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Kinostart
31. Oktober 1996 (1h 49min)
- Regie
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Mit
Jennifer Tilly, Gina Gershon, Joe Pantoliano mehr
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Genre
Krimi, Thriller
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Nationalität
USA
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Die frisch aus dem Gefängnis entlassene Corky (Gina Gershon) wird in einem Mietshaus als Klemptnerin eingestellt. Dort trifft die ehemalige Betrügerin auf Ceasar (Joe Pantoliano), der für die Mafia Geld wäscht, und seine Freundin Violet (Jennifer Tilly). Die beiden Frauen beginnen eine Affäre und verlieben sich ineinander. Gemeinsam beschließen sie, die zwei Millionen Dollar, die Ceasar für die Mafia-Boss Gino Marzone (Richard C. Sarafian) aufbewahrt, zu stehlen. Ceasar wird von den beiden durchtriebenen Frauen als Sündenbock benutzt. Aber Ceasar reagiert nicht so wie erwartet, und von da an gehen die Dinge gründlich schief...
| Verleiher | Paramount Pictures Germany | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 1996 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | 4 500 000 $ |
Von Johannes Pietsch
Wenn es eine Hitparade der erotischsten Paare der Filmgeschichte gäbe – sie würden sicherlich einen der vordersten Plätze belegen. So offenherzig und zugleich so spannungsgeladen wie selten zuvor entfachten Gina Gershon und Jennifer Tilly anno 1996 das erotische Feuer zwischen zwei Frauen auf der Kinoleinwand. Gershon als burschikos-kompaktes Heimwerker-Girl mit Knastvergangenheit und Jennifer Tilly als sphärisch-schöne Mafia-Braut bildeten die Idealbesetzung für das lesbische Tete-a-tete, das von Andy und Larry Wachowski in ebenso erotischen wie blutigen Tönen in Szene gesetzt wurde. Die beiden amerikanischen Regie-Brüder kennt man vor allem als Schöpfer der Matrix-Filme. Kaum noch in Erinnerung geblieben ist, dass sie 1995 das Drehbuch für Richard Donners „Assassins“ (mit Sylvester Stallone und Antonio Banderas) lieferten und ein Jahr später mit dem hocherotischen Thriller „Bound“ ihre Premiere als Regisseure feierten. Wobei sie noch eine gänzlich andere Handschrift an den Tag legten als drei Jahre später mit dem Beginn der pompösen „Matrix“-Trilogie. Statt in futuristischen Virtual-Reality-Panoptiken zu schwelgen, schlugen sie mit „Bound“ zunächst einen ähnlichen Weg ein wie kurz zuvor die Gebrüder Coen mit ihrem bizarren, schneeverwehten Gangsterdrama Fargo.
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Chicago Sun-Times
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Reelviews.net
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Filmcritic.com
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