Kinostart:
12. Februar 2004
Regie: Ron Howard
Mit Tommy Lee Jones, Cate Blanchett, Eric Schweig,
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Produktionsland:
USA
.
Genre:
Western
Laufzeit: 137 Minuten.
Produktionsjahr:
2002
Verleiher: Deutsche Columbia TriStar Filmproduktion
Inhalt: New Mexico um 1880: Samuel Jones lässt seine Familie im Stich. Als er zwei Jahre später zurückkehrt, ist seine Frau verstorben und von seiner mittlerweile erwachsenen Tochter Maggie schlägt ihm Ablehnung entgegen. Als Maggies Tochter entführt wird, machen sie sich gemeinsam auf die Jagd nach den Entführern, die nach Mexiko entkommen wollen.
FILMSTARTS.de
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User-Wertung(693 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
(2)
Alles war so schön geplant. Regisseur Ron Howard schickte sein hochkarätig besetztes Western-Drama „The Missing“ im späten November in den USA pünktlich zum besten Startzeitpunkt ins Rennen, um für die Oscarverleihung gut positioniert zu sein. Schließlich wollte Howard nach seinem Triumph mit „A Beautiful Mind" bei den Academy Awards wieder ein gehöriges Wörtchen mitreden. Das Ganze hat nur einen großen Haken. Seine klischeelastige Pferde-Oper, die zugleich Western, Thriller, Drama und Okkult-Reißer sein will, gerät ihm nach gutem, stimmungsvollen Beginn mit zunehmender Dauer aus dem Ruder. Am Ende stehen gute Schauspieler in einem enttäuschenden Film, der lediglich wegen der brillanten Photographie überzeugen kann und bei den Oscarnominierungen zurecht leer ausging.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,2)
bei
693 Wertungen
insgesamt 5 Kritiken
niman7
Mitglied seit 758 Tagen
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208 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Also ich muss mich auch meinen Vorrednern anschließen. Der Film ist gar nicht so schlecht wie "Filmstarts.de" meint. Ja es ist ein eigenartiger Western der meiner Meinung nach ein tick zu lange geht. Aber der Film "The Missing" ist trotzdem interessant und originäl gestaltet. Er versteckt sich auch nicht hinter seinen großen Namen Tommy Lee Jones und Cate Blanchett. Die Geschichte ist ganz okay. Eine Mutter bekommt eines Tages besuch von Ihrem Vater der vor einigen Jahren sie und ihre Mutter verlassen hat, da er ein Indianer werden wollte. In der Zeit ist ihre Mutter gestorben und sie ist zur Frau geworden, hat geheiratet und Kinder bekommen. Sie arbeitet als "Heilerin" und hat sich eine Ranche aufgebaut. Natürlich reagiert sie nicht gerade erfreut als ihr Vater nach all den Jahren wieder auftaucht. Ihr Mann genauso wenig. Trotz allem, hilft sie ihrem Vater gesund zu werden. Am nächsten Tag, reiten ihr Mann und ihre zwei Töchter weg um in der Stadt etwas zu kaufen. Maggi, bleibt zuhause. Später kriegt sie jedoch ein mulmiges Gefühl und geht in dem Wald. Dort findet sie Ihren Mann tot. Ihre große Tochter wurde von Indianern entführt welche mit junge Mädchen handeln. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter und ihrem Vater machen sie sich dann auf dem Weg um die Tochter zu retten. Die Story ist auch ganz interessant aufgebaut. Die Stärke des Films, ist jedoch ganz klar das Optische. Der Film sieht wirklich super aus. Die Kostüme sowie die Kullise. Natürlich lebt der Film auch von seinen tollen Darstellern. Am meißten hat mich aber nicht die beiden großen Blanchett und Jones gefallen sondern die kleine Tochter der Maggy. Für ihr Alter (ich denke mal so 7 Jahre) spielt sie unheimlich Stark auch wenn sie mit den Tod konfrontiert wird. Leider hat der Film einige unlogische Szenen. Wie z.B das die ganze geschossen wird ohne auch nur einmal nachzuladen. Ich kann mir kaum vorstellen das damals schon solche Waffen gab. Vor allem keine Schrottflinten. Dann die kleine Tochter. Sie rennt durch einen Kugelhagel ohne auch nur einmal getroffen zu werden oder Angst zu spühren. Und solche Szenen gehen weiter. Die Musik hat mir auch nicht wirklich gefallen. Passt einfach nicht zu einen Western. Dann hat mir die Szene mit dem Fluch überhaupt nicht gefallen. Ob Maggy jetzt wegen den Fluch so schnell Krank wurde und so schnell geheilt wurde, kann ich nicht sagen.
FAZIT: The Missing ist auf keinen Fall ein schlechter Film. Die Geschichte ist ganz gut aber nicht überragend. Der Film lebt natürlich von seinen tollen Darstellern und vom optischer her sowieso. Leider sind einige Szenen drin, welche sehr unlogisch wirken. Musik passt auch nicht rein. Kann man sich anschauen, muss aber nicht.
Verfasst am 01.12. um 14:43 Uhr -
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8martin
Mitglied seit 1.227 Tagen
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171 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Ja es gibt sie noch, die guten, spannenden Spätwestern (2003). Ein komplexes Vater-Tochter Drama vor beeindruckender Kulisse. Tommy Lee Jones als Vater und Großvater, der noch wildwesttauglich ist und seine Enkelin aus den Händen von Mädchenhändlern befreit, zusammen mit seiner Tochter Kate Blanchett. Beide sind sehr überzeugend und gehen bis an den schauspielerischen Rand des möglichen. Die kreisende Kamera – oft aus der Luft oder dorthin aufsteigend – bringt tolle Einsichten. Dazu kommt noch als besondere Würze eine kleine Prise Schamanismus. Pralle Action wechselt gekonnt mit stillen, nachdenklichen Szenen und macht einen Aspekt des bitteren Endes erträglicher. Ja, das kann man sich anschauen.
Verfasst am 16.06. um 23:45 Uhr -
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Besetzung und Stab
Tommy Lee Jones
Rolle: Samuel Jones
Cate Blanchett
Rolle: Maggie Gilkeson
Aaron Eckhart
Rolle: Brake Baldwin
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 07:59