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Auftritte von Spider-Man möglich: So sind die Spin-offs "Venom" und "Silver Sable And Black Cat" mit dem Marvel-Universum verbunden [Exklusiv]
Von Björn Becher — 17.06.2017 um 20:00
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Es gab reichlich Verwirrung um die beiden künftigen „Spider-Man“-Spin-offs „Venom“ und „Silver Sable And Black Cat“. Doch wir können euch nun aufklären und versichern: Sie spielen im selben Universum wie „Spider-Man: Homecoming“.

Sony Pictures / Marvel Comics
Am 4. Oktober 2018 soll „Zombieland“-Regisseur Ruben Fleischer Comic-Figur Venom in einem gleichnamigen Film mit Tom Hardy in der Hauptrolle auf uns loslassen. Regisseurin Gina Prince-Bythewood („Die Bienenhüterin“) arbeitet derweil mit „Silver Sable And Black Cat“ an einem Film über zwei bekannte Anti-Heldinnen aus dem „Spider-Man“-Universum. Letzteres startet gerade ja richtig durch. Nach seinem Auftritt in „The First Avenger: Civil War“ wird Tom Holland in „Spider-Man: Homecoming“ ab dem 13. Juli 2017 sein erstes Solo-Abenteuer erleben. Doch sind diese Filme auch verbunden? Spielen sie im selben Universum? Ja, wie wir euch nun bestätigen können.

Sie spielen alle in einer Welt!

Wir haben anlässlich des bevorstehenden Kinostarts von „Spider-Man: Homecoming“ die beiden Produzenten Kevin Feige und Amy Pascal zum Interview getroffen. Pascal wird für Sony auch „Venom“ und „Silver Sable And Black Cat“ produzieren und bestätigte uns, dass diese Filme im Universum von „Spider-Man: Homecoming“ angesiedelt sind: „Sie spielen alle in der Welt, die wir gerade für Peter Parker erschaffen“, erklärte sie uns so. Auch wenn die Filme an anderen Orten stattfinden, sei alles verbunden. Auf unsere explizite Frage, ob dies bedeutet, dass wir auch Tom Hollands Peter Parker alias Spider-Man sehen könnten, bestätigte sie, dass es diese Möglichkeit gibt. Nachfolgend haben wir die Aussage für euch auch im Video:



Kein Widerspruch zu Aussagen von Kevin Feige!

Nun haben in den vergangenen Tagen vielleicht einige von euch Aussagen von Kevin Feige gelesen, die scheinbar Gegenteiliges besagen. Von ihm kursiert auf US-Blogs und auch einigen deutschen Seiten ein scheinbares Dementi über einen Zusammenhang zwischen „Venom“ und dem MCU. Doch hier lohnt es sich, die Aussage von Feige genauer unter die Lupe zu nehmen. Getätigt wurde diese in einem Facebook-Live-Chat mit unserer französischen Schwesternseite Allocine. Feige wird gefragt, ob wir Venom im MCU sehen werden. Feiges Aussage: „Keine Pläne, ihn ins MCU einzubauen - aktuell. Das ist Sonys Projekt.“ (Hier zu hören bei ca. Minute 10). Ein Widerspruch? Nein!

Feige, der bei unserem Interview neben Amy Pascal sitzt, beantwortet nämlich gar nicht die Frage, ob „Venom“ im selben Universum spielt. Er zielt unserer Meinung nach auf Auftritte der Verbindung des Reporters Eddie Brock und eines außerirdischen Symbionten in seinen Filmen ab, schränkt dies mit einem „right now“ sogar ein wenig ein. Venom wird also nicht plötzlich bei „Thor“ oder den „Guardians Of The Galaxy“ mitmischen. Nur so ergeben die (übrigens in einem Abstand von weniger als 24 Stunden zueinander getätigten) Aussagen von Feige und Pascal einen Sinn.

Was heißt das jetzt? Wir erklären es euch!

Die Erklärung ist ziemlich einfach. „Venom“ wie auch „Silver Sable And Black Cat“ spielen in derselben Welt, in der auch die übrigen Helden des MCU existieren. Sie haben aber erst mal keine bis kaum Berührungspunkte mit ihnen. So machen zum Beispiel Gerüchte die Runde, dass der Film mit Söldnerin Silver Sable und Meisterdiebin Black Cat zu großen Teilen im gefährlichen Länderdreieck zwischen Paraguay, Argentinien und Brasilien angesiedelt ist. In dieser Region wäre es schon ein großer Zufall, wenn man plötzlich Captain America über den Weg rennt. Wahrscheinlicher ist da, dass man in den Sony-Filmen nur kleine Verweise, Anspielungen und Easter-Eggs zum MCU findet – Dinge, die man ohne Extra-Vereinbarung mit Marvel/Disney einbauen kann. Unserer Meinung nach geht Sony so einen sehr cleveren Weg. Man baut ebenfalls ein großes Universum auf, behält dabei eine Eigenständigkeit und komplette Unabhängigkeit von den Marvel-Filmen bei Disney, kann sich aber jederzeit zu einer Zusammenarbeit entschließen, wo es punktuell für beide Seiten Sinn ergibt – so wie aktuell mit Tom Hollands Spider-Man, der in „Civil War“ und „Avengers 3: Infinity War“ auftritt und im Gegenzug Besuch von u. a. Robert Downey Jr.‘s Iron Man in „Spider-Man: Homecoming“ bekommt.

Vor allem ist es für Fans eine Win-Win-Situation. Alles ist in der Zukunft möglich - vor allem ein Kampf zwischen Venom und Spider-Man, auf den viele Fans ja hoffen. Dieser kommt vielleicht noch nicht in den nächsten Jahren, bleibt so aber eine Option für die Zukunft. Würde man die beiden Universen voneinander abschotten, was wir auch zuerst befürchtet haben, wäre dies ausgeschlossen. So hat man zwei Universen, die miteinander verbunden sind, aber auch unabhängig funktionieren können. So erklärte uns Amy Pascal (siehe im Ausschnitt oben) ja auch ihre Sichtweise auf die Arbeit des Kollegen Feige: „Eines der Dinge, die Kevin Feige mit Marvel so brillant gemacht hat, ist, die Fans mitzunehmen und jeden Film wie ein Kapitel aus einem Buch aussehen zu lassen, das man lesen muss, um voranzukommen.“ Die Fans fühlen sich so als Teil einer größeren Geschichte und das wolle man bei Sony auch erreichen, so Pascal.



Mit „Spider-Man: Homecoming“ geht es am 13. Juni 2017 los. Noch überwältigt von seinem Aufeinandertreffen mit den „Avengers“ in Deutschland, muss Peter Parker (Tom Holland) alias Spider-Man damit fertig werden, dass er in seiner Heimat New York wieder ganz normal zur Schule gehen muss und ihm Mentor Tony Stark (Robert Downey Jr.) nur erlaubt, kleine Verbrechen zu verhindern. Doch als er einen Banküberfall stoppt und die Verbrecher über Alien-Technologie verfügen, setzt er sich über die Anweisungen von Stark hinweg. Zum Kinostart gibt es auch unser ausführliches Interview mit den beiden Produzenten hinter „Spider-Man: Homecoming“.



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Kommentare
  • Modell-101

    Bravo!

  • Deliah C. Darhk

    Ich bin mir noch unsicher, ob ich das für eine gute Idee halte.

  • Darth Doom

    Ja, das ist super!

  • WhiteNightFalcon

    Holland vs Hardy??? Das Holland da ziemlich alt aussehen dürfte, daran sollte man sich schonmal gewöhnen..

  • Darth Doom

    Du meinst es andersherum, oder?

  • Deliah C. Darhk

    Weil ich mich zum Einen frage, wie Venom zu einem so jungen Spiderman passt (ganz zu schweigen von Black Cat), zum Anderen aber vermute, dass Marvel bei Allem was mit dem MCU verbunden ist (wie auch immer) ein Vetorecht bei der künstlerischen Umsetzung hat.
    Insgesamt habe ich Bedenken bei der Feinabstimmung und dem Kanon, aber eben auch eine vage Hoffnung, dass Sony sich nicht zu weit von einer Stimmigkeit zu Homecoming und dem MCU entfernnt.

  • WhiteNightFalcon

    Ne, weil Hardy der um Längen bessere Schauspieler ist, dürfte er Holland blass aussehen lassen.

  • Darklight ..

    Geben wir dem Kleinen eine Chance. In "The Impossible" hat er beeindruckend gut gespielt. Auch wenn Hardy naatürlich ne Liga für sich ist. Er hat das Zeug von Streep, DiCaprio oder Daniel-Day Lewis.
    Bytheway... ich finde, er (und auch Jake Gyllenhall) sollten mal schleunigst nen OSCAR bekommen...
    ????

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Ja.. Tom Hardy muss nur den Spargel mitbringen. Aus Tom macht er in der tat soß Hollandaise aus ihm *fg*

  • Darth Doom

    Das war nur ein kleiner Witz :D
    Ich finde das Holland schon gut genug ist, um mit Hardy mitzuhalten.

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Flachwitz, der dich dazu geführt hat, darüber zu kommentieren ??

  • Sentenza93

    War auch so mein Gedankengang. Irgendwie will das für mich nicht zusammenpassen. Vor allem der Punkt "Sony" stört mich da. :D

  • WhiteNightFalcon

    Ich fand ihn zwar in Im Herzen der See klasse, aber um mit Hardy mitzuhalten, muss er noch zulegen. Aber er ist ja noch jung. Bei Tom Hardy war in Star Trek Nemesis auch noch nichtmal ansatzweise die Klasse zu erkennen, die er heute hat.

  • WhiteNightFalcon

    Kommt bei Hardy noch, da hab ich keinen Zweifel.

  • Deliah C. Darhk

    XD.
    So deutlich wollte ich es gar nicht sagen. Aber stimmt. Bei Spidey and Stuff vertraue ich dem Studio weniger als Teenies auf 'ner Fummel-Party: Das geht wahrscheinlich in die Hose.
    ;D

  • Deliah C. Darhk

    Mehr vielleicht nicht, aber Andere. Zumindest habe ich hierbei auch Hoffnung.

  • Darth Doom

    Nicht umbedingt, sie können ihn auch nach Chicago schicken.

  • Sentenza93

    Bei den Teenies auch, Schwesterherz. ;D
    Ob jetzt allerdings wörtlich oder im übertragenen Sinne, die Entscheidung überlasse ich Dir. ;D

  • Darklight ..

    Ja... bitte. Bald.

    Ich bin ja sooo gespannt, auf seinen Venom. Wäre ja mal cool, wenn eine ComixVerfilmung wieder einen OSCAR bekäme...
    *grins*

  • Darklight ..

    Schwester?!
    Werden hier grade spannende Familienkonstellationen gespoilert?!
    Das iss ja wie bei "Return Of The Jedi" hier...
    *grins*

  • Sentenza93

    Geht auf eine lange Schreibselei unter einem WW-Artikel zurück. :D
    Sie ist nicht wirklich meine Schwester, wobei so eine Schwester bestimmt cool gewesen wäre. :)

  • Deliah C. Darhk

    Hmmmm, ich war auch mal Teenie. Also, ... erst wörtlich, dann sprichwörtlich. ;D

  • WhiteNightFalcon

    Dazu müsste er kurz vor Kinostart unter tragischen Umständen sterben. ??

  • Deliah C. Darhk

    XD
    Jetzt sind wir aber haarscharf an Verwicklungen a la Denver Clan vorbei geschrappt.

  • Darklight ..

    Bist Du Dir da gaaaanz sicher??!
    *LOL

  • Darklight ..

    Nein...nein...nein...nein, daß darf er uns auf keinen Fall antun.
    Und... mal ganz ehrlich, ich glaube, Heath hätte auch so den OSCAR bekommen. Auch ohne sterben.

  • Klaus S aus S

    Wir haben dann 4 unabhängige Universen beim MCU.
    Defenders und Agents Of S.H.I.E.L.D. nicht zu vergessen.

    Erstere befinden sich sogar in der selben Stadt wie der Avengers Tower doch gesehen hat man den dort nie und AOS seilt sich nach Staffel 1 mit den Inhumans und dem Ghost Rider auch immer weiter davon ab.

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