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    Nach Anton Yelchins Unfalltod: Chekov soll in "Star Trek 4" nicht neu besetzt werden
    Von Julius Vietzen — 20.07.2016 um 10:41
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    „Star Trek 4“ ist bereits offiziell angekündigt, doch bislang war unklar, wie es nach dem Tod von Anton Yelchin mit dessen Figur Pavel Chekov weitergehen soll. Nun äußerte sich J.J. Abrams dazu.

    Paramount Pictures
    Einen Monat ist der Tod Anton Yelchins nun her, der Schauspieler starb am 19. Juni 2016 mit 27 Jahren bei einem tragischen Unfall. Jetzt steht der Kinostart von einem der letzten Filme, die Yelchin noch gedreht hat, kurz bevor: In „Star Trek Beyond“ spielt er erneut Pavel Chekov, den Navigator der USS Enterprise. Wie nach dem Tod des Darstellers in zukünftigen „Star Trek“-Filmen („Star Trek 4“ ist schließlich bereits angekündigt) mit dieser Figur umgegangen werden würde, war bislang unklar. Doch nun äußerte sich J.J. Abrams, Regisseur von „Star Trek“ und „Star Trek Into Darkness“ sowie Produzent von „Star Trek Beyond“, in einem Interview mit dem Postmedia Network zu Chekovs Zukunft.

    „Ich würde sagen, dass er nicht ersetzt werden kann. Man kann ihn nicht neu besetzen. Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen und ich finde, dass Anton Besseres verdient hat“, so Abrams. Demnach müsste Chekov also irgendwie aus der „Star Trek“-Filmreihe herausgeschrieben werden. Wie genau das jedoch geschehen wird, steht aktuell wohl noch nicht fest: „Ich habe schon darüber nachgedacht und wir arbeiten daran. Aber es ist noch zu früh, um darüber zu reden.“

    Da Yelchin nach Ende der „Star Trek Beyond “-Dreharbeiten starb, konnte sein Abschied nicht in die Handlung des Films integriert werden, wie es etwa bei Paul Walker im „Fast & Furious“-Franchise hervorragend gelang. Für den Abschied von Anton Yelchins Figur aus dem „Star Trek“-Universum gibt es im vierten Teil mehrere Möglichkeiten – und sterben muss die Figur nicht. Stattdessen könnte Chekov etwa auf ein anderes Schiff versetzt werden oder aus der Sternenflotte austreten und auf diese Weise im „Star Trek“-Universum weiterleben (dann aber wahrscheinlich ohne, dass er noch mal zu sehen ist).

    Welches Schicksal sich J.J. Abrams und Co. für Pavel Chekov überlegen, werden wir spätestens erfahren, wenn „Star Trek 4“ anläuft. Vorher gibt es – wie erwähnt – noch einmal die Gelegenheit, Anton Yelchin in einer seiner letzten Rollen zu erleben: Deutscher Kinostart von „Star Trek Beyond“ ist der 21. Juli 2016.



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    Kommentare
    • Heavy-User
      Diese Frage nach der Trennung von Realität und Film kann man von außen sehr gut beantworten, aber ich glaube nicht, dass es dir einfach fallen würde,wenn du mitten drin dabei wärst und diese Entscheidung treffen müsstest.Zur Fast-Reihe: Ich habe alle Teile verfolgt und bin quasi damit aufgewachsen und ich fand den Umgang mit der Figur Brian richtig und auch gut erklärt. Jetzt weiß man, die leben irgendwo und gut ist. Und deshalb wäre es auch total unlogisch gewesen (wie es zu Beginn der Gerüchte mal hieß), wenn Mia im 8.Teil allein auftauchen würde. Aber ist halt auch Geschmackssache......
    • WhiteNightFalcon
      Die Begründung liefert Fast 7 in der Story. Mia nimmt Brian doch das Versprechen ab, dass er nach der Jagd auf Shaw ein für allemal mit solchen gefährlichen Aktionen Schluss macht, nachdem sie ihm erzählt hat, dass sie zum zweiten Mal schwanger ist. Es ist also schon ne runde Sache, warum Brian aufhört.
    • New Nemo
      Also ich muss sagen der Schauspieler hat diese Rolle für mich nie befriedigend Verkörpert und zu sagen wir nehmen den Charakter raus für einen Film der bisher nur einen Starttermin hat finde ich verfrüht. Auch das man ihn nicht ersetzen kann finde ich Unsinn. Anton Yelchin hat für mich diese Figur nicht geprägt. Mir tut es ehrlich um alle Leid die mit dem Tod dieses Mannes einen Verlust erlitten haben! Aber man hat aus Respekt vor James Doohan oder DeForest Kelley auch nicht darauf verzichtet die Rollen neu zu besetzen. Vielleicht ist für den ein oder anderen etwas anderes weil es ich um eine Aufeinanderfolgende Reihe handelt. Aber letzten Endes scheint man jeden, mal mehr mal weniger gut, ersetzen zu können. Sonst gäb es keine Reboots. Ich bin eher der Meinung eine Enterprise ohne Chekov kann man nicht machen.
    • Edi H.
      Sie könnte ja nur ne kurze Szene mit zB Jack o connel drehen schaut aus wie sein Zwillingsbruder hab die zwei oft verwechselt , nur um kurz klar zustellen das er zB auf einem anderen Schiff Is
    • Modell-101
      Als Zuschauer bin ich ein Befürworter für die klare Trennung zwischen Realität und Film (Ausnahme Deadpool). Aus Respekt vor einem verstorbenen Darsteller sollte man die Filmfigur zumindest nicht unlogisch aus dem Franchise wegschreiben.Vielleicht bin ich der Einzige, aber mit der Art, wie Walkers Figur aus der Fast-Reihe ausgeschieden ist, bin ich nur halb warm geworden. Symbolisch gesehen alles schön und emotional. Aber für die reine Story ist das etwas zu wenig. Irgendeine Begründung hätte hergemusst. Wenn sich irgendein neuer Zuschauer das komplette Franchise ansieht ohne zu wissen, dass Walker Tod ist, wird er damit nichts anfangen können und sich fragen, was mit der Figur ist.
    • Pika in a J.
      Denke mal der nächste Star Trek wird so beginnen wie Star Trek II : Der Zorn des Khan endet. Meine damit natürlich die rührende Beerdigungs-szene
    • WhiteNightFalcon
      Gute Entscheidung.
    • Didi Li
      Enterprise ohne Chekov? Das wäre wirklich extrem bedauerlich! Was ist schon so schlimm, wenn sie die Rolle neu besetzen? Hat im Marvel Cinematic Universe schon oft funktioniert. Warum hier nicht? Aus Respekt gegenüber Yelchin? Was für ein heuchlerisches Argument! Vor allem angesichts der Tatsache, wie viel PR der neue Film bekommen hat nach seinem tragischen Unfalltod. Sulu schwul, Chekov fort... Das klingt zwar unglaublich klischeehaft, aber: Das ist wirklich nicht mehr das Star Trek, das ich kennen und lieben gelernt habe! Schade! Wirklich sehr schade! :-(
    • FAm Dusk Till Dawn
      Wäre doch auch völlig okay, wenn er eben einfach nicht mehr da ist. Macht am deutlichsten, das jemand fehlt. Finde ich persönlich noch respektabler als sich irgendwas auszudenken, wohin die Figur nun verschwunden sein könnte.
    • Tobias D.
      Ich finde das richtig so. Somit macht man zudem deutlich, dass ein verstorbener Darsteller die Rolle zum einen geprägt hat und zum anderen, dass dieser seine Rolle, auch wenn es eher eine Nebenrolle war, unersetzbar gemacht hat.
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