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Home > Kino > Film-Archiv > Abenteuer > Superman
Kinostart:
26. Januar 1979
Regie: Richard Donner
Mit Christopher Reeve, Marlon Brando, Gene Hackman,
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Produktionsland:
USA
,
Großbritannien
.
Genre:
Abenteuer
,
Fantasy
,
Sci-Fi
,
Action
Laufzeit: 143 Minuten.
Produktionsjahr:
1978
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: Der Planet Krypton steht kurz vor dem Untergang. Jor-El (Marlon Brando) schickt seinen Sohn Kal-El deshalb in einem Raumschiff in die Weiten des Alls. Viele Jahre vergehen, ehe der Junge auf der Erde landet und von dem Farmerpaar Kent unter dem Namen Clark aufgezogen wird. Nach dem Tod seines Adoptivvaters zieht der erwachsen gewordene Clark Kent (Christopher Reeve) in das nahe gelegene Metropolis, wo er als schüchterner Reporter beim Daily Planet arbeitet. Dort verliebt er sich in seine hektisch-extrovertierte Kollegin Lois Lane (Margot Kidder). Gleichzeitig nutzt er seine übermenschlichen Kräfte, um als Superman Gutes zu tun und Verbrechen zu bekämpfen. Schon bald bekommt er es mit dem Schwerverbrecher Lex Luthor (Gene Hackman) zu tun. Der heckt einen perfiden Plan aus, um den Wert seines zuvor erstandenen Landes zu erhöhen...
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(4,3)
User-Wertung(4290 Bewertungen)
(3,4)
Manche (Film-)Mythen halten sich anscheinend ewig. Der Star-Wars-Mythos begann 1977 und geht nicht zu Ende. Doch kaum jemand hat es so weit gebracht wie der im blau-rot-gelben Flugdress dahinfliegende Superman. Das hatten seine Erfinder Jerry Siegel und Joe Shuster 1938 sicherlich nicht geahnt, als sie die Rechte an der Figur für gerade mal 130 Dollar verkauften und an einem Millionengeschäft schnurstracks vorbei schlitterten. Den ersten Episodenfilmen mit einer Länge von 20 Minuten, die 1948 und 1950 gedreht wurden, folgte 1951 der erste Spielfilm mit George Reeves sowie 1953 eine Fernsehserie mit 104 Episoden und Reeves wiederum in der Hauptrolle. Erst 1978 folgte der hier besprochene Film, der 1980, 1983 („Superman II und III“, Regie: Richard Lester) und 1989 („Superman IV – The Quest for Peace“, Regie: Sidney J. Furie) Kino-Fortsetzungen fand. Zwischen 1993 und 1997 folgten Fernsehauftritte unter dem Titel „Lois & Clark – The New Adventures of Superman“ und 2001 „Smallville“ mit 13 geplanten Episoden.
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Mitglied seit 1.451 Tagen | 232 Userkritiken
Kritik: Es ist sehr lange her, dass ich die "Superman"-Filme gesehen habe. Ich konnte mich kaum noch an den ersten Teil erinnern. Deshalb wollte ich mal wieder anfangen, mir die alten vier Teile anzugucken. "Superman" ist auf jeden Fall eine gute Comicverfilmung, welche von Richard Donner ordentlich aufbereitet und passend serviert wurde. Die Story um Clark Kent alias Superman, der aus weit entfernten Galaxien kommt, wird wohl den Meisten bekannt sein. Anders als bei anderen Comicverfilmungen wie zum Beispiel "Spider-Man" oder "Batman Begins" setzt "Superman" natürlich nicht auf Realismus. Er ist nun mal kein Mensch, der seine Kraft durch irgendwelche Spinnenbisse oder sonst wie bekommen hat. Er ist so gesehen ein Außerirdischer, welcher aber bei den Menschen aufgewachsen ist. Gefühle wie Einsamkeit und Isolation sind ihm nicht fremd. Der Anfang des Films spielt sich auf dem Planeten Krypton ab, welcher kurze Zeit darauf sein tragisches Ende findet. Danach sieht man Superman kurz als Kleinkind und danach als Teenager. Hier macht er sich dann auf die Suche nach dem Sinn seiner Existenz und wird fündig. Erst danach gibt es ihn mit dicker Brille als Clark Kent zu sehen. Lange hält er es nicht aus, nicht Superman zu spielen, und ist am Ende eigentlich selbst Schuld, dass sein Gegner so viel über ihn weiß und seine Schwäche herausbekommen hat. Die Story ist insgesamt recht simpel. Wie sehr sie dem Comic ähnelt, weiß ich nicht. Mir hat die Geschichte um Superman aber gut gefallen, weil sie sehr abwechslungsreich ist. Die Darsteller machen einen weiteren Reiz an diesem mittlerweile schon über 30 Jahre alten Film aus. Für Christopher Reeve war es eine der ersten Rollen und er spielt den Superman wirklich sehr gut. Er ist sympathisch genug um dieses Saubermann-Image richtig rüberzubringen und es nicht allzu kitschig werden zu lassen. Marlon Brando gibt es leider nur in einer Nebenrolle zu sehen, doch er hat mir in seiner Rolle sehr gut gefallen. Gene Hackman darf den Bösen spielen. Er verkörpert den Lex Luthor äußerst gut. Außerdem finde ich diese Figur irgendwie gelungen, weil sie überhaupt nichts Übernatürliches hat und ziemlich abgedreht ist. Margot Kidder spielt als Louis Lane auch recht ordentlich und insgesamt lässt sich sagen, dass jeder hier seinen Part gut erfüllt. Mit der Charakterisierung ist das natürlich so eine Sache, weil Superman in Wirklichkeit ja gar kein Mensch ist und auch nicht sonderlich viel Tiefe besitzt. Allerdings trotzdem genau die richtige Menge um nicht belanglos zu wirken. Die restlichen Figuren sind auch eigentlich nur alle so da, bekommen wenig Charakterisierung, haben aber durchaus eine Persönlichkeit und so geht das alles in Ordnung, zumal man es ja auch mit einer Comicverfilmung zu tun hat. Die Umsetzung, wie sollte es anders sein, ist gekonnt. Richard Donner ist für mich eigentlich immer ein Garant für ordentliche Unterhaltung. Und so ist es auch hier. Die Inszenierung ist auf jeden Fall gut und auch die Kameraarbeit kann sich sehen lassen. Mit der Action hält sich "Superman" dabei eigentlich noch ziemlich zurück. Erst gegen Ende gibt es doch noch etwas mehr Action. Spannend ist das ganze Treiben nicht wirklich, aber das Aufeinandertreffen von Luthor und Superman hatte schon irgendwie etwas Spannendes. Komödienelemente gibt es da schon reichlich mehr. Der ganze Film ist nie zu ernst gemeint und kommt immer mit etwas Ironie daher. Das weiß zu gefallen. Der Unterhaltungswert ist bei knapp 150 Minuten (Director's Cut) auf jeden Fall ziemlich weit oben und langweilig wurde es für mich nie. Nun noch zu einem weiteren wichtigen Punkt der Comicverfilmungen, zu den Effekten: Wenn man mal bedenkt, dass "Superman" schon recht alt ist, dann können sich diese auf jeden Fall sehen lassen. Zwar sind viele Effekte, gerade wenn Superman durch die Gegend fliegt, veraltet, doch auch heute wissen sie noch zu überzeugen. Die meisten Special-Effects sind noch von Hand gemacht und das sieht man ihnen an. So etwas gefällt mir. Der Score von John Williams ist hervorragend geworden, sehr eingängig und die Titelmelodie verbindet man sofort mit Superman. Sehr gelungen! Fazit: "Superman" ist nicht perfekt, aber eine gelungene Comicverfilmung. Die Darsteller spielen sehr gut, die Inszenierung ist toll und die Effekte größtenteils auch heute noch ansehnlich. Der Unterhaltungswert ist Dank einer guten Mischung aus Emotion, Komödie, Action und Effekten ziemlich hoch. Mir gefällt dieser recht alte Film immer noch gut und freue mich auf die anderen drei Teile, auch wenn ich weiß, dass wahrscheinlich keiner mehr an den ersten herankommen wird.
Presseschnitt:
(4,3) bei 3 Pressewertungen.
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Rolle: Superman/Clark Kent
Rolle: Jor-El
Rolle: Lex Luthor
Rolle: Lois Lane
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