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Kinostart
13. Dezember 2007 (1h 45min)
- Regie
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Mit
Philippe Torreton, David Bennent, Maximillien Muller mehr
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Genre
Drama, Abenteuer, Tragikomödie
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Nationalität
Frankreich, Kasachstan, Deutschland
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Der Franzose Charles reist mit dem Auto über die Grenze nach Kasachstan. In einem Hotel knüpft er Kontakt mit Einheimischen, trinkt mit ihnen und überlässt ihnen Geld und seine Papiere. Bald setzt er seine Reise zu Fuß fort und wird auf einem Ölfeld von Sicherheitskräften aufgegriffen, die ihn der Spionage verdächtigen. Er wird mit dem Hubschrauber in die neue Hauptstadt Astana gebracht, wo er das Angebot neuer Papiere ablehnt. Wir erfahren erst allmählich mehr über den offenbar trauernden Mann, der vorgibt einen Schatz zu suchen.
| Verleiher | X-Verleih | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2007 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Andreas Staben
Volker Schlöndorff ist hauptsächlich für seine Literaturverfilmungen bekannt. Seine Adaptionen von Heinrich Bölls Die verlorene Ehre der Katharina Blum und von Günter Grass' Die Blechtrommel haben ihm Renomee und viele Preise eingebracht. Der Regisseur, der schon 1966 für sein Langfilmdebüt „Der junge Törless“ nach Robert Musil auf eine Romanvorlage zurückgriff, hat sich im Verlauf seiner Laufbahn auch an Stoffen von Marcel Proust und Arthur Miller, von Max Frisch, Margaret Atwood und Michel Tournier versucht. Schlöndorffs Filme sind diesen vielfältigen Inspirationsquellen entsprechend sehr unterschiedlich geraten und ebenso wechselhaft rezipiert worden. Im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen, die wie er in den späten 60er und in den 70er Jahren mit dem Etikett „Junger deutscher Film“ versehen wurden, wie Wim Wenders, Werner Herzog und Rainer Werner Fassbinder wird Schlöndorff daher eher selten als Auteur, als Regisseur mit individueller Handschrift und wiedererkennbaren persönlichen Obsessionen diskutiert. Dabei verbinden sich in seinem Werk, auch wenn wie bei seinem Holocaust-Kammerspiel Der neunte Tag keine fiktionale Quelle zugrundeliegt, literarische Ambitionen stets mit politisch-gesellschaftlicher Reflektion, und dies häufig auf höchst originelle Weise. Das Drama „Ulzhan – Das vergessene Licht“ basiert zwar auf einer Original-Idee, aber auch in dieser Erzählung der Reise eines todessehnsüchtigen Franzosen durch die kasachische Steppe zu einem heiligen Berg weiß Schlöndorff Poesie und Realismus gleichermaßen zu ihrem Recht kommen zu lassen.
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Rolle: Charles
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Rolle: Shakuni
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Rolle: Eric
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Rolle: Kazakh woman
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