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Home > Kino > Film-Archiv > Krimi > Domino
Kinostart:
29. Dezember 2005
Regie: Tony Scott
Mit Keira Knightley, Mickey Rourke, Édgar Ramírez,
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Produktionsland:
Frankreich
,
Vereinigte Staaten
.
Genre:
Krimi
,
Drama
,
Action
Laufzeit: 128 Minuten.
Produktionsjahr:
2005
Verleiher: Constantin Film Verleih
Inhalt: Domino (Keira Knightley) kommt als Tochter des Schauspielstars Lawrence Harvey und des Topmodels Sophia Wynn in einer Welt voller Reichtum zur Welt - und schert sich keinen Tag ihres Lebens um vermeintliche Privilegien. Nach einem kurzen Ausflug in die Fashion-Welt als Model findet sie ihre Bestimmung - eher zufällig, als sie an einem Seminar für Kopfgeldjäger teilnimmt.
FILMSTARTS.de
(2)
Pressespiegel
(2,9)
User-Wertung(4871 Bewertungen)
(3,1)
Keira Knightley agiert an der Seite von Mickey Rourke und Edgar Ramirez als die schlagfertige Kopfgeldjägerin Domino Harvey. Schwer bewaffnet, in enger, figurbetonter Kluft und immer einen rotzigen Spruch auf den Lippen. Das muss doch was werden, oder? „Es handelt sich um eine wahre Geschichte“ , so beginnt Tony Scotts Action-Thriller „Domino“, doch schon nach wenigen Minuten wird dem Zuschauer klar, dass diese Aussage nicht besonders ernst zu nehmen ist. Zwar stimmt es, dass der Schauspieler Laurence Harvey („The Manchurian Candidate“, 1962) und Topmodel Sophie Wynn eine Tochter namens Domino hatten, die auch tatsächlich Kopfgeldjägerin wurde, doch nach diesen groben Eckdaten verwischen Realitätsbezug und Fiktion dann auch schon. Was folgt, ist ein nervös-bunter Trip, gegen den sich weder die Geschichte, noch deren Figuren behaupten können. Natürlich darf Hollywood respektive Scott seiner Fantasie freien Lauf lassen, das ist gut und sogar erwünscht. Nur ist es auch über alle Maßen bedauerlich, wenn das Fiktionale weit weniger spannend ausfällt als man die Wirklichkeit vermutet.
WeiterlesenMitglied seit 1.451 Tagen | 232 Userkritiken
Kritik: Früher machte Tony Scott wirklich sehr gute Filme. Da wären z.B. "True Romance" und "Last Boy Scout", aber auch kommerziellere Filme wie "Top Gun" und "Der Staatsfeind Nr. 1". Diese Filme hatten auch bei Kritikern weitestgehend gute bis sehr gute Kritiken. In letzter Zeit bekommt Tony Scott aber nicht mehr so hervorragende Kritiken, was ich eigentlich nicht verstehen kann. Schon "Man on fire", welchen ich ebenfalls sehr gut finde, wurde eher negativ beurteilt, und nun auch "Domino". Was der Hauptgrund dafür ist, weiß ich eigentlich wirklich nicht, denn Tony Scott hat mit "Domino" einen kurzweiligen, unterhaltsamen Actionfilm gemacht, der zugegebenermaßen Schwächen hat, aber so schlecht wie die meisten Kritiken ihn besagen, ist er nun wirklich nicht. Da wäre zunächst mal die Story. Diese beruht auf einer wahren Geschichte, jedoch wird gleich am Anfang, nachdem die Textzeile "Nach einer wahren Geschichte" eingeblendet wurde, eine weitere eingeblendet, die wie folgt lautet "Fast wahren". Ich finde das sagt schon aus, dass Tony Scott sich nicht realitätsnah an die Story und an den wirklich existierenden Charakter Domino Harvey halten will. Das finde ich auch ehrlich gesagt gar nicht wichtig. Die Story ist ansonsten ganz gut, aber auch nicht der Hammer. Der größte Pluspunkt des Filmes sind wirklich die Darsteller. Keira Knightley spielt ihre Rolle superb. Sie verkörpert Domino äußerst sexy und schlagfertig. Auch Mickey Rourke hat mir sehr gut gefallen. Er hat einfach die nötige Coolness, mit der er seinem Charakter eine gute Präsenz verleiht. Der dritte im Trio ist Edgar Ramirez, den ich vorher nicht wirklich kannte, der aber ebenfalls eine gute Figur macht. Für Tony Scott typisch ist der Auftritt von Christopher Walken, der mir sowieso immer gefällt, wen oder was er auch spielt. Es gibt sehr viele Charaktere in diesem Film und niemand fällt negativ auf. Einer der Hauptgründe warum die Kritiker den Film so zerreißen, könnte neben der nicht realitätsgetreuen Story die Art des Filmes sein. Ich kann sogar verstehen, dass einige den Film als anstrengend empfinden. Ich allerdings, finde diese schnellen Schnitte und überhaupt die hektische Art des Filmes gut. An einigen Stellen übertreibt es Tony Scott vielleicht wirklich, aber alles in einem verleiht gerade diese Inszenierung dem Film eine gewisse Eigenständigkeit. Das war schon bei "Man on fire" der Fall und auch dort hat es mir gefallen. Was ich ebenfalls sehr positiv bewerten möchte ist der durchaus gelungene Score. Es gibt fast durchgehend Musik zu hören und diese passt immer zum Geschehen und hat mir wirklich gut gefallen. Fazit: Ganz klar ist "Domino" kein Meisterwerk geworden. An der einen oder anderen Stelle hapert es an der Dramaturgie, manchmal habe selbst ich mir gewünscht, dass etwas mehr Ruhe in den Film kommt, und an manchen Stellen hätte man wirklich auf etwas tiefgründigere Charaktere setzen sollen. Nichts desto trotz ist "Domino" ein guter Film, der trockenen Humor, eine gewöhnungsbedürftige aber gute Inszenierung, tolle Hauptdarsteller und einen super Score aufweist.
Mitglied seit 1.047 Tagen | 18 Userkritiken
Kritik: Der Film hat was und die Story konnte mich positiv überraschen. Eine knallharte Gangsterbiografie, die aber auch seelisch empfindsame, kaputte Charaktere zugleich zeigt. Schauspielerrisch gib's auch nichts zu klagen. Nebenbei wird dann noch Hollywood u. a. satirisch auf die Schippe genommen. Alles in Allem war da Potential für einen eindringlichen Film. Wenn da nicht die Minuspunkte wären. 1. zieht sich das Ganze eine nette Weile irgendwie ziellos vor sich hin, um das Zusammenkommen der Gruppe und das Aufblühen ihrer Headhunterkarriere darzustellen. Dann kommt noch ein Ausflug nach Hollywood, der storytechnisch mal gar nix bringt außer ein paar unterhaltsame Seitenhiebe zu verteilen. Dann erst geht'S zurück zum am Ende der Story stehendem Verhör um schleunigst wieder die Handlung aufzugreifen. Von da an wird es wieder gut. 2. Die Domin-äh-no wiederholt sich einfach viel zu oft, um auf ihre Charakterzüge hinzuweisen. (Z.B.: ewiges "Kopf du stirbst, Zal du lebst" oder "Oh Goldfisch, wichtig wegen Kinheitstrauma") Das macht die Figur shonf ast kaputt, obwohl Keira Knightly soide spielt. 3. Die Opik des Films will so dermaßen cool sein, dass Schnitt und Kameraarbeit schlicht too much geraten ist. Das "schnelle Leben auf der Überholspur in einem dreckigen Job" hätte man auch mit weniger Videoästhetik hinbekommen. Ich bin mal großzügig und vergebe 5/10, denn im Kern bleibt ein an sich gutes Konzeptmit guten Schauspielern, dass leider an der Durchsetzung scheiterte.
Presseschnitt:
(2,9) bei 4 Pressewertungen.
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Rolle: Domino Harvey
Rolle: Ed
Rolle: CSI Taryn Miles
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