Kinostart:
20. Oktober 2005
Regie: Kay Pollak
Mit Michael Nyqvist, Frida Hallgren, Nils-Anders Vallgårda,
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Originaltitel: Sa som I himmelen
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Schweden
.
Genre:
Drama
,
Romanze
Laufzeit: 132 Minuten.
Produktionsjahr:
2004
Verleiher: Prokino Filmverleih
Inhalt: Der weltbekannte Dirigent Daniel Dareus (Michael Nyquist) lebt voll und ganz für die Musik. Doch als er auf einem seiner zahlreichen Auftritte auf offener Bühne zusammenbricht, beschließt er widerwillig, seinen Traumberuf an den Nagel zu hängen. Um einen Schlussstrich zu ziehen, kehrt Daniel der großen weiten Welt den Rücken und zieht zurück in sein schwedisches Heimatdorf. Doch auch hier lässt die Musik ihn nicht los - als man ihn bittet, das Amt des Kantors zu übernehmen, kann Daniel nicht nein sagen, so dass er fortan einen Amateur-Kirchenchor leitet. Über seine Leidenschaft für die Musik findet der verbitterte Daniel zu den Menschen zurück und verliebt sich darüber hinaus in die hübsche blonde Lena (Frida Hallgren). Wer hätte gedacht, dass er damit sofort neidische Dorfbewohner verärgert?
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Lars Lachmann
(3,5)
Nach 18 Jahren Abstinenz seit seinem letzten Projekt „Love Me!" (1986) ging der schwedische Filmemacher Kay Pollak im Herbst vergangenen Jahres mit „Wie im Himmel" zum ersten Mal wieder mit einem neuen Film an den Start, der in seiner Heimat auf Anhieb zu einem großen Publikumserfolg wurde. Hinzu kam eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film. Auch Pollaks neues Drama erzählt die Geschichte eines spektakulären Comebacks, welche allerdings nicht im Bereich Film angesiedelt ist, sondern den Zuschauer unter anderem in die Welt der Musik entführt.
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8martin
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171 Userkritiken
Bewertung:
(2,5)
Kritik:
Der todkranke, ausgebrannte, weltberühmte Dirigent Daniel versucht einen Neuanfang im Dorf, in dem er geboren wurde. Hier treffen wir alle diese typischen Bewohner, die man so von anderswo her kennt: der verklemmte Pfarrer, der saufende Raufbold, der seine Frau schlägt, das blaustrümpfige Fräulein Mauerblümchen, den behinderten Dorfdeppen und Lena, die die Männer wechselt, wie andere die Hemden.
Wie Daniel aus einer buntgemischten Truppe des örtlichen Kirchenchores ein Spitzenensemble formt, ist ganz nett zur Weihnachtszeit anzuschauen. Chorgesang öffnet halt Herzen. Obwohl ein Wettsingen lächerlich ist; “nicht wenn man gewinnt,“ sagt Daniel. Bis Lena ihn kriegt, bricht in einigen Ehen eine ehrliche Aussprache aus, die neu gewonnene Erkenntnisse und Bewusstseinszustände ans Tageslicht fördert.
Die Individualisierung zwischenmenschlicher Probleme soll wohl besonders zu Herzen gehen: die Ärmste ist am Ende die Größte. Bis zum großen Erfolg des Chores verläuft alles recht gradlinig, aber dann wird’s kraus, bisweilen blutig und melodramatisch. Der Höhepunkt ist erreicht, wenn der sterbenskranke Daniel blutüberströmt vor einem Heizkörper liegt und seinen Chor hört.
Wenn’s draußen stürmt und schneit und man im Warmen sitzt, kann man sich den Film ruhig anschauen.
Verfasst am 25.12. um 17:27 Uhr -
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Besetzung und Stab
Michael Nyqvist
Rolle: Daniel Daréus
Frida Hallgren
Rolle: Lena
Helen Sjöholm
Rolle: Gabriella
Lennart Jähkel
Rolle: Arne
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