Mein FILMSTARTS
Die FILMSTARTS-Meinung zu #OscarsSoWhite: Unbedingt nötige Kritik oder übertriebene politische Korrektheit?
Von Christoph Petersen — 18.01.2016 um 13:03
facebook Tweet G+Google

Seit diesem Wochenende wird ein Boykott der Oscarverleihung gefordert, weil nicht genügend (beziehungsweise gar keine) Nicht-Weißen nominiert sind. Aber ist die Kritik gerechtfertigt?

Der Hashtag #OscarsSoWhite wurde nach den Nominierungen für die Oscars 2015 geboren – den ersten Oscars seit 1998 (!), bei denen weder ein schwarzer noch ein asiatischer Schauspieler zumindest nominiert wurde.

Dazu kam, dass das Martin-Luther-King-Biopic „Selma“ zwar als Bester Film, aber Ava DuVernay nicht als Beste Regisseurin nominiert wurde.

Sofort bildeten sich zwei Lager: Die einen riefen zum Boykott der Veranstaltung auf, die anderen konterten mit dem Argument, dass man doch niemanden nominieren sollte, „nur weil er schwarz sei“.

Nun klingt letzteres Argument im ersten Moment sicherlich logisch: Schließlich würden Quoten – egal ob auf dem Papier oder in den Köpfen der Wähler – den Preis erst einmal abwerten. Das ist dasselbe wie bei der Frauenquote für Spitzenpositionen, bei der es dann sofort heißt: „Sie hat den Job ja NUR bekommen, weil…

Und auch wir haben mit uns gerungen: „Selma“ ist ein gut gemachtes, aber auch recht konventionelles Biopic - ist eine Nominierung als Bester Film da nicht mehr als genug? (Wobei wir David Oyelowo definitiv als Bester Hauptdarsteller nominiert hätten!)

Aber spätestens nach den Nominierungen in diesem Jahr ist für uns klar, dass das Argument nicht mehr als eine billige Ausrede ist, um sich bloß nicht mehr als nötig anstrengen zu müssen…

Dass der intensive „Beasts Of No Nation“ nicht als Bester Film nominiert wurde? Geschenkt. Das könnte auch mit Bedenken wegen des Netflix-Releases zu tun haben. Aber dass nicht einmal Idris Elba als Bester Nebendarsteller nominiert wurde, obwohl er sonst bei praktisch allen Preisverleihungen vorne mit dabei war, fällt da schon schwerer zu schlucken.

Regelrecht perfide wird es aber bei zwei weiteren „schwarzen“ Filmen – die wurden nämlich von den Oscarwählern durchaus bedacht, allerdings wurden jeweils nur die einzigen Weißen unter den Beteiligten nominiert:

Der schwarze Regisseur und Autor Ryan Coogler belebt eigenhändig ein totgeglaubtes Franchise wieder – und macht aus „Creed – Rocky’s Legacy“ entgegen aller Erwartungen auch noch einen richtig geilen Film! Dazu rockt sein Hauptdarsteller Michael B. Jordan mit einer der besten Boxer-Performances seit Jahrzehnten!

Das Ergebnis: Nur Sylvester Stallone wird als Bester Nebendarsteller nominiert! Das ist sicherlich nicht unverdient, aber schauspielerisch kann Stallone seinem jungen Leinwandpartner natürlich nicht das Wasser reichen. Bestimmt keine Absicht, aber passend: In seiner Dankesrede bei den Golden Globes dankt Sly Gott und der Welt, aber an seinen Co-Star und seinen Regisseur denkt er erst in der Werbepause.

Fast noch unverständlicher: „Straight Outta Compton“ ist ein sehr erfolgreiches, von den Kritikern gelobtes klassisches Musik-Biopic (mit nicht so klassischer Musik), wie es die Oscarwähler eigentlich lieben sollten (siehe „Walk The Line“ & Co.).

Aber: Die Produzenten sind schwarz, der Regisseur ist schwarz, die Hauptdarsteller sind schwarz! Und wer wird nominiert: NUR die weißen Drehbuchautoren.

Dass #OscarsSoWhite in diesem Jahr direkt nach der Verkündung der Nominierung wieder auf Twitter trendete, ist deshalb nur zu gut verständlich. Und wenn Jada Pinkett Smith und viele ihrer Kollegen die Verleihung aus diesem Grund nun boykottieren wollen, dann halten wir das für eine gute Sache!

Denn die alten weißen Männer der Academy werden das überwiegend (also anders als vor 60 Jahren) gar nicht unbedingt mit Absicht machen. Sie sind bloß einfach zu faul und in ihren (rückständigen) Ansichten zu festgefahren, um noch über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen (was ja neben Filmen mit oder über Nicht-Weiße auch für bestimmte Genres gilt).

Deshalb ist jeder (mediale) Arschtritt gut, der die Wähler dazu bringt, Film und Kino in ALL seinen Facetten wahrzunehmen. Und wenn ein paar Engstirnige dann meinen, X oder Y hätte den Preis ja nur wegen seiner Hautfarbe gewonnen, dann ist das ein kleiner Preis, den man dafür zahlen müsste.

Einige Internet-User haben sich übrigens die Mühe gemacht und auch mal in den Nebenkategorien nach nicht-weißen Nominierten gestöbert – und haben schließlich sogar einen schwarzen Hauptdarsteller gefunden, der immerhin in der Kategorie Bester Animationsfilm nominiert wurde:


Und wer jetzt auf die Idee kommt, den schwarzen Peter allein den rückständigen Amis zuzuschieben, den laden wir herzlich dazu ein, sich die angsterfüllten Kommentare männlicher deutscher Besitzstandsdenker unter so ziemlich allen Artikeln zum „Ghostbusters“-Reboot hier auf FILMSTARTS durchzulesen. Die klingen auch oft genug wie kleine Jungen, die ständig nur rumheulen: „Das ist aber meins, meins, meins… und die doofen Mädchen sollen doch bitte weiter mit ihren Puppen ihrem ‚Sex And The City‘ spielen!“

Aber bei dem ganzen Geschimpfe gibt es auch einen Lichtblick. Die Oscarverleihung moderiert in diesem Jahr zum zweiten Mal Chris Rock. Und was da auf die Oscarwähler an sarkastischen Sprüchen zukommen wird, hat der Komiker schon mal in einem Tweet als Reaktion auf die Nominierungen angedeutet:



Vielleicht sollte man die Oscars also doch nicht boykottieren. Es könnte schön böse und sehr lustig werden.

facebook Tweet G+Google
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren
Kommentare
  • Julian S.

    Dieser Artikel ist sinnbildlich für die nachlassende Qualität der Filmstartsredaktion. Die Kritiken von Filmstarts waren lange Zeit sehr gut und treffend. Sie deckten sich in vielen Fällen mit meiner Meinung und waren immer eine wichtige Referenz. In letzter Zeit werden die Artikel jedoch zunehmend politisiert. Filme, die die politische Grundhaltung des Autors nicht wiederspiegeln, werden automatisch schlechter bewertet. Und der obere Artikel ist sehr schwach, sorry! Ihr werft der Academy unterschwelligen Rassismus vor, könnt diese Behauptung aber nur mit unzureichenden Argumenten unterfüttern. Es gab in der diesjährigen Oscarsaison keinen schwarzen Filmschaffenden, der es unbedingt verdient hätte. Auch wenn ich es Idris Elba natürlich gegönnt hätte, da er ein toller Schauspieler ist. Aber Creed und Straight outta Compton (von Filmtstarts selbst "nur" mit 3,5 bewertet) dürften nicht an die absoluten Topfilme der Saison heranreichen. Das sind jedoch alles subjektive Einschätzungen und natürlich werden die Meinungen darüber, wer eine Nominierung mehr verdient hätte, immer auseinander gehen. Aber dem Autor des Artikels ist offenbar nicht bewusst, dass die Einführung einer Quote, der unsinnigen Debatte um Hautfarben nur neue Nahrung geben würde. Denn man würde wieder explizit auf einen Unterschied hinweisen, der keine Rolle spielt und der aus den Köpfen muss. Die Filmstartsredaktion sollte vielleicht einmal wieder die South Park-Folge mit der Stadtflagge gucken. Da wird dieses Thema auf wunderbareweise behandelt. Und zu dem Vergleich mit den Ghotsbustres Reboot: Ziemlich frech. Da die Filmstarts-Redaktion ansonsten ja auch kein Freund von Reboots ist, verwundert die Begeisterung für diesen (nocht nicht gesehenen) Film doch sehr. Da werden vermeintliche Fotos der Dreharbeiten als "total spektakulär" verkauft. Die Ghostbusters durch Frauen zu ersetzen, ist natürlich eine Idee, die nicht jedem gefallen wird. Und mal ehrlich: Die Idee ist doch einfach billig. Ist das jetzt der nächste Trend? Franchises wieder aufleben lassen, indem das Geschlecht der Darsteller ausgetauscht wird? Eine solche Entwicklung kann keinem Filmkritiker gefallen.

  • sprees

    Also ich fühle mich durch den Artikel gerade irgendwie persönlich angegriffen und als kleiner dummer Junge hingestellt. Für mich ist eigentlich das schlimme gerade an diesem Artikel wie mit den Kommentaren zum Ghostbuster Rebbot umgegangen wurde. Das kann man am Filmstarts Mitarbeiter Sommerfest nach 2 Bier raushauen aber nicht hier. Ich habe mich auch zu dem Reboot geäußert und auch kritisiert das nun einfach alles auf die Frauenachse geschoben wird und man macht es sich damit einfach in Hollywood. bei so einem populären Franchise ist es doch klar das Fans da auf die Barrikaden gehen. Würde ich aber auch wenn es jetzt die Black Ghostbuster oder die Ghostbuster Kids oder die Chinese Ghostbuster wären. Wäre bei Indiana Jones ebenfalls so. Geht hier einfach um den einfachen Weg wie man Geld machen kann und dazu werden unsere Helden aus der Vergangenheit hergezogen. Jetzt machen wir einfach mal den Streifen aus Frauensicht und dann aus irgendeiner anderen Perspektive. Für mich kein pubertäres Gejammer wenn ich da nicht mitziehe sondern eher ein demolieren von meinen Kinderhelden. Könnten sich doch einfach ne neue Story um 4 Frauen überlegen die mit paranormalen zu tun haben. Aber Nein. Immer müssen alte Namen dafür herhalten und uns Fans dafür zu kritisieren das wir nicht jeden scheiß Minderheitentrend mitmachen weil es der einfachste Weg für Hollywoodmacher ist um sich ihre Taschen zu füllen und nie im Blick zu haben ob das Franchise dadurch schaden nimmt oder einfach qualitativ abgewertet wird ist wohl egal.
    Finde einfach mein Blick hat sich in den letzten Jahren geändert. Star Wars hat auch ebenfalls den quotenasiaten und Latino sowie Schwarzen drin. Blöd nur wenn immer nur einer exakt zu sehen ist. tut mir leid, dann bekommt man einfach das Gefühl das es eine kalkulierte Sache ist um auf Märkten (China) oder so zu landen. Mir kann doch keiner sagen das es hierbei um eine politische Stimme in Hollywood geht. Das System dann noch zu unterstützen indem man das einfach so schluckt finde ich nicht okay und dafür von Filmstarts abgestraft zu werden finde ich dann mehr als enttäuschend.
    Der Mensch will alles steuern und statistisch auswerten und durch Zahlen aufwiegen. Das kannst du nicht und du kannst in eine subjektive Bewertung vorallem von Kunst keine politischen Aussagen mit einbauen. Natürlich haben Filme solche Botschaften und 12 Years a Slave war eben auch ein Film der eine politische Funktion hatte. Wie willst du es gerecht machen? Die Oscars können nie gerecht sein. Denn es wird immer Leute geben die es anders sehen werden.

  • Fain5

    Touché^^

  • OzzieCobblepot

    finds lustig dass man unter dem verlinkten Artikel eigentlich keine hatekommentare findet

  • Fain5

    Na da sind wir dann endlich doch noch einer Meinung :)

  • Jack-ONeill

    Dann sollen sich die Personen, die mit der Herangehensweise der Academy nicht übereinstimmen, ihre Filme nicht einer Berwertung durch die Academy unterziehen lassen (bzw. diese nicht akzeptieren), sondern stattdessen ihre eigene Academy mit eigenem Preis erschaffen. Wenn wirklich so viele Menschen (und damit auch die Medien) die Oscars nicht mehr respektieren, weil bestimmte Gruppen (und auch Genres) diffamiert werden (wovon ich persöhnlich auch ausgehe), dürfte dieser neue Preis doch auch schnell eine gewisse Relevanz erreichen und vielleicht in der Zukunft die Oscars ersetzen. Jegliche Einschränkung der eigenen Meinung im Bezug auf die zu bewertenden Leistungen unterminiert doch den bei den Oscars ohnehin nicht allzu stark ausgeprägten Gedanken, dass die Bewerter die ihrer Meinung nach beste Leistung küren sollen. Wenn man den Mitgliedern der Academy jetzt vorschreibt, sie sollen sich bei der Bewertung einer Leistung die Hautfarbe wegdenken, entwertet dies deren Urteil, soziale Verantwortung hin oder her. Ich bin mir bewusst, dass Insitutionen, welche einer globalen Aufmerksamkeit unterliegen, eine soziale Verantwortung zugesprochen wird. Es ist immer ein Abwägen, ob man die persöhnliche Meinung oder die Meinung des (scheinbaren) gesellschaftlichen Konsens (der in Fall von Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe natürlich die Verfassungskonformere ist) stärker gewichtet. Bei einem Preis für Filme ist mir ersteres wichtiger, da jegliche "Objektivierung" immer nur eine Scheinbare ist.

  • Fain5

    Ja und er hat in diesem Sektor bahnbrechendes geleistet. Das wurde auch schon in den Technik-Kategorien gewürdigt. Ich fand ihn als Gesamterlebnis aber einfach bombastisch, dass der Kinobesuch zum Erlebnis wurde. Das gleiche war auch Revenant, dessen Story und Logik auch am besten nicht hinterfragt werden soll :D. Wie gesagt years ist ein guter Film (ich fand die One Shot Szene als er am Baum hing unerträglich, im positiven Sinn) aber für mich persönlich hat der Film dann doch nicht genug für den Oscar.

  • Fain5

    Jap, ich hab auch nicht verstanden, wie man Tom Hanks gerade für DIESE Rolle übergehen konnte. Ud es ist ja nichts falsch daran, dass DU years als verdienten Gewinner siehst. Das ist ja das schöne an der persönlichen Meinung :)

  • Vase

    In gewisser Weise würde ich dir zustimmen und ich finde auch, dass dies einfragwürdiger Artikel ist, zu dem ja schon genügend Argumente geschrieben wurden, aber man darf trotzdem nicht außer acht lassen, dass es eben nicht mehr nur ein Preis ist, der von bestimmten Menschen verliehen wird und Punkt sondern dass er als größter Filmpreis der Welt natürlich eine soziale Relevanz hat und (und ich sage nicht, dass es so ist) sollte wirklich die Hautfarbe oder sonstiges eine Rolle spielen bei der Verleihung, so ist es nicht das gute Recht der "Entscheider", sondern ihre soziale Verpflichtung, dies zu ändern.

  • niman7

    Für mich war er es auch ein unglaubliches Erlebnis.

  • Vase

    Also für mich auch nicht unbedingt verdient aber mit Sicherheit kein Grund sich aufzuregen... Gravity war der Beste Film des Jahres weil er als einziger etwas komplett neues, beeindruckendes und in sich perfektes abgeliefert hat. Deswegen verdient Kamera und Regie bekommen, aber dass er den besten Film nicht kriegt war klar. genauso wie es Mad Max (leider) dieses Jahr wohl auch nicht wird, aber vllt geben sie ihn wenigstens George Miller...

  • niman7

    Her und Wolf of Wallstreet waren mehr Softpornos, Captain Phillips war sehr gut, aber nicht so gut, American Hustle verstrickt sich völlig in seinen vielen und konfusen Handlungen und Nebraska hab ich nicht gesehen. Für mich war das überwältigende Drama um einen Mann der all diese Erniedrigungen über sich ergehen lässt um seiner Familie zurück zu kehren, ein logischer Sieger. Und Lawrence hat quasi...sich selbst gespielt.

  • M E.

    Näääääh :D Wir hatten einen grandiosen American Hustle! Einen extrem spannenden Captain Phillips! Der eigentliche Gewinner Wolf of Wall Street!! Und die zwei Geheimtipps Her und Nebraska!!! 12 years a slave war nur leicht besser als Gravity aber hat im Jahr 2014 meiner Meinung nach den Oscar nicht verdient:) Genauso Lupita Nyongo... Finde den ganzen Hype um Jennifer Lawrence auch total übertrieben und nicht nachvollziehbar, aber was sie in american Hustle abliefert war grandios und sie hätte den Oscar mehr verdient gehabt:) über den drehbuchoscar lässt dich streiten :) Für mich ist 12 years a slave einer der am meist überbewertesten Filme der letzten Jahre. Einzig Michael Fassbender war total überragend und hätte den Oscar gewinnen sollen:) Der Soundtrack war typisch Hans Zimmer und wurde eindeutig von "The Thin Red Line" geklont:) Tut mir leid, falls ich jemanden verärgert habe, aber deshalb sind ja Foren da, um über Filme zu diskutieren:) STAY HEAVY! ;-)

  • Bruno D.

    Im weitesten Sinne schon. Man könnte ja mal auf die Löcher hinweisen und das der neue Star Wars Film viele Liebhaber der alten Episoden (4-6) enttäuschen könnte/enttäuscht hat. Aber nein. Es wird wirklich jede positive Schlagzeile eingefangen und der Film noch weiter in den HImmel gelobt gemacht. Die einzige Meldung war, dass Lucas sich von der Äußerung Sklaventreiber distanziert hat. Die eigentliche ursprüngliche kritische Meldung (die ja nicht gerade unwichtig ist, da er ja der Schöpfer ist) wurde gnadenlos übergangen.

    Man hat halt den Eindruck, dass hier jemand für gute Publicity Vorteile versprochen hat.

  • Fain5

    Nein nein ich sage nicht, dass er mir nicht gefallen hat. Ich fand ihn gut. Nur halt nicht oscarwürdig.

  • Fain5

    Er will einfach nicht aufhören :D

  • sky_erosion

    Ich auch :)

  • niman7

    Den liebe ich auch :D Aber das war ernst gemeint! :D

  • niman7

    Der letzte Müll ist doch stark übertrieben.

  • Zach Braff

    wieso Sarkasmus?

  • Fain5

    Meiner Ansicht nach wären Gravity, Wolf of Wallstreet oder Captain Phillips vor 12 years gewesen.

  • Zach Braff

    Naja, so ganz unrecht hat er ja nicht. Mag ja sein, dass dir "12 Years a Slave" nicht gefallen hat. Ich persönlich fand ihn sehr, sehr gut. Filme mit deiner angesprochenen "inhaltlichen Tiefe" haben nun mal schon immer mehr das Potential bei etwaigen Preisverleihungen abzusahnen... Zumindest wenn es um bester Film/ Regie/ Drehbuch geht.

    (Gravity ist ja aber auch nicht leer ausgegangen)

  • Modell-101

    Zwischen der Überschrift und dem Betreff ist immer angegeben, wer den Artikel geschrieben hat.

  • Zach Braff

    Ja, bei einer (!) Liste war er auf Platz 8...

  • Fain5

    Stimmt, weil es ja bei Filmen von Anfang an um die inhaltliche Tiefe und nicht um die Unterhaltung ging...

  • Fain5

    Ich liebe deinen Sarkasmus :D

  • niman7

    Was habt ihr nur alle gegen 12 Years a Slave? Der Film hat verdient gewonnen.

  • Fain5

    Das mit Mad Max ist doch das gleiche wie The Artist damals. Die Leute in der Jury freuen sich in der heutigen Zeit Filme wie damals zu bekommen. Handgemachte Action kommt anscheinend besser an als gedacht.

  • Fain5

    Ich finde eben nicht, dass er den Oscar verdient hat obwohl er en guter Film war. Dafür hat mir zum Beispiel das Gefühl gefehlt, dass er wirklich 12 Jahre da war. Das kam für mich nie wirklich rüber. Ja es waren schockierende Szenen dabei aber das reicht für mich nicht für einen Oscar.

  • Fain5

    Der Kommentar kam von Christoph? Jetzt wundert mich nichts mehr. So sehr ich seine Kritiken mag aber seit American Sniper hat er gezeigt, dass er sich aus politischen Themen besser raushält, bzw diese Seite nicht dazu benutzt, seine Meinung zu verbreiten.

  • Jack-ONeill

    Ich kann dem Kommentar von Christoph Petersen absolut nicht zustimmen.
    Neben all den von anderen Usern vorgebrachten schlüssigen
    Gegenargumenten scheint dem Autor entgangen zu sein, dass der Oscar der
    Preis der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ist und nicht der Deutsche Menschenrechtsfilmpreis. Wenn diese alten weißen Männer der Meinung sind keinem Schwarzen eine Auszeichnung zu geben, dann ist das ihr gutes Recht. Sie müssen nicht "über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen (was ja neben Filmen mit oder über Nicht-Weiße auch für bestimmte Genres gilt)", denn das ist nicht ihre Aufgabe. Man kann doch nicht von Menschen, die die ihrer MEINUNG nach beste Leistung würdigen sollen, verlangen, diese hintenanzustellen und stattdessen eine von Teilen der Öffentlichkeit geforderten Meinung zu vertreten, bloß weil z.B. ihr Preis über die Zeit eine unvergleichliche globale Strahlkraft entwickelt hat. Mir ist durchaus bewusst, dass es für einen Künstler in vielerlei Hinsicht wichtig ist für diesen Preis nominiert zu werden, da bessere Folgeaufträge etc. daran hängen, aber das ist nichts, was man der Academy und ihren Mitgliedern vorwerfen könnte. Deshalb wird der Deutsche Menschenrechtsfilmpreis auch mit öffentlicher Jurybegründung nach vorher festgelegten Kriterien verliehen. Von den Oscars erfährt man nur maximal die Vorsprünge der Sieger vor den anderen Nominierten (und die Wahl ist auch meines Wissens anonym).

  • Edward;

    Hey Filmstarts: Es ist sehr interessant, wenn ihr Kommentare zu aktuellen Debatten veröffentlicht.

    Zu den Oscars: Alle Preisverleihungen sind grundsätzlich zu boykottieren. Die Preise sind eine Gemeinheit für die Künstler und das ganze Prozedere ist pervers.

  • Edward;

    Achtung Unwort.

  • M E.

    Natürlich Samuel L Jackson für "Big Game"!!! ;-)

  • Zach Braff

    Recht hast du! (aber Bale passt schon als Nebendarsteller... hat für ne Hauptrolle nicht genug Screen-Time)

  • Bruno D.

    Wenn man sich übrigens mal so Videos der HipHop-Szene anschaut..wisst ihr was mir da auffällt? Nicht ein einziges "Weißbrot" darf mitspielen. Auja genau deshalb boykottier ich jetzt die Musik und geh irgendwo heulen. Diese Scheinheiligkeit ist nervig und hat hier in diesm Forum nichts verloren.

    Hier gehts um Filme und nicht um die Mimimi-Allüren von Geltungsbedürftigen.

  • Jimmy V.

    So sehe ich das auch: "12 Years A Slave" war in jedem Fall ein sehr guter Film und hat seine Auszeichnungen verdient. Davon kann sich ja mittlerweile jeder selbst ein Bild machen.
    Hinsichtlich "Shaft" könnte man auch immer die Vergleiche ein wenig absurd finden, ist diese Figur doch gerade als Antwort des schwarzen Kinos auf Weiße entstanden. Da braucht's eigentlich keinen weißen Shaft.

  • Modell-101

    Die Ghostbustersversion von Feig hat nichts mit diesem angeblichen Rassismus bei den Oscars zu tun.
    Was soll das?
    Die meisten stören sich an dem Fakt Reboot und Feigs Weihnachtsmanngetue dabei. Das hat nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun. Das kann man schon mittlerweile singen hier.
    Seit wann ist man nach vorn gerichtet, wenn man einen Reboot lobt?

  • Bruno D.

    Öhm..ja..öhm..hmm.
    Klarstellung: Das hier sein tun getan täte Filmforum. Nix Rumgeheuldingensböseweißeböseschwarzegrundsatzdiskussionpolitischkorrektschulterklopfdingensforum.

    Verstandään?

  • Borsti

    Das ist schlicht eine falsche Aussage und nervt mich einfach unheimlich. Verbrieft sind bis heute 2 (!) anonymbleibende Jurymitglieder, welche das gegenüber der L.A. Times zugegeben haben. Bei insgesamt über 6000 Stimmberechtigten macht das beeindruckende 0,03 %. Alles was demnach über die Zahl 2 hinausgeht ist reine Spekulation und wird von vielen Kritikern missbraucht ihre eigene persönliche Abneigung gegenüber dem Film bzw. der Thematik des Films kundzutun. Das der Film auch bei den meisten anderen Preisverleihungen abgesahnt hat und ein überragendes Kritikerecho erhielt wird dann auch schön unter den Teppich gekehrt.

    Und wenn du gerne einen weißen Shaft haben willst, bitte. Dann muss einfach nur ein Sci-Fi/Fantasy Film daraus, in welchen in einem Paralleluniversum die Minderheit der Weißen von den Schwarzen unterdrückt, also die komplette Aussage und Story von Shaft umgeschrieben wird (kann man ja machen, ist halt nur die Frage, wer sowas sehen will).
    Was man dagegen für einen weiblichen Ghostbusters machen muss? Nun ja, im Prinzip nur weibliche Darstellerinnen casten, am Kern der Geschichte ändert das nämlich überhaupt nichts.

  • Modell-101

    Ja, aber sollen wir dafür nun dankbar sein?? Die verdienen sich ihre Brötchen durch Werbungen. Würde FS hier Gebühren verlangen, hätten die ein Eigentor geschossen durch mangelnde Wettbewerbsfähigeit mit anderen kostenlosen Filmseiten. Dadurch würden weniger Klicks/Besucher resultieren. Nein nein, das hat schon seinen natürlichen Grund, weswegen hier kostenloser Content angeboten wird.

  • Modell-101

    Richtig, der schwarze Peter liegt somit woanders.

  • Modell-101

    Der beste und vollständigste Kommentar bisher zu diesem Thema. Hut ab. Wäre ich so fleißig, würde mein Kommentar ähnlich aussehen.

  • AbnerRavenwood

    Star Wars boykottieren wegen eines Schwarzen, Oscars boykottieren wegen Weißen... eines haben alle Menschen, ob schwarz oder weiß, gemeinsam: ihre Scheinheiligkeit. Darauf sollten wir aufbauen.

  • M E.

    Ohman... Bei den Oscars werden doch Leistungen beurteilt und ausgezeichnet oder? Wenn im Jahre 2015 die insgesamt besten 20 schauspielerischen Leistungen von 20 weißen kamen, dann ist es einfach so! Wenn jetzt alle 20 schwarze wären, wäre das mir genauso egal wie wenn jetzt halt alle 20 weiße sind :) Und ich hab weiter unten mal gelesen, dass wenn ein weißer und ein schwarzer gleichgut geschauspielert haben, dass dann immer der Weiße zu 90% gewinnt....Totaler Bullshit... man will beispiele: Bitteschön: nehmen wir doch mal die jahre 2005 und 2007. Beides mal verlor DiCaprio gegen Jamie Foxx und Forest Whitaker...Bei Whitaker versteh ich es ja noch, aber die Darstellung von Foxx war in meinen Augen einfach nicht so stark wie die von DiCaprio! Und was war da mit "12 Years a Slave"?...das war des schlechteste Film von allen Nominierten... Natürlich ist es Schade für Idris Elba dieses Jahr, aber mal ganz ehrlich.... Tom Hardy,Stallone,Bale(auch wenn er eigentlich eine Hauptrolle hat) und Rylance sind völlig zu Recht nominiert!! Wie Ruffalos Leistung ist, kann ich nicht beurteilen, da ich Spotlight noch nicht gesehn hab...Bevor man aber Elba nominiert, hat es eher noch Benicio del toro verdient gehabt! Tut mir leid, ich versteh den ganzen "Die Oscars sind ja so rassistisch"-Schwachsinn einfach nicht... Freut euch für die Nominierten, denn alle haben es völlig verdient ;-) AUSSER, die Nominierung für das beste Drehbuch für "straight outta compton"... war auch nur n überdurchschnittlicher Film meiner Meinung nach:) PEACE OUT! ;-)

  • Jimmy V.

    So sehe ich das auch. Habe es unten auch geschrieben: Der Skandal ist eben, dass zu wenig Nicht-Weiße keine tragenden Rolle in entsprechend hochwertigen (oscarwürdigen) Filmen spielen können. In diese Kette von Ursache und Folge sind die Oscars eher weiter hinten stehend.

  • Modell-101

    Ansichtssache.

  • Jimmy V.

    Das stimmt schon. Der eigentliche Skandal ist eben eher, dass Schwarze (oder andere Nicht-Weiße) nicht in genug Filmen mitwirken können, die dann auch hochwertig (oscarwürdig) sind.

  • Jimmy V.

    Der letzte Punkt ist ganz wichtig. In den USA ist die Diskussion dieses Jahr nach all der Polizeigewalt eben schon verständlich. Die USA haben ein tiefsitzendes Rassismus-Problem - wie andere Staaten sicher auch, aber hier eben noch einmal von einem anderen Kaliber.

  • Jimmy V.

    Mal in die Diskussion reingeworfen:
    Erinnert sich jemand an die Causa Russell Crowe? Der hat in "Insider" eine phänomenale Leistung abgeliefert, wurde aber "nur" nominiert. Bekam dann ein Jahr später für die wesentlich eindimensionalere Rolle in "Gladiator" die Statue. Unter der Hand hat man das eben als kleine Entschädigung begriffen.

  • Jimmy V.

    In diesem Punkt muss ich dir übrigens recht geben: Hardys Rolle hat mich sehr überrascht. War nicht nur umfangreicher, sondern er hat auch die zugänglichere Figur gespielt. Natürlich eben keinen Wiedergänger (= Revenant). Man hätte dem helfen können, wenn Leos Figur am Anfang, als "normaler Mensch", mehr getan hätte.

  • sky_erosion

    Vielleicht wird Hardy gerechterweise aber auch ein Überraschungsgewinner, ich hoffe es.

  • Da HouseCat

    klar, aber ebend kein meisterwerk.
    no whites allowed

  • Fain5

    "Deshalb ist jeder (mediale) Arschtritt gut, der die Wähler dazu bringt, Film und Kino in ALL seinen Facetten wahrzunehmen. Und wenn ein paar Engstirnige dann meinen, X oder Y hätte den Preis ja nur wegen seiner Hautfarbe gewonnen, dann ist das ein kleiner Preis, den man dafür zahlen müsste. "

    Ist euch eigentlich bewusst, was ihr da schreibt? Ihr sprecht jedem Kritiker direkt seine Meinung ab und stellt ihn als engstirnig hin. Dazu meint ihr, wenn ein Schwarzer nicht nominiert ist, liegt es nicht an der Leistung des schwarzen sondern daran dass der Wähler Filme nicht in all seinen Facetten wahrnehmen kann. Dass ist grüne Gutmenschenrhetorik und ich bin schockiert das sowas von einem ernst zunehmenden Filmportal kommt.

  • Fain5

    Eben! Gyllenhalls Nichtnominierung war der eigentliche Skandal. Aber darüber schreiben die "Filmfans" von Filmstarts keinen eigenen Artikel. Gibt halt nicht so viele Klicks.

  • Fain5

    Gestern noch Compton zum einschlafen geschaut. Ich mag den Film. Er ist unterhaltsam und sympathisch. Aber Oscarwürdig? Höchstens Paul Giamatti als Whitey Whiteman :D :D :D

  • Fain5

    Na das gut eist doch, dass die Kritiken auf Filmstarts gespeichert werden und jeder jederzeit nachschauen kann ;)

  • Da HouseCat

    seit dem "12 years a slave" nominierungsskandal, wo leute einfach für gestimmt hatten, obwohl film nichtmal gesehen, nehme ich die oscars eh nicht mehr so ernst. da gab es schon sehr oft fragliche abstimmungen...

    also "straight outta compton" und "creed" fand ich nur gut. oscarwürdig zu weit entfernt. bei compton wurde die story zum schluss absurd und zu sehr auf glorifizierung auf dre und cube wert gesetzt und creed hat mir viel zu wenig eigenes gezeigt und lief zu sehr nach shema f ab.

  • Straw

    Danke für diese eindeutige Stellungnahme. Ihr habt ja so recht! Und schön, dass es euch auch auffällt, wie daneben manche Kommentare hier auf Filmstarts sind und mal zeigt was ihr davon haltet...

  • Bruno D.

    Ich finde es bemerkenswert. Wenn es um Themen wie Rassissmus/Homophobie und dergleichen geht, wird stets mitgeschwommen. Wenn aber mal jemand SW7 bemängelt, wird dies einfach nur ignoriert.

  • Bruno D.

    Achso? Woher rührt diese Empfindung? Wer hat denn demnach "unverdienterweise" von den Weißen gewonnen? Bedeutet dies im Umkehrschluss, dass man Schwarze bevorzugen sollte, aber dies nicht als Rassissmus einzustufen ist? Sie drehen sich im Kreis Herr Petersen.

  • Bruno D.

    Genau so ist es!

  • MuscleStarX

    die Oscar's sind mir sowas von Schnuppe. das einzige was zählt ist die Meinung der Fans. wenn man mal guckt wieviel Schund da nominiert und ausgezeichnet wird. ist jedenfalls meine Meinung. und was hat denn der Schauspieler, Regisseur oder so von dem goldenen teil? wie ich finde nicht mehr als nen Briefbeschwerer. Denn auch ein Oscar Verdiener kann mal Müll abliefern oder komplett in der Versenkung verschwinden wie z.b. cuba gooding Jr. der nur noch trashige b movies dreht

  • Borsti

    Welche Inhalte sind denn auf Filmstarts kostenpflichtig?

  • El-as-in-the

    Liebes FS-Team, ihr habt ja jetzt in den letzten 10 Jahren einiges an - nennen wir es - medialem Gewicht zugelegt. Freut mich für euch, wirklich. Hab euch zwar noch nicht verziehen, dass ihr das 10-Sterne-System verbannt habt (Scherz), und bin auch oft nicht Fan eurer Veränderungen (Werbung vor jedem Clip, gesponserte Beiträge, Clickfang durch dämliche Listen à la "die 99 dicksten Schauspieler"), muss euch aber loben dafür, dass ihr hier mal Stellung bezieht in Form einer "Meinung". Eine Seite euren Kalibers sollte das öfters machen. Das wäre eine Veränderung, die ich sehr gut fände. Meine Meinung.

  • Modell-101

    Dabei muss man aber auch die Verhältnisse beachten, ob es auch wirklich gleichmäßig so viele Kandidaten gewesen sind. Beispielsweise 1000 weiße und 1000 schwarze Schauspieler, die eine oscarwürdige Darstellung geboten haben.
    Wenn jetzt hier die Weißen von der Anzahl her dominieren, dann muss man sich die Leistungen beider Parteien Leistungen dennoch feinfühlig anschauen um bestimmen zu können, wer eine bessere Leistung bot. Wenn es der Weiße war, obwohl in der Vergangenheit mehr Weiße als Schwarze einen Oscar bekamen, dann ist es so. Sonst wären wir wieder bei der Oscarvergabe nach Hautfarbe.

  • Zach Braff

    Ich finde es generell einfach sehr schwierig Darstellerleistungen zu bewerten. Ich würde ungern in der Haut der Academy stecken. Wie soll man denn zum Beispiel Cranstons und diCaprios Leistung miteinander vergleichen? Das sind ja zwei grundverschieden Filme und dadurch auch einfach absolut unterschiedliche Performances...

  • Modell-101

    kostenlosen Content?

  • Fain5

    Das ist dann wieder die Geschmackssache aber schön, dass du weisst, worauf ich hinaus will :)

  • Zach Braff

    Ich finde es ein bisschen ambivalent, dass zum einen eine Oscarnominierung für Straight Outta Compton verlangt wird und zum anderen dem Film dann nur 3,5 Sterne gegeben werden. Hab jetzt nicht mehr im Kopf, was genau in der Kritik geschrieben wurde, aber das passt ja nicht so richtig zusammen...

  • Fain5

    Das Problem ist, dass zum Beispiel Trumbo erst 2 Monate nach den Oscars bei uns kommt und ich bis dahin nichts über Cranstons Leistung sagen kann. Natürlich war die Leistung von Leo klasse aber wirklich großes hat er für mich darstellerisch diesmal nicht geleistet. Da fand ich Hardys Vorstellung um längen besser.

  • Fain5

    Bei Straight Outta Compton ist ja selbst die Filmstartskritik ein Witz und sollte boykottiert werden.

  • Jimmy V.

    Es ging um die Jury. Wie ich schon geschrieben hatte, war das dieses Jahr laut den Meldungen doch sehr durchmischt. So gab es eben auch das, was man immer kurzerhand unter Randgruppen nominiert: Frauen, Schwarze, Asiaten, Ausländer usw. in größerer Zahl - eben weil man auf die Kritik von 2015 reagiert hat.

  • Fain5

    Viel kindischer fand ich die Forderung, dass Michel B. Jordan nominiert werden MUSS weil es Stallone auch ist. Sind zwar zwei komplett unterschiedliche Kategorien aber ok...

  • Zach Braff

    Ich fand seine Leistung sowohl in "Wolf of Wall Street" als auch in "The Revenant" absolut oscarwürdig. Ob dann nun in den jeweiligen Jahren noch jemand Anderes eine bessere Performance geliefert hat sei dahingestellt. Dieses Jahr scheint die Konkurrenz (trotz grandioser Leistungen) nicht so stark bewertet zu werden. Verdient hat Leo den Oscar aber allemal.

  • Jimmy V.

    Ein bisschen verstehe ich, was du meinst. Seine Rolle war da ein wenig eindimensional. Trotzdem hat er gut geschauspielert. Besser als "The Wolf of Wall Street" fand ich das dann schon.

  • Fain5

    Ich möchte hier mal kurz sagen, dass ich Leos schauspielerische Leistung in Revenant garnicht so super fand. Er hat halt viel gelitten und angestrengt geguckt. Aber wirkliche Leistung? Da fand ich ihn in Wolf of Wall Street viel besser. Ich habe nämlich das Gefühl, dass jetzt von vielen aus Prinzip für jede neue Rolle ein Oscar gefordert wird, da man ihn ihm bisher verweigerte.
    Zu den Vorwürfen mit den zu wenig Schwarzen? Lächerlich.
    Und was genau wurde denn in Creed bitte wiederbelebt? Das Boxergenre, welches Stallone mit seinem Rocky oder Wahlberg mit The Fighter schon vor ein paar Jahren wieder populär machten?

  • niman7

    Ich höre in der Diskussion immer nur, wie der nicht weiße Mann begangen wurde, aber nie ein konkretes Beispiel. Wer hätte es mehr verdient gehabt als einer der nominierten?
    Das ist eben ein Wettbewerb und man kommt nicht drumherum zu vergleichen.

  • niman7

    Sie sagen es ja mit dem Wort "Leistung". Die Oscars würdigen die Leistung bestimmter Menschen im Medium Film. Das heißt doch, dass man gar nicht darum kommt, mehrere Menschen gegeneinander auszuspielen? Am Ende werden eben 5 Darsteller/in nominiert, welche im letzten Jahr die wahrscheinlich beste Leistung gebracht haben. Ich bin um Gottes Willen keiner mit Vorurteilen oder schlimmeren, aber für mich, gab es eben im vergangen Jahr keinen/keine "schwarzen", dessen Leistung besser als war als die jetzt nominierten. Bei der Olympia sagt man so schön "An den Zweitplatzierten wird sich nächsten Jahr keiner mehr erinnern". ;)

Kommentare anzeigen
Folge uns auf Facebook
Die beliebtesten Trailer
<strong>X-Men: New Mutants</strong> Trailer DF
X-Men: New Mutants Trailer DF
6 324 Wiedergaben
<strong>Star Wars 8: Die letzten Jedi</strong> Trailer DF
Star Wars 8: Die letzten Jedi Trailer DF
28 205 Wiedergaben
<strong>Saw 8: Jigsaw</strong> Trailer DF
Saw 8: Jigsaw Trailer DF
26 329 Wiedergaben
<strong>Fack ju Göhte 3</strong> Trailer DF
Fack ju Göhte 3 Trailer DF
34 513 Wiedergaben
<strong>Thor 3: Tag der Entscheidung</strong> Trailer DF
Thor 3: Tag der Entscheidung Trailer DF
36 920 Wiedergaben
<strong>Schneemann</strong> Trailer DF
Schneemann Trailer DF
8 259 Wiedergaben
Alle Top-Trailer
Kino-Nachrichten Reportagen
Fast so magisch wie eine "Harry Potter"-Geschichte: Hogwarts-Express rettet gestrandete Familie
NEWS - Reportagen
Montag, 16. Oktober 2017
Fast so magisch wie eine "Harry Potter"-Geschichte: Hogwarts-Express rettet gestrandete Familie
"Akira", "Naruto" und noch viele mehr: FILMSTARTS stellt die größten kommenden Anime-Realverfilmungen vor
NEWS - Reportagen
Freitag, 13. Oktober 2017
"Akira", "Naruto" und noch viele mehr: FILMSTARTS stellt die größten kommenden Anime-Realverfilmungen vor
Wird "The New Mutants" der erste X-Men-Horror-Film? Die FILMSTARTS Trailer-Analyse
NEWS - Reportagen
Freitag, 13. Oktober 2017
Wird "The New Mutants" der erste X-Men-Horror-Film? Die FILMSTARTS Trailer-Analyse
"Mei And The Kittenbus": Vorführung der Kurzfilm-Fortsetzung zum Animationshit "Mein Nachbar Totoro" angekündigt
NEWS - Reportagen
Donnerstag, 12. Oktober 2017
"Mei And The Kittenbus": Vorführung der Kurzfilm-Fortsetzung zum Animationshit "Mein Nachbar Totoro" angekündigt
Wohnen in Godric's Hollow: Das Haus von Harry Potters Eltern steht zum Verkauf
NEWS - Reportagen
Mittwoch, 11. Oktober 2017
Wohnen in Godric's Hollow: Das Haus von Harry Potters Eltern steht zum Verkauf
Wendet sich Rey von Luke ab? Die Trailer-Analyse zu "Star Wars 8: Die letzten Jedi"
NEWS - Reportagen
Dienstag, 10. Oktober 2017
Wendet sich Rey von Luke ab? Die Trailer-Analyse zu "Star Wars 8: Die letzten Jedi"
Alle Kino-Nachrichten Reportagen
Die meisterwarteten Filme
  • Fack ju Göhte 3
    Fack ju Göhte 3

    de Bora Dagtekin

    mit Elyas M'Barek, Jella Haase

    Film - Komödie

    Trailer
  • Star Wars 8: Die letzten Jedi
  • Thor 3: Tag der Entscheidung
  • Schneemann
  • Saw 8: Jigsaw
  • Geostorm
  • Avatar 5
  • Justice League
  • Brad's Status
  • X-Men: New Mutants
Weitere kommende Top-Filme
Back to Top