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Kinostart
10. März 2011 (2h 4min)
- Regie
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Mit
Thomas Thieme, Imogen Kogge, Michael Wittenborn mehr
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Genre
Historie
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Nationalität
Deutschland
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Wie kam es zum „Baader-Meinhof-Komplex“? Noch ist alles ruhig im Deutschland der frühen 1960er, doch mit einer zum Tatendrang erwachten Nachkriegsgeneration wird sich das bald ändern. Zu den jungen Aufbegehrern zählt auch Bernward Vesper (August Diehl), der Filius des Nazi-Bestseller-Autors Will Vesper. Er verfasst zornige Bestandsaufnahmen zur Lethargie der deutschen Gesellschaft. Dann begegnet er Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) und stürzt sich Hals über Kopf in eine leidenschaftliche, bald zerstörerische Liebschaft. Während Bernward seinen einst so klaren Verstand mit wilden Drogentrips aufs Spiel setzt, radikalisiert sich Gudrun endgültig und wird an der Seite ihres neuen Partners Andreas Baader (Alexander Fehling) von einer Studenten-Ikone zur gefürchteten Terroristin...
| Verleiher | Senator Filmverleih | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2011 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
- Film läuft in meinen Kinos
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Wer wenn nicht wir (DVD)
ab 14,97 €
DVD-Starttermin: Freitag, 14. Oktober 2011 -
Wer wenn nicht wir (DVD)
ab 9,49 €
DVD-Starttermin: Freitag, 14. Oktober 2011
Von Christoph Petersen
Andres Veiel ist einer der aufregendsten deutschen Dokumentarfilmer, weil er sich nie darauf beschränkt, ein Thema einfach nur für die Leinwand aufzuarbeiten, sondern immer auch nach einem künstlerischen Ansatz sucht. So hat er in seinem brillanten „Der Kick" einen Foltermord im Brandenburgischen Ort Potzlow reflektiert, indem er Schauspieler in den Rollen der Beteiligten auf einer Theaterbühne deren Gedanken aussprechen ließ. Sein bekanntestes und meistausgezeichnetes Werk bleibt aber „Black Box BRD" (Deutscher und Europäischer Filmpreis), in dem er die Biographien des Deutsche-Bank-Sprechers Alfred Herrhausen und seines mutmaßlichen Mörders Wolfgang Grams von der Rote Armee Fraktion einander gegenüberstellt. Deshalb überrascht es nun kaum, dass sich Andres Veiel auch für seinen Debütspielfilm einen RAF-Stoff ausgesucht hat. „Wer wenn nicht wir" setzt dabei viel früher ein, als die meisten anderen Filme zu dieser Thematik, nämlich schon 1961. Aber so ungewöhnlich „Wer wenn nicht wir" als RAF-Annäherung auch sein mag, so gewöhnlich ist er doch als an Generationenkonflikten aufgehängte Kinobiographie.
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Rolle: Bernward Vesper
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Rolle: Gudrun Ensslin
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Rolle: Andreas Baader
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Rolle: Will Vesper, Vater von Bernward
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