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Kinostart
24. April 2008 (1h 45min)
- Regie
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Mit
Jacob Matschenz, Andreas Schmidt, Johanna Gastdorf mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Deutschland
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Der 17jährige Guido (Jacob Matschenz) leidet seit frühester Kindheit an Neurodermitis. Als er nach einem schweren Schub ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, beginnt er, sein Umfeld zu hinterfragen und entdeckt, dass sein vermeintlich heiles Elternhaus auf Lügen gebaut ist. Unfähig, diese Enttäuschung zu verarbeiten, flieht er in die WG seines älteren Bruders. Hier lernt er den charismatischen aber auch rücksichtlosen Tagelöhner Rudi (Andreas Schmidt) kennen, den er um seine Unabhängigkeit und seinen Lebensmut beneidet. Langsam lernt Guido von ihm, egoistischer zu sein und merkt, wie gut sich ein selbst bestimmtes Leben anfühlt. Tatsächlich bessert sich der Zustand seiner Haut mit jedem Tag. Doch als Guidos Mutter (Johanna Gastdorf) im Alkoholrausch schwer stürzt, wird Guidos neu gewonnene Zuversicht auf die Probe gestellt…
| Verleiher | Farbfilm | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2006 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Christian Horn
Es nimmt nicht wunder, dass junge Regisseure in ihren Debütfilmen immer wieder Coming-of-Age-Geschichten erzählen, also ihre eigene Jugendzeit reflektieren. So haben es auch Ingo Haeb und Jan-Christoph Glaser in „Neandertal“ gemacht. Haeb setzte das Drehbuch aus biographischen Elementen zusammen, Glaser ermöglichte es mit seinem neutralen Blick, Verknappungen und nötige Dramatisierungen vorzunehmen. Gemeinsam haben sie dann die Regie übernommen und erzählen vom schwierigen Prozess des Erwachsenwerdens. Ihr Protagonist, Guido (Jacob Matschenz; „Kleine Kreise“, 1. Mai), leidet seit frühester Kindheit an Neurodermitis und versucht im Lauf des Films diese Krankheit in den Griff zu bekommen, indem er sich ein selbstbestimmtes Leben erkämpft. Dabei hilft ihm vor allem die Bekanntschaft zu dem egoistischen Tagelöhner Rudi (Andreas Schmidt; Sommer vorm Balkon, Fleisch ist mein Gemüse), der ihm den Weg in ein von gesellschaftlichen Zwängen befreites, vermeintlich erfülltes Dasein aufzeigt. Heraus gekommen ist eine ungewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte, eine dreckige und unkonventionelle. Leider ist das Drehbuch ein wenig überladen und lässt die Geschichte stellenweise zerfasern.
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Rolle: Guido
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Rolle: Rudi
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Rolle: Mutter
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Rolle: Vater
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Andreas Schmidt: ZDF zeigt vierteilige Spielfilm-Reihe mit dem preisgekrönten Schauspieler
Montag, 21. September 2009 - Nachrichten - Sonstiges
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