Kinostart:
4. März 2004
Regie: Lars Büchel
Mit Fritzi Haberlandt, Hilmir Snaer Gudnason, Tina Engel,
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FSK ab 6 freigegeben
Genre:
Tragikomödie
,
Romanze
Laufzeit: 95 Minuten.
Produktionsjahr:
2003
Verleiher: Senator Filmverleih
Inhalt: akob verliert durch einen Verkehrsunfall sein Augenlicht. Lilly, seine Lehrerin, die von Geburt an blind ist, versucht ihm zu helfen. Jakob hat aber keinen Lebensmut mehr und möchte nur noch einmal seine kranke Mutter in Russland besuchen. Nun begeben sich beide auf eine Reise, die sich nur wenige Sehende wagen würden. (aga)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Stefan Ludwig
(3,5)
Regisseur Lars Büchel („Jetzt oder nie“) liefert mit der Tragikkomödie „Erbsen auf halb sechs“ einen ernstzunehmende Konkurrenten für das mit Lob überschüttete Drama „Jenseits der Stille“ ab. Statt dem gehörlosen Teil der Bevölkerung widmet er sich den Blinden. Dieser Ansatz ließe einen Lehrfilm vermuten, der den Finger erhebt, zur Vorsicht und Bedacht beim Umgang mit Menschen mahnt, die ihr Augenlicht verloren haben. Doch zum Glück weit gefehlt: Mit durchaus selbstironischen Zügen präsentiert Büchel eine Geschichte über die Liebe zweier Blinden, die zwar nicht komplett überzeugen kann, aber da sie nicht zu sehr in romantischen Kitsch abdriftet, den Zuschauer am Ende zufrieden aus dem Saal gehen lässt.
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 5 Kritiken
8martin
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171 Userkritiken
Bewertung:
(3)
Kritik:
Das Originellste ist ja wohl der Titel, den man wirklich nur versteht, wenn man den Film gesehen hat. Im Großen und Ganzen ist er aber recht einfühlsam inszeniert. Man bekommt eine Vorstellung von der Welt, in der Blinde leben. Es gibt mitunter gute Kameraeinstellungen (plätscherndes Wasser im Gegenlicht) und das Zusammentreffen von zwei Aktionsfäden ist gut überlegt genauso wie manche Situationskomik.
Die Reiseroute mit rotem Strich auf der Landkarte nachzuzeichnen wirkt etwas antiquiert. Manche Szenen sind gedanklich nicht ganz leicht nachzuvollziehen. Und die Nebenhandlung, mit dem Girly, das partout auf Entjungferung aus ist („eine sexuelle Interessengemeinschaft“ sucht) passt nicht so ganz ins Bild. Wider erwarten verflacht die zweit Hälfte enorm Es ist nicht so der ganz große Wurf, aber redlich bemüht ein eigentlich erstes Thema einem breiten Publikum zu erschließen.
Verfasst am 27.01. um 11:51 Uhr -
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Besetzung und Stab
Fritzi Haberlandt
Rolle: Lilly Walter
Hilmir Snaer Gudnason
Rolle: Jakob Magnusson
Tina Engel
Rolle: Regine Walter
Harald Schrott
Rolle: Paul
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