Kinostart:
27. Oktober 1994
Regie: Oliver Stone
Mit Woody Harrelson, Juliette Lewis, Robert Downey Jr.,
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„SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung“
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Action
,
Krimi
Laufzeit: 118 Minuten.
Produktionsjahr:
1994
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: Mickey (Woody Harrelson) und Mallory Knox (Juliette Lewis) sind ein Liebespaar, das eine Blutspur durch die USA zieht. Innerhalb weniger Wochen haben sie über 50 Menschen auf dem Gewissen. Die Polizei ist ihnen auf den Fersen, die Öffentlichkeit hebt sie in den Kultstatus. Als Mickey von der Polizei gefasst wird, endet das Morden - allerdings nur vorübergehend...
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Pressespiegel
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Samuel Rothenpieler
(5)
„Wenn ich die Sterne sehe, weiß ich, dass du dieselben siehst“ - Menschsein definiert sich durch diese Erkenntnis. Wir alle leben in einer Welt, die für uns alle dieselbe ist: Lebensraum in jeder Hinsicht. Das Bewusstsein des ewigen Kreislaufs bedeutet gleichsam die Erfahrung der eigenen Endlichkeit und ist Ursprung der tiefen Depression der menschlichen Existenz. Eine Depression, die einen zu Grunde richtet, bis zum Wahnsinn treibt und in der Obsession von Gewalt und Aggressivität mündet. So ist Gewalt und Kampf von jeher die Grundlage des Lebens und in der Theorie der Evolution findet sie sogar ihren Ausgang in der Entstehung der ersten lebenden Zelle, ist von jeher gesät und damit Grundlage der weltlichen Geschichte. Dabei ist sie auch im Sündenfall der Bibel wieder zu finden. Von allen Geschöpfen im Paradies war nur eines, die Schlange, dem Bösen zuzurechnen und wurde zum Schicksal des weltlichen Leids – als eine Art Schicksalsbote. Warum wurde dieser Keim gesät? „Ich seh’ die Engel, sie kommen bald wieder!“ – um den Menschen zu erlösen von seiner und seines Planeten Schlechtigkeit und Verdorbenheit? Die Annahme des Keims des Bösen, hingenommen als Schicksal, Vorherbestimmung oder schlicht als Tatsache, kann für den sich als unzureichend bekennenden Menschen nur auf ein Ziel hinauslaufen: höhere Erkenntnis eines höheren Lebens, ganz gleich, ob evolutions- oder heilsgeschichtlich. Die Frage ist nur, ob für diese Erkenntnis in der heutigen mediatisierten Welt erst die analysierte Psyche eines Massenmörders von Nöten ist, um verständlich zu machen, welchen Weg die Menschheit bisweilen einschlug. Die brachial-brillante Medien-Satire „Natural Born Killers“ von Oliver Stone beweist diese Vermutung in abschreckender Weise.
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Natural Born Killers Trailer OV
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
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6285 Wertungen
insgesamt 25 Kritiken
crimson
Mitglied seit 919 Tagen
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81 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Natural Born Killers ist ein Film der die Gemüter spaltet. Entweder fällt das Wort "Meisterwerk", oder es fehlt jegliches Verständnis für diese Orgie. Nun NBK ist wirklich keine leichte Kost. Jede Szene ist überspitzt, triefend sarkastisch und surreal. Oliver Stone bietet alles an stilistischen Mitteln auf, die ihm anscheinend eingefallen sind. Doch dadurch geht nicht die Botschaft und der Sinn dieses Film unter. Viel mehr unterstreichen die orgiastischen Bilder das Vorhaben der Macher. NBK ist eine beißende Gesellschafts- und Medienkritik. Wie entsteht Gewalt? Wie geht die Gesellschaft damit um? Welche Einflüsse haben die Medien bei diesem Thema? Das sind die zentralen Fragen die indirekt an den Zuschauer gestellt werden. Und die Antworten werden schonungslos aufgezeigt. Die Schauspieler drehen förmlich durch. Jede Mimik und Gestik ist bis zur Grenze überdreht. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig etwas Schlechtes. Für meine Begriffe ist das Gegenteil der Fall. Die Hauptdarsteller bieten alles auf was sie haben. Um vielleicht für die Jenigen, die den Film noch nicht kennen, einen Vergleich anzubringen, folgendes: Wer Tommy Lee Jones als Joker in Batman kennt, weiß etwas mit dem Ausdruck "verrücktes Spiel" anzufangen. Jones spielt seinen Gefängniswärter allerdings noch eine Spur verrückter als der Joker sein könnte. So abgedreht, aber eben gleichzeitig faszinierend, ist dieser Film.
Verfasst am 29.04. um 16:28 Uhr -
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evil12
Mitglied seit 1.236 Tagen
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37 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
10 Punkte! Mit einer meiner Favourites überhaupt. Grandios gemacht und gefilmt, anspruchsvoll, kritisch, bisschen übertrieben vielleicht, aber ein meilenstein in der filmgeschichte. Noch dazu von lieblingsregisseur oliver stone (der früher noch cool war ;) ), also nur Top. Must seeâ¦
Verfasst am 19.03. um 16:30 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,8) bei 3 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Woody Harrelson
Rolle: Mickey Knox
Juliette Lewis
Rolle: Mallory Wilson Knox
Robert Downey Jr.
Rolle: Wayne Gale
Tommy Lee Jones
Rolle: Dwight McClusky
Aktuelles
Wissenswertes
Altersfreigabe / Fassungen
Die ungekürzte Fassung des Films steht in Deutschland auf dem Index, die geschnittene Kinoversion bekam eine Freigabe ab 18 Jahren.
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 14:15