Kinostart:
22. November 2007
Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud
Mit Sean Penn, Iggy Pop, Gena Rowlands,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
,
Frankreich
.
Genre:
Animation
Laufzeit: 96 Minuten.
Produktionsjahr:
2007
Verleiher: Prokino Filmverleih
Inhalt: "Persepolis" basiert auf dem gleichnamigen, autobiografischen Comicromanen von Marjane Satrapi.
Die achtjährige Marjane erlebt 1979 die Folgen der Iranischen Revolution am eigenen Leib. Der Schah wird vertrieben, aber es kommt nicht wie erhofft zur Gründung einer Republik. Stattdessen ergreifen die Mullahs die Macht im Iran. Marjanes Familie, die eben noch auf der Seite der Revolutionäre stand, wird von den neuen Machthabern gnadenlos unterdrückt. Die Islamisierung des Staates schreitet unaufhaltsam voran. Wer sich dem widersetzt, landet im Gefängnis. Vor allem Frauen leiden unter der Revolution, sie dürfen nicht mehr ohne Kopftuch aus dem Haus. Als Jugendliche rebelliert Marjane auf ihre eigene Weise, mit Rockmusik und frechen Sprüchen. Um sie vor Schlimmeren zu bewahren wird Marjane von ihrer Mutter nach Wien geschickt, wo sie in einem katholischen Internat landet. Schon bald taucht sie in die dortige Subkultur ein. Aber ihre iranische Heimat lässt sie nie los. Für Marjanne steht fest, dass sie eines Tages zurückkehrt...
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christoph Petersen
(4,5)
Die mittlerweile in Frankreich lebende, iranische Künstlerin Marjane Satrapi hatte eine mehr als aufregende Kindheit und Jugend. Und zum Glück ihrer Millionen von Fans hat sie diese in Form eines vierteiligen Comics, der in Deutschland in den Bänden „Persepolis – Eine Kindheit im Iran“ und „Persepolis – Jugendjahre“ zusammengefasst wurde, veröffentlicht. Natürlich sind die Kindheitserinnerungen einer Iranerin nicht unbedingt das alltäglichste Thema für einen Comic, aber gerade deshalb ist den „Persepolis“-Bänden wohl auch ein solcher Kultcharakter beschieden. Nun hat Satrapi mit ihrem Regiedebüt „Persepolis“ den nächsten Schritt gewagt - sie adaptierte ihre Comics und damit schlussendlich ihre eigene Vergangenheit für die große Leinwand. Der schwarz-weiße, künstlerisch hochambitionierte Zeichenstil, den sie mit ihrem Kollegen und Co-Regisseur Vincent Paronnaud entwickelte, ist dabei eng an den der Vorlage angelehnt. Das Risiko hat sich gelohnt, der Film wurde nicht nur in Cannes mit dem „Preis der Jury“ ausgezeichnet, sondern hat auch ohne weiteres das Zeug dazu, ähnlich wie die Comics zu einem anspruchsvollen, modernen Kultstreifen zu avancieren.
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 6 Kritiken
CJ1993
Mitglied seit 571 Tagen
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19 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
"Persepolis" ist ein kleines kreatives Meisterwerk, schonungslos und herzerwärmend zugleich. Was hier gezeigt wird, ist die "Kino-Synthese" aus Herz und Verstand, die - obwohl mit Zeichentrick-Grundlage - dem Leben sehr nahe kommt und gerade deswegen zu überzeugen weiß. Im Licht der Ereignisse in der arabischen Welt erscheint "Persepolis" noch brisanter als ohnehin schon und leistet einen nicht unwesentlichen Beitrag zu einer aufgeschlossenen, solidarischen Haltung gegenüber der (revoltierenden) arabischen Welt.
Verfasst am 20.06. um 01:34 Uhr -
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tN...
Mitglied seit 1.759 Tagen
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18 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Gerade für Freunde des traditionellen Trickfilms ist dieser Film absolut zu empfehlen. Er schafft es mit seinem orginellen Stil sowohl ernste (Erschiessungen)als auch lustige Elemente zu verbinden. Meiner Meinung nach gehört dieser Film ganz klar zu den besten dieses Kinojahres...schade dass er kommerziell wohl nicht so erfolgreich ist.
Verfasst am 26.11. um 15:42 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(4,5) bei 2 Pressewertungen.
Filmcritic.com
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Empire
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Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Sean Penn
Rolle: Ebi, Marjanes Vater (englische Version)
Iggy Pop
Rolle: Onkel Anouche
Gena Rowlands
Rolle: Oma (englische Version)
Aktuelles
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 22:02