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    Mehr hochwertige Animes auf Netflix: Der Streaming-Dienst schließt Deals mit zwei japanischen Anime-Studios ab
    Von Robert Laubenthal — 01.02.2018 um 14:56
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    Der Streaming-Service Netflix konkretisiert seine Investitionsstrategie und schließt einen Kooperationsdeal mit den zwei großen japanischen Anime-Studios Production I.G und Bones. Ziel der Allianz: mehr qualitativ hochwertige Animes auf Netflix!

    Netflix

    Am gestrigen 31. Januar 2018 gab der Streaming-Service Netflix den Abschluss eines Koproduktions- und Vertriebsdeals mit den zwei großen japanischen Anime-Studios Production I.G und Bones bekannt (via Animenewsnetwork.com). Ziel des Deals ist die Stärkung der Anime-Präsenz im globalen Netflix-Angebot, denn für jeden koproduzierten Titel fallen die Distributionsrechte an den Streaming-Service.

    Schon im Oktober 2017 gab Netflix bekannt (via Bloomberg), dass von den acht Millarden US-Dollar, die im Jahr 2018 in Netflix-Content investiert werden sollen, ein nicht geringer Anteil auf Anime-Produktionen entfallen wird. Die Netflix-Strategie geht also klar in Richtung mehr Anime, 30 verschiedene Anime-Projekte wären derzeit in der Entwicklung beim kalifornischen Streaming-Anbieter.

    "Tokyo Ghoul", "Attack On Titan 3" und mehr in den deutschen Kinos

    Mit der gestrigen Meldung wird diese Strategie nun konkretisiert. Das Anime-Studio Production I.G ist unter anderem bekannt für die Serien „Attack On Titan“, von der eine dritte Season im Juli 2018 erscheinen wird, sowie „Ghost In The Shell - Stand Alone Complex“, eine Weiterführung des Filmklassikers aus dem Jahr 1995, der 2017 auch eine (Hollywood-)Realverfilmung, „Ghost In The Shell“, mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle erhielt.

    Das Studio Bones produzierte hingegen zwei „Fullmetal Alchemist“-Animes (die erste Serie, „Fullmetal Alchemist“, wurde von 2003 bis 2004 in Japan ausgestrahlt und holte die Vorlagen-Mangas ein, die zweite, auch auf Netflix Deutschland streambare, „Fullmetal Alchemist: Brotherhood“, basiert ganz auf den Mangas von Hiromu Arakawa). Auch „My Hero Academia” ist bei Bones beheimatet, eine zweite Staffel wird ab April 2018 in Japan ausgestrahlt werden.

    "Fullmetal Alchemist": Realverfilmung des Kultmangas schon im Februar bei Netflix

    Netflix selbst bezeichnete die nun geschmiedete Allianz als Gewinn für sowohl die Anime-Industrie als auch seine weltweiten Nutzer. Ziel wäre es, „hoch-qualitativen Anime aus Japan“ weltweit zu verbreiten. Wie Comicbook.com berichtet, erhält der Streaming-Service durch den jetzt geschlossenen Deal lediglich die Ausstrahlungsrechte für alle künftigen, koproduzierten Titel der Studios Production I.G und Bones (nicht also für schon produzierte Filme aus den Bibliotheken der Studios). Zusätzlich betonen die US-Kollegen in ihrem Bericht, dass Netflix durch die Kooperation auch kreative Mitspracherechte an zukünftigen Produktionen erwirbt.

     

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    Kommentare
    • Benny P.
      Da ist euch wohl ein kleiner Fehler eingeschlichen. Von My Hero Academia (Originaltitel: Boku no Hero Academia) sind schon zwei Staffeln ausgestrahlt worden. Im April 2018 wird daher nicht die zweite sondern die dritte Staffel ausgestrahlt.Davon abgesehen finde ich es gut, dass der Fokus auf Animes immer präsenter wird bei Netflix. Ich hoffe wir müssen nicht allzu lange darauf warten, bis eine ordentliche Ladung an Animes kommt.
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