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    Mark Hamill in "Guardians Of The Galaxy 3"? "Star Wars"-Star verhandelt mit James Gunn über mögliche Rolle
    Von Markus Trutt — 26.02.2018 um 19:15
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    Auch nach „Star Wars 8“ könnte es Mark Hamill demnächst wieder ins All verschlagen. Per Twitter scheint sich der Luke-Skywalker-Darsteller mit James Gunn zu einem Gespräch über einen Auftritt in „Guardians Of The Galaxy Vol. 3“ verabredet zu haben.

    Lucasfilm Ltd. / John Wilson / Marvel

    Schon beim Erscheinen 2014 wurde „Guardians Of The Galaxy“ vielerorts mit „Star Wars“ verglichen (etwa auch in unserer Kritik zu Marvels Weltraum-Abenteuer). Nun könnten die beiden Sci-Fi-Welten vielleicht wirklich aufeinanderprallen. Zumindest sieht es ganz danach aus, als würden sich „Guardians“-Regisseur James Gunn, der auch den dritten Teil der Marvel-Reihe inszenieren wird, und der Schauspieler Mark Hamill treffen, um über ein Mitwirken der „Star Wars“-Ikone in „Guardians Of The Galaxy Vol. 3“ zu diskutieren.

    Entstanden ist die Idee aus dem Wunsch eines Twitter-Users, der James Gunn über den Kurznachrichtendienst bat, in dem Sequel eine Rolle für Hamill zu finden. Gunn reagierte und schlug prompt vor, dass er und Hamill bei einer Tasse Kaffee einfach mal darüber sprechen könnten, schließlich wohnen die beiden in Malibu offenbar nicht weit voneinander entfernt. Darauf stieg dann auch Hamill ein, der diese Einladung sowohl als „guter Nachbar“ als auch als „arbeitsloser Schauspieler“ glücklich annahm.

    Was als spaßiger Austausch begann – schließlich sind Hamill und Gunn beide für ihre augenzwinkernden Tweets bekannt – ist daraufhin wohl tatsächlich konkreter geworden, immerhin haben die beiden letztendlich beschlossen, privat über Direktnachrichten miteinander in Kontakt zu treten (die Abkürzung DM steht hier für „Direct Message“):

    Es bleibt allerdings abzuwarten, ob ein Meeting zwischen Gunn und Hamill – sollte es wirklich zustande kommen – dann auch Früchte trägt. Die Nerds dieser Welt wären sicherlich aus dem Häuschen, Schauspielkollege Josh Gad („Die Schöne und das Biest“) war es jedenfalls schon angesichts der obigen Tweets, wie er mit einem entsprechenden Gif zum Ausdruck brachte. Spätestens 2020 werden wir mehr wissen, dann nämlich soll „Guardians Of The Galaxy 3“ in den Kinos starten.

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    Kommentare
    • Jimmy V.
      Na ja. Da müssen wir dann wohl darin übereinstimmen, dass wir nicht übereinstimmen. Für mich ist Leia da sicher so ein Prototyp, aber eben ein sehr guter. Ein Liebesdreieck ist heutzutage ausgelutscht. Aber wie jeder trope, muss das nicht per se immer ein ganz schlechter sein. Wären Luke und Leia nun keine Geschwichter geworden, wäre es auch ganz passend gewesen, wenn Leia auf diese Weise zwischen den Lebensweisen (oder plumper: Philosophien) des Schmugglers-zum-Verantwortungsvollen oder dem Farmer-zum-Jedi entscheiden müsste.
    • Bruce Wayne
      Nun ja, eine große Offenbarung wie die OG-Star Wars Teile ist schwer zu wiederholen, da es 78 noch nichts wirklich Derartiges gab (ja, ich weiß - Flash Gordon und Co.), zumindest nicht in der Qualität. Dennoch macht sich GotG ganz gut als Generations-bezogene Space Opera. Und besser als die aktuellen Star Wars-Filme sind die beiden Filme allemal. Leia wird gerne als komplexer Charakter beschrieben, dabei ist das einzig Besondere an ihr die Tatsache, dass sie gegen die Norm spricht. Sie hat eine wichtige Rolle innerhalb der Story, klar, aber in Ep. 6 wurde sie dennoch unnötig übersexualisiert, der Anfang ihrer Rolle war der einer Damsel in Distress und dazwischen war sie in die typische Liebesstory (mit inkludierten Liebesdreieck) verstrickt. Spricht nicht gerade für einen guten Charakter. Besser als der übliche Trott zu jener Zeit, aber nach heutigem Maßstab ebenfalls veraltet.
    • Deliah C. Darhk
      Dann schon eher Blaastar oder Eternity.
    • Jimmy V.
      Das hast du schon alles richtig beschrieben. War mir aber auch klar. Die Vorbilder sehe ich, nur ihre Umsetzung kritisiere ich. Ich halte das alles schlichtweg nicht für sonderlich gut. Okay ist es auf jeden Fall, keine Frage. Ich würde GotG nie als schlecht bezeichnen. Doch die große Offenbarung war's nun einmal leider nicht.Warum Leia eine schwache Figur ist, verstehe ich nicht. Meiner Meinung nach verkörpert sie, gerade vor dem Hintergrund wie plump heutige Frauenfiguren geschrieben werden (und das sowohl von feministischen Empowerment-Autoren wie plumpen Action-Schreibern), ein Ideal. Sie ist einerseits eine toughe Heldin, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, andererseits aber auch klassisch weiblich und lässt ihre Jungs auch mal die Helden sein. Zudem nimmt sie in der Erzählung eine wichtige Funktion ein, weil sie die Ereignisse in Gang setzt und die Fraktionen der Handlung verbindet. Leia ist - gerade in der OT! - eine der wichtigsten weiblichen Figuren des Kinos!
    • Larry Lapinsky
      Eure Kontroverse ist schon interessant, zumal ihr ja beide für meistens vernünftige Standpunkte bekannt seid. Ich selbst bin etwas unentschieden, neige aber doch dazu, Bruce zuzustimmen. Grundsätzlich bin ich, was die Relevanz von SW angeht, bei Jimmy, aber durch die neue Trilogie hat man sich eher abqualifiziert. Die Prequel-Trilogie sprach, analog zum Merchandising, zumindest noch eine jugendliche Zielgruppe an. Hier versuchte man nun vornehmlich die Alten zurückzuholen, hatte aber storytechnisch nichts im Köcher und der Witz von Ep. 8 war ja nun auch eher aufgesetzt und befremdlich. Da kommt GotG deutlich lockerer und unverkrampfter (halt auch, weil's keinen großen Ballast gibt) daher. Da ich beide Teile, ebenso wie SW 8, erst einmal gesehen habe, kann ich über einen Klassiker-Status etc. noch nicht sagen. Die Skepsis überwiegt jedoch.
    • Bruce Wayne
      Groot nimmt im Grunde die Rolle von Chewie/R2D2 ein. Star Lord ist offensichtlich eine Art Han Solo. Gamora gefällt mir sogar besser als Leia. Denn die war, zumindest in der OG-Trilogie, eine der schwächsten Figuren überhaupt. Darüber sehen die meisten Leute hinweg, wenn sie über Star Wars reden. Für die jüngeren Generationen stellt GotG wahrscheinlich bereits ein neues Star Wars dar. Und ich finde es erfrischend, dass Gunn genau um seine Materie Bescheid weiß, und emotionale Kernpunkte und Teamdynamiken in den Fokus seiner 3 Filme (auch er weiß, dass man solche Charaktere nicht übersättigen darf) stellt.
    • Larry Lapinsky
      ... hätte ihn lieber (lebendig!) im dritten SW der neuen Trilogie gesehen (nebst Harrison Ford und einer stringenten, interessanten Story).
    • Lukas H.
      Ich sehe es ähnlich, dass GotG versucht den Charme der OT von Star Wars zu kopieren. Und das auch gar nicht mal schlecht. Allerdings versucht James Gunn das nicht unbedingt auf die subtile Art, sondern meistens mit dem Vorschlaghammer. Die Charaktere sind alle auch vollkommen in Ordnung, allerdings nicht im Entferntesten kommen sie an Luke, Han, Leia, Vader und Yoda ran. Am ehesten noch an Lando :D Ich bezweifle, dass Starlord und co. jemals deren Status erreichen wird (vielleicht für die jüngere Generation). Allerdings muss ich auch sagen, dass der zweite Teil m.M. nach schon in die richtige Richtung geht. Die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Starlord und Yondu hat mir richtig gut gefallen und auch auf emotionaler Ebene gut funktioniert. Ebenso der Bösewicht Ego. Wenn ich da an den Tuppes aus dem ersten Teil denke, jesses. Generischer und langweiliger kann ein Bösewicht nicht sein. Typischer Marvel Ich-will-die-Welt-beherrschen-Tuppes. Ich freue mich auf den 3. Teil. Mit Mark Hamill? Sehr gerne! Er war einer der wenigen Lichtblicke von TLJ.
    • XYZ
      Au ja, Galactus würde passen!
    • Sentenza93
      Ja, bei ihm war Star Wars irgendwie Fluch und Segen zugleich.Kleiner Fun Fact: Hamill war die erste Wahl von Miloš Forman als Mozart für Amadeus. Hamill hatte die Rolle am Theater schon recht erfolgreich gespielt. Der Produzent muss allerdings wohl sinngemäß gesagt haben: Ich hab keinen Bock auf Luke Skywalker als Mozart! :DWer weiß, wie die Karriere mit der Rolle verlaufen wäre.Wobei ein Tom Hulce fantastisch war. Bis heute einer meiner Lieblingsfilme.
    • Jimmy V.
      Star Lord soll eine verspielte Ironie an den Tag legen, die aber schon beim ersten Auftritt gekünstelt wird. Den Waschbären finde ich witzig. Groot ist für mich nichtssagend. Drax okay. Die Frau habe ich nicht mehr im Kopf.Das heißt: Die Vorbilder sind klar, aber irgendwie ist da zu viel gewollt. Ich kann mit diesen Figuren jedenfalls genauso wenig mitfiebern wie mit vielen anderen aus dem MCU.
    • Bruce Wayne
      Guardians of the Galaxy eine schlechte Charakterschreibe zu attestieren, ist kompletter Unsinn. Das gesamte Team besteht aus sympathischen Figuren mit ihren eigenen Traits & Konflikten. Und die Art ihrer Abenteur besitzt zwar nicht die gewisse Epik der OG-Star Wars Teile (wie auch, im MCU), basiert aber immer auf einem emotionalen Kern, der die Charaktere direkt definiert & entwickelt. Diese Art von space adventure passt evtll. auch besser auf Star Trek, von daher gebe ich zu, dass ein Vergleich damit wohl angemessener ist.
    • Jimmy V.
      Nö. Nicht einmal das, meiner Meinung nach. Auch klassisches Zeug muss einen ja irgendwie mitnehmen und interessante Figuren haben, selbst wenn die Grundstory so simpel ist. Das sehe ich bei GotG nicht gegeben.
    • Glotze
      irgendeine Sprechrolle für einen animierten Alien wird man sicher finden ^^
    • Darklight ..
      Ich würde Hamill nochmal einen großen eigenen Film wünschen. Etwas seriöuse abeits vom Blockbusterchaos.Etwas, wo er wirklich zeigen kann, das er ganz anders sein kann.
    • Bruce Wayne
      Könnte man auch von Star Wars behaupten. Zumindest von den aktuellen Teilen. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass die GotG-Filme besser oder auf einer Stufe mit der OG-Trilogie sind. Viel mehr repräsentieren sie die Art von charmantem Abenteuer, welches auch A New Hope & Empire strikes back gut eingefangen haben. Klassisches SciFi der etwas trashigen Art.
    • g
      aber gerne dochsehr sogar
    • Nino Suska
      In TLJ war er großartig! Hoffentlich kommt da was zu Stande :)
    • Jimmy V.
      Oh je, GotG ist ja nun sicher eine Hommage an SW, aber: Wirklich?! Die emotionale Kraft, in guter wie schlechter Hinsicht, haben die Filme doch überhaupt nicht. Wird geguckt und schon während des Schauens vergessen, was dort eigentlich vor sich geht.
    • Jimmy V.
      Lass mich einen anderen Vergleich machen: Er zeigt das Interesse und den Hunger wie ein junger Robert De Niro. Dieser spielt seit einiger Zeit leider bei jedem Mist mit, ohne wirklich Herausforderungen, ganz gleich welchen Genres, zu suchen. Schade!
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