Kinostart:
17. November 1978
Film auf Blu-ray erhältlich seit: 29. April 2011
Regie: Enzo G. Castellari
Mit Bo Svenson, Peter Hooten, Fred Williamson,
mehr
Originaltitel: Quel maledetto treno blindato
FSK ab 18
Produktionsland:
Italien
.
Genre:
Abenteuer
,
Kriegsfilm
Laufzeit: 99 Minuten.
Produktionsjahr:
1978
Verleiher: Koch Media Home Entertainment
Inhalt: Frankreich, 1944: Nach der Landung in der Normandie erobern die Amerikaner Europa Stück für Stück von den Nazis zurück. Dabei kämpfen jedoch längst nicht alle Soldaten ehrenvoll. Einige sind Halunken, haben sich als Fälscher, Diebe oder sogar Mörder erwiesen. Ein Trupp der amerikanischen Militärpolizei soll einige dieser "Bastarde" abtransportieren und in ein Lager bringen. Doch unterwegs gibt es einen überraschenden Angriff der deutschen Feinde. Viele Wärter und Häftlinge sterben, aber eine kleine Gruppe der Insassen kann entkommen. Unter Führung von Sergeant Yeager (Bo Svenson) wollen sich die fünf Deserteure gen Schweiz durchschlagen, wo sie sich ein Leben in Freiheit und ohne Krieg erhoffen. Auf dem Weg sorgen nicht nur die ganz unterschiedliche Charaktere innerhalb der Truppe für Konfliktpotential, sondern vor allem auch die gefährliche Umgebung, wo sowohl deutsche als auch amerikanische Spähtrupps die Gruppe als Feinde behandeln. Unterwegs schließt sich ihnen noch der deutsche Deserteur Adolf (Raimund Harmstorf) an, der mit viel Misstrauen aufgenommen wird. Schließlich nimmt die Reise eine ganz andere Richtung: Französische Partisanen verwechseln die Flüchtige mit einer Spezialeinheit, die auf ein Himmelfahrtskommando gehen soll...
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(3,2)
User-Wertung(209 Bewertungen)
(3,8)
| |
Andere Filme bewerten
Diesen Film anschauen
Zum Beispiel: Berlin, München, 10115, Cinemaxx Hamburg, CineStar Köln
Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Björn Becher
(4)
Wenn es nach Kultregisseur Quentin Tarantino (Pulp Fiction, Death Proof, Reservoir Dogs) geht, dann ist „Ein Haufen verwegener Hunde – Inglorious Bastards“ einer der besten, weil unterhaltsamsten Kriegsfilme überhaupt. Seine Verehrung für den Film und Regisseur Enzo G. Castellari (Keoma) geht so weit, dass er schon seit rund zehn Jahren an einem Remake arbeitet, und zwei der damaligen Hauptdarsteller für kleine Cameos in eigenen Produktionen engagierte (Bo Svenson in Kill Bill Vol. 2), Fred Williamson in From Dusk Till Dawn). So weit wie Tarantino sollte man vielleicht nicht gehen, denn schließlich ist Castellaris Film in erster Linie Euro-Kult, sprich vor allem auf Action und blutige Einschüsse ausgelegtes Genrekino, welches es natürlich auch schafft, nackte Frauenbrüste mit einem Maschinengewehr zu kombinieren. Der italienische Regisseur verhehlt dabei nie seine klaren Vorbilder, Robert Aldrichs „Das dreckige Dutzend“ und Sam Peckinpahs „Steiner – Das eiserne Kreuz“, löst sich aber trotzdem von den „Vorlagen“ und schafft, da muss man Tarantino vollkommen Recht geben, ein verdammt unterhaltsames Werk. Weit weg von Anspruch und Political Correctness schickt er seine verruchten Helden, die noch heute bei jedem Coolness-Wettbewerb um die vorderen Plätze miteifern könnten, von Actionszene zu Actionszene bis hin zu einem großartigen Finale: Exploitationkino in Reinform und Perfektion.
Weiterlesen
Trailer & Videos
Ein Haufen verwegener Hunde - Inglorious Bastards Trailer OV
Bilder und Poster
Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,8)
bei
209 Wertungen
insgesamt 5 Kritiken
Flibbo
Mitglied seit 2.005 Tagen
|
64 Userkritiken
Bewertung:
(3)
Kritik:
Ein Film, dessen Regisseur von Quentin Tarantino verehrt wird, und der von demselben schließlich unter dem Titel „Inglorious Basterds“ neuverfilmt wird, muss ja etwas Besonderes sein. Womit „Ein Haufen verwegener Hunde“ alias „The Inglorious Bastards“ letztendlich punktet, ist anspruchsfreie und politisch herrlich unkorrekte Action-Unterhaltung mit Extraportion Humor.
In Form einer überschaubaren und mit möglichst viel Waffengewalt angereicherten Kriegs-Geschichte erweist sich „Ein Haufen verwegener Hunde“ als Grindhouse-Kino vom Feinsten. Die Kamera zoomt immer schön ans Geschehen heran und kreiert so, zusammen mit den breiten Schnauzern mancher Darsteller, einen netten 70er Jahre-Charme. Der Rest ist heiteres Herumballern, abgewechselt mit typisch italienischen Dialogen, nämlich überfüllt mit flotten Sprüchen. In seinen trashigsten Momenten schafft „Ein Haufen verwegener Hunde“ es sogar, nackte Brüste mit Maschinengewehren zu kombinieren. Ein echter Testosteron-Film eben. Gut aufgelegte Darsteller, vor allem der kultverdächtige Afroamerikaner, runden das Ganze ab.
Somit ist „Ein Haufen verwegener Hunde“ ein ansehnliches Exemplar aus der Sparte Exploitationfilm, das eigentlich nur mit einem Augenzwinkern genossen werden kann und sicher nicht der große Wurf ist, sich aber insgesamt keine groben Schnitzer leistet. Die unrühmlichen Mistkerle sind eine willkommene Abwechslung zu den Big-Budget-Helden.
Verfasst am 19.08. um 20:54 Uhr -
Verstoß melden
Du hast "Ein Haufen verwegener Hunde - Inglorious Bastards" gesehen und willst deine Meinung mit Mitgliedern unserer Community teilen? Dann verfasse deine eigene Kritik zum Film / zur Serie!
Besetzung und Stab
Bo Svenson
Rolle: Sergeant Yeager
Fred Williamson
Rolle: Fred
Michael Pergolani
Rolle: Nick
Aktuelles
Kommentare
Gast - Mittwoch, 08. Februar um 20:47