- Home
- Kino
- TV
- DVD
- Stars
- Trailer
- Mobil
- Specials |
- Nachrichten |
- Community |
- Services
Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Das Gesetz der Ehre
Kinostart:
22. Januar 2009
Regie: Gavin O'Connor
Mit Edward Norton, Colin Farrell, Jon Voight,
mehr
Originaltitel: Pride and Glory
FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
Deutschland
,
USA
.
Genre:
Drama
,
Krimi
Laufzeit: 130 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: Die Tierneys sind eine New Yorker Polizistenfamilie. Der älteste Sohn vom ehemaligen Polizeichef (Jon Voight), Francis jr. (Noah Emmerich), sitzt an der Spitze der Anti-Drogen-Abteilung, sein jüngerer Bruder Ray (Edward Norton) arbeitet beim FBI und auch Schwiegersohn Jimmy Egan (Colin Farrell) ist Cop.
Als vier Kollegen brutal ermordet werden, sind die Polizisten wütend. Francis sr. setzt durch, dass Ray an den internen Ermittlungen beteiligt wird. Nur widerwillig lässt er sich auf die Untersuchung ein, zu sehr belastet ihn ein Vorfall aus der Vergangenheit seelisch. Dieser kostete ihn außerdem seine Ehe mit Tasha (Carmen Ejogo). Doch Ray beißt sich langsam in den Fall rein und stößt dabei auf allerlei Ungereimtheiten. Die Spur führt ins eigene, offenbar ziemlich korrupte Department...
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
(3,4)
User-Wertung(2042 Bewertungen)
(3,3)
Wenn Hollywoods Studios ihre Giftschränke öffnen, kommt meist nichts Appetitliches dabei heraus. Fast immer hat es einen triftigen Grund, warum das betreffende Werk der Öffentlichkeit komplett vorenthalten oder erst mit erheblicher Verzögerung herausgebracht wird. Im Fall von Gavin O’Connors „Das Gesetz der Ehre“ ist es hingegen unverständlich, warum Warner Brothers das Cop-Drama zwei Jahre in den Archiven gären ließ. Sicherlich ist der Film trotz exzellenter Besetzung kein Hitgarant, aber er gefällt als hartes, stimmiges Genrekino.
Weiterlesen
Mitglied seit 1.125 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: Die ganz großen BoxOffice-Erfolge sind selten im klassischen amerikanischen Genre des DirtyCop-Thrillers. Ausnahmen wie Martin Scorseses Oscar-Abräumer „The Departed“ (2006) oder „Training Day“ (2001), die weltweit auf ein dreistelliges Millionenergebnis kamen, standen im Jahr 2008 „Street Kings“ mit Keanu Reeves und ein Projekt gegenüber, das mit mehr als einem halben Jahrzehnt Verspätung realisiert wurde. Ebenso wie „Street Kings“ floppte „Das Gesetz der Ehre“ in den USA und konnte sich auch auf dem Weltmarkt nicht entscheidend behaupten. Ein wenig scheint man der Geschichten um korrupte Cops und ihrer dubiosen Machenschaften überdrüssig zu sein und besonders die Amerikaner wollen ihre uniformierten Helden lieber auch als solche dargestellt wissen. „Das Gesetz der Ehre“ war seinerseits bereits für das Jahr 2002 angesetzt, Mark Wahlberg und Hugh Jackman waren für die Hauptrollen vorgesehen. Damals verhinderten die Anschläge vom 11. September die Produktion des Films, den Kinostart sechs Jahre später zögerten dann noch einmal studiointerne Querelen um einige Monate hinaus, da man von vornherein nicht an das Kassenpotenzial des Streifens glaubte. An der nicht minder namhaften Besetzung kann dies zumindest nicht gelegen haben. ----------------------------------------------------------------- Vier Cops des NYPD kommen bei einem Einsatz im Drogenmillieu ums Leben. Detective Ray Tierney lässt sich von seinem Vater, dem ehemaligen Polizeichef, überreden, die Ermittlungen zu leiten. Bald entdeckt Ray die Abgründe in seiner traditionsreichen Familie, denn sowohl sein älterer Bruder Francis, Einsatzleiter der getöteten Kollegen, als auch ihr Schwager Jimmy Egan scheinen in ein gefährliches Netz aus Korruption und Brutalität verstrickt zu sein... ----------------------------------------------------------------- Ein weiterer Grund für das kommerzielle Scheitern solcher Stoffe auch außerhalb der Vereinigten Staaten ist der anhaltende Stilstand des Genres. Bestenfalls finden Variationen statt, keinesfalls wird sich an Neuerungen gewagt und zumeist reiht sich nur ein durchgekautes Klischee ans nächste. Aus dieser Festgefahrenheit kann sich auch „Das Gesetz der Ehre“ nicht wirklich lösen, gefällt letztlich aber doch als stimmig-solides Drama, das überzeugt, wo es überzeugen muss und schwächelt, wo man es (leider) gewohnt ist. ----------------------------------------------------------------- Die Geschichte aus der Feder von Gavin O’Connor und Joe Carnahan kommt zunächst schleppend in die Gänge und wird auf viele kleinere, vorbereitende Handlungsstränge und mehrere Charaktere verteilt. Die Familienkreise der Tierneys werden beleuchtet, wobei die gelungene, eine sehr unmittelbare Position einnehmende Handkameraführung eine Dynamik vortäuscht, die dem Plot zunächst fehlt. Nacheinander und ohne das sich ein echter Leader vorarbeitet werden die Charaktere vorgestellt, die vier Hauptpersonen aus der Polizeifamilie Tierney erhalten allesamt Profil und Persönlichkeit. Ohnehin ist die Gewichtung auf die familiäre Portraitierung, die Darstellung von Werten und scheinbaren Unumstößlichkeiten der Kernpunkt des Films, da das eigentliche Komplott und dessen Drahtzieher bereits nach zwanzig Minuten offen gezeigt werden. Darum geht es dem Film nicht um die Thriller-orientierte Aufdeckung der Tat, sondern vielmehr um die Auswirkungen auf die Tierneys und ihre Konflikte. ----------------------------------------------------------------- Recht sparsam setzt O’Connor dabei auf Action und Thrill, bietet weder rasante Verfolgungsjagden, noch größere Schießereien. Atmosphäre und Reize von „Das Gesetz der Ehre“ entspringen eher einigen feinen, zwischenmenschlich ruhigen Momenten, etwa dem Zusammenspiel von Francis Tierney jr., der als Einsatzleiter in die Untaten seiner Einheit eingeweiht ist, und seiner krebskranken Frau. Eine solche Ausrichtung verlangt nach starken Schauspieler und von diesen wird dann auch einiges geboten. Edward Norton macht seinen ungelenken Auftritt als unglaublicher „Hulk“ vergessen und zeigt eine vielschichtige Darbietung als Cop, der aus den Sünden der Vergangeheit nicht ohne Opfer zu bringen hervorgegangen ist. Das ist zwar besonders in Verbindung mit der an sein Ehrgefühl appelierenden Rede seines Vaters, die Ray die Ermittlungen aufnehmen lässt, nicht originell, wird von Norton aber dank dessen mimischer Präzision sehr sehenswert umgesetzt. Colin Farrell entfernt sich nach „Cassandras Traum“ (2007) und „Brügge sehen... und sterben?“ (2008) einen weiteren Schritt vom Image des limitierten Sunnyboys und spielt Jimmy Egan psychotisch aufbrausend, doch gleichzeitig von Zweifel und Loyalität gegenüber seiner Frau zersetzt. Auch sein Charakter umgeht nicht jedes Klischee, wird von Farrell aber voll und ganz getragen. Wenn er in einer der härtesten Szenen des Films einen Säugling mit einem Bügeleisen bedroht, um Informationen zu erpressen, ist sein Jimmy tosend und abstoßend und die Leistung des Iren insgesamt makellos. Jon Voight als Vater Tierney wird anfangs auf sein Alkoholproblem reduziert und wirkt teils leicht über das Ziel hinaus charakterisiert, bekommt aber später, mit den Taten seines ältesten Sohnes und des Schwiegersohns konfrontiert, einige starke Momente der Gebrochenheit im Angesicht des Verlustes der familiären Ideale. Noah Emmerichs Francis jr. wird im Laufe der Handlung sehr schön in die Tiefe gezeichnet und transportiert viel seiner inneren Zerrissenheit nach außen. Genretypisch kommen die Damen kurz, vor allem Jennifer Ehle glänzt allerdings in ihrer Rolle als sterbenskranke Mutter und Ehefrau. ----------------------------------------------------------------- Die Charaktere sind gut in ihr eingebettet, die Geschichte selbst, beziehungsweise die Elemente, aus der sie sich zusammenfügt ist, sind nichts desto trotz eher wenig besonders. Hispanische Drogendealer samt deren halbnackt-kreischender Gespielinnen, Copgewalt gegen unschuldige Ladenbesitzer, ein tränenreiches Polizistenbegräbnis mit ordentlich TamTam – das alles scheint einem schematischen Katalog der gebräuchlichsten Genrestandarts entnommen und macht viele Szenen austausch- und vernachlässigbar. Nortons Begegnung mit einem cracksüchtigen Informanten könnte man ohne Ton und mit geschlossenen Augen vorüberziehen lassen und wüsste dennoch auf die letzte Zuckung des Junkies genau, wie sie abgelaufen ist. Dennoch ist O’Connors Inszenierung im Rahmen der Konventionen stilsicher und nur ganz selten am Wesentlichen vorbeigerichtet. Die Laufzeit von knapp über zwei Stunden ist manchmal etwas gestreckt, der Detailreichtum macht sich aber darin bezahlt, dass er dem eskalierenden Schlussakt Gewicht verleiht und eine wüste Keilerei zwischen Norton und Farrell mehr als bloß das ist. ----------------------------------------------------------------- „Das Gesetz der Ehre“ ist ein ausgezeichnet gefilmter und gespielter, zwischen ruhigen und brachialen Szenen bewusst und zielsicher wechselnder Streifen, dem es ein wenig an Spannungshöhepunkten, Eigenständigkeit und Frische fehlt. Dennoch ist das Geschehen stimmungsvoll und mit bodenständiger Härte aufgeladen, bietet feingliedrig psychologisierte Charaktere und genügend Ansätze, um zu unterhalten. Mark Ishams Soundtrack fügt sich hervorragend ein, die direkte, wie ein weiterer Protagonist agierende Kamera involviert den Zuschauer. Nichts neues, aber das Althergebrachte und Bewährte zeigt sich immerhin in unzweifelhaft guter Form. ----------------------------------------------------------------- komplette Review siehe: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=418824324&blogId=498970367
Mitglied seit 1.772 Tagen | 403 Userkritiken
Kritik: "Das Gesetz der Ehre" ist ein insgesamt recht ordentlicher Cop-Thriller geworden, von dem ich mir aber trotzdem mehr erhofft hatte! Die Geschichte selbst ist nicht sonderlich neu und wurde bereits des Öfteren in letzter Zeit für ähnliche Filme verwendet. Deshalb kann Regisseur Gavin O'Connor dem Zuschauer auf dieser Seite nichts wirklich Neues bieten oder gar überraschen. Dennoch ist das Thema interessant und kann problemlos eine gewisse Grundspannung aufbauen. Die erste Hälfte des Films ist allerdings etwas zu gemächlich ausgefallen, hier gibt es zu viele Leerläufe, vieles bleibt unklar. In der zweiten Hälfte nimmt "Das Gesetz der Ehre" dann aber deutlich an Tempo auf und weiß den Zuschauer gut zu unterhalten, auch wenn nie richtig intensiv Spannung erzeugt werden kann, ist es dennoch die gelungene Inszenierung O'Connors, die hier zu gefallen weiß. Auch die schauspielerischen Leistungen wissen zu gefallen, so können vor allem Edward Norton und Colin Farrell ausnahmslos überzeugen. Fazit: "Das Gesetz der Ehre" erfindet das Rad bei weitem nicht neu, die Geschichte hat man in vielerlei Variationen schon oft gesehen. Dennoch weiß besonders die zweite Hälfte aufgrund ihrer düsteren und authentischen Atmosphäre und tollen Darstellerleistungen zu gefallen. Wer auf Cop-Thriller und das Duo Norton/Farrell steht, kann gerne einen Blick riskieren, dennoch kann der Film aufgrund der ersten schwächeren Hälfte auch nicht ausnahmslos gefallen. 6.5 Punkte
Presseschnitt:
(3,4) bei 4 Pressewertungen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Rolle: Ray Tierney
Rolle: Jimmy Egan
Rolle: Francis Tierney Sr.
Rolle: Francis Tierney Jr.
Alle Bilder zu Das Gesetz der Ehre anzeigen
Hinzugefügt von Filmstarts am 11. März 2010
The King's Speech: Historienfilm ist prominent besetzt
Hinzugefügt von Filmstarts am 16. November 2009
Transformers 3: Größere Rolle für Ramon Rodriguez
Hinzugefügt von Filmstarts am 1. Juli 2009
Stone: Jovovich an der Seite von De Niro und Norton
Hinzugefügt von Filmstarts am 18. Mai 2009
|
|
Von Francis Ford Coppola
Mit Al Pacino, Robert De Niro
Film USA - Krimi
Trailer | Hier im Kino (1)
Von Francis Ford Coppola
Mit Marlon Brando, Al Pacino
Film USA - Krimi
Trailer | Hier im Kino (1)
Von Terrence Malick
Mit Brad Pitt, Jessica Chastain
Film USA - Drama
Trailer | Hier im Kino (1)
Von Gavin O'Connor
Mit Joel Edgerton, Tom Hardy
Film USA - Action
Trailer
Von David O. Russell
Mit Mark Wahlberg, Christian Bale
Film USA - Biografie
Trailer
Von Francis Ford Coppola
Mit Al Pacino, Diane Keaton
Film USA - Drama
Trailer | Hier im Kino (1)
Von Werner Herzog
Mit Nicolas Cage, Eva Mendes
Film USA - Krimi
Trailer
Von James Wan
Mit Kevin Bacon, Aisha Tyler
Film USA - Action
Ein Fan werden
Fans""
Von Eric Toledano, Olivier Nakache
Mit François Cluzet, Omar Sy
Film - Komödie
Trailer | Hier im Kino (713)
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
z. B.: Die Schlümpfe, Johnny English 2, Planet der Affen prevolution, Mission impossible 4...
| Alle Kinos
Sitemap
Was hältst du von FILMSTARTS.de? Meinung abgeben!
mit










