Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere
  • Kinoprogramm
  • Trailer & Clips
  • Cast & Crew
  • Kritiken
    • FILMSTARTS-Kritik
    • Pressekritiken
    • User-Kritiken
  • Bilder
  • VOD & DVD
  • Musik
  • Wissenswertes

Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere

3,5


Von Carsten Baumgardt

Der Kraftakt ist vollbracht. Schluss. Aus. Vorbei. Nachdem Regisseur Peter Jackson im Anschluss an seine legendäre, bei Fans, Publikum und Kritikern unglaublich erfolgreiche „Der Herr der Ringe“-Trilogie angekündigt hatte, nie mehr nach Mittelerde in die Welt J.R.R. Tolkiens zurückzukehren, konnte er nach dem Ausstieg des vorgesehenen Regisseurs Guillermo del Toro doch nicht anders und hat sich entschieden, auch die Vorgeschichte „Der Hobbit“ selbst zu inszenieren. Seine Entscheidung, das knapp 400 Seiten starke Buch Tolkiens auf gleich drei Teile auszuwälzen, war dabei von Vornherein umstritten und ist nun auch im Rückblick auf die gesamte Trilogie zwiespältig zu sehen. Denn Hand aufs Herz: „Der Hobbit“ gibt nicht den Stoff für knapp acht Stunden Kinofilm her! Diesen Umstand konnte Jackson in „Eine unerwartete Reise“ und „Smaugs Einöde“ noch recht gut kaschieren, aber in „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ ist er jetzt umso offensichtlicher. Der 250 Millionen Dollar teure Fantasy-Actioner hat lediglich zwei große Schlachten und ausgiebigen Abschiedsszenen zu bieten und weist somit spürbar weniger erzählerische Substanz auf als sein direkter Vorgänger. Action und Kämpfe sind aber immerhin so kraftvoll inszeniert wie eh und je (trotz eines zuweilen störend hohen CGI-Anteils) und wie immer kann Jackson mit spektakulären Schauwerten begeistern. Das reicht zu einem insgesamt guten Werk, das deutlich hinter Teil 2 zurückfällt und minimal über dem Niveau des ersten „Hobbit“-Films liegt.

Da wo „Smaugs Einöde“ mit einem krachenden Cliffhanger endete, nimmt Peter Jackson in „Die Schlacht der Fünf Heere“ die Erzählfäden wieder auf: Der gefährliche Drache Smaug (Benedict Cumberbatch) wird nach seiner Vertreibung aus der ehemaligen und Nun-wieder-Zwergenheimat Erebor von blinder Wut getrieben, was zuerst die Menschen in Seestadt zu spüren bekommen. Der Feuerspeier legt dort alles in Schutt und Asche, den überlebenden Bewohnern der Stadt auf dem Wasser bleibt nur die Flucht. Einzig der Bogenschütze Bard (Luke Evans) nimmt all seinen Mut zusammen und stellt sich dem kaum verwundbaren Drachen entgegen. Die Menschen suchen unterdessen Zuflucht in Erebor, wo sich Zwergen-Anführer Thorin Eichenschild (Richard Armitage) und seine zwölf Gefolgsleute sowie der Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman) eingerichtet haben. Doch Thorin hat angesichts des riesigen Goldschatzes im Bauch der Festung die „Drachenkrankheit“ gepackt. Er verfällt in Allmachtsfantasien und versagt den Flüchtigen aus Seestadt die Unterstützung. Auf der Seite der Menschen stehen als Erzfeinde der Zwerge dagegen die Elben um Anführer Thranduil (Lee Pace). Doch auch Sauron will das Gold von Erebor und schickt die gigantischen Armeen der abgrundtiefen bösen Orks um Anführer Azog (Manu Bennett) und ihrer Verbündeten los. Plötzlich haben sich fünf Heere vor den Toren der Zwergenstadt versammelt und die Zeichen stehen auf Krieg. Bilbo hofft, die Eskalation noch verhindern zu können, indem er den berühmten Arkenstein, den er dem rachekranken Thorin gestohlen hat, den Elben zum Handel anbietet.


Zwei Trilogien, etliche Jahre Lebenszeit - Peter Jackson ist filmisch mit J.R.R. Tolkien fertig. Das bekennt der Neuseeländer nach dem Abschlussfilm „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ freimütig. Kommerziell hat sich auch der „Hobbit“-Mammutakt auf jeden Fall gelohnt: „Eine unerwartete Reise“ (1,02 Milliarden Dollar) und „Smaugs Einöde“ (958 Millionen Dollar) spielten weltweit fast zwei Milliarden Dollar allein an der Kinokasse ein und mit „Die Schlacht der Fünf Heere“ wird sicherlich noch knapp eine Milliarde hinzukommen. Künstlerisch liest sich Jacksons Bilanz hingegen nicht ganz so triumphal. Konzeptionell steckte der Filmemacher allerdings auch in einer kaum lösbaren Zwickmühle: „Der Hobbit“ ist ein Kinderbuch, doch Jackson musste dem Anspruch der meisten Anhänger seiner nicht gerade kinderfreundlichen „Herr der Ringe“-Filme gerecht werden, die sich eine Wiederbelebung des Mittelerde-Gefühls wünschten, wie sie es aus jener ersten Trilogie kannten. Und dieser Erwartung kam der Regisseur nach einer Stunde singender „Der Hobbit“-Huldigung in „Eine unerwartete Reise“ konsequent nach. „Smaugs Einöde“ weist dann schon durchgängig den Erzählton von „Der Herr der Ringe“ auf und bei „Die Schlacht der Fünf Heere“ treibt es der Regisseur jetzt auf die Spitze. Das gewaltige Schlachtenepos ist definitiv kein Kinderfilm, vielmehr kann man Eltern nur davor warnen, ihren Nachwuchs in dieses fast zweieinhalbstündige Gemetzel zu schicken, weil es für jüngere Zuschauer viel zu unheimlich und brutal ist.

Dass der dritte „Hobbit“-Film nun trotz seiner handwerklichen Klasse hinter dem Vorgänger zurückbleibt, hat zwei Hauptgründe. Zum einen fehlt dem Werk mit der extrem einseitig auf Smaugs Angriff auf Seestadt, die titelgebende monumentale Schlacht der Fünf Heere sowie den Abschied von allen Beteiligten und Toten zugespitzten Handlung die erzählerische Ausgewogenheit und durch den starken Akzent auf Action auch die Substanz. Das wird durch die überragenden Schauwerte der Schlachten, bei denen sich einmal mehr Jacksons Meisterschaft als Regisseur von Massenszenen und Kämpfen zeigt, allerdings recht gut kaschiert. Allerdings hat die Konzentration auf Äußerlichkeiten zugleich auch zur Folge, dass die großen Gefühle, die zu einem Epos wie diesem dazugehören, zu nicht unbeträchtlichen Teilen auf der Strecke bleiben – und das fällt deutlich stärker ins Gewicht. Jackson versucht dieses Defizit wettzumachen, indem er dem Publikum ans Herz gewachsene alte Bekannte in kleinen Nebenhandlungen ins Feld schickt, was immerhin in Ansätzen gelingt. Während Gandalf (Ian McKellen) und Legolas (Orlando Bloom) zumindest am Rande noch aktiv ins Geschehen eingreifen, absolvieren Galadriel (Cate Blanchett), Elrond (Hugo Weaving), Saruman (Christopher Lee) und der alte Bilbo (Ian Holm) allerdings kaum mehr als Cameos - trotzdem ist es eine Freude, sie alle wiederzusehen.

Die deutlichen erzählerischen Schwächen würden anderen Filmen womöglich das Genick brechen, aber das ist hier anders, denn inszenatorisch liefert Peter Jackson erneut Arbeit auf allerhöchstem Niveau ab. Seine epischen Schlachten einschließlich der auch hier wieder tollen Musik von Howard Shore könnte sich der neuseeländische König Mittelerdes patentieren lassen – da vermag ihm kaum ein anderer Filmemacher das Wasser zu reichen. Voller Grimm hauen sich Orks, Zwerge, Elben, Menschen und ein Hobbit die Schädel ein, und immer wenn man denkt, das Lebenslicht einer wichtigen Figur erlischt, kommt von irgendwo ein Pfeil oder eine Axt geflogen – jedenfalls bis zum verlustreicheren Finale. Dabei wechselt Jacksons Stammkameramann Andrew Lesnie immer wieder in die Vogelperspektive und fängt majestätische 3D-Panoramen ein, in denen die monströs-beeindruckenden realen Bauten wie etwa das Tor von Erebor besonders gut zur Geltung kommen. Immer wenn wir die ganze Dimension von Jacksons filmischer Tolkien-Welt bewundern dürfen, kommt echte Kino-Magie auf, da fällt letztlich auch der CGI-Overkill in einigen Innenaufnahmen Erebors und vor allem in der brennenden Seestadt nicht allzu stark ins Gewicht. Ein bisschen weniger Computereinsatz hätte der Atmosphäre jedoch insgesamt durchaus gut getan. Der bereits bei den ersten beiden Filmen vieldiskutierte Einsatz der sogenannten High Frame Rate (mit 48 statt 24 Bildern pro Sekunde) bleibt im Ergebnis wiederum weiterhin Geschmackssache.

„Die Schlacht der Fünf Heere“ ist ein Kriegsfilm, die Mimen haben sich der Dynamik des Kampfes zu unterwerfen. Martin Freeman („Per Anhalter durch die Galaxis“) als junger Bilbo Beutlin strahlt immerhin einige Chuzpe aus, er stiehlt sich schelmenhaft einige Szenen und besitzt auch als einziger so etwas wie Ambivalenz. Die restlichen Figuren weisen hingegen keine sonderliche Tiefe oder Finesse auf - für Abgründe ist im Schlachtengetümmel einfach kein Raum. Das extremste Beispiel ist der Seestadt-Schurke Alfrid (Ryan Gage), der sich in seiner plumpen und unablässigen Hinterhältigkeit letztlich als komplett überflüssig erweist. Selbst Richard Armitage als zwischen Wahnsinn und Herzensgüte hin- und hergerissener Thorin nutzt die „Beförderung“ zum formalen Hauptdarsteller wenig, weil er das innere Drama nicht ausspielen kann und so wirkt der Wandel des Zwergenführers abrupt und holprig. Am Ende ist „Die Schlacht der Fünf Heere“ trotz allem ein versöhnlicher Abschluss für die Trilogie und auch für den Zyklus von allen sechs Mittelerde-Filmen. Und wenn Peter Jackson zum großen Abschiednehmen ins Auenland zurückkehrt, dann beschwört er ein letztes Mal erfolgreich jenen unverwechselbaren Geist, den er einst mit „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ zum ersten Mal auf die Leinwände zauberte.

Fazit: Mittelerde im Krieg - Peter Jackson bläst zum letzten Halali! Der Abschluss seiner „Hobbit“-Trilogie ist ein technisch erstklassiges Fantasy-Action-Abenteuer, das emotional unterentwickelt und erzählerisch monoton sein mag, aber immerhin die größte Schlacht der Reihe (vielleicht sogar der Kinogeschichte) und ein warmherziges Ende bietet.

Deine FILMSTARTS-Aktivitäten
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?

Kommentare

  • Jimmy V.

    Das hatte ich mir erwartet. Ich verstehe allerdings immer noch nicht, warum ihr "Smaug's Einöde" so gut bewertet habt. Das war da doch schon viel zu viel Action mit dämlichem CGI-Overkill!
    Wem kann man nun die Schuld für all das geben? Na ja, vielleicht schon Jackson, denke ich mir so. Er hätte doch einfach den Hobbit etwas mehr in Richtung HdR vom Ton her bewegen können. Ich glaube, das hätte niemand wirklich schlimm gefunden!

  • Jimmy V.

    Ich sehe das Dilemma ehrlich gesagt gar nicht beim Buch. Formal ist die jetzige Erzählung eigentlich gar nicht so schlecht (nur die Seestadt-Episode fand ich unnötig, weil das so sehr Aragons Story ähnelt). Nur der Ton macht eben die Musik. Es ist eher die Unausgegorenheit des Ganzen, die mich stört - die aber eben auch gut vermeidbar gewesen wäre!

  • Kosh

    "...Fantasy-Action-Abenteuer...", "...emotional unterentwickelt...", "...erzählerisch monoton...", ...störend hohen CGI-Anteil...", ... ach mir blutet das Herz. Hab mir gestern Abend nochmals Smaugs Einöde reingezogen. Er hat ja seine guten Szenen, aber insgesamt fehlt im einfach Herz. Klar, auch LotR hat seine Schlachten. Wirklich geliebt habe ich aber immer die stillen, kraftvollen Momente in denen dich die Charaktere, und die Landschaft Neuseelands richtig nach Mittelerde hineingesaugt haben. Davon findet man in den Hobbit-Filmen einfach kaum welche.

  • DanielJackson

    irgendwie war es klar, und trotzdem bleibt es schade!
    Aber egal, am mittwoch werde ich mir den film wie "jedes" jahr in 3D HFR ansehen und mich erfreuen noch einmal nach mittelerde zu dürfen!

    desweiteren hoffe ich, nein ich bete schon fast das Jackson einige schwächen im Extended Cut kaschieren kann, nicht zuletzt weil grade Smaugs Einöde als dieser deutlich besser war als im kino(und da fand ich ihn schon richtig klasse!)

    meine einzige frage wird wohl ewig bleiben warum man ausgerechnet den hobbit nehmen musste und nicht einen der unzähligen anderen bände die wesentlich dicker und ein mehr als story hätten (wie zB das Silmarillion). aber egal, der hobbit ist durch und ohne weiter zu lesen danke ich an dieser stelle PJ für seine knapp 9 stündige Rückkehr nach Mittelerde

    und wer weiß, solange soviel geld eingespielt wird/wurde kommt bestimmt noch die ein oder andere geschichte ans licht, vielleicht sogar diesmal von del torro?!?

  • Fain5

    Irgendwie liest sich die Kritik nach "der Film ist vollkommen hohles Gemetzel aber weil es ein HdR Film ist geben wir trotzdem noch 3,5 Sterne"

  • DanielJackson

    oh, danke die news ist bei mir wohl untergegangen :(

    sehr schade dann bleibt es wohl vorerst bei den 6 filmen, zumindest weitere ca 30 jahre ;)

  • Stepp W.

    Ach ja, dieses Argument: PJ hatte ja ein Kinderbuch als Vorlage...etc.
    Nun gut, man muss keinen Dreiteiler draus machen und dazu sich noch durchdringend von der Vorlage entfernen. PJ durfte sich wie ein kleines Kind mit seinem CGI Spielzeug austoben und das hat er wohl auch ausgiebig getan.

    Die Kritik klingt in der Tat nach einer schlechteren Sternebewertung, aber da es der Hobbit ist, geben wir ihm mal 3 1/2. PJ darf zwar durchgehend hirnlose Scheisse verzapfen, aber hey es ist der Hobbit und ach ja die Vorlage ist ja undankbar...etc etc etc

    Schlechter als der zweite Hobbit...oh weh. Ich hoffe PJ ist nicht mehr an dem nächsten Tim und Struppi beteiligt.

  • Stepp W.

    Also der Titel alleine rechtfertigt sehr wohl doch zig unterschiedliche Erwartungshaltungen, da es eben auch genau das sein könnte was Du aufzählst.

  • Kosh

    Bei "Schindlers Liste" erwarte ich auch nicht dass es nur um ein Stück Papier geht. Sie ist das Zentrum eines Filmes, deshalb der Titel, aber es geht um viel mehr als nur die Liste. Bei der "Schlacht der Fünf Heere" ist die Schlacht also das Zentrum, aber man könnte ja eine dichte Geschichte rundherum erzählen. Man könnte, muss natürlich nicht ;-)

  • _kaphoon_

    Das Silmarillion .... verfilmen ??! Wie soll das denn bitteschön gehen? Also ich will das nicht sehen.

  • AbnerRavenwood

    Was ich den Hobbit-Filmen - und der HdR-Trilogie sowieso - zugute halte, ist, dass Peter Jackson eine eigene Grammatik für die Übersetzung des Stoffes auf die Leinwand gefunden hat, die gut funktioniert. Seine Interpretationen haben ein Eigenleben und eine Dynamik gefunden, die mittlerweile so souverän und routiniert rüberkommen, dass man meinen könnte, Jackson selbst hätte diese Welt kreiert und könne sich nun frei in ihr bewegen. Diskussionen um Treue gegenüber den Vorlagen interessieren mich persönlich nicht besonders; ich verstehe natürlich kritische Stimmen, aber für mich hat das nie eine große Rolle gespielt. So fand ich die ersten beiden Hobbit-Filme besser, als ich sie erwartet hatte. Sie bleiben natürlich hinter der Kerntrilogie zurück, aber es macht trotzdem Spaß, zu sehen, wie die Schauspieler in ihren Rolle aufgehen (ganz zu schweigen davon dass Jackson einfach ein Händchen für die richtige Besetzung hat - allen voran Martin Freeman), wie vertraut Mittelerde inzwischen ist, mit welcher Neugier ich immer noch in diese faszinierende Fantasiewelt eintauche, und wie gern ich diese Filme einfach als visuelle Erfahrung sehe.

    Dennoch muss ich sagen, dass die Hobbit-Trilogie insgesamt ein eher überflüssiges Unterfangen gewesen ist. Alles, was ich den Filmen abgewinnen kann, hat auch schon HdR zu bieten, und neues bieten diese Filme nicht. Ja, Martin Freeman ist großartig, Smaug ist großartig, aber das ist dann doch zu wenig. um eine Trilogie dieses Ausmaßes zu rechtfertigen. Um es mit Bilbos eigenen Worten zu sagen: "Wie Butter auf zu viel Brot verstrichen". Ich sehe hinter der Verfilmung des Hobbits eine beinahe unabwenbare Notwendigkeit, ihre Existenz als bloß den Gesetzen der Filmindustrie geschuldet: "Du hast HdR verfilmt, also folgt jetzt logischerweise der Hobbit". Das Problem dabei ist, dass die Begeisterung des Regisseurs für den Stoff, die "Vision" hinter HdR, diesen Filmen völlig abgeht, und sie zu einem bloßen Erzeugnis einer Maschinerie geworden sind. Das merkt man z.B. daran, dass die Hobbit-Filme keinen Kern haben; sie sind im Grunde hohl und werden nur von Schauwerten und erzwungenen Emotionen notdürftig zusammengehalten. Was mich schon mit dem Fortschreiten der HdR-Trilgie störte - Redundanz, die ständig gleich verlaufende Schlachtendramatik und hohler Pathos - wird beim Hobbit zum Selbstzweck, und es gibt eigentlich nichts mehr, was diese Filme darüber hinaus zu bieten haben.

  • Fain5

    Macht irgendwie Sinn. Ich meine Die zwei Türme hat ja auch ausschliesslich nur in diesen gespielt und Die Rückkehr des Königs drehte sich die ganze Zeit nur um Aragorn... Ist das tatsächlich jetzt dein Ernst?!?!

  • N?rgolas

    Amen.

  • sky_erosion

    Peter Jackson ist so berechenbar, aber er wird mich wahrscheinlich zufrieden stellen. Ich wünsche mir trotzdem ein betretbares Paralleluniversum, in dem del Toro den Hobbit verfilmt hat. Meine Interesse wäre von Anfang an größer gewesen, einfach, weil mehr frischer Wind zu erwarten gewesen wäre.

  • Jens85

    Hm, nachdem Teil 1 & 2 bereits nie mehr als 3,5 Sterne für mich waren stimmt mich diese Kritik nicht wirklich optimistisch. Seis drum, ich werd ihn mir vermutlich ansehen, großartige Erwartungen hatte ich ohnehin nie in den Film. Schade eigentlich.

  • Julian D.

    Sehe ich das richtig, dieser Film soll schlechter sein als Tribute von Panem (4 Sterne)?

  • Grumpelfilzchen

    Und schlechter als das Sandler-Vehikel "Jack & Jill", nicht zu vergessen! :p

  • Georg Q.

    Lern erst mal die Groß-und Kleinschreibung bevor du über andere Leute herziehst. Außerdem bleibt es doch jeden selber überlassen ob er bei seinen Kommentaren auf die Rechtschreibung achtet, schließlich geht es ja nicht darum sondern um den Inhalt.

  • N?rgolas

    Die Kritiken zu Hobbit 3, Panem 3.1 und Jack & Jill sind alle drei von unterschiedlichen Autoren. Vergleiche in der Sternenvergabe sind also nicht angebracht.

  • Teddy-Daniels

    Das gleiche habe ich mir letztes Jahr gedacht, als der mMn sehr gute zweite Teil von Panem mit 3,5 Sternen abgespeist wurde und der unglaublich absurde DoS hier 4,5 bekommen hat....Geschmäcker sind manchmal scheinbar wirklich komplett verschieden.

  • Cinergie

    Also schlimmer und besserwisserisch als gewisse Kommentare hier kann der Film auch nicht sein!

  • Grumpelfilzchen

    Selbstverständlich! Etwas anderes zu behaupten wäre Blasphemie! ;-)

  • Cinergie

    Wie einfältig die ständigen Kommentare, die andere als Fanboys bezeichnen müssen. Für mich ein Zeichen fehlender Intelligenz (sowohl intellektuell als auch emotional) ist nicht der Umstand dass jemand einen Film verteidigt, sondern dass es so ulkige Leute gibt, die andere als dumm bezeichnen weil deren Geschmack nicht dem eigenen entspricht!

  • Cursha

    Ihr lieben Leute ! Schaut euch mal den Presse schnitt an, da liegt der Film nämlich besser da als seine beiden Vorgänger ! Ich fand die Schlacht der fünf Heere auch zinlich gut ! Aber hier wird gesprochen als ob dies der schlimmste Film aller Zeiten wäre ! Es gibt so viele Filme die sehr viel schlechter sind, aber hier wird sich eher darüber aufgeregt, dass der Hobbit nicht das Niveau des Herren der Ringe erreicht ! Betrachtet die Teile dich seperat oder vergleicht ihn mal nit einem wirklich schlechten Film (z.B. Transformers). Ich finde den letzten teil wirklich gelungen und auch smaugs Einöde gefiel mir besser als eine unerwartete Reise ! Also Leute alle mal schön ruhig bleiben !!!

  • Susanne S.

    ...das tut mir aber leid,dass du in einem Kino gegangen bist, welches scheinbar nicht auf der Höhe der Zeit ist und z.B. über HFR 3D verfügt. Würde mich an deiner Stelle vor einem Kinobesuch mal kundig machen ob das Kino in dass du so gehst das auch bringt. Ist natürlich dann echt schade ums Geld für den 3D Aufschlag.

  • Susanne S.

    Danke, dieser Meinung schließe ich mich gerne an :)

  • Der Eine vom Dorf

    Besser hätte ich es nicht ausdrücken können bezüglich des fehlenden Inhalts. Ich finde nicht, dass das Buch nicht genug Stoff für drei Filme hergibt. Im 3. Teil wurde vieles - wie du sagst - so schnell und flüchtig abgehandlt, dass es wirklich nur mit dem Wort "Frechheit" zu beschreiben ist.

    Eine Szene, die mich besonders gestört hat (neben den von dir genannten) war Smaugs Tod. Er ist noch nicht mal - bildlich gesprochen - ausgeglüht, da fliegen 10sek später schon die Raben zum Berg zurück und weitere 5sek später will sich das schon rumgesprochen haben.
    Oder auch die Befreiung Gandalfs - abgehandelt wie in Stichpunkten...

    Und auch wenn die EE wirklich Abhilfe schafft (wie bei Smaugs Einöde auch), ist es wirklich richtig dreist, so etwas ins Kino zu bringen.

    Es fühlte sich halt an wie eine, mitten aus der Post Production gerissene, Version vom Film.

    Wenn nicht die Studios daran schuld sind, hat Peter Jackson dadurch bei mir deutlich an Ansehen verloren. Deutlich!!!

  • Cinergie

    Gut erkannt...und an Weihnachten leuchte ich noch etwas heller als üblich! Merry x-mas!

Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
Aktuell im Kino: Userwertung
The Jungle Book
  4,2

Von Jon Favreau
Mit Neel Sethi, Joachim Krol
Abenteuer
Trailer

Warcraft: The Beginning
  4,0

Von Duncan Jones
Mit Travis Fimmel, Toby Kebbell
Fantasy
Trailer

X-Men: Apocalypse
  3,9

Von Bryan Singer
Mit James McAvoy, Michael Fassbender
Action
Trailer

Alle aktuellen Filme