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Kinostart
22. April 1974 (1h 45min)
- Regie
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Mit
Klaus Schwarzkopf, Elke Sommer, Jürgen Prochnow mehr
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Genre
Thriller
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Nationalität
Deutschland
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Der Endzwanziger Bernd Ziegenhals (Jürgen Prochnow) lebt nur noch perspektivlos in einer Wohngemeinschaft mit diversen schrägen Gestalten, darunter die Prostituierte Miezi (Elke Sommer), vor sich hin. Sein Studium hat er geschmissen und er hofft vergeblich auf die Veröffentlichung einer verfassten Arbeit. Durch einen großen Zufall entdeckt er plötzlich, dass die Promotionsarbeit des hoch angesehenen Professors Kolczyk (Klaus Schwarzkopf) lediglich die Übersetzung einer amerikanischen Arbeit ist. Er beschließt, Kolczyk zu erpressen, verlangt von ihm 10.000 Mark sofort und eine monatliche Rente von 1.500 Mark.
| Verleiher | StudioCanal Deutschland | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 1973 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Björn Becher
In der jüngeren Vergangenheit war wieder ein stärkeres Interesse an deutschen Regisseuren in Hollywood zu verzeichnen. Ob Oliver Hirschbiegel (Invasion), Mennan Yapo (Die Vorahnung), Christian Alvart (Case 39) oder Robert Schwentke (Flightplan), sie alle gaben in der letzten Zeit ihr Hollywooddebüt. Wenn man von deutschen Filmemachern in den USA spricht, wird es für sie aber noch ein langer Weg sein, bis man sie in einem Atemzug mit Roland Emmerich und Wolfgang Petersen nennen wird. Der eine lässt mit riesigem Millionenbudget am liebsten halb Amerika untergehen (Emmerich), während der Andere (Petersen) kleinere, aber nicht billigere Katastrophenszenarien entwirft, die mal auf einem Schiff (Der Sturm, Poseidon) oder im Flugzeug („Air Force One“) spielen. Während Emmerich trotz Fingerübungen wie „Das Arche-Noah-Prinzip“ oder „Moon 44“ nie in Deutschland die Möglichkeit sah, seine Visionen zu verwirklichen und daher recht schnell nach Hollywood drängte, machte Petersen erst in seiner Heimat Karriere, stieg dort zum bekannten TV-Regisseur und dann zum Kinoregisseur auf, bevor er den Schritt über den großen Teich machte. Aus jener Zeit gibt es eine Menge kleiner Perlen, die sich als äußerst gegensätzlich zu Petersens heutigem Schaffen erweisen. Nach Bombast sucht man vergeblich, stattdessen gibt es eine deutliche Handlungskonzentration. Eines dieser Kleinode ist Petersens Kinodebüt „Einer von uns beiden“, ein cleverer und spannender Thriller um ein Psychoduell zweier Männer, die schließlich bis zum Äußersten gehen, um den Anderen eine entscheidende Niederlage beizubringen.
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Rolle: Professor Kolczyk
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Rolle: Elke Sommer
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Rolle: Jürgen Prochnow
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Rolle: Mrs. Kolczyk
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