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13 Filme, die soooo schlecht sind, dass man sie unbedingt gesehen haben muss
Von Christian Fußy — 05.08.2017 um 17:00
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Diese (Mach-)Werke sollte man genauso dringend gesehen haben wie die ganz großen Kanon-Klassiker von Alfred Hitchcock, Stanley Kubrick & Co.

Chloe Productions

„The Room“ (2003)

Regie: Tommy Wiseau

Das Indie-Drama von Tommy Wiseau, der neben Drehbuch und Regie auch die Hauptrolle übernahm, ist ein perfekter Sturm der Stümperhaftigkeit: Die unzugänglichen, teils schockierend sinnfreien Dialoge, die schäbigen Sets, eine beleidigend selbstgefällige Handlung und das wahrscheinlich lausigste Schauspiel, das man je von einem erwachsenen Menschen zu sehen bekommen hat, machen „The Room“ zu einem echten Trash-Klassiker. Insbesondere die ausufernden Sexszenen zwischen Wiseau und seiner Leinwandpartnerin sind, je nachdem wen man fragt, entweder zum Brüllen komisch oder der Stoff, aus dem Albträume geboren werden.

Der Film handelt von einer Dreiecksbeziehung zwischen dem alienhaften Johnny (Wiseau), seinem besten Freund, der Dumpfbacke Marc (Greg Sestero), und Tommys Verlobter Lisa, der niederträchtigsten Person in der Geschichte des bewegten Bildes. Das ist so inkompetent erzählt, dass man sich berechtigterweise fragt, wo denn bitte die sechs Millionen (!) Budget abgeblieben sind. Vielleicht wird diese Frage ja demnächst in James Francos Wiseau-Biopic „The Disaster Artist“, das auf dem gleichnamigen Bestseller von Marc-Darsteller Greg Sestero basiert, stimmig beantwortet.

Und wie bei jedem ganz großen schlechten Film hält der Filmemacher selbst sein Werk tatsächlich für ganz große Kunst:

 

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Kommentare
  • The_Lavender_Town_Killer
    Eine gar nicht mal so schlechte Auswahl. Sind wirklich ein paar Perlen dabei, auch wenn ich Batman & Robin mehr anstrengend als witzig empfinde. Ich würde noch folgende "Picutres of Motion" empfehlen:- Space Mutiny- Godzilla: Final Wars- Manos the Hands of Fate- Roboter der Sterne- Alles was Neil Breen verbrochen hat- Terror in Beverly Hills- The Creeping Terror- Star Crash 1 und "2"- Silent Trigger- Megaforce- The Double (mit Richard Gere)- Ghostrider 1- Top Dog- Zaat- Santa and the Ice Cream Bunny- Hollywood Cop- The Human Tornado- Hatschipuh (das germanische Pendant zu Oogieloves)- 2019 After the Fall of New York- Legend of Hercules- Ninja Mission- R.O.T.O.R.- Invasion of the Neptune Men- Season of the Witch (mit Nicholas Cage)- Time Chasers- Geteven aka Road to Revenge- Cool Cat Saves the Kids- Warrior of the Lost World- The Galaxy Invader- Tomb Raider 1- Elves- Ninja Jäger- Max Payne mit Marky Mark- Die Schlangengrube und das Pendel- Mortal Instruments: City of Bones (auch wenn der leichte Überlänge hat - also Bier griffbereit halten!)
  • WhiteNightFalcon
    Bin immer wieder verblüfft, dass es echt Fans von Trash-Movies gibt. Bei mir käme sowas direkt in den Shredder....
  • Hans H.
    Falls du "Top Dog" aus dem Jahr 1995 meinst wäre ich vorsichtig. Wer weiss, wer hier alles mitliest ! ;)
  • lukimalle
    Paul Verhoeven macht keine schlechten Filme. Ich finde Showgirls genauso gut wie die anderen Filme seiner Hollywood-Ära.
  • greek freak
    Sowas guckt man sich allein an,sondern man lädt sich einen Haufen Freunde,Bekannte,Kollegen ein,begiesst sich amtlich mit Alkohol und dann wird abgelästert.Eigentlich das Konzept von Kalkofe´s "SchleFaZ" oder RedLetterMedia´s "Best of the Worst" oder Mystery Science Theater 3000.Man muss auch deutlich sagen,Trash ist nicht gleich Trash.Es gibt 2 Arten,Filme die sch**sse sind und Filme die sind so sch**sse,das sie nur noch lustig sind.Das kann man am besten an den 2 Street Fighter Realfilmen sehen.Der erste aus den 90er,der hier auf der Liste gelandet ist,ist einfach nur unfreiwillige Comedy galore.Allein die Szene wo JCVD seine grosse Rede als Col. Guile hält oder jede Szene mit R.Julia,("For you,the day the mighty Gen.Bison graced your insignificant village,with his presence,was the most important day in your life.For me,it was just Tuesday.'') xDUnd dann ist "The Legend of Chun Li" aus den 00er Jahren,mit der Tusse aus "Smallville",der ist einfach nur schlecht,Punkt.Keine unfreiwillige Komik,macht null Spass sich das anzutun.Am besten,auf youtube,RedLetterMedia´s "Best of the Worst"-Playliste reinziehen.
  • greek freak
    Du hast irgendwie das Konzept hier nicht verstanden,das sind alles Filme aus der Kategorie:"So sch**sse das schon wieder gut ist." Feigbusters und Craptastic 4 sind nur Müll,die sind nicht unfreiwillig komisch,die sind nur schlecht.
  • Deliah C. Darhk
    Nee, sorry, aber wer Showgirls mit dieser Argumentation als schlechten Film bezeichnet sollte vielleicht doch noch mal drüber nachdenken, ob er bei der Sichtung geistig anwesend war.Das ist ein lupenreiner Verhoeven, wie man von Verhoeven kennt, erwartet und erwarten darf.Der Regisseur legt seinen Finger in eine gesellschaftliche Wunde, bohrt darin rum und betrachtet die Blutung aus zwei Perspektiven.Er tut dies in gewohnt provokativer Überzeichnung mit viel Augenzwinkerei und überlässt es dem Zuschauer eigene Bewertungen für Figuren und Handlungen zu finden.Wer allerdings eine hochintellektuelle Rechtfertigung für die Sichtung einer Tittenshow erwartet ist als Zuschauer in diesem Film ebenso fehlbesetzt wie jemand, der in einem Verhoeven nackte Haut oder Vergewaltigungsszenen moniert, was spätestens seit seinem Werk Flesh + Blood (Martin, die f!ckt ja Dich!) jedem halbwegs mit Verhoevens Werken vertrauten Filmfan bewusst sein sollte.Der Film muss nicht gefallen, aber er erfüllt alle Merkmale eines echten Verhoevens; und er polarisiert, tut damit genau das, was der Regisseur erreichen sollte. Damit hat er sein Ziel erreicht, kann somit per Definition nicht schlecht sein, sondern lediglich unverstanden.Das Karriere-Aus Berkleys beruht wohl eher auf dem Verriss moralisch entrüsteter Kritiker, die unfähig waren eben jene Wirkung auf ihr Empfinden als gewollten Erfolg des Films zu erkennen, als an mangelndem schauspielerischem Talent.Selten wurde eine Darstelletin so derart zu Unrecht stigmatisiert wie Berkley für Showgirls.
  • greek freak
    Zum Thema,wo das (angebliche Budget) von 6 Millionen Dollar,bei "The Room" abgeblieben ist:das hat Tommy Wiseau verbraten,in dem er sich 2 Kameras gekauft hat(eine 35mm. analoge Filmkamera und eine Digitalkamera,wie sie M.Mann einsetzt).Normalerweise werden Kameras gemietet,von Filmproduktionen weil die Dinger so teuer sind,er hat sie gleich gekauft und beide gleichzeitig filmen lassen! Dazu hat Wiseau,die gesamte Crew und Cast gefeuert,weil sie seine "künstlerische Vision" nicht teilten.Er hat eine neue Crew & Cast angeheuert und die auch noch gefeuert! Der Grossteil des Films wurde in einem teuer gemietetn Studio gedreht,vor Greenscreen! Die berühmte Szene auf dem Dach(" I did naaaht hit her,oh hi Mark"),das ist alles Greenscreen und zu der Zeit was das noch sehr teuer.Dann gibt´s noch die Geschichte wo Wiseau ein Billboard gemietet hat,zwecks Werbung.Da hing ein Plakat für Monate,mitten in Downtown L.A. dürfte auch nicht grad billig gewesen sein.Als Sestero,Tommy fragte,wo er das ganze Geld her hat,antwortete im Wiseau,er habe vor Jahren ein Import-Export Geschäft betrieben.U.A. habe er ital.Designer Lederjacken,aus S.Korea importiert und gewinnbringend an Luxus Boutiquen in L.A.und Umgebung verkauft.Es wird gemunkelt,das die ganze Sache eine Geldwäsche Aktion war und Wiseau mit der Mafia zu tun hat.(Es ist durchaus üblich,das Verbrecher Syndikate,ihr Geld mit Filmproduktionen waschen,meistens irgendwelche Trash Filme oder Pornos.)
  • Deliah C. Darhk
    Danke. :)
  • Klaus S aus S
    Miami Connection ist vorgemerkt *check XD XD XD
  • greek freak
    Miami Connection ist 'ne absolute Trash-Perle.
  • WhiteNightFalcon
    Absolut. Als ungeschönter Blick hinter die Kulissen von Las Vegas Shows ist Showgirls ein sehr guter und eben auch zynischer Film. Ganz Verhoeven eben.
  • WhiteNightFalcon
    Perfekt auf den Punkt gebracht. Offenbar verkennen Kritiker einfach den bösen Zynismus von Showgirls. Zynisch waren zwar auch Robocop und Starship Troopers, aber beide waren immerhin finanzielle Erfolge, woran Showgirls nicht anknüpfen konnte. Es ist mit Showgirls einfach wie mit Waterworld. Beide Filme sind besser als ihr Ruf, aber es ist seit ihrer Veröffentlichung IN, sie nieder zu machen.
  • Fain5
    Street Fighter hab ich als Kind immer gerne geguckt. Ist der Bison Darsteller nicht sogar während der Dreharbeiten noch gestorben?Und wenn schon Street Fighter dann hättet ihr Mortal Combat auch nennen können :D
  • Deliah C. Darhk
    Danke :)
  • Deliah C. Darhk
    Ich denke, der Zynismus wurde nicht richtig wahrgenommen, weil Kritiker und Teile des Publikums viel zu beschäftigt damit waren die angeprangerte Wahrheit dahinter abzuleugnen, denn was Verhoeven mit diesem Film auch tut ist, dass er diesmal seinen Finger nicht nur auf das System, sondern auch auf uns richtet.Er zeigt uns, was genau wir unterstützen, wenn wir in Vegas (oder sonst wo) eine Show besuchen, macht uns bewusst wie sehr wir auch sexuelle Nötigung und Erniedrigung, die Materialisierung von Menschen unterstüzen - allein zu unserer Unterhaltung.So etwas will kaum jemand wahr haben, denn statt nur auf ein System schimpfen zu können, müssten (und könnten) wir, um für eine Verbesserung zu kämpfen hier tatsächlich mal bei uns selbst, bei unserer persönlichen Freizeitgestaltung anfangen und 1. und am Naheliegensten keine solchen Shows mehr besuchen und 2. den aufklärerischen Gedanken mal weiterspinnen und uns fragen: Wie wird eigentlich in anderen Bereichen hinter den Kulissen agiert?Gross-Restaurants, Supermätkte, Post- und Zeitungszustellung, Taxen ...Alles Bereiche, die die Meisten von uns nutzen, hinter deren Kulissen oft aber auch mit Methoden, die grenzwertig zu Ausbeutung, Entwürdigung und Nötigung stehen gearbeitet wird.Uns vor die Nase halten zu lassen was wir tagtäglich durch unsere Alltagsroutinen für Unrecht unterstützen will aber kaum einer. Deswegen wurde quasi zum Eigenschutz der Zynismus von den Kritikern des Films wegignoriert.Übrig bleibt dann eine abstruse Tittenshow. Um NUR damit dann Punkte zu machen war es wegen der bekleideten "Längen" dazwischen dann noch zu wenig, denn wenn man Aussage und Stärke aus einem (cleveren) Film ignoriert bleibt gemeinhin nicht mehr viel übrig.Deswegen auch der monetäre Nicht-Erfolg. Statt des Themas wollten die Leute nackte Frauen sehen, und auch wenn sogar ich von Gina Gershons Möpsen beeindruckt war, wurden diese Bildgewalten doch immer wieder von dieser ach so ärgerlichen Handlung unterbrochen. Ein Publikum, welches überwiegend im Saal sitzt, um seinen Voyeurismus zu befriedigen mag solche Störfaktoren wie Aussage und Handlung aber nicht.Genau dadurch und durch die daraus resultierenden Minder-Einnahmen wird Showgirls aber zu einem soziologischen Meisterwerk, denn der grösste Zynismus dieses Films liegt darin, dass genau dieses Zuschauerverhalten und sein Kritiker-Verriss absolut eindeutig eben jene Ignoranz der Gesellschaft vor dem Grundproblem widerspiegeln, auf die der Regisseur uns mit seinem Werk aufmerksam machen will.Egal wie rum man es dreht. Verhoeven hat mit diesem Werk Erfolg gehabt, auch wenn der Preis recht hoch war, für ihn, das Studio und am höchsten für Berkley.
  • greek freak
    Raul Julia,hatte tatsächlich an schweres Margenkarzinom und hat den Film nur seiner Kinder zuliebe gemacht,die das Game liebten,(wie im Artikel erwähnt).Er ist einige Monate nach dem Ende der Dreharbeiten an einem Schlaganfall gestorben.Robert Rodriguez hatte ihn gerade für "Desperado",als Bucho gecastet.Der Mann war ein erfahrener Broadway Darsteller,hat sofort geschnallt,was für ein Trash der Film ist und hat sich gedacht:"Lass uns mal etwas Spass haben,mit der Rolle". Deshalb betreibt er ja auch konsequentes Overacting.Alleine die Szene wo er seine Vision von der "Pax Bisonica",den verdutzen Zangief und Dee Jay,erklärt. xD P.S. MK,vor allem der 2te Teil,"Annihilation" gehört ihr auch dazu.
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