem erhält 3,5 Sterne und der Hobbit auch! LOL! Life of Pi das Meisterwerk 2013 bekommt 4,5 ist aber laut Filmstarts kein Meisterwerk. Dagegen ist der Film "Springbreakers" jetzt schon kult. !!!!!!!!!!!! die DTDVD PRoduktion Universal Soldier 4 ist genial bekommt 4 Sterne und der Dark KNight 4,5? einfach nur total unglaubwürdig und inkompetent .

    Wer Adam Sandler Filme genial findet, Universal Soldier Filme als Meisterwerk tituliert, Springbreakers abfeiert aber den Hobbit enttäuschend findet nee ich weiss nicht, dann noch Stirb langsam 5 mit 4 Sternen. Ein schlechter Witz. Das ist ein Film für den Samstagabend 90 min Ende und schon wieder vergessen.

  • Hoffz

    Ich hab den Film noch nicht gesehen aber über eure Kritik muss ich mich trotzdem sehr wundern. Die Presse hat den Film ja quasi zerrissen und ihr gebt 4 Sterne?! Da muss man sich schon fragen, wie das möglich ist. Ich meine 4 Sterne steht für sehr sehr gute Unterhaltung. Das gleiche bei Movie 43, da habt ihr 3,5 Sterne vergeben. Da darf man sich doch fragen, wie man so sehr daneben liegen kann?! Ihr tut euch ja auch selbst damit keinen Gefallen.

    Also ich schau mir Kritiken an und entscheide daraufhin, ob ich mir den Film anschaue oder ob ich mir das Geld lieber spare. Denn für mich gibt es nichts schlimmeres als einen schlechten Film zu schauen! Wenn ihr mich dann mit euren Kritiken enttäuscht und das dann auch noch häufiger vorkommt, dann kann ich euch ja irgendwann nicht mehr vertrauen und suche mir dann vllt andere Quellen, die ehrlicher sind oder mehr meinen Geschmack treffen.

    Es gibt mMn einige Filme, die ihr viel zu gut bewertet habt. Das finde ich schon sehr bedenklich.

    @ArnoNym
    Ich kann dir nur recht geben. Ich verstehe allerdings nicht, was du mit dem alten Bewertungssystem meinst. Es hat sich doch quasi nichts verändert. Früher gab es halt Sterne von 1-10 und heute von 0,5-5. Da halbe Sterne mitgezählt werden, is es ja auch ne Skala von 1-10.

  • The W.

    Hab manchmal echt das Gefühl das hier nur Leute drin sind die sich keine eigene Meinung bilden können. Ihr legt viel zu hohen Wert auf irgendwelche Kritiken. So nach dem Motto "andere finden den Film schlecht also finde ich ihn auch schlecht ohne ihn selbst gesehen zu haben". Wenn ein Kritiker einen Film bewertet dann ist es SEINE Meinung und nicht die von anderen. Wenn euch ein Film interessiert nachdem ihr zb einen Trailer gesehen habt dann schaut ihn euch an und macht euch euer eigenes Bild. Und wenn euch der Film nicht interessiert dann schaut ihn halt nicht, aber macht doch nicht alles an einer Kritik fest. Ich lese mir die Kritiken auch durch bevor ich einen Film schaue aber trotzdem mach ich mir ein eigenes Bild. Selbst wenn ein Film der mich brennend interessiert schlecht bewertet wurde schaue ich ihn trotzdem. Entweder er ist gut oder eben nicht. Man ist nie zu 100% einer Meinung mit irgendwelchen Kritikern. Hier mal ein paar Beispiele, Life of Pi 4,5 bei Filmstars, von mir würde der Film höchstens 3-3,5 bekommen weil er einfach gut gemacht ist, der Film an sich war langweilig. Man on Fire mit Denzel Washington hier bei Filmstars 2 Sterne, von mir würde der Film mindestens 4 wenn nicht sogar 5 Sterne bekommen weil es einfach einer der spannendsten Filme ist den ich je gesehen habe.

  • Stollentroll

    Irgendwie hab ich grad schon beim Draufklicken damit gerechnet, dass ihr da wieder aus dem Wertungsbrei rausstecht (wie bei Total Recall, etc.).

    Hoffentlich habt ihr "Recht" (wenn man das über einen Film sagen kann), ich hoffe verzweifelt, dass sie eine meiner Lieblingsreihen nicht endgültig zerstört haben, auch wenn vom Regisseursposten über das Casting bis zum Komponisten eigentlich alles darauf hingedeutet hat. Hab keine Lust, drinzusitzen und denen dann auch noch Geld dafür gegeben zu haben, McClane weiter zu ruinieren... 4.0 war ja schon eine Hülle vergangener Tage. Hm, schwere Entscheidung - immerhin spielt Justin Long nicht mehr mit. ;)

  • Tobi-Wan

    @Hoffz: Filmkritik ist kein Produkttest, sondern eine subjektive Einschätzung. Deswegen wird es immer abweichende Meinungen geben.

  • Jimmy Conway

    The W., du bist der BESTE. Gepriesen seist du. Endlich mal einer der noch dumm herumpalawert.
    Natürlich finde ich einige Wertungen von FS auch nicht in Ordnung, vor allem ist es mir manchmal unverständlich, dass einige Filme, welche qualitativ unterschiedlich sind gleich bewertet werden (zum Beispiel finde ich die Belmondo-Filme "Der Greifer" und "Angst über der Stadt" klar besser als "Der Außenseiter"), dies jetzt aber zum Maßstab zunehmen....lächerlich.
    Wie The W. schon schrieb, entweder man ist interessiert oder nicht. Die Meinung kann sich jeder selber bilden und wenn Baumgard meint hier 4 Sterne vergeben zu müssen, gut.

  • Saeglopur

    @Eric: Das Sternesystem ist wie eine Schriftart mit Schriftgröße 5. Man erkennt kaum was. Es mag theoretisch das selbe sein, aber man hat einfach eine bessere Vorstellung beim 10er System und ich denke dass auch ein Redakteur dann eher mal eine 5/10 gibt als 2,5 von 5 Sternen. Zumal ich halbe Sterne hier eher selten sehe. Ich finde es einfach übersichtlicher und besser. Und das ist IMO schon ein Grund.

  • Eugen Gense

    Ich gebe euch ja recht das man seine eigene meinung vertreten sollte was filmgeschmack angeht. Aber hier hat der kritiker halt nicht die anderen Die Hard streifen mit einfließen lassen. vorallem die Teile 1-3. Es ist ja nun mal so das der Film von allen anderen zerrissen wird weil es nun mal kein Die Hard feeling gibt. N klasse Äktischen film? Sicher!!! N Die Hard? NIEMALS!!!

  • P-Saimon

    Ich bin durchaus der Meinung, dass man über den Sinn einer solchen Kritik diskutieren darf. Es ist klar, dass nicht alle Zuschauer denselben Geschmack haben und genau darauf muss ein Kritiker eingehen. Und da kann er nicht einfach vollkommen subjektiv SEINE Meinung niederschreiben, sondern muss sich etwas unvoreingenommener mit dem Film auseinandersetzen und die Kritik so weit es geht objektiv verfassen. Dass dabei die eigene Meinung nicht komplett außen vor bleibt ist klar, aber diese sollte man in einen eigenen Absatz schreiben und nicht voll in die Wertung mit einfließen lassen. Ich kann den Frust von einigen Usern hier verstehen, ich habe auch in letzter Zeit das Gefühl dass die Wertungen sich hauptsätzlich auf die persönliche Meinung des jeweiligen Kritikers stützen, und das kann bei Leuten die sich nur hier informieren leicht zu Enttäuschungen im Kinosessel führen. Ich habe den neuen Die Hard zwar noch nicht gesehen, aber ich schaue mir auch sehr gerne mal hirnfreie Actionfilme an, in meiner Hitliste sind da auch einige die ich subjektiv viel besser bewerten würde als sie es eigentlich verdienen. Aber auf einer Seite wie Filmstarts, die den Anspruch hat mit ihren Kritiken den Großteil der Zuschauerschaft abzudecken hat ein Film mit (scheinbar) so offensichtlichen Mängeln wie A Good Day To Die Hard schlicht und einfach keine 4 Sterne verdient. Denn, Mängel hin oder her, die eingefleischte Die-Hard-Anhängerschar (zu der ich mich zumindest für die ersten drei Filme auch zählen würde), wird eh ins Kino rennen, schlechte Wertung hin oder her. Im Endeffekt muss natürlich immer jeder für sich selbst entscheiden, aber eine Kritik sollte unvoreingenommen dabei helfen und nicht Werbung für jeden x-beliebigen Film machen nur weil der Kritiker an dem Tag gut drauf war.
    Zum 5-Sterne-System: Ich finde auch, dass die 10 Punkte früher besser waren. Und das liegt einfach daran, dass (zum Beispiel) 2 von 5 Sternen deutlich schlechter aussehen als sie eigentlich sind. Ich glaube dass das leicht dazu verleiten lässt höher zu bewerten als eigentlich angebracht wäre. Von der Übersichtlichkeit mal ganz zu schweigen.

  • DerEinevomDorf

    @P-Saimon: Könnte ich deinen Kommentar zwei Mal empfehlen, würd ich's tun! Bin ganz exakt deiner Meinung.

  • Christian S.

    Also diese Bewertung ist ein absoluter Witz, dieser Film verdient maximal 2 Sterne für die handwerklich an sich gute Action, aber selbst diese fügt sich nicht gut in die Story....häää was für eine Story bitte?
    Kein McClane, mehr ein Mr. Church aus der Expandables Reihe und diese absolut beschissenen "Max Payne-Slow Motion" Momente haben die Die Hard Reihe vermutlich für immer ruiniert.
    Jetzt habt ihr schon bei "the last stand" absolut daneben gehauen mit der Bewertung.Nostalgie oder vermeintliche Nostalgie nur weil "Die Hard" draufsteht kann kein Grund für eine derartige Fehlbewertung sein. Ich bitte euch!
    ps.: genauso wie im Film die noch vorhandene Radioaktivität in Tschernobyl neutralisiert wird (was war dass denn um Himmels Willen??) sollte eure Bewertung neutralisiert werden.

    Tut mir leid aber ich bin so wütend dass sie Die Hard ruiniert haben aber mindestens so enttäuscht bin ich dass ihr das Ganze auch noch als guten Film verkauft.

  • niman7

    Also Leute (Filmstarts Team) sorry ich will ja nicht fies sein aber mit dieser Kritik liegt ihr völlig daneben. Moores Film ist alles andere als "brillant". Er hat die Reihe völlig zerstörrt.

  • Bj?rn R.

    Wie alt ist der Rezensent? Sein Fazit und die gesamte Kritik lässt darauf schließen, dass er noch relativ jung ist und auf Call of Duty Action so richtig abfährt. Fehlt nur noch ne First Person Shooter Einlage. Dann gäbe es wahrscheinlich 5 Sterne. Nächtes Mal bitte jemanden die Kritik schreiben lassen, der Ahnung hat. Stirb Langsam 5 ist eben genau alles das NICHT, was den ersten Teil so herausragend und den Helden zur Ikone gemacht hat. SL5 ist der größte Müll, den ich seit vielen Jahren gesehen hab. Seelenlose Action mit einer Figur, die NICHT John McClane ist. SL5 ist eher eine Fortseztung von Expandables als von Stirb Langsam.

  • joekk

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ein absolut überflüssiger und dämlicher Film. Alles, was Stirb Langsam ausgemacht hat, existiert im 5. Teil nicht, denn die Handlung ist - ich muss mich wiederholen - dämlich und nicht existent. Genau die war jedoch in meinen Augen jedoch immer das Hauptargument für den Erfolg von Die Hard.
    @Bj?rn R. : Für ein Expendables Sequel war er zu unlustig und es waren zu wenig Actionrentner da ;)

  • Johamma

    Der Film ist absolut nicht zu empfehlen. Die Reihe hätte man besser mit dem vierten Teil enden lassen. Die Kritik der filmstarts- Redaktion ist für mich nicht nachvollziehbar; hier scheint inzwischen der Kommerz zu regieren...Schade!

  • FilmEarl

    Das ist wohl die lächerlichste Kritik die ich hier bisher gelesen habe!
    Ich habe lange nicht mehr so einen Sondermüll im Kino gesehen und dieser darf auch noch ein "Stirb Langsam" im Titel haben ...

    - 0815 Story, besonders die Beziehung zu seinem Sohn
    - Langweilige Action
    - Sau dämliche Dialoge
    - Wackelkamera (jedenfalls am Anfang)
    - Hat nichts mit "Stirb Langsam" zu tun

    Würde noch gnädige 1,5 Sterne geben aber mehr ist nicht drin ...

  • Tobias P.

    Ich muss mich hier den Vorrednern leider anschließen, da ich grundsätzlich mit den Filmstarts-Kritiken immer viel anfangen konnte, außer natürlich mit der von Cabin Fever ;-)

    Das war wirklich einer der schlechtesten Filme, die ich in den letzten 10 Jahren gesehen habe und mit "Stirb Langsam" hat das überhaupt nichts mehr zu tun.

    Immerhin wurde in dem Film so viel Munition verballert, dass ich mir im Jahr 2013 keine weiteren Actionfilme mehr anschauen muss.

  • mortalcoil

    Wow, so viel Kritik. Kann ich natürlich nachvollziehen. Ich bin aber mit den Die-Hard-Streifen nicht aufgewachsen und sehe sie einfach nur als unterhaltsame Actionfilme. Mir ist es auch relativ egal, wie John McClane sich verhält und ob die Story besonders sinnvoll ist. Ich bin ins Kino um Spaß zu haben und den hatte ich. Der Anfang ist etwas komisch, aber sobald die Verfolgungsjagd durch Moskau beginnt, geht's los. Die Sprüche fand ich cool und die Action war top inszeniert (wenn auch mit viel CGI, but who gives a s**t). Der Soundtrack (besonders in der Endszene) ist mir auch positiv aufgefallen. Klar ist der Film qualitativ keine 4 Sterne wert, aber man soll ja auch immer ehrlich sein und manchmal nach Bauchgefühl entscheiden. Und Herr Baumgardt führt genügend Argumente auf, die die Bewertung rechtfertigen. Schließe mich der Kritik an und verteile auch 4/5, weil ich einfach verdammt viel Spaß im Kino hatte (übrigens nicht nur ich, es war ausverkauft und es wurde ordentlich mitgelacht und -gefeiert). Stimme in letzter Zeit selten mit der FS-Wertung überein und ich war schon fest überzeugt, dass das wieder eine der unzähligen 4-Sterne-Blockbuster-Kritiken ist, aber dieses Mal gehe ich damit komplett d'accord ... Let the shitstorm begin!

  • Manhattan-Dr

    Ein einziges Ärgernis ist dieser 5. Teil, der "Stirb Langsam" Reihe. War schon "Stirb Langsam 4.0" vor knapp 6 Jahren ein Rückschritt, ist hiermit der Verfall der Kultreihe endgültig; ein mieses Skript mit einer Story, die aus den 80ern stammen könnte, sowie viel zu übertriebene Computeraction machen diesen Film zu einem langweiligen 08/15 Actionfilm. Bruce Willis kann einem Leid tun, aber John McLane war noch nie so farblos und seine Sprüche so lahm, wie in diesem hanebüchenen Abklatsch der originellen Kultreihe der 80er/90er. Man kann nur hoffen, dass es dabei belassen wird und die Drohung von einem 6. Film nicht wahrgemacht wird, geh in Rente, John!

  • Borsti

    "Minimum an Story, Maximum Action!" , das reicht im Jahr 2013 anscheinend auf Filmstarts für 4 Sterne aus (gleicher Fall bei Evil Dead).
    Ist letztlich alles Geschmackssache (deswegen sollte man auch mehr auf den Text als auf die Sternewertung achten), aber etwas bedenklich finde ich die Entwicklung dann doch. (kann natürlich auch Einbildung sein, dass das früher auf FS anders war)

  • funky^jay

    so ein mist film. teil 4 fand ich da wesentlich unterhaltsamer...und das will was heissen, da der auch keine granate war.
    aber das hier war einfach nur schrott. ausser "fuck! jesus! i'm on vacation" kam da nicht viel

    kann man sich getrost schenken und die filmreihe einstampfen

  • Andreas Wiens

    Könntet ihr bitte eine Erklärung abgeben, warum jetzt doch nur 3,5 Sterne?

    Lg, Andy

  • M E.

    Wieso jetzt nur noch 3.5 Stern?? Würde mich interessieren wieso? :-)

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