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After Earth
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
3,5
gut
After Earth
Von Andreas Staben
Bei Filmstars gibt es das Phänomen der (oft unfreiwilligen) Festlegung auf ein bestimmtes Rollenfach. So haben es etwa patentierte Ulknudeln wie Adam Sandler („Die Liebe in mir“) immer wieder schwer bei Kritik und Publikum, wenn sie sich zur Abwechslung an ernsten Dramen versuchen. Das Image ist in Hollywood mehr noch als anderswo eine Währung und wer hoch im Kurs steht, der tut gut daran, es zu pflegen. Umgekehrt kann das aber auch zur Karrierefalle werden, aus der es kaum ein Entkommen gibt. So erging es dem Regisseur M. Night Shyamalan, der nach seinem Sensationserfolg mit „The Sixth Sense“ einst als Wunderkind und „neuer Spielberg“ gefeiert wurde und später einen nahezu beispiellosen stetigen Abstieg erlebte. Mittlerweile ist sein Ruf so ramponiert, dass Shyamalans Name auf den Postern zum Science-Fiction-Drama „After Earth“ vorsichtshalber höchstens im Kleingedruckten auftaucht. Stattdessen sollen die ihrerseits nicht unumstrittenen Hauptdarsteller Will und Jaden Smith für einen Kassenerfolg sorgen. Nach dem enttäuschenden Einspielergebnis am US-Startwochenende und vielen vernichtenden Kritiken ist diese Mission zumindest ernsthaft gefährdet, doch in Abwandlung der Fußballweisheit gilt am Ende sowieso: „Entscheidend ist auf der Leinwand“. Und da erweist sich „After Earth“ als beachtliches Zwei-Personen-Drama in beeindruckender Zukunfts- und Naturkulisse.   

Mehr als 1000 Jahre in der Zukunft: Die Menschheit musste die durch Umweltzerstörung unbewohnbar gewordene Erde bereits vor einem Millennium verlassen und hat auf dem Planeten Nova Prime ein neues Zuhause gefunden. Dort wird sie von einer Ranger-Elitetruppe vor den Ursas beschützt. Diese überaus gefährlichen Kreaturen können die Angst der Menschen wittern und nur ein absolut furchtloser Kämpfer kann die Konfrontation mit den blinden Biestern überleben. Der erste dieser legendären Krieger ohne Angst war der General Cypher Raige (Will Smith), der seinen jugendlichen Sohn Kitai (Jaden Smith) mit auf eine Trainingsexpedition nimmt, um das schlechte Verhältnis zwischen ihnen zu verbessern. Ihr Raumschiff mit einem gefangenen Ursa an Bord gerät allerdings in einen Asteroidensturm und stürzt ausgerechnet auf der Erde ab - Vater und Sohn Raige sind die einzigen Überlebenden des Crashs. Cypher muss mit gebrochenen Beinen an Bord zurückbleiben und kann Kitai nur per Funk auf seinem gefährlichen Weg über den unwirtlichen Planeten zum Heck des zerbrochenen Wracks zur Seite stehen. Von dort soll der Teenager ein Notfallsignal in die Heimat senden. Als die Sauerstoffvorräte knapp werden und der entkommene Ursa die Fährte des Jungen aufnimmt, scheint die gefährliche Mission zum Scheitern verurteilt… 



Um es gleich zu sagen: „After Earth“ ist kein typischer Sommer-Blockbuster. Wer hier ein krachendes Effektspektakel erwartet, der wird ebenso enttäuscht wie die Freunde hochtechnisierter Science-Fiction-Visionen. Zwar gibt es einige packende Action-Szenen (vor allem Kitais halsbrecherischer Sprung von einem Felsen und seine anschließende Verfolgung durch einen überdimensionalen Raubvogel sorgen für einen echten Adrenalin-Schub), aber das Erzähltempo ist insgesamt vergleichsweise gemächlich und auch die (durchaus vorhandenen) Schauwerte werden nicht gerade betont. Nur für wenige Minuten präsentiert uns M. Night Shyamalan das reizvolle futuristische Honigwaben-Design von Nova Prime, während die zu feindseliger Unwirtlichkeit mutierte Erde mit ihren wuchernden Regenwäldern, den wuchtigen Wasserfällen und den kargen Vulkanen für einen Science-Fiction-Film fast zu vertraut wirkt – nur die nächtlichen Temperaturstürze, die veränderte Atmosphäre (damit Menschen atmen können, muss mit Sauerstoffampullen nachgeholfen werden) und die urzeitlich anmutende Fauna sorgen für erzählerisch fruchtbare Irritationen: Diese Horror-Vision einer Umwelt-Apokalypse hat etwas beklemmend Plausibles an sich.

Mit der visuellen Wirkungsmacht von James Camerons Öko-Fabel „Avatar“ kann „After Earth“ nicht mithalten, doch die allermeisten der durch den Computer gejagten Naturaufnahmen sind auch hier detailreich und lebensecht. Das riesenhafte Ursa-Monster wiederum mag, gerade was die Bewegungsabläufe angeht, nicht mit allerletzter Perfektion animiert sein - furchteinflößend ist es allemal. Und mit der Furcht sind wir dann beim eigentlichen Kern des Films, der weit weniger ein ausladendes Science-Fiction-Epos als eine intime Heldenreise ist – die Fabel von einem Jungen, der auszog, die Angst zu überwinden und sich selbst zu finden. Im Mittelpunkt steht entsprechend ganz eindeutig Jaden Smith („Karate Kid“), der im Abspann auch als erster vor seinem berühmten Vater genannt wird. Der Vorwurf der Vetternwirtschaft steht im Raum, aber es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob Jaden eine solche Rolle auch ohne seinen Namen bekommen hätte (sicher nicht, zumal sie vom Daddy, der zu „After Earth“  höchstpersönlich die Story beigetragen hat, extra für ihn erfunden wurde). Fest steht indes, dass gerade die Vater-Sohn-Dynamik des Films, die von einem familiären Trauma zusätzlich belastet wird, von der lebensnahen Besetzung profitiert.

Jaden Smiths Leistung lässt sich gut mit dem Wort unausgereift beschreiben und das ist keineswegs nur negativ gemeint. Dass dem 14-Jährigen das Charisma seines berühmten Vaters ebenso fehlt wie die körperliche Präsenz eines ausgewachsenen Action-Stars ist nur dem Anlass angemessen, schließlich geht es ja genau darum, dass Kitai im Schatten des Älteren steht. Als ihm beim Absturz des Raumschiffs die Angst im Gesicht steht, wirkt er noch wie ein kleiner Junge, später wenn er mit viel zu großer Geste und brüchig-bebender Stimme die Rebellion gegen den Vater wagt, ist das von kontrolliert gemeisterter Schauspieltechnik offenkundig immer noch meilenweit entfernt, wirkt aber gerade in der Unbeholfenheit wahrhaftig. Mit der geschickten Unterstützung von Regisseur Shyamalan, der im Umgang mit jungen Schauspielern besondere Stärken hat (wie nicht nur die oscarnominierte Leistung von Haley Joel Osment in „The Sixth Sense“ beweist), meistert Smith Junior dann auch die unausweichliche finale Prüfung ordentlich und kann dabei sein Bewegungstalent ausspielen.
 
Während der Sohn sich nicht nur räumlich immer weiter von ihm entfernt, haftet der Blick des schwerverletzt an das Raumschiff gefesselten Generals an den unzähligen Projektionen, Monitoren und Sensoren, die ihm jede Bewegung und jede Regung Kitais offenbaren (keine Lüge bleibt vor der Pulsmessung verborgen). In Cyphers Augen ist die totale (Selbst-)Kontrolle überlebensnotwendig und eben das vermittelt der furchtlose Kämpfer dem Sohn auf dessen Weg zur  Konfrontation mit dem Ursa. Will Smith hat sein übliches Sonnyboy-Auftreten hier konsequenterweise vollkommen abgelegt, er versagt sich flotte Sprüche ebenso wie jedes Anzeichen von Emotion. Die Idee, dass es nötig sei, die Angst zu überwinden und Gefühle zu unterdrücken, um besser zu „funktionieren“ wie sie immer wieder anklingt, ist übrigens eine von mehreren Parallelen des Films zum Gedankengut von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard, mit dessen Sekte Will Smith regelmäßig in Verbindung gebracht wird. Von Propaganda kann jedoch trotzdem keine Rede sein: Dem Menschenbild, das hier durchscheint, verpasst Regisseur Shyamalan einige deutliche Widerhaken und macht es damit als unmenschlich kenntlich.

So erscheint Cypher (die Eigenschaftslosigkeit, die der Name suggeriert, spricht Bände) zwar durchaus als Held, aber zugleich ist er deutlich gefangen in seiner militärisch geprägten Rolle, in der Effizienz und Rationalität alles sind. Wenn er sich der Ohnmacht nahe an einen seiner Geburtstage fern der Familie erinnert, dann zeigt uns Shyamalan mit der wunderschönen kleinen Szene wie tief Cyphers Menschlichkeit verschüttet ist und unterstreicht zugleich die Wichtigkeit von Gefühlen wie Liebe und Hoffnung. Letztes ist im Übrigen eine der Bedeutungen des japanischen Wortes Kitai und der Namensunterschied zwischen Vater und Sohn markiert am Ende trotz allem auch einen Wesensunterschied, der sich in der allerletzten gemeinsamen Szene manifestiert. Shyamalans Filme (vom Frühwerk über die Superhelden-Parabel „Unbreakable“ und die Sinnsuche in „Signs“ bis hin zur verfilmten Gute-Nacht-Geschichte „Das Mädchen im Wasser“ und zur Anime-Adaption „Die Legende von Aang“) haben allesamt eine spirituelle (Skeptiker würden sagen: esoterische) Seite und sind dabei zumeist von verblüffender Klarheit und Einfachheit. Obwohl er hier eine deutlich weniger bestimmende Rolle einnimmt als früher, findet der Regisseur auch dieses Mal wieder viele suggestiv-ausdrucksstarke Bilder voller fundamentaler Emotionen (ein meisterhaft inszeniertes Wechselbad der Gefühle sind etwa Kitais Erlebnisse mit dem Riesenvogel nach der oben erwähnten Verfolgungsjagd) und gibt seiner voller Widersprüche steckenden Erzählung zugleich eine fast märchenhafte Prägung.

Fazit: M. Night Shyamalans „After Earth“ ist ein Blockbuster jenseits der Erwartungen: ein sorgfältig inszeniertes intimes Vater-Sohn-Drama im Gewand eines Science-Fiction-Action-Abenteuers.   

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Kommentare

  • Dirk Marx

    Es ehrt Will Smith, seinen talentfreien Sohn zu fördern. Aber irgendwann ist Papa nicht mehr Produzent, Darsteller oder sonstwas und dann bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig, für eine anständige Schauspielkarriere. Vor allem sollte er nicht in einem Atemzug mit dem wirklich herausragenden Haley Joel Osment genannt werden. Das ist Bundesliga gegen Kreisklasse. Smith selbst nimmt sich in solchen Filmen arg zurück, weil man buchstäblich fühlen kann, wie viel Rücksicht er auf seinen Sohn nehmen muss. Er wirkt nicht befreit. Just My 2 Cents.

  • UGotCaged

    Ich habe einen Verriss erwartet - aber nach der Kritik ziehe ich zumindest einen DVD-Abend in Betracht.. allein aus Interesse, wer im Recht ist - Andreas Staben oder der Rest!

  • ChiliPalmer

    Osment ist auch nicht mehr die Spitze des Berges, so ist es doch immer mit Kinderstars... Als Kind machen sie das Unmögliche möglich, nach der Pubertät gehts dann bergab... Einige wenige Ausnahmen gibts dann schon, wie zB den fabelhaften Christian Bale...

  • Luphi

    In Amerika wurde der Film ja größtenteils zerrissen. Mich würde mal interessieren, warum der Film tatsächlich doch besser ist, als die Amis sagen. Falsche Erwartungen, andere Ansprüche, gesellschaftliche und kulturelle Unterschiede zwischen Amerika und Europa? Sowas halt. Ich fände es gut, wenn in einer Kritik auch mal darauf Bezug genommen würde und man sagt, warum der Film eben NICHT so schlecht ist, wie er von anderen Magazinen etc. gemacht wurde, was diese übersehen haben oder nicht sehen wollen.

  • niman7

    Die Szene in der Kitai von der Klippe runterspringt, haben wir ja schon im Trailer gesehen ;)
    Sieht toll aus der Film wirkt aber denoch völlig uninteressant.
    Vor allem dieses ultra deprimierte "Mein Sohn, weißt du wo wir sind".

  • Chris Cartman

    Wenn Kitai japanisch ist ist es vielleicht nicht soweit hergeholt After Earth als Anime Real-Verfilmung zu bezeichnen. Nicht bezogen auf einen genauen Manga oder Anime aber in der japanischen Manga/Anime Kultur gibt es dutzende Werke in denen die Erde von der Natur übernommen wurde und die Natur nun den größten Feind gegenüber dem Menschen darstellt. Mit der Story trifft er in etwa genau die Nachfrage in Ost - Asien in der die Naturverschmutzung und der Weltuntergang derzeit eine hohe Rolle spielen.

    Das amerikanische Kino benötigt viele Effekte, besonders wenn Sci Fi in der Genre-Beschreibung steht. Das Europäische uns asiatische Kino werden damit schon nachsichtiger umgehen. Besonders da die dutzenden Sci-Fi Serien die derzeit im amerikanischen Tv laufen wie "Revolution", "Defiance" und "Continiuum" den Sci-Fi Markt dort gerade übersätigen. Kinofilme wie Oblivion tragen er übriges dazu bei die NAchfrage nach Sci-Fi gerade zu bedienen.

    Jaden Smith ist vielleicht nicht als Schauspieler sooo bekannt aber er ist definitiv ein Jungstar der sehr gut im Ost- Asiatischen Markt ankommen wird ( Wie alle Jungstars). Viele Gesellschaften sind auf die Jugend fokussiert und Jaden Smith wird vielleicht noch für eine Überraschung sorgen.

  • TresChic

    @Filmstarts: ihr habt sehr schlecht recherchiert, denn Shyamalan hat genau nur einen mini Flop gelandet, ansonsten gibt sehr, sehr wenige Regisseure in Hollywood die mit jedem Film fast das 2,5-3 fache an Produktionskosten wieder einfahren. Hier mal für alle Ungläubigen die Einspielergebnisse weltweit (Unbreakable und Sixth Sense lasse ich weg, da weiß jeder, dass die das 4 fache eingespielt hatten..):

    Signs - Budget 72 Mio - Einspielergebnis 408 Mio -> HAMMER!!!
    The Village - Budget 60 Mio - Einspielergebnis 256 Mio -> HAMMER!!!
    Das Mädchen aus d. Wasser - Budget 75 Mio - Einspielergebnis ~60 Mio - einziger mini Flop
    The Happening - Budget 48 Mio - Einspielergebnis 163 Mio -> HAMMER!!
    Die Legende von Aang - Budget 150 Mio - Einspielergebnis 319 Mio -> HAMMER

    Fast schon unglaublich. Die meisten seiner Filme haben zudem überdurchschnittlich gute Kritiken der Massen erhalten. Keiner seiner Filme hat bei imdb unter 5 Punkte erhalten und wenn da Tausende voten kann man das schon als Ansatzpunkt nehmen. Warum also sollte er sich verstecken? Wo sind seine Flops? Nowhere!

  • Slevinho

    naja die meisten sind wohl in die filme wie village, happening, mädchen aus dem wasser und legende von aang gegangen, weil seine vorherigen film wirklich gut waren und sie gehofft haben, dass es auch ein guter film wird. Aber diese filme waren nun wirklich nichts besonderes und zurecht von kritikern zerrissen worden.
    Er hat schon stark nachgelassen

  • Jimmy V.

    Abgesehen von der Recherche - jap -, ist das aber mal wieder eine gute Kritik geworden: Viel differenzierter als die ganzen Berichte andernorts zu dem Film. Danke dafür, Filmstarts! (Doch bekommt mal wieder eure Seite in Ordnung bzw. Opera-tauglich...)

  • x_SethGecko_x

    Ui das hört sich besser und interssanter an als ich es vermutet hätte, gerade nach dem mittelmäßigen Kinotrailer.

    Wird gerade noch bedrohlich und ernst geschildert wie verwildert und menschenfeindlich die Erde geworden ist, hüpfen als nächstes Affen und Vögel durch das Bild. Eine sehr schockierende und kreative Horrorvision :) Desweiteren erinnerte mich der adrenalingeladene Sprung von einer Klippe samt Flugärmelchen an ein Flughörnchen. Aber gerne lasse ich mich von einem Film den ich für schwach halte überraschen. Wäre nicht das erste Mal, zumal mir der thematisierte Vater-Sohn-Konflikt in diesem Film bisher nicht bekannt war.

    Wie ein Vorredner schon sagte könnte für einen Dvd Abend interessant werden.

  • Rafal Kaminski

    Der Knirps geht mir Irgendwie auf den Nerv. War schon in Karate Kid so. Ein guter Schauspieler ist er jedenfalls nicht. Die Kritik von Filmstarts hört sich eher an wie eine RECHTFERTIGUNG der 3.5 Sterne. Aber der Filmgeschmack und die Wertungskriterien kann ich hier in letzter Zeit eh nicht nachvollziehen. Bin schon aus einigen 4 Sterne Filmen sehr enttäusch raus gegangen. Das war früher nicht so.

  • letsdoareboot

    Ernsthaft?
    Rotten Tomatoes 12%? Metacritics 33%?
    Außer der Optik habe ich noch nix gutes über den Film gelesen.
    Und nur, weil sich alle aufregen, dass ihr allen Blockbustern 4 Punkte gebt, heißt das nicht, dass ihr jetzt einfach allen 3,5 geben sollt...

    Und @treschic: nur wenn deas Ergebnis gut ist, ist der Film nicht gut.
    Legende von Aang hat bei IMDb 4,4. Und Filme unter einer IMDb-Wertung von 6 sind nur schaubar, wenn Steven Seagal mitspielt...

  • TresChic

    @letsdoareboot: Die Legende von Aang ist mE der einzige Film an dem er gescheitert ist und ja, da hat er tatsächlich eine miese Bewertung. Dass FS ihn allerdings nur daran misst, halte ich für ungerecht. Das Mädchen aus dem Wasser oder The Happening sind Filme an die man sich überhaupt erstmal rantrauen muss als Regisseur.

  • x_SethGecko_x

    Mittlerweile ist mein vorsichtiger Optimismus nach den 3,5 Sternen wieder verschwunden.

    Alle anderen Quellen sind nicht nur enttäuscht von diesem Streifen, sie warnen sogar davor für diesen Film Geld auszugeben. Maue Dialoge, steife Darsteller, billige Effekte trotz hohem Budget, einen lächerlichen Paviangegner sowie überdeutliche Scientology Symboliken und Botschaften.

    Unverständlich wie rapide seit der mittlerweile berühmten Kritik zu Jack and Jill die Qualitätskurve bei Filmstarts kontinuierlich nach unten zeigt.

  • Dennis Beck

    Die 7 Punkte von Filmstarts sind eine deutliche Fehlentscheidung. Der Film wird überall verrissen. Und das nicht nur wegen der verdächtigen Nähe zu Scientology. Man sollte bekanntlich andere Geschmäcker tolerieren, aber was hat den Kritiker nur geritten, um "After Earth" 3,5 Sterne zu geben?

  • Junkie F.

    Eine Krieger Sekte rettet die Menschheit, kontrolliert ihre Angst und rettet die Menschheit wieder. Man wirkt dieser Film gequält! Warum wurde dieser höchst unterhaltungsfreie Film gedreht? Der Film mit seinem sterilen Ambiente und nun wirklich einer eindeutigen Botschaft ist bis dato meine Entäuschung des Jahres. Und wenn jemand sagt dass der Film einen guten Unterhaltungswert liefert, dann soll er dieses doch bitte hier kundtun und begründen. Ich kann nur hoffen, dass das Ende der Welt mit "WW Z" sowie "Das ist das Ende der Welt" nicht so eine Entäuschung wird.

  • TresChic

    Wie wäre es, wenn ihr erstmal den Film anschaut, bevor ihr meckert? ;-)

    Denkt einfach mal an Avatar! Dieser Film wurde von der Weltpresse hochgejubelt und fast überall mit besten Kritiken versehen. Die Zuschauer sahen das allerdings anders, angetrieben vom Hype ging man in Scharen ins Kino und war danach enttäuscht: Videospiel Animationen einer XBox und ne maue Liebesgeschichte. Ohne 3D ist der Film nicht genießbar.. Ich kenne nicht einen, der den Film überdurchschnittlich fand. Der Film war trash. 2.5/5

    Man kann also nie nach Kritiken gehen. Ich lese FS gerne aber entscheiden tue ich, was ich sehen will.

  • Ragism

    Der Rezensent hat nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür gegeben, welche Stärken des Films die eklatanten Schwächen, die von 95% aller Rezensenten begründet angeführt werden, wieder gut machen würden. Ich vermute, es war einfach nicht sein Tag und er hat sich für seinen Text noch weniger Mühe gegeben als irgendeiner der Beteiligten am Film "After Earth".

  • Arno Z.

    Man sollte sich immer eins vor Augen halten: Eine Kritik ist eine Kritik. Und eine Kritik baut auf der eigenen subjektiven Meinung auf und wenn man sich danach orientiert sollte man auch dafür offen sein das die eigene Meinung über den Film am Ende vielleicht nicht mit derer des Kritikers übereinstimmt weil man den Film vielleicht aus einer anderen Sichtweise betrachtet und bewertet was auch auf subjektiven Empfinden beruht. So ist nun mal.

    Ich habe den Film noch nicht gesehen und was mich darin hindert reinzugehen ist zum einen die Angst davor das die Effekte schlechte umgesetzt sind und das ich von Jaden Smith als Schauspieler gar nichts halte. Da schaue ich mir lieber ein Film von Hilary Duff an die in "Greta" mehr Schauspielerisches Können bewiesen hat als Jaden Smith es je könnte.

    Vor allem bei einem Budget von 130 Mio. ist doch sehr schade wie sehr der Film verrissen wird.. ob es zurecht ist kann ich natürlich auch erst beurteilen wenn ich ihn mir auf DVD/BD angeschaut habe ;)

  • Alexander B.

    Hab ihn unvoreingenommen gesehen, also ohne irgendwelche Vorabinformation. Fand ihn durchaus unterhaltsam, auch wenn diese Sohn-Remote mittlerweile abgedroschen ist... (zuletzt in Continuum).

  • irgendjemand

    "Die Idee, dass es nötig sei, die Angst zu überwinden und Gefühle zu unterdrücken, um besser zu „funktionieren“ wie sie immer wieder anklingt, ist übrigens eine von mehreren Parallelen des Films zum Gedankengut von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard, mit dessen Sekte Will Smith regelmäßig in Verbindung gebracht wird."

    Ich beschäftige mich mit allerlei Religionen, am besten gefällt mir Buddhismus, Toltekismus(nach Carlos Castaneda) und Scientology. Dem Herr Staben, der ja ein intelligenter Kerl zu sein scheint, darf ich (ohne #) empfehlen. Das ist eine Webseite, die von freien Scientologen (Aussteiger aus der Kirche, aber weiterhin Anhänger der Lehre Hubbards) gemacht wurde. Dort stehen kostenlos viele Texte von Hubbard als PDFs zum Download zur Verfügung.

    Ich habe mir dort "Fundamental of Thoughts" (in englisch) runtergeladen und durchgelesen.
    So wie ich das verstanden habe, geht es bei dem ursprünglichen Scientology, wie es von Hubbard gedacht war, vereinfacht gesagt, darum, unerwünschte energetische Muster, messbar anhand des Hautwiderstandes, durch eine Fragetechnik zu "entladen", was die Leute als befreiend empfinden.

    In den Texten, die ich gelesen habe, konnte ich von "Angst überwinden" und "Gefühle unterdrücken" um "besser zu funktionieren" nichts entdecken. Vielleicht mag ja der heutige Chef der sogenannten Church of Scientology, David Miscavige (Wikipedia-Artikel lesenswert), der ein CIA-Informant ist, solche Ziele verfolgen.

    Wenn Herr Staben dahingehend nicht weiterforschen möchte, fände ich es zumindest ehrlicher, statt "Gedankengut von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard" vielleicht "Lehren der heutigen Church of Scientology" zu sagen. Was Jesus Christus gesagt hat ist ja auch nicht dasselbe wie das, was die katholische Kirche heute sagt.

    mfg, ein (leider) Anonymer.

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