Kinostart:
15. April 2010
Regie: Oliver Parker
Mit Ben Barnes, Colin Firth, Rebecca Hall,
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Originaltitel: Dorian Gray
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Drama
,
Fantasy
Laufzeit: 112 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Verleiher: Concorde Filmverleih GmbH
Inhalt: Als Dorian Gray die Bühne der Londoner Aristokratie betritt, verbirgt sich hinter seinem makellosen Antlitz wenig mehr als ein naiver Jüngling. Die Welt wird ihm zu Füßen liegen, so sein neuer Freund und Mentor Lord Henry Wotton, sollte er Jugend und Schönheit ausspielen, bevor auch er der Grausamkeit des Alters zum Opfer fällt. Bald steht nicht bloß die High Society unter seinem Bann, auch die ärmliche Theater-Aktrice Sybil Vane verliert ihr Herz an Dorian, als sich ihre Blicke erstmals treffen. Der eifersüchtige Maler Basil Hallward versucht auf seine Weise, sich des Emporkömmlings zu bemächtigen und fertigt ein perfektes Porträt seiner Muse an. Doch das Bild wird dem unter Henrys Ägide zum rücksichtslosen Hedonisten reifenden Dorian zur qualvollen Mahnung der eigenen Vergänglichkeit. In Rage verflucht er das Gemälde, wünscht, es solle an seiner statt altern...
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Jan Hamm
(2)
Es schmerzt immer wieder - doch die Kürzung eherner Literatur ist unvermeidlich, soll beim Transfer auf die große Leindwand ein dramaturgisch schlüssiges Äquivalent gelingen. Ja, wir vermissen Tom Bombadil, trotzdem besteht Peter Jacksons Der Herr der Ringe-Trilogie als kongeniale Tolkien-Interpretation. Ja, Jean-Jacques Annauds Der Name der Rose schlägt einen weiten Bogen um all die historischen Exkurse Ecos, wohl aber bleibt der spannende Krimi-Kern intakt. Wenn eine Vorlage jedoch kaum 200 Seiten fasst, wenn ihre rasiermesserscharfen Dialoge nur darauf warten, potenten Darstellern in den Mund gelegt zu werden, dann sind umfangreiche Kürzungen nicht länger plausibel. Auch nicht mit dem fadenscheinigen Modernisierungs-Argument, auf das Oliver Parker bei der Adaption des Dandy-Prunkstücks „Das Bildnis des Dorian Gray" von 1891 setzt. Das überrascht umso mehr, als dass der Brite mit Ernst sein ist alles bereits eine saubere und hochkarätig besetzte Oscar-Wilde-Verfilmung vorgelegt hat. „Das Bildnis des Dorian Gray" ist oberflächlicher und schauderhaft reaktionärer Gothic-Horror, der die Narzissmus-Parabel des Originals bloß noch andeutet, mit einer spielfreudigen Nebendarsteller-Riege und schicker Ausstattung aber immerhin seicht unterhält.
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Das Bildnis des Dorian Gray Trailer DF
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Userkritiken und Wertungen
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(2,9)
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714 Wertungen
insgesamt 15 Kritiken
Lamya
Mitglied seit 1.164 Tagen
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723 Userkritiken
Ihre Bewertung:
(3)
Ihre Kritik:
Der Film war auf jedenfall besser, als ich es erwartet habe. Er war im ganzen ganz gut und nett anzuschauen. Mehr dann aber auch nicht. Colin Firth war wirklich klasse. Kann man sich auf jedenfall ansehen, muss man aber nicht. Geschmackssache, aber seht selbst...
6/10
Verfasst am 05.07. um 09:49 Uhr -
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Harald L.
Mitglied seit 627 Tagen
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18 Userkritiken
Bewertung:
(2,5)
Kritik:
Also der Film hatte gute Ansätze, nur leider ging der schöne Reiz in der zweiten Hälfte verloren. Die erste Hälfte war wirklich genial: Man sieht Dorian Gray, der sehr naiv und unerfahren ist und sich leicht vom fiesen Lord Henry beeinflussen lässt. Colin Firth spielt den Widerling wirklich klasse, so richtig schön boshaft und auch Ben Barnes kann sowohl als Naivling als auch eiskalter Mörder überzeugen, auch wenn er ab und zu ein wenig so guckt als wüsste er nicht was er machen soll. Rachel Hurd-Wood schafft es auch trotz ihres eher kurzen Auftritts dem Zuschauer noch lange im Gedächnis zu bleiben. In der zweiten Hälfte verliert der Film dann jedoch an Fahrt. Colin Firth der die ganze Zeit dem Zuschauer unsympathisch sein sollte ist auf einmal der Gute und Dorian der totale Bösewicht, dabei hatte Henry doch an allem Schuld. Hinzu kommt noch die überflüssige und blasse Rebecca Hall, die hier wirklich nur genervt hat und die Szenen mit dem lebenden Potrait wirkten eher albern als gruselig.
Schade, hätte die zweite Hälfte nur das versprochen was die erste versprach, hätter hier ein Meisterwerk folgen können, so aber bleibt nur eine durchschnittliche Literaturverfilmung.
Verfasst am 23.09. um 15:20 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3) bei 6 Pressewertungen.
Empire
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Besetzung und Stab
Ben Barnes
Rolle: Dorian Gray
Colin Firth
Rolle: Lord Henry Wotton
Rebecca Hall
Rolle: Emily Wotton
Rachel Hurd-Wood
Rolle: Sybil Vane
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Gast - Mittwoch, 08. Februar um 11:00