Kinostart:
24. Februar 2005
Regie: Marc Rothemund
Mit Julia Jentsch, Fabian Hinrichs, Gerald Alexander Held,
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Produktionsland:
Deutschland
.
Genre:
Drama
,
Historie
Laufzeit: 116 Minuten.
Produktionsjahr:
2005
Verleiher: X-Verleih
Inhalt: Ausgezeichnet mit zwei Berliner Bären kommt ein weiterer Film über die Nazi-Herrschaft in die Kinos. Gemäß dem Titel dreht sich alles um Widerstandskämpferin Sophie Scholl. Marc Rothemund gelang ein eindrucksvolles und bewegendes Drama, das mit wenigen Mitteln ungeheuer viel erreicht.
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4)
User-Wertung(975 Bewertungen)
(3,7)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Stefan Ludwig
(4,5)
Nationalsozialismus. Thema zahlreicher Spielfilme und Dokumentationen, unzähliger Bücher, Unterrichtsstunden, Ausstellungen und Denkmäler. Auch das „schrecklichste Kapitel der deutschen Geschichte“ genannt. Eine hochsensible Angelegenheit – doch die Masse der Informationen führt zu einer Übersättigung, durch die viele schlicht das notwendige Interesse verlieren. „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ erscheint nun mitten in einer Welle von Filmen wie „Der Untergang“ und „Napola“, die sich immer auf einer Gradwanderung zwischen korrekter Darstellung der historischen Ereignisse, pädagogischem Anspruch, Glaubwürdigkeit und Unterhaltung bewegen müssen. Regisseur Marc Rothemund erhielt für sein beeindruckendes Drama den Silbernen Bären bei der Berlinale, ebenso Hauptdarstellerin Julia Jentsch.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,7)
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975 Wertungen
insgesamt 14 Kritiken
Zustel
Mitglied seit 978 Tagen
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58 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Mein Geschichtslehrer hat mir die DVD ausgeliehen, weil er den Film einfach nur super findet und sehr lehrreich sein soll. Ich bestätige seine Meinung in beiden Punkten. Sowohl die Informationsverwertung ist sehr gut gelungen (im Gegensatz zu gewissen anderen Filmen über dieses Thema, die die geschichtlichen Fakten teilweise vollkommen über den Haufen werfen), aber auch in Sachen Unterhaltung muss er nichts einbüßen.
Sophie Scholl ist eine der wohl bedeutendsten Figuren des dritten Reichs, die leider in vielen Geschichtsbüchern nahezu übergangen wird. In diesem Film wird eindrucksvoll gezeigt, wie die damalige Situation in der Bevölkerung war: Auf der einen Seite die Nazis, die Hitler und den Faschismus knallhart verteidigten, auf der anderen die restlichen Deutschen, die sich nicht trauten etwas gegen dieses unmenschliche Imperium zu unternehmen. Mit Ausnahme der Weißen Rose, die beweißt, dass es sehr wohl Gegner der Diktatur gab, was viele Ausländer zu der Zeit nicht wussten. Sie waren der festen Überzeugung, dass alle Deutschen Hitler auf Tritt und Schritt folgten und seine Entscheidungen und Ansichten gutheißen.
Eine der eindrucksvollsten Szenen im Film ist die Gerichtsverhandlung. Man bekommt die erste Gänsehaut, als alle im Raum, ausgenommen Christoph Probst und der Gebrüder Scholl, den Hitlergruß vollführen. Dieses Gefühl ist von zahlreichen weiteren Gänsehautmomenten gefolgt. Sehr bedeutend sind hier die Reden der Angeklagten, wie sie erklären, dass sie Hitler und die Nationalsozialisten verachten, dass der Krieg nicht mehr gewonnen, nur noch verlängert werden kann und der Richter sie dauernd durch erbarmungsloses Gebrüll versucht zum Schweigen zu bringen.
Dies alles ist aber erst möglich durch die äußerst überzeugende Darbietung Julia Jentschs, die völlig zu Recht auf der Berlinale gewann. Aber auch die restlichen Schauspieler brauchen sich nicht zu verstecken.
Das Bühnenbild ist ebenso beeindruckend, die Kulisse wirkt sehr realistisch, als wäre der Film wirklich in den 40er Jahren aufgenommen.
Fazit: Die historischen Hintergründe und Fakten sind 1-A eingebettet worden, aber die Dramatik hätte man weiter ausschmücken können.
Gefühl:9/10
Lehreffekt:10/10
Spannung:9/10
Kulisse:10/10
Schauspieler: 10/10
Gesamt:9,6/10
Verfasst am 05.12. um 23:47 Uhr -
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omaha83
Mitglied seit 1.826 Tagen
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207 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
Spannendes und bewegendes Kammerspiel. Die besten Szenen sind die Wortgefechte zwischen Scholl und ihrem Aufseher. Ein wirklich guter deutscher Film.
Verfasst am 19.03. um 16:30 Uhr -
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