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    Die INs & OUTs der Woche mit einem Serien-Spezial zu den Upfronts
    Von FILMSTARTS.de-Redaktion — 19.05.2017 um 18:00
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    Jedes Jahr aufs Neue stellen die fünf großen US-Networks bei den sogenannten Upfronts ihre neuen Serien der nächsten TV-Saison vor. Nach der Sichtung der ersten Trailer zu kommenden Formaten findet ihr hier nun unsere Highlights und Enttäuschungen.

    ABC/Elizabeth Fischer / CBS
    Diese Woche IN:

    „Star Trek: Discovery“: Seit der Ankündigung der sechsten „Star Trek“-Serie blicken wir mit freudiger Erwartung der Rückkehr des Kult-Franchises auf den heimischen Bildschirm entgegen, nicht zuletzt auch dank „Star Trek“-versierter Beteiligter wie Bryan Fuller, Alex Kurtzman und Nicholas Meyer. Mehrere Verschiebungen und der Ausstieg von Fuller ließen uns zwar etwas bangen, doch der erste Trailer kann die Lust auf „Star Trek: Discovery“ nun wieder steigern. Über bestimmte Designentscheidungen (Klingonen, Uniformen...) lässt sich zwar streiten, aber mit der tollen Besetzung, der Rückbesinnung auf die Originalzeitlinie und den atemberaubenden Weltraumaufnahmen könnte uns ein perfekter Mix aus klassischer „Star Trek“-Entdeckerstimmung und dem unterhaltsamen Sci-Fi-Spektakel aus J.J. Abrams‘ Kino-Generalüberholung erwarten.

    „Me, Myself & I“: An der Comedyfront haben nach den ersten Trailern auch „The Mayor“, „Ghosted“ und „LA To Vegas“ unser Interesse geweckt, ein überraschendes kleines Highlight waren allerdings die ersten Ausschnitte aus der Serie „Me, Myself & I“, in deren Mittelpunkt ein vom Pech verfolgter Erfinder steht, der anhand von drei einschneidenden und miteinander in Verbindung stehenden Ereignissen in drei verschiedenen Zeitabschnitten seines Lebens porträtiert wird. Die komplexe Struktur verspricht eine amüsante Geschichte über Schicksal und kleine Erfahrungen im Leben, die bisweilen große Auswirkungen haben. Zumindest steckt allein schon der Trailer voller charmantem Witz und unaufdringlichen Emotionen, ohne allzu gefühlsduselig zu sein. Und Jaleel „Steve Urkel“ White schaut auch mal vorbei.

    „Alex, Inc.“: Zach Braff ist zurück im Fernsehen! Und der erste Trailer zu „Alex, Inc.“ versprüht bereits jede Menge „Scrubs“-Humor und -Charme. Schon der Podcast, auf dem das Ganze basiert, ist hörenswert. Der Serienumsetzung könnte nun ein ähnlich überzeugender Spagat zwischen Herz und Klamauk gelingen wie seinerzeit „Scrubs“, sodass wir guter Dinge sind, dass uns der auch als Regisseur an dem Format beteiligte Braff nach seiner enttäuschenden jüngsten Kino-Regiearbeit „Abgang mit Stil“ mit seinem neuesten Projekt wieder mehr überzeugen kann.


    Diese Woche OUT:

    „9JKL“: Es ist fast schon ein Kunststück, in einem vier Minuten langen Trailer zu einer Sitcom keinen einzigen zündenden Gag unterzubringen. Doch mit der Vorschau zu „9JKL“ ist CBS diese „Glanzleistung“ tatsächlich gelungen. Eine geballte Ladung an unangebrachten Lachkonserven und die peinlichen sexuellen Spannungen zwischen Mutter und Sohn tragen ihr Übriges zum miesen Ersteindruck bei. Da kann selbst Altstar Elliott Gould („M.A.S.H.“, „Ocean’s Eleven“) nichts mehr retten.

    „Valor“: Mit „SEAL Team“ und „The Brave“ haben zwar auch CBS und NBC zwei neue Militärserien in petto, deren pathetische Trailer uns ziemlich kalt lassen, doch The CW schießt mit dem Einblick in „Valor“ wirklich den Vogel oder vielmehr den Helikopter ab. Soapiger Kitsch, ein unsympathisches Protagonisten-Duo und ein mit allerhand miesen Computereffekten garnierter künstlicher Look lassen uns hoffen, dass „Valor“ kein allzu langes TV-Dasein beschieden sein wird.

    „Young Sheldon“: Es ist zwar eine angenehme Überraschung, dass die „The Big Bang Theory“-Macher mit dem Spin-off „Young Sheldon“ den Multi-Camera-TV-Look der Muttersitcom gegen eine filmische Single-Camera-Umsetzung eintauschen, aber einem neunmalklugen Kind dabei zuzusehen, wie es am laufenden Band den Besserwisser gibt, ist schon im fünfminütigen Trailer mehr als anstrengend. Vor einer ganzen Serie mit diesem Konzept graust es uns daher jetzt schon, egal ob man Fan der Hauptserie und dem schrulligen Sheldon Cooper ist oder nicht.

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