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    Unsere Kritik zu "Lost In Space": Düsterer Netflix-Spaß für die ganze Familie?
    Von Markus Trutt — 13.04.2018 um 08:00
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    Mit „Lost In Space“ feiert die moderne Netflix-Neuauflage des Sci-Fi-Serienklassikers „Verschollen zwischen fremden Welten“ nun ihre Online-Premiere. Wir verraten euch pünktlich zum Start, ob sich der gefährliche Trip ins All lohnt.

    Netflix

    Im stetig wachsenden Angebot von Netflix finden sich sowohl allerlei düster-grimmige Serien für Erwachsene als auch familienfreundlichere Formate, bei denen wiederum jüngere Zuschauer bedenkenlos losstreamen können. Dass beides allerdings so geschickt zusammenkommt wie beim Sci-Fi-Abenteuer „Lost In Space“ ist gerade in der Größenordnung der Produktion wohl nicht nur für den Streaming-Dienst eher eine Seltenheit. Zwar geht es beim Remake der 60er-Jahre-Kultserie „Verschollen zwischen fremden Welten“ natürlich nicht so heftig zur Sache wie bei schonungsloser Netflix-Genre-Kost der Marke „Altered Carbon“, doch steht auch hier eine Menge auf dem Spiel. „Lost In Space“ wird so im wahrsten Sinne des Wortes zu einer reifen Familienserie, mit der Jung und Alt gleichermaßen viel Spaß haben können.

    30 Jahre in der Zukunft hat die Menschheit damit begonnen, andere Welten zu kolonisieren. Auch die Familie der Raumfahrt-Ingenieurin Maureen Robinson (Molly Parker) gehört zu den Auserwählten, die solch einen Neuanfang wagen können. Gemeinsam mit ihrem Noch-Ehemann John (Toby Stephens), auf den sie nicht mehr sonderlich gut zu sprechen ist, und ihren drei Kindern Judy (Taylor Russell), Penny (Mina Sundwall) und Will (Maxwell Jenkins) bricht sie ins Weltall auf. Doch bei der Reise geht etwas gehörig schief: Zusammen mit anderen Kolonisten kommen die Robinsons weit vom Kurs ab und müssen auf einem fremden Planeten notlanden. Inmitten von allerlei Gefahren setzen sie alles daran, die todbringende Welt so schnell wie möglich wieder zu verlassen...

    Abkehr vom Original

    Mit dem quietschbunten und (nicht erst aus heutiger Sicht) höchstalbernen „Lost In Space“-Original hat das Netflix-Reboot abgesehen von der Prämisse (zum Glück) nicht mehr allzu viel gemein. 50 Jahre nach der naiven Euphorie für die unbegrenzt scheinenden Möglichkeiten, die die Menschheit womöglich im All haben würde, ist die Herangehensweise an das Thema Raumfahrt und Kolonisierung fremder Welten nun weitaus geerdeter. Aber auch abseits dessen gelingt den Serien-Schöpfern Burk Sharpless und Matt Sazama („Dracula Untold“, „The Last Witch Hunter“) die dringend nötige Modernisierung spielend – gerade auch im Hinblick auf die Ausrichtung der Figuren und ihre Beziehungen zueinander.

    Während Maureen Robinson im Original oftmals nur dafür zuständig war, ihrer Familie das Essen zuzubereiten oder die Wäsche zu waschen, hat die dreifache Mutter jetzt eindeutig die Hosen an. Smart und tough gibt sie nicht nur in ihrer Familie, sondern auch beim Überlebenskampf den Ton an – und das nicht zuletzt dank der resoluten Molly Parker („House Of Cards“) keinesfalls forciert, sondern mit einer beiläufigen Selbstverständlichkeit, wie man sie in der Film- und Serienlandschaft gern noch viel öfter sehen würde. Klassische Geschlechterrollen gehören in der Zukunft von „Lost In Space“ weitestgehend der Vergangenheit an. Blitzt doch nochmal ein Funke dieser vergangenen Tage auf, wird er meistens mit einem sympathischen Gag elegant ad absurdum geführt. Als Mechaniker Don West (Ignacio Serricchio) nach einer waghalsigen Aktion etwa Judy Robinson imponieren will, fragt diese auf seinen Macho-Kommentar „I'm a badass, princess“ (zu Deutsch: „Ich bin ein harter Typ, Prinzessin“) nur entwaffnend „You're a badass princess?“ („Du bist eine knallharte Prinzessin?“).

    Familienangelegenheit

    All das bedeutet aber nicht, dass andere Figuren nichts mehr zu tun oder nichts drauf haben. Gerade innerhalb der Familie Robinson wird jedes der sehr individuellen Mitglieder sinnvoll in die Handlung eingebunden. Auch der hervorragend gecastete Nachwuchs, der regelmäßig in Lebensgefahr schwebt, bekommt immer wieder die Gelegenheit (oftmals auch ohne die Hilfe der Eltern), über sich hinauszuwachsen und damit auf Augenhöhe mit den Erwachsenen zu agieren. Lediglich das mittlere Robinson-Kind Penny verkommt mit ihren zahllosen One-Linern manchmal etwas zu sehr zum bloßen Comic Relief.

    Vater John, dem „Black Sails“-Captain Toby Stephens jede Menge rauen Charme verleiht, mag derweil zwar selbst kein Wissenschaftler mehr sein, durch seinen militärischen Background und die damit verbundenen langen Abwesenheiten von zu Hause bekommt er aber eine viel komplexere Beziehung zu seiner Frau und seinen Kindern. Plakativ idealisiert wird hier wenig, in der Welt des neuen „Lost In Space“ gibt es auch in einer eingeschworenen Familie wie den Robinsons Reibungen. Die im Zusammenspiel stets spürbare Chemie zwischen den Darstellern sorgt für eine wunderbar natürliche und greifbare Familiendynamik, dank der es ein Leichtes ist, sich als Zuschauer fast schon selbst als Teil dieses Clans zu fühlen und ihm so die Daumen zu drücken – zumal man mit ihm direkt ins dramatische Geschehen hineingeworfen wird und erst im Nachhinein durch wiederholt assoziativ eingestreute kurze Rückblicke mehr über die Hintergründe der Kolonisierungsmission und ihrer Teilnehmer erfährt.

    "Gefahr, Will Robinson!"

    Die Gefahren, die den Weg der Robinsons pflastern, sind dabei meist nicht nur todbringend, sondern auch wirklich schön anzusehen. Visuell lässt sich Netflix auch bei seiner neuesten Serien-Großproduktion nicht lumpen. Reale Aufnahmen, Sets und praktische Effekte werden häufig fast nahtlos mit computergenerierten Elementen kombiniert. Angefangen bei der spektakulären Absturz-Sequenz, über die opulenten Landschaften bis hin zum Alien-Roboter, zu dem der junge Will eine ganz besondere Bindung aufbaut, lässt das Ergebnis optisch kaum zu wünschen übrig.

    Kleiner Wermutstropfen ist aber, dass sich das turbulente Abenteuer trotz der immer wieder suggerierten Weite der Umgebung insgesamt seltsam klein anfühlt. Das eigentliche Geschehen findet gerade für eine Sci-Fi-Serie, die auch den Entdeckerdrang der Menschheit zum Thema hat, auf einem doch recht überschaubaren Raum statt, wirkliche Schauplatzwechsel bleiben aus. Hinzu kommt, dass die Robinsons aufgrund vieler Nebenfiguren die meiste Zeit gar nicht ganz auf sich alleine gestellt sind, was ein wenig an der beklemmenden Verloren-im-Weltall-Atmosphäre kratzt und das auch heute noch spannende Konzept einer Familie, die sich fernab ihres vertrauten Umfelds in einer Extremsituation wiederfindet, streckenweise ein wenig untergräbt. Staffel eins soll hier ganz offensichtlich erst einmal als eine Einführung zu einer größeren Geschichte fungieren.

    Fazit

    Die Familie Robinson mag zwar vom Kurs abgekommen sein, ihre Serie verfehlt ihr Ziel aber nicht. „Lost In Space - Verschollen zwischen fremden Welten“ ist eine in ein leichtfüßig-modernes Gewand gehüllte klassische Abenteuergeschichte, die zwar durchaus düstere Anstriche (allein schon aufgrund der aussichtslosen Ausgangssituation) hat, im Kern aber stets Hoffnung durch familiären Zusammenhalt großschreibt und sich nicht zuletzt dadurch auch an ein jüngeres Publikum richtet. Schade ist nur, dass der turbulente Trip dann so abrupt endet – und das gerade, als er wirklich Fahrt aufnimmt. Bleibt also zu hoffen, dass Netflix die Robinsons noch ein paar weitere Runden im All drehen lässt.

    Alle zehn Folgen der ersten Staffel „Lost In Space“ stehen ab dem 13. April 2018 zum Abruf auf Deutsch und Englisch bei Netflix bereit.

     

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    Kommentare
    • rugai
      Najaa, wo gibt es denn noch echte Sci-Fi ?Expanse fällt mir aktuell ein und ansonsten nur bekannte Klassiker mit Tiefgang aus alter Zeit wie Andromeda Strain, Odyssee 2001etc.pp.Star Wars sind moderne Märchen auf Weltall getrimmt, Star Trek glänzt mit Pseudoscience-Geschwurbel, in der (Pseudo-Sci-Fi-)Superheldenabteilung werden immer wieder dieselben Klischees und Geschichten runtersalbadert, mal düster mal humoristisch und ich habe Lost in Space lieber geschaut als diesen ganzen nihilistischen- Dystopie-Scheiß mit Weltuntergangsatmo und ausufernden CGI-Zerstörungsorgien, der güllegleich aus Hollywood (oder Netflix)herüberschwappt um mal bei Altered Carbon zu bleiben...Zumal die Macher von Lost in Space die Herkunft aus der Zeit des blinden Atomkraft-Anbetungs-Optimismus (Duck & Cover) nicht verleugnen. Zugegeben: Ein bisschen nervig fand ich die dem Zeitgeist entsprechende Gender-Agenda mit Frauenpower und positivistisch ausgerichteten Elite-Kolonisten hier und da auch aber selbst das wurde in den Folgen kritisch beleuchtet (anhand der Rollen der Oberpsychopathin und des einfachen Mechanikers Don) also im Großen und Ganzen eine nett gemachte (Weltraum-Abenteuer-/statt echter Sci-fi)Familienserie mit üblichen Logiklöchern, die man vielleicht eher aus der Perspektive von Will Robinson betrachten sollte.Mit der Betonung auf Familie , also nix für Voll-Nerds die nebenbei Strichlisten führen und noch bei Mutti wohnen um ihr Geld für Kinokarten, Blue Rays und Videogames zu sparen :)...
    • juergen roever
      Duuuuuu bist ein Troll. ;)
    • juergen roever
      Ich hab's versucht. Es geht nich... Mal abgesehen davon, dass des Genre SCIENCE Fiction heißt, und nicht ungebildete Fachfremde denken sich physikalisch unplausible Szenarien aus, ist dieses starke Frau steht ihren Mann und ist viel tougher als Ihre Space Marine Eheman mit Vollbart Klischee völlig unnötig und nervig.1/10
    • WOQINI
      die alte Serie ist für mich nicht sehenswert die ist scheisse der film ging war nicht so schlecht.aber diese neue Serie auf netflix ist sehr genial finde es sogar besser als game of thrones und game of thrones ist sehr genial. aber eben nicht so gut wie lost in space oder discovery.die besten Serien zur zeit sind lost in space und discovery dabei bin ich seit fast 40 jahren Marvel fan und liebe die Marvel filme sowie Serien.bei soviel Serien und filme die es schon gibt ist es eben echt sehr schwer was besseres zu machen. aber mit discovery und lost in space hat netflix wirklich etwas geniales gemacht ich kann die folgenden staffeln nicht abwarten.an kritiker bitte Gehirn einschalten wenn man etwas bewertet. filme gibt es seit über 100 jahren unzählige Geschichten usw. das muss man vor augen haben wenn man etwas bewertet.wenn ich es für schlecht halten würde, würde ich auch schreiben was ich besser gemacht hätte. aber niemand schreibt da etwas ist ja klar warum nicht. jede Idee die geschrieben werden würde gibt es schon tausende mal in filmen und Serien. entweder man ist syfy fan und liebt lost in space oder man ist kein syfy fan und bewertet es nicht.
    • Vanessa
      Tatsächlich ist der Bildungszerfall im Bereich der Naturwissenschaften dramatisch. Doch die Macher dieser Serie, haben es wirklich übertrieben und man kommt sich doch ziemlich verschaukelt vor. Abgesehen davon ist die Serie auch verdammt öde und vorhersehbar. Die Antagonistin ist so unglaublich eindimensional und erinnert sicher nicht nur mich, an Cruella De Vil aus 101 Dalmatiner.
    • entäuscht
      Habe mir mehr versprochen. Mehr Weltraum, Probleme die man im All bekommt und löst, sowas möchte ich sehen. Aber die Macher haben keine Phantasie. Man schickt uns in einen Wald mit 20 Akteuren deren Dialoge so lahm und einfallslos sind das man mit den Kopf schütteln muss. Schade Schade Schade
    • Netttuerk V.
      Ich habe mir die Serie komplett angeschaut, weil ich ein Scifi Fan bin. Aber ich musste dabei sehr oft die Augen verdrehen und mir an den Stirn packen. Was dabei den Zuschauern manchmal für ein Mist aufgetischt wird, war teilweise nicht mehr auszuhalten.Da sind z.B Aal ähnliche Kreaturen, die zufällig Heißhunger auf Raketentreibstoff haben, irgendwie in die Tanks gelangen und die selbigen, voll dramatisch in Szene gesetzt, innerhalb wenigen Minuten leersaufen.Bei ein oder zwei Schnitzer kann man ja vielleicht drüber hinwegsehen, aber solche Verdummumgsszenen zieht sich wie ein Roter Faden, durch die ganze Geschichte...und jeder, der etwas Ahnung von Physik, Chemie und Bilologie hat, kann die Serie nicht ansatzweise ernst nehmen.
    • ikke
      u n e r t r ä g l i c h
    • Darklight ..
      Ich finde DIESE Serie iss keinen zweiten Artikel wert. Und doch lese ich heute schon wieder einen über diesen Mist!Also... hey... wer findet so eine Serie bei gesundem wachem Cinemaverstand GUT?! Es erschreckt mich, wenn Leute hier Artikel schreiben und das als GUT bewerten. Breaking Bad war GUT. Das hier iss Filmtechnisch bestenfalls Krabbelgruppen und wir-üben-aber-noch-ganz-viel Niveau.
    • Canton Schnupfer
      Da kann ich Dir nur zustimmen.Manchmal ist es echt lächerlich.Im Teil 3 musste ich so lachen wo der Typ aus derLuftschleuse raus ist.Nach dem Motto: Drücken Sie den Knopf wenn Sie nichtins All gesaugt werden wollenOHHH SCHEISSE. Wir haben vergessen innen einen Knopfanzubringen. Tut uns sooo Leid.Da kann man nur den Kopf schütteln.
    • Mohbert
      Die Serie hätte auch auf RTL2 laufen können.
    • Darklight ..
      Ich glaube so geballten Schrott erkennen auch 5Jährige...
    • Darklight ..
      Noch SCHLECHTER??!🤤Das wäre ja dann fast schon FilmTrashKunst! 😂
    • Rafkam
      Das wird in den nächsten Folgen noch viel schlechter. Vorallem weil alles was cool werden könnte, mit einen Plott rund um ein krimnelles Genie, welches in jeder Sekunde des Films versucht, etwas böses zu tun, komplett zerstört wird.
    • Klaus B.
      Darklight hat es absolut treffend beschrieben, das kann ich so unterschreiben!Als Info: Ich bin 50 Jahre alt, vielleicht sehen das Jugendliche ja noch anders.
    • Darklight ..
      Also... ich quäle mich grade durch die ersten 40min. von Teil Eins der Serie und kann den Optimismus oben nicht nachvollziehen:(Ich SPOILER mal ein bißchen...).Erstmal relativ platte, bis mittelmäßige Klischeedialoge und Reaktionen der Figuren, die unglaubwürdig sind. All das habe ich schon tausendmal woanders (besser) gehört. Die Figuren werden übereilt und zu grob geschnitzt eingeführt, und entwickeln so keine Tiefe, die aber für das dann schnell folgende dramatische Wir-sind-in-fünffacher-Lebensgefahr-Szenario bitter nötig gewesen wäre.Das macht letztlich die durchaus interessanten Gefahrenmomente kaputt - und läßt sie mehr so wirken, als hätte man beim Picknick im Schnee einfach nur den Schlitten vergessen. Selbst krasse Momente (die Tochter muß mit nem Messer ihre eigene Mutter notdürftig operieren, werden fast komödiantisch inszeniert). Der Film baut mehrfach Dramaturgien auf - ineinander verschachtelt - die sich nie voll entfalten, sich teilweise selbst nicht ernst nehmen, unlogisch sind und überhaupt in der geballten Fülle sich selbst neutralisieren (und - schlimmer noch (!) langweilen!). Und - emotional berührt haben mich solche Szenen null. 40min. staunen über verschenktes Potential. Sie haben mich im Gegenteil - verärgert! Wie kann man nur so dilettantisch einen Piloten drehen?!Dann dazu jede Menge physikalischer Quark. Wenn Wasser plötzlich (aufgrund eines angeblichen Temperatursturzes) in wenigen Sekunden - aus offensichtlich dramaturgischen (!) Gründen - mal eben schnell zum Eisblock gefriert und ein Crewmitglied einschließt, aber oberhalb der Eisfläche die Leute ohne den (vorhandenen) Helm mit dem freien Gesicht ohne Schutz vor der Kälte auf der Eisfläche agieren, dann fühlte ich mich doch arg verarscht!Wenn die Temperatur des Nachts auf Minus 60°C sinken soll, aber ein paar Gehminuten von den Gletschern entfernt ein Laubmischwald (!!!) wächst, frage ich mich, ob der Autor jemals auch nur eine Stunde Biologie Unterricht hatte?!Wenn man eine Welt erfindet, sollte man - grade in den ersten Minuten - nicht solche (unnötigen) Fauxpas' bringen.Dann werden dazu im Schnelldurchlauf ein paar Familienkonflikte dahingepfuscht, obwohl man zu keinem der Protagonisten auch nur ansatzweise eine Verbindung aufbauen konnte. Dann Schauspieler auf Sitcom Niveau, die keine Atmosphäre entstehen lassen. Zum Glück sagt mir aber die (penetrant jeden Stimmungswechsel cartoonartig dick unterstreichende) Filmmusik, wann ich traurig zu sein habe. Bin ich aber nicht, vor allem weil ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht mal ansatzweise irgendeine der Figuren mag - und es mir völlig egal ist, ob da jetzt die Tochter im Eis stirbt oder nicht.Das Raumschiffdesign erinnert mich stark an den Solos Falken, das Poster an E.T. und die Berge sind von Capar David Friedrichs Gemälde Das Eismeer (durchaus nett) geklaut, aber ich kann bisher nichts Originelles oder irgendwie Cooles an dieser Serie (und vor allem nicht an den Figuren) finden. Geschweige denn, daß ich mir wünsche, dieser Quark würde fortgesetzt (Warum?!!).Wenn ich an den gelungenen Einstieg (nur wenige Minuten und ich war voll drin!) von STRANGER THINGS denke, dann war das hier SoupOpera Niveau in jeder Hinsicht. Allein im Trailer zu ES ist in wenigen Sekundenbruchteilen eine tiefe emotionale Geschwisterverbindung von Bruder zu Bruder skizziert worden, die richtig gut und glaubwürdig funktioniert hat. Von solchen Leistungen ist diese Serie buchstäblich Lichtjahre entfernt. Obwohl genau solches Schauspiel und Dialoge nötig gewesen wären, wollte man wirklich den Zuschauer dazu bringen, schon in den ersten Minuten bei den (viel zu vielen) Dramawendungen mitzufiebern.Vielleicht iss das ja für andere ein nettes FamilienFastFoodSerienFutter. Mir ist es nicht bekommen. Ich habe die letzten Wochen deutlich besseres TV im Stream serviert bekommen. Sowas sollte man nach der ersten Staffel absetzten. Und dafür lieber Anderes fortführen...PS. Habe die erste Folge zu Ende geschaut. Und ich werde SICHER keine zweite Folge davon ansehen. Selten eine so dämlich vermurkste Einstiegsgeschichte gesehen. D.h. doch... letzte Woche! Die steht hier sogar bei den TOP SERIEN in der Werbung Links: Troja, Untergang einer Stadt...
    • Rafkam
      Bis zur vierten Folge recht öde. Vor allem die Weltraumasoziale nervt. Und dann noch so ein überflüssiger Ehekonflikt. Wenn ich eine Sci-Fi Serie kucke will ich mich nicht mit einem langweiligen Klischee-Drama rumplagen.
    • Markus Gruber
      Ich steh auf den ScheiXX.
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