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    Was macht eigentlich... "Fluch der Karibik"-Star Keira Knightley?
    Von Andreas Staben — 01.04.2018 um 17:00
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    In dieser Specialreihe begeben wir uns auf Spurensuche und finden für euch heraus, was aus Schauspielstars wurde, um die es in der Zwischenzeit leiser geworden ist.

    Am 26. März 2018 ist Keira Knightley 33 Jahre alt geworden. Erst 33. Denn man glaubt, sie schon ewig zu kennen, schließlich ist sie seit mehr als 25 Jahren als Schauspielerin aktiv und feierte ihren endgültigen internationalen Durchbruch auch bereits 2003 als Elizabeth Swann im ersten Film der „Fluch der Karibik“-Reihe an der Seite von Johnny Depp und Orlando Bloom. Und danach war die in London geborene Tochter eines Theaterschauspielerpaars jahrelang sehr präsent und gehörte auch bei FILMSTARTS lange zu den meistgesuchten weiblichen Stars überhaupt.

    2004 wurde sie in einer BBC-Umfrage mit noch nicht einmal 20 Jahren als eine der 50 einflussreichsten Persönlichkeiten der britischen Kultur eingestuft und 2006 erschien das erste Buch über sie. Aber in den vergangenen Jahren ist es abgesehen von ihrer (sehr kurzen) Rückkehr ins Freibeuterfach in „Pirates Of The Caribbean 5“ vergleichsweise ruhig um Keira Knightley geworden. Grund genug, einmal zu schauen, was die zweifach oscarnominierte Engländerin zuletzt gemacht hat und was sie für die Zukunft plant.

    Walt Disney Company
    Von der Piratenbraut...

    Für die Jahre 2015 bis 2017 sind insgesamt nur drei Filme in Knightleys Vita verzeichnet und in keinem davon spielt sie eine echte Hauptrolle. Schon das Bergsteigerdrama „Everest“ war kein Erfolg, doch das esoterische Will-Smith-Vehikel „Verborgene Schönheit“ wurde dann zum veritablen Flop. Da hatte Knightleys letztjähriger Cameo-Auftritt im fünften Jack-Sparrow-Abenteuer fast etwas von einem „Hallo, ich bin auch noch da“-Effekt.

    Wenn man bedenkt, dass die seit 2013 mit dem Musiker James Righton verheiratete Knightley 2015 das erste Mal Mutter geworden ist, sie im gleichen Jahr ihr Broadway-Debüt in einer Bühnenversion von Emile Zolas „Thérèse Raquin“ gefeiert hat und sie sich weiterhin regelmäßig für Organisationen wie Amnesty International und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen engagiert, dann kann von einem echten Kürzertreten allerdings nicht die Rede sein. Zumal für 2018 nun gleich vier neue Filme mit ihr in den Startlisten stehen.

    Universal Pictures Germany
    ...zur Weltliteratur in "Anna Karenina"

    Beim Festival in Sundance feierte im Januar 2018 das historische Drama „Colette“ seine Premiere, in der Keira Knightley in der Titelrolle der berühmten französischen Autorin zu sehen ist. Längst hat die einst mit der entschieden gegenwärtigen Fußballkomödie „Kick It Like Beckham“ bekannt gewordene Schauspielerin aus Rollen in prächtig ausgestatteten, im 19. oder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesiedelten Kostümfilmen ihre Spezialität gemacht und mit „Colette“ folgt sie einmal mehr dieser Vorliebe.

    In literarischen und historischen Stoffen wie „Stolz und Vorurteil“ (erste Oscarnominierung), „Abbitte“, „Anna Karenina“ und „The Imitation Game“ (zweite Oscarnominierung) verbindet Knightley den Glamour eines klassischen Filmstars mit einer sehr modernen Sensibilität: Ihre Figuren sind meist unzufriedene oder unglückliche Frauen, die das gesellschaftliche Korsett, in dem sie stecken, sprengen wollen oder zumindest davon träumen. Solche Rollen würden ihr in Gegenwartsfilmen fast nie angeboten, klagte Knightley in einem Interview und so ist auch das momentan in der Postproduktion befindliche Nachkriegsdrama „The Aftermath“ mit Alexander Skarsgard wieder die Verfilmung eines historischen Romans...

    Während es für „Colette“ und „The Aftermath“ noch keine deutschen Starttermine gibt, steht fest, dass Knightley ab dem 1. November 2018 als Zuckerfee in Disneys musikalischem Märchen „Der Nussknacker und die vier Reiche“ zu sehen sein wird, ehe noch im selben Monat nach soviel Ausstattungskino ein Auftritt in einem hochaktuellen Segment des Episodenfilms „Berlin, I Love You“ folgt. Dort spielt Knightley eine Flüchtlingshelferin in der deutschen Hauptstadt, die sich mit einem syrischen Jungen anfreundet.

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    Kommentare
    • Hans H.
      Geht dich das was an? Leg dich wieder hin, du Lappen.
    • Peter Cho
      Versuchst du witzig zu sein?
    • Peter Cho
      Also euch kann man eh kaum ernst nehmen, aber dieser Artikel setzt es noch einmal unter Beweis. 1. Wann dreht sie denn den ganzen Kram, der jetzt rauskommt? Genau, zwischen 2015-2017 halt. Und sie hat ja auch keine Kontrolle darüber wann was rauskommt. 2. Colette startet am 3.1. im Verleih von DCM. 3. Sie dreht gerade Official Secrets von Gavin Hood, an der Seite von Matt Smith. Dies wurde schon letzten Monat angekündigt und man kann einfach googlen, dass das Projekt gerade in Produktion ist.
    • Marta S.
      2015 Mutter geworden. Warum soll man dann 24/7 präsent sein? Die paar Jahre Pause kann man sich gönnen.
    • harrharr
      Das ist ja lustig. Einen Artikel zum selben Thema habe ich gestern schon woanders gelesen und beide Artikel enden mit einem Hinweis auf die Zuckerfee bzw. den Nussknackerfilm.Wollt Ihr nicht doch lieber oben in die Ecke gesponsert schreiben?
    • Hans H.
      Für mich einer der besten Filme der letzten Jahre.
    • Hans H.
      Die gibts noch? Dachte, die hätte sich so runtergehungert, dass sie übersehen wurde.
    • Kai Neck (Haehnchen)
      Nicht wirklich... da kommt nochmal das gleiche an Marketing ect hinzu... abzüglich der Steuern und so weiter und so fort bleibt am Ende fürs Studio nicht viel GEwinn übrig... da hätte der Film schon ca 250-300 mio einnehmen müssen. Um sich gelohnt zu haben... ein Erfolg ist halt nicht so ein Film der nur die Ausgaben deckt und einen kleinen Gewinn abwirft der kaum der Rede wert ist für ein Filmstudio... man hat sich da schon deutlich mehr erhofft.
    • Gravur51
      Als ich gelesen hab, dass sie erst 33 wird war ich wirklich erstaunt. Es stellt sich heraus, dass sie nur 2 Jahre älter ist als ich, dabei ist sie doch wirklich schon lange im Business.
    • J.Sess
      Everest war kein Erfolg ?Bei 50 Millionen $ Budget ein Ertrag von 203 Mio. würde ich schon als Erfolg gelten lassen.
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