Guardians Of The Galaxy
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion Guardians Of The Galaxy

4,5


Von Björn Becher

Man kann den Machern beim Comic-Giganten Marvel nicht vorwerfen, das Risiko zu scheuen. Als sie ihr großes Filmimperium mit „Iron Man“ so richtig in Gang bringen wollten, setzten sie auf einen Superhelden, der bis dahin nur eingefleischten Comic-Fans bekannt war, dazu engagierten sie mit Robert Downey Jr. einen Hauptdarsteller, der sich zwar von diversen Affären erholt hatte, aber als nicht mehr blockbustertauglich galt. Auch bei späteren Produktionen war im Vorfeld zuweilen Skepsis angebracht: Bei „Captain America“ schien das Scheitern außerhalb des heimischen Marktes vorprogrammiert, bei „Thor“ unkten viele, dass die Einführung dieser neuen Fantasy-Welt das gesamte erzählerische Marvel-Universum aus dem Gleichgewicht bringen würde. Aber am Ende durften die Verantwortlichen doch immer wieder lachen: über gute Kritiken, zufriedene Fans und vor allem über Milliardeneinnahmen. Mit „Guardians Of The Galaxy“ gehen die mittlerweile zum Disney-Konzern gehörenden Marvel-Macher jetzt noch weiter: mit noch abgefahreneren Settings und Figuren (darunter ein kleiner Waschbär mit Vorliebe für riesige Knarren) sowie mit einem Regisseur, der bei der berüchtigten Trash-Schmiede Troma sein Handwerk gelernt hat, unter anderem eine Internet-Porno-Parodie-Reihe („PG Porn“) in seiner Vita stehen hat und dessen vorheriger (und insgesamt erst zweiter) Kinofilm „Super – Shut Up, Crime!“ so böse und brutal ist, dass ihn in den USA kaum ein Kino zeigen wollte. Doch der Mut zum Risiko wurde wieder einmal belohnt: James Gunns „Guardians Of The Galaxy“ ist näher an „Star Wars“ als an „The Avengers“ und vor allem ist es der bislang unterhaltsamste Marvel-Film.

1988 wurde er als Junge von der Erde entführt, 26 Jahre später schlägt sich Peter Quill (Chris Pratt) als Dieb, der sich selbst den Namen Star-Lord verpasst hat, durch die Galaxie. Doch seine neueste Beute bereitet ihm einige Probleme: Der Inhalt der gestohlenen Kugel ist so mächtig, dass damit ganze Planeten zerstört werden können. Der finstere Ronan (Lee Pace) bekommt vom mächtigen Titan Thanos (Josh Brolin) den Auftrag, ihm die Kugel zu besorgen und schickt dazu die Killerin Gamora (Zoe Saldana) los. Doch als diese Quill stellt, mischen sich auch Rocket (Stimme: Bradley Cooper/Fahri Yardim), ein waffenvernarrter Waschbär, und dessen Kumpel Groot (Stimme: Vin Diesel), ein riesiger Baum, in die Auseinandersetzung ein, weil sie ein auf Star-Lord ausgesetztes Kopfgeld abkassieren wollen. Die Schießerei in der Öffentlichkeit ruft die lokalen Behörden auf den Plan und so landet das Quartett in einem Weltall-Hochsicherheitsgefängnis, wo vor allem Mörderin Gamora wenig herzlich empfangen wird. Sie ist in Lebensgefahr und will daher möglichst schnell ausbrechen. Dazu schlägt sie Star-Lord und Co. vor, gemeinsame Sache zu machen: Sie kennt einen Käufer, der eine aberwitzige Summe für die Kugel bietet und hat ohnehin vor, Ronan und Thanos zu verraten. Beim folgenden Ausbruchsversuch schließt sich den Vieren der Hüne Drax (Dave Batista) an, der sich an Ronan für die Ermordung seiner Familie rächen will. Doch das ist nur der atemberaubende Auftakt einer wilden Hetzjagd durch die Galaxie, bei der sich die fünf Anti-Helden bald fragen müssen, ob sie es zulassen können, dass die große Macht in ihrem Besitz in andere Hände fällt.


James Gunn, der mit Newcomerin Nicole Perlman auch für das Drehbuch verantwortlich ist, versteht es vorzüglich den Zuschauer sofort ins Geschehen zu ziehen, ihn dabei aber nicht zu überfordern. Mit einem kultigen 80er-Jahre-Auftakt, einem kurzen Überblick über die Bösewichte und der Zusammenkunft der Helden liefert er fix alle wesentlichen Infos und es beginnt ein wild-ausgelassener Spaß-Trip, der sich so anfühlt, wie man es sich von George Lucas‘ „Star Wars“-Prequel-Trilogie erhofft hat. Auch wenn „Guardians Of The Galaxy“ nämlich auf einem Marvel-Comic basiert, hat er letztlich mehr mit dem „Krieg der Sterne“-Universum gemein als mit „Iron Man“ und Co. Vor allem verfügt Gunns Weltall-Abenteuer mit der Mischung aus augenzwinkerndem Humor, detailfreudig-fantasievoller Ausstattung, mit viel Schwung inszenierter Action und einer nostalgisch-märchenhaft angehauchten Prise echten Heldentums über den Charme der ursprünglichen drei Sternenkrieger-Filme, an deren Entstehungszeit hier zudem unter anderem der Soundtrack aus 70er- und 80er-Jahre-Oldies erinnert. Dabei werden alle Musikstücke über eine Kassette angespielt, die Peter Quill als eine der letzten Erinnerungen an seine Erdenjugend noch besitzt und wie seinen kostbarsten Schatz hütet. Die mehr oder weniger direkten „Star Wars“-Referenzen werden indes bei den Figuren fortgesetzt und so lässt sich ohne Übertreibung sagen: Rocket und Groot sind die neuen Han Solo und Chewbacca!

Der von Bradley Cooper in der Originalfassung mit viel Zynismus in der Stimme gesprochene Rocket galt im Vorfeld schon als klarer Fan-Favorit und bestätigt dies eindrucksvoll – er ist sagenhaft gut animiert und vor allem für einige der besten One-Liner zuständig. Doch sein Kumpel Groot, der wirklich nur eine einzige Zeile aufsagen kann, übertrifft den unglaublich witzigen Waschbär sogar noch. Als die Verpflichtung Vin Diesels bekannt wurde, lächelten viele über James Gunns Aussage, er habe nie gedacht, dass jemand den Satz „I am Groot“ auf so viele unterschiedliche Arten aussprechen könnte. Doch wer das Diesel-Engagement für einen Marketing-Gag hielt, sieht sich nun gewaltig getäuscht. Der „Fast & Furious“-Star bringt allein mit seiner Stimme eine solche Bandbreite von Gefühlsregungen zum Ausdruck, dass der scheinbar einfältige Riesenbaum zum emotionalen Zentrum des Films wird. Groot ist einfach nur herzensgut und würde alles für seine Freunde opfern: Von vor Freude strahlend bis vor Wut rasend, dem Zuschauer gehen die Gefühle des  Baums unter die Haut (woran auch die fabelhaft lebensecht wirkende Arbeit der Tricktechniker einen großen Anteil hat) und das ist wichtig: Denn auch wenn „Guardians Of The Galaxy“ vor allem richtig spaßige Unterhaltung ist, sind es die bewegenden Momente, die aus einem sehr guten einen herausragenden Film machen.

Rocket und Groot stechen besonders heraus, aber auch die restliche Besetzung zeigt Beeindruckendes. Selbst Ex-Wrestler Dave Batista - in einem solchen Ensemble gestandener Schauspieler auf den ersten Blick das schwächste Glied - hat brillante Momente. Dass der Hüne in Actionszenen Eindruck schindet, war zu erwarten, aber wenn er als Drax jedes Sprichwort und jede Redewendung für bare Münze nimmt, sich wundert, was ein an der Kehle vorbeigezogener Zeigefinger bedeuten soll und auf einige Vorschläge mit entsprechend verdutzter Miene reagiert, dann sorgt er immer wieder auch für köstlich humorvolle Einschübe. Zoe Saldana („Avatar“) mag daneben als sexy Killer-Amazone auf den ersten Blick ein wenig unterfordert wirken, sie lässt aber in Nuancen das schwere Schicksal hinter der Maske der eiskalten Gamora spürbar werden. Lee Pace („Pushing Daisies“) wiederum gibt bei weitem nicht den besten Schurken der (Marvel-)Filmgeschichte, aber eine solide Leistung zeigt er als Verrückter, dem man alles zutraut, allemal. Zumal hier klar die „Helden“ im Mittelpunkt stehen und von denen ist Chris Pratt („Jurassic World“) die Rampensau. Als Mensch ist er die natürliche Identifikationsfigur für das Publikum und zudem für die locker-lustigen Sprüche zuständig. Schon der erste Auftritt des Charmebolzens mit dem Walkman, wenn er sich tanzend auf das Diebesgut zubewegt und nebenbei irgendwelche außerirdischen Echsenkreaturen zur Seite kickt, ist ein Genuss.

„Guardians Of The Galaxy“ hat nicht nur einige denkwürdige Hauptfiguren zu bieten, bis in kleinste Nebenrollen sind bekannte Gesichter zu sehen, etwa von Glenn Close als nach Frieden strebende Planetenführerin Nova Prime, von Benicio Del Toro als verschrobener Sammler The Collector (bereits bekannt aus dem „Thor 2“-Abspann) sowie von „Doctor Who“-Star Karen Gillan und Djimon Hounsou als Schergen von Thanos, um nur einige wenige zu nennen. Dazu geben sich Kumpel und Stammschauspieler von Regisseur James Gunn wie Michael Rooker, Nathan Fillion, Gregg Henry, sein Bruder Sean Gunn und sein Troma-Lehrmeister Lloyd Kaufman ein Cameo-Stelldichein. Aber selbst wer etwa Kaufman als wütenden Gefängnisinsassen auf der Balustrade nicht entdeckt, kann in einer solchen Szene genug andere lohnenswerte Dinge entdecken, denn dieser Film sieht nicht nur richtig gut aus (kein Wunder, dass Kameramann Ben Davis im Anschluss gleich von Joss Whedon für „The Avengers 2: Age Of Ultron“ angeheuert wurde), sondern steckt voller toller Einzelheiten und verrückter Ideen. Da tummeln sich originell designte Außerirdische auf ebenso abwechslungsreichen Schauplätzen (neben dem fliegenden Gefängnis gehört dazu beispielsweise ein Ort mit dem sehr passenden Namen Knowhere). Und obwohl es keine einzelne so herausragende Actionszene gibt, dass man über sie auch noch Wochen nach dem Film sprechen wird, gibt es eine ganze Reihe von erstklassigen Einlagen. Gefechte und Verfolgungsjagden im All in bester „Star Wars“-Manier wechseln sich dabei mit knackigen Nahkämpfen und wilden Schießereien ab – und mittendrin findet sich fast immer Platz für einen flotten Spruch.

Fazit: „Guardians Of The Galaxy“ ist Spaß pur – ein moderner Nostalgie-Trip, so gespickt mit Retro-Zitaten, dass sogar der Arcade-Über-Klassiker „Asteroids“ mit echten Raumschiffen nachgestellt wird. Ein Pflichttermin nicht nur für alle Marvel-Fans!

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Kommentare

  • niman7

    Also gefühlt die halbe Kritik dazu verwendet um zu sagen wie genial der Waschbär und der Baum sind :D

  • suspicious

    Tolle Kritik! Freue mich schon wie ein kleines Kind auf den Film :D

  • Tom H.

    Wie sich jetzt wieder über die Kritik das Maul zerrissen wird, dabei hat noch keiner den Film gesehen...Echt geil!
    Ich bin nach der Kritik noch mehr angeheizt und zudem ist der Vergleich mit Star Wars etc. auch schon in einer anderen Kritik gefallen und daher mit Sicherheit nicht haltlos. Was sich so manche Menschen einbilden, keinen Respekt vorm Gegenüber, man ist ja im Internet.
    Und zu der Punkteanzahl: Habt ihr das Bewertungssystem hier immer noch nicht begriffen? Es wird nicht jeder Film mit 2001, Der Pate und was weiß ich verglichen, sondern jeder Film egal ob Drama, Action, Thriller oder einfach nur großer Blockbuster werden für sich bewertet. Und wenn ein Film wie GOTG einfach nur eine spaßige, abgedrehte Comicverfilmung mit Referenzen an Star Wars etc. sein will und das auch gut macht, warum sollte man ihn dafür dann nicht loben? Nur weil es keine tiefe Charakterentwicklung etc. gibt?
    Und wo benennt der Kritiker denn nur zwei Punkte. Er lobt die Ausstattung, das Ensemble, die Kameraführung und die Bilder, die Nebenrollen etc. EIN Absatz konzentriert sich auf Rocket und Groot. Vllt. habt ihr einfach die Aufmerksamkeitsspanne einer Fliege, anders kann man sich es nicht erklären.

    Hier mal noch eine andere Kritik:
    http://www.youtube.com/watch?v...

  • scorch

    Naja, Becher halt!

  • Nikoprot

    Nix als FS-Hater-Geblubber unter mir. Tolle Kritik, die meine sowieso schon unendlich hohen Erwartungen noch mal in die Höhe treibt. Aaargh...

  • HappyTiger

    Tolle Kritik, aber eine kleine Anmerkung: Ja, Marvel war immer mutig, aber bei Downey Jr. ist es mehr Verzweiflung als Mut gewesen. Kein Mensch wollte in Hollywood "Iron Man" mehr machen, weil das Projekt so obskur war und jeder von einem Flop ausging (schließlich war ein Comic, den wie ihr richtig schreibt, nur Fans und keine Normals kannten). Deswegen sind ja auch schon zig Anläufe davor gescheitert, weil für so einen unbekannten Superhelden niemand genug Geld bereitstellen wollte. Daher konnte Marvel nur zwischen Downey Jr. und Comic-Fan Nicholas Cage wählen, wenn man noch einen einigermaßen bekannten Namen haben wollte. Auf der Avengers-Blu-ray gibt es da eine coole Doku zu, in der einer der Marvel-Produzenten sagt, dass sie selbst einen Drehbuchautor ewig suchen mussten, weil absolut niemand sich mit Iron Man den Namen verbrennen wollte, weil ein 100+-Millionen-Dollar-Film nur für ein paar Comic-Nerds (und man ging davon aus, dass kein Normal in einen Film über einen unbekannten Superhelden geht) ein garantierter Flop war. Ist ein Hammer, wie sich der Mut von Marvel ausgezahlt hat.

  • Bobby Cooper

    ...hier 4,5 Sterne und im Pressespiegel auch noch top !!!
    Kann's kaum abwarten !!!

  • Fain5

    Ich möchte nur mal erwähnen, dass ich Iron Man kannte, obwohl ich kein absoluter Comicfan bin.

  • Truman

    @ Ralph, traver, zzz, Spoilery, Becher-Ist-Doch-Kein-Kritiker!,
    Haha! theotherguy, Tut, theotherguy

    FILMSTARTS hat kein Problem mit Kritik. Du darfst gern wie jeder andere auch deine Meinung sagen und musst dich gar nicht immer wieder mit einem neuen Namen anmelden. ;-)

    Viele Grüße
    Carsten

  • Markus D.

    Filmkritiken sind, auch wenn anderes behauptet wird, absolut subjektiv. Wenn der Kritiker, der vielleicht auch seine Vorliebe im Actiongenre hat, Universal Soldier 4 super findet, dann bewertet er es so. Wenn der Kritiker Guardians geil findet, bewertet er es so. Das erkennt man schon am Schreibstil. Aber versuch mal über einen Film den du genial findest objektiv zu schreiben. Das klappt alleine schon dadurch nicht, weil 90% deiner Argumente subjektiv sind. Wenn ich sage "die Story erinnert an Star Wars" dann bedeutet das nur "die Story reicht für MICH an Star Wars heran", nichts anderes.
    Das zeigt sich doch schon einfachst an einem Film wie Raid 2. Trotz zahlreicher überagender Kritiken sind bei mir in der Sneak Peak die meisten Personen aus dem Kino gelaufen, was deiner Meinung nach bei 4,5 Sternen aber nicht passieren dürfte.

  • Michael B.

    Ach herje. Kann es sein, dass seit der Ukraine Sache jeder denkt das man für seine Meinung bezahlt wird? Gegenfrage, wer bezahlt dich für dein rumgetrolle? Siehste? Sinnlos oder?

  • Michael B.

    Man fragt sich was solche Leute antreibt...

  • scorch

    Bei dir gibt es wohl auch nur weiß oder schwarz? Eine Kritik, ganz gleich zu welchem Film, sollte als solches auch erkennbar und trotz möglicher Vorfreude des Rezensenten möglichst objektiv sein. Im Zweifel kann man sich dran stoßen, dass dies nicht der Fall ist und allen kann man es eh nicht recht machen, aber wenn der allgemeine Tenor der ist, dass die Kritik recht dürftig ist, scheint wohl etwas dran zu sein. Es geht auch nicht darum, in Blockbuster-Filmen was tiefgründiges rauszulesen. Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen einer allgemeinen Kritik und einer reinen Lobhudelei.

  • DerPjoern

    Internet-Troll trifft es schon ziemlich gut. Manche Leute scheinen es verlernt zu haben einfachste Feedbackregeln einzuhalten. Wenn man mehr inhaltliche Elemente in die Kritik hineingenommen hätte, würden dieselben User lautstark "Spoileralarm" rufen. Manchen kann man es nie recht machen.

  • VideoQ

    Also zum Ersten: Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber das ist mal wieder ein Grund für mich um ins Kino zu gehen. Macht mich schon neugierig... :)

    Und Zweitens: Habt ihr nicht anderes zu tun als blöde zu meckern! Schreibt doch mal ne eigene Kritik. Oh geht nicht, denn ihr habt den Film ja noch nicht gesehen. Das ist wirklich die dunkle seite des Netztes. Nur meckern und sonst nicht können...

  • noemata

    Freu' mich wie 'n kleines Kind auf den Film. Keine Ahnung warum.

  • Bruno D.

    Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, da thronte He-man über allen anderen. Schaden, dass dieses Universum total in Vergessenheit geriet. ;(

  • OzzieCobblepot

    Zudem gab es mal eine Zeit in der "SHAZAM" bekannter war als Superman.

  • Patrick C.

    Ich konnte mir den Film vergangene Woche glücklicherweise in meinem Urlaub auf Rab, in einem Freilichtkino angucken.

    Ich kann mich der Kritik nur anschließen. Es geht weniger um die Story, welche nur 08/15 ist, sondern viel mehr um die einzelnen Charaktere, welche mich sehr gut unterhalten haben. Auch für mich standen hierbei Rocket mit seinen Sprüchen und Groot mit seinem Wesen ( ja Vin Diesel sagt super " I am Groot") im Vordergrund. Für alle Charaktere sehe ich auch noch ungemein Potential bezüglich des Backgrounds für kommende Teile von GotG, bis auf Groot vielleicht, der muss einfach nur "da" sein.
    Die wirklich ausgezeichneten Bilder und die Musik taten bei mir ihr übriges im mich in den Film hinein zu saugen.

  • N?rgolas

    Stimme der Kritik in jedem Punkt zu. Ein absolut großartiger Blockbuster, ohne Zweifel der beste in diesem Jahr und in meinen Augen auch der bestem Marvel-Film seit THE AVENGERS.

  • Schnafffan

    Du meine Güte, dank Filmstarts wird einem durch eine Filmkritik schon Wochen vor dem Kinostart mehr Anlass zur Unterhaltung gegeben, als ganze Filme in ihrer oft viel zu langen Laufzeit unterbringen.

    Also danke, Herr Becher, dass Sie mit ihrer ordentlichen Kritik die Berufstrolle aus ihren Löchern geholt und mir damit jetzt schon abseits des Filmes einen höchst amüsanten Abend beschert haben :)

  • Bruno D.

    Tatsächlich? Da bin ich jetzt aber platt und gleichzeitig freudig erregt:) Danke für die Info.

  • Mordecai

    starker Film!! Langsam hat Thanos die gesamte Galaxie gegen sich :)))

  • age

    der film hat mich köstlich amüsiert! jede der 5 figuren bekommt früher oder später ihren eigenen lustigen sowie sentimentalen moment und man könnte diesem team ewig bei ihrem out-law-dasein zuschauen. der soundtrack ist extrem cool, die optik hervorragend und die synchro auch nicht zu beanstanden. das einzige was mir nicht so gefiel war das finale. da hätte man sich ruhig ein bischen was bei star trek into darkness abschauen können, wo das setting eh schon recht ähnlich daher kommt. für meinen geschmack optisch zu klein geraten. insgesamt aber auf jedenfall sehenswert!

  • Jens85

    Was für ein endsgeiler Film! Meine Nr.1 2014 bisher! :)

  • Borsti

    Ja was soll man sagen, unterhaltsame Sci-Fi Komödie. Nicht mehr und nicht weniger. Wer mit dem Humor was anfangen kann, wird mit Sicherheit seinen Spaß haben.

    Für mich persönlich wäre weniger in diesem Fall aber mehr gewesen. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass der Film zu krampfhaft und gezwungen versuchte lustig zu sein. So musste eigentlich fast jede Szene noch mit einem lustigen Oneliner beendet werden, welche aber bei weitem nicht alle bei mir gezündet haben. Dadurch fehlte dann auch irgendwie jegliche Spannung, da jede Bedrohung bzw. Konflikt mit einem flachen Witz wieder aufgebrochen wurde. Auch Storytechnisch war das einfach eine 0815 "Böswicht braucht Artefakt, um Galaxy zu vernichten" Geschichte, die überhaupt keine Überraschungen bot inklusive eines völlig farblosen Bösewichts.

    Aufgefangen wurden diese Schwächen für mich jedoch von den Figuren, welche wirklich in ihrer Zusammensetzung Spaß machten. Jeder konnte an bestimmten Stellen glänzen und ich fand es in der Tat sehr erfrischend, mal eine Ansammlung von ziemlichen Losern und Outcasts als Helden zu sehen. Gerade Groot war für mich dabei das absolute Highlight, der einfach herzallerliebst war und paradoxerweise trotz seiner Sprachlimitierung am meisten Emotionen auslösen konnte. Auch die Ausarbeitung der einzelnen Welten wurde sehr detailverliebt vorgenommen und wusste zu gefallen.

    Letztlich müsste ich lügen, wenn ich sagen würde, dass der Film mich nicht für 2 Stunden gut unterhalten hätte, weswegen ich auch sehr großzügige 8/10 geben würde. Aber es wäre mit etwas mehr Mut und wenigstens einem Quäntchen Tiefgang deutlich mehr drin gewesen. Mit Sicherheit nicht der beste Marvel Film (noch nicht mal in diesem Jahr) für mich.

  • Schnafffan

    Sehr schön.

    Ein Film mit Stärken, die gefühlte 95 % aller heutigen Blockbuster nicht mehr mitbringen: Herz und Charme.

    Verpackt in einer souveränen und stilbewussten Inszenierung, garniert mit einem herrlichen Soundtrack, einem spaßigen Drehbuch und tollen Darstellern, denen man die riesige Spielfreude in jeder Szene anmerkt.

    Ich hätte mir fast noch etwas mehr Witz gewünscht, aber dafür gabs schöne Szenen in bester Space-Oper-Manier, in welchen man die Truppe auch abseits treffender One-Liner wohlig ins Herz schließt.

    Schwächen wie der blasse Bösewicht und wenig Tiefgang sind mir ausnahmsweise mal ziemlich schnuppe, nach dem neuen "X-Men" ist "Guardians of the Galaxy" für mich der beste Blockbuster seit Jahren.

    -> 4 Sterne

  • Joachim K.

    "leider" muss ich den Film nochmal gucken, da ich Tränen in den Augen hatte und vor lauter Gelächter im Saal nichts verstanden habe, als fünf Idioten im Kreis stehen und über 12% diskutieren... So viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Grandioses Kino!

  • Amelie E.

    Ich kann nur echt nur gutes über den Film sagen der hat alles was für einen guten kino besuch möchte und verlangt

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