Der Horror-Thriller „Kontroll“ von Jungregisseur Nimród Antal sorgte als Eröffnungsfilm auf dem Fantasy Filmfest 2004 für Furore sorgte und gewann bei den Filmfestspielen in Cannes den „Prix de la Jeunesse“. Das verstörende Werk spielt ausnahmslos in finsteren unterirdischen Katakomben der Budapester U-Bahn.
3,5
gut
Kontroll
Von Johannes Pietsch
„Ich weiß nicht, wo ich geboren wurde, außer dass das Schloss unendlich alt und unendlich grauenvoll war, voll dunkler Gänge und hoher Decken, an denen das Auge nur Spinnweben und Schatten wahrnehmen konnte. Ich muss Jahre an diesem Ort verbracht haben, aber ich habe kein Maß für die Zeit.“ So beschreibt Howard Phillips Lovecraft in seiner besonders morbiden Kurzgeschichte „Der Außenseiter“ die Erinnerungen der Hauptfigur an ein Leben in einem düsteren, unterirdischen Schloss. Vielleicht mag der sich der in Los Angeles geborene, aus Ungarn stammende Jungregisseur Nimród Antal von Howard Phillips Lovecraft inspiriert gefühlt haben, denn sein Werk „Kontroll“, der als Eröffnungsfilm auf dem Fantasy Filmfest 2004 für Furore sorgte und bei den Filmfestspielen in Cannes den „Prix de la Jeunesse“ errang, spielt ausnahmslos in derart finsteren unterirdischen Katakomben wie sie beim Wegbereiter d
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1:51
Zwar schwankt die Qualität der dargetellten Episoden stark, nichtsdestoweniger ist ''Kontroll'' ein mit beeindruckender Leichtigkeit zwischen surrealem Drama, Komödie, trashiger Groteske und Romanze pendelnder Film.
Damals in der Sneak schon sehr unterhaltsam und im Gedächtnis geblieben und diesmal auch wieder sehr unterhalten wurden. Die Verbindung der verschiedenen Genre klappt o gut, wie in fast keinem andren Film den ich kenne. Die Charaktere mit all ihren Macken sind allesamt sympathisch und die Story hat sogar ein zufriedenstellendes Happy End.
Ich weiss gar nicht mehr, warum ich den Film ausgeliehen hatte, aber es war ein Glücksgriff. Der Film hat mir wirklich gut gefallen. Hatte von allem etwas: Humor, Thriller, Horror, Action... Die Schauspieler waren auch gut und visuell natürlich atemberaubend düster. Wer auf alternative Filme steht, sollte einen Blick riskieren.
Der Film ist einer von den Besten welcher in der letzten Zeit aus Ungarn kam.
Ich schließe mich an meinem Vorgängern an was dem Inhalt, Charaktere, Stimmung des Filmes betrifft. Weil ich selbst aus Ungarn komme, sehe ich die Charaktere, das Milieu mit den Augen des Regisseurs (Antal Nimród), der selber Ungarn-Amerikaner ist, aus einem Blickwinkel der Doppelstaatler.
Vielleicht auch deswegen habe ich mich zum Teil beinahe über die ...
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Produktionsland
Ungarn
Verleiher
Tiberius Film
Produktionsjahr
2003
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Ungarisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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