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Home > Kino > Film-Archiv > Komödie > Very Bad Things
Kinostart:
13. Mai 1999
Regie: Peter Berg
Mit Jon Favreau, Leland Orser, Cameron Diaz,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Komödie
,
Krimi
Laufzeit: 100 Minuten.
Produktionsjahr:
1998
Verleiher: Croco Film
Inhalt: Es soll ein gebührender Junggesellenabschied werden: Kyle Fisher (Jon Favreau) fährt mit seinen langjährigen Freunden Robert (Christian Slater), Charles (Leland Orser), Michael (Jeremy Piven) und Adam (Daniel Stern) nach Las Vegas, bevor er seine Freundin Laura (Cameron Diaz) heiraten wird. Doch als Robert während der drogengeschwängerten Party im Hotelzimmer aus Versehen eine Prostituierte tötet, haben die Männer ein riesiges Problem - zumal es bald die nächste Leiche gibt. Nach anfänglicher Panik behält vor allem Robert einen kühlen Kopf und kann den Rest der Clique davon überzeugen, nicht die Polizei zu rufen, sondern stattdessen die fachmännisch zerstückelten Leichen in der Wüste Nevadas zu verscharren. Gesagt, getan. Wieder zu Hause zeigt sich jedoch, dass nicht jeder mit dem psychischen Druck der begangenen Taten normal weiter leben kann, und somit nach und nach das aufgebaute Lügenschloss einzustürzen droht. Dies ist der Beginn einer Kette folgenschwerer Ereignisse, bei der nicht nur die Hochzeit von Kyle und Laura auf dem Spiel steht.
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(3,3)
User-Wertung(2652 Bewertungen)
(3,4)
Peter Berg scheint nicht wirklich zu der Top-Riege von Hollywoods Regisseuren zu gehören, sondern sich eher zwischen den marktherrschenden Regeln platziert zu haben und das, obwohl er schon gute Arbeiten abgeliefert hat (unter anderem auch vor der Kamera). Zu dumm war bisher nur, dass wenige wirklich Notiz davon nahmen. Dies sollte sich nun schleunigst durch die Wiederaufführung seines Regiedebüts ändern, denn neben Filmen wie Friday Night Lights und Operation: Kingdom wird es Zeit, Bergs Erstlingswerk näher zu betrachten, denn mit dem im wörtlichsten Sinne abgedrehten „Very Bad Things“ von 1998 zeigt sich schon in den Anfängen sein enormes Talent. Die bissige Satire bietet ein Potpourri aus allem, was man an tiefschwarzem Humor so lieben kann und für den vollen filmischen Genuss auch sollte. Darüber hinaus präsentiert es einen gut aufgelegten (und bitterbösen) Christian Slater, als auch eine unverbrauchte Cameron Diaz, die abermals beweist, dass ihr in Sachen komödiantisches Talent kaum jemand das (Hollywood-)Wasser reichen kann.
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Mitglied seit 1.316 Tagen | 115 Userkritiken
Kritik: Böse, so richtig Böse ! Eine wirklich eiskalte schwarze Komödie !
Mitglied seit 1.452 Tagen | 232 Userkritiken
Kritik: Jetzt, da "Very Bad Things" im Kino als Wiederaufführung läuft, habe ich mir gedacht, dass ich diesen Film auch endlich mal gucken muss. Das habe ich nämlich irgendwie immer verpasst, obwohl ich von diesem Film wusste und auch Interesse daran hatte. Jetzt ist es geschehen und ich habe "Very Bad Things" gesehen. Es handelt sich um eine rabenschwarze, sehenswerte Komödie. Als erstes sollte wohl erwähnt werden, dass man auf jeden Fall den richtigen Humor mitbringen sollte, um diesen Film gut zu finden. Wer also mit schwarzem Humor nichts anfangen kann, der sollte um "Very Bad Things" einen großen Bogen machen, denn genau das ist es, was hier geboten wird. Betrachtet man den Film so, dann ist er wirklich bitterböse und die Geschehnisse sind allesamt schockierend. Allerdings handelt es sich hier um eine Satire. Alles ist absichtlich sehr überspitzt und genau deshalb macht der Film dann auch Spaß. Nach einer kurzen Einführung der Charaktere, geht es recht schnell los und dann werden die Protagonisten wirklich durch die Hölle geschickt. Das ganze wird von einem genialen Ende gekrönt. Was die Darsteller betrifft, so sieht man hier einige bekannte Gesichter. Da wäre Jon Favreau, Jeanne Tripplehorn, Leland Orser, Jeremy Piven und Daniel Stern. Letzterer wird vielen aus "Kevin allein zu Haus" bekannt vorkommen. Richtig leben tut "Very Bad Things" allerdings von Cameron Diaz und Christian Slater. Diaz überzeugt als eiskalte Braut, die unbedingt ihre Hochzeit feiern will, genauso wie Christian Slater als Psychopath. Gerade seine Wandlung wird sehr glaubwürdig und geradezu diabolisch von ihm dargestellt. Die Charaktere sind natürlich fast alle überzeichnet, aber das ist ja auch so gewollt, denn wir haben es mit einer Satire zu tun. Auf weiten Strecken kann "Very Bad Things" ganz gut unterhalten. An manchen Stellen kam bei mir aber schon etwas Langweile auf. Der Unterhaltungsfaktor ist somit hoch, hätte aber höher sein können. Dafür ist die Inszenierung recht gut geworden. Die "FSK: ab 18" Freigabe ist meiner Meinung nach auch angebracht, denn manche Stellen sind schon recht blutig, aber darüber hinaus, ist der Film einfach so böse, dass diese Freigabe schon ohne Brutalität berechtigt wäre. Der Score fiel mir weder positiv noch negativ auf. Fazit: Was lässt sich also zum Abschluss noch zu diesem Film sagen? Freunde schwarzer Komödien werden "Very Bad Things" bestimmt gut finden. Zwar hat der Film seine Längen, doch dafür überzeugt er mit guten Schauspielern und einen überragenden Christian Slater. Im Endeffekt ist "Very Bad Things" gar nicht so oberflächlich, wie der Anschein vermuten lässt. Eine durchaus zynische und sehr böse schwarze Komödie, die nicht jedem gefallen wird.
Presseschnitt:
(3,3) bei 3 Pressewertungen.
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Rolle: Kyle Fisher
Rolle: Charles Moore
Rolle: Laura Garrety
Rolle: Robert Boyd
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