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Kinostart
25. Juni 2009 (1h 32min)
- Regie
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Mit
Christoph Bach, Gottfried Breitfuss, Uwe Kockisch mehr
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Genre
Tragikomödie
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Nationalität
Deutschland
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Widmer (Ulrich Noethen) wird entlassen, nach mehr als 20 Jahren Gefängnis. Er war ein führendes Mitglied der Roten Armee Fraktion. Seine Beteiligung an der Ermordung eines Bankpräsidenten und seines zufällig anwesenden Gärtners konnte ihm über die Aussage einer Kronzeugin nachgewiesen werden. Zweifel daran bleiben aber bis heute bestehen.
Valerie (Franziska Petri) ist seine Nachbarin, in einem unauffälligen Freiburger Mietkomplex. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Das Sorgerecht für ihren Sohn wurde ihr entzogen, derzeit jobbt sie in einem „Russenmarkt“. Widmer fühlt sich hingezogen zu der jungen Frau. Sie wird eine Art Vertraute für ihn. Er ahnt nicht, dass sie in Wirklichkeit die Tochter des Gärtners ist, der bei der missglückten Entführung des Bankpräsidenten erschossen wurde.
Auf der Fahrt nach Berlin gibt sie sich ihm zu erkennen. Aber Widmer leugnet die Tat. Valerie ist zu allem bereit, vor allem aber zu einem: die Wahrheit herauszufinden...
| Verleiher | Salzgeber & Company Medien | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2008 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
- Film läuft in meinen Kinos
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ab 11,88 €
Von Christoph Petersen
Im Vorfeld des Kinostarts von Connie Walters RAF-Drama „Schattenwelt“ wurden Stimmen laut, die das Mitwirken des Ex-Terroristen Peter-Jürgen Boock als Co-Autor an dem mit 825.000 Euro aus öffentlichen Mitteln geförderten Projekt stark kritisierten. In diesem Zusammenhang fielen Begriffe wie „Blender“, „Wichtigtuer“ und „Bereuer vom Dienst“. Tatsächlich kann man nun den von Ulrich Noethen verkörperten Protagonisten Saul mit einiger Phantasie als Boocks geläutertes Alter Ego verstehen. Doch im Mittelpunkt des spannenden Dramas, das sich zwischenzeitlich auch freizügig bei den Mitteln des Thrillers bedient, stehen stets die Opfer. „Schattenwelt“ hat eine Haltung, die weit über die Einteilung in gut und böse, in Pop-Phänomen und Verbrecher hinausgeht. Damit hat er auch anderen RAF-Filmen wie „Baader“ von Christopher Roth oder Der Baader Meinhof Komplex von Uli Edel etwas voraus, weil diese sich mit dem Einstimmen in die popkulturelle Verklärung beziehungsweise mit dem historisch korrekten Abzählen abgegebener Pistolenschüsse begnügen.
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Rolle: Samy
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Rolle: Lewinsky
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Rolle: Decker
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Rolle: Valerie Matos
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