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Kinostart
30. Dezember 2010 (1h 51min)
- Regie
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Mit
Gemma Arterton, Roger Allam, Bill Camp mehr
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Genre
Komödie
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Nationalität
Großbritannien
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Einst war Tamara Drewe (Gemma Arterton) aufgrund ihrer hässlichen Nase das Gespött ihres ganzen Heimatdorfes, dem provinziellen Ewedown im britischen Dorset. Doch das ist lange her – eine erfolgreiche Journalistenkarriere und eine durchaus gelungene Schönheits-OP später kehrt die zur unwiderstehlichen Dame gereifte Tamara zurück und bringt Schwung ins verschlafene Nest. Bald schon kollabiert die bürgerliche Fassade und gibt den Blick frei auf eine Gemeinde lüsterner Altherren, feiger Hausfrauen und vernachlässigter Teenager; auf ungelebte Sehnsüchte, geplatzte Lebensträume und entgleiste Ambitionen...
| Originaltitel | Tamara Drewe | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Prokino Filmverleih | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2010 | Budget | - |
- Film läuft in meinen Kinos
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ab 3,80 € -
ab 6,99 €
Von Alex Todorov
Denkt man an Graphic-Novel-Verfilmungen kommen einem „Sin City", „V wie Vendetta", „300" oder „Watchmen" in den Sinn und folglich auch ein Rattenschwanz an Gewalt, Dystopie, Muskelmasse und Leichen. Viele Leichen. Ganz anders sieht es da mit der von Posy Simmonds geschaffenen Graphic Novel „Tamara Drewe" aus. Landleben, Schriftsteller, Kekse, ein bisschen Polygamie, Ehekrieg und Tragikomik. Dabei orientiert sich Simmonds' Plot an Thomas Hardys Roman „Far From The Madding Crowd" aus dem Jahr 1874, der einen mehr als formidablen Stoff für ein profundes Drama liefert, wie John Schlesinger („Der Marathon Mann") mit seiner Adaption „Die Herrin von Thornhill" bewies. Regisseur Stephen Frears („Mary Reilly", „Die Queen") und Drehbuchschreiberin Moira Buffini nehmen sich hingegen des leicht tragischen, vorwiegend aber komischen Grundtons der Graphic Novel an. Heraus kommt eine verschrobene Ensemble-Komödie, die vor allem von ihren gut geschriebenen und gespielten skurrilen Nebencharakteren lebt. Von Gemma Arterton („Prince Of Persia - Der Sand der Zeit", „The Disappearance of Alice Creed") als schwer zu entschlüsselnder Titelfigur weiß man indes nicht so recht, was man von ihr halten soll. Dennoch gilt: Kurzweil voraus.
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Rolle: Tamara Drewe
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Rolle: Nicholas Hardiment
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Rolle: Glen McCreavy
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Rolle: Ben Sergeant
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Chicago Sun-Times
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Empire UK
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The Hollywood Reporter
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Filmcritic.com
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Variety
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Slant Magazine
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