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    Diese Marvel-Heldin ist die bestbezahlte Schauspielerin der Welt – und verdient trotzdem zu wenig
    Von Tobias Tißen — 17.08.2018 um 12:15
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    Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Liste mit den bestverdienendsten Schauspielerinnen der Welt veröffentlicht. Scarlett Johansson belegt mit großem Abstand Platz eins – ihr männlicher Gegenpart verdient aber dennoch ein Vielfaches.

    Marvel Studios

    Das Wirtschaftsmagazin Forbes veröffentlicht jedes Jahr eine Topliste mit den bestbezahlten Prominenten der Welt. Die Liste für das vergangene Jahr wurde im Juli veröffentlicht – und lieferte das wenig überraschende Ergebnis, das Dwayne Johnson der bestbezahlte Schauspieler der Welt ist (wobei hier nicht nur das Geld einfließt, das er mit Filmen verdient und das den größten Anteil ausmacht, sondern alle Einnahmen aus dem Unterhaltungsbereich, also auch Werbeverträge oder Social-Media-Sponsoring). Beeindruckender ist jedoch der Rekord, den der Mega-Star damit aufstellte: „The Rock“ verdiente vom 1. Juni 2017 bis zum 1. Juni 2018 unter anderem durch Kassenschlager wie „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ nämlich wahnsinnige 124 Millionen Dollar. Nie machte ein Schauspieler in zwölf Monaten mehr Umsatz!

    Nun veröffentlichte Forbes auch eine Liste mit den zehn bestbezahlten Schauspielerinnen. Und auf Platz 1: Scarlett Johansson, die den Großteil der verdienten 40,5 Millionen Dollar durch ihre Beteiligung an „Avengers 3: Infinity War“ und dem bereits abgedrehten „Avengers 4“ erhielt. Auf den Silberrang schaffte es in diesem Jahr Angelina Jolie mit 28 Millionen Dollar, wobei der Bärenanteil davon aus der Bezahlung für ihren Auftritt im erst 2020 anstehenden „Maleficent 2“ stammt, in dem sie erneut die Titelrolle der bösen Disney-Fee spielt. Der letzte Platz auf dem Treppchen wird schließlich durch Jennifer Aniston besetzt, die ihre 19,5 Millionen Dollar jedoch hauptsächlich aus Werbedeals mit Emirates Airlines, Smartwater und Aveeno bekam.

    Die einzige Schauspielerin auf der Liste, die noch nie darauf vertreten war, ist übrigens „Wonder Woman“-Darstellerin Gal Gadot. Der größte Teil ihrer zehn Millionen Dollar wurde deswegen an sie überwiesen, weil sie für „Wonder Woman 1984“ erneut in das knappe Kostüm der DC-Amazone schlüpft.

    Die Top 10

    Große Diskrepanz zwischen Männern und Frauen

    Was bei den Forbes-Listen leider wieder erschreckend deutlich auffällt, ist der enorme Unterschied zwischen den bestbezahlten Schauspielern und den bestbezahlten Schauspielerinnen. Mit seinen 124 Millionen verdient Dwayne Johnson nämlich gleich dreimal so viel wie Scarlett Johansson. Und auch insgesamt verdienten alle zehn Frauen der Liste mit 186 Millionen Dollar nicht wahnsinnig viel mehr als der erstplatzierte Mann. Da sind dann auch die 16 Prozent, die der Gesamtverdienst der zehn bestverdienenden Schauspielerinnen im Vergleich zu 2017 anstieg (dort waren es 172,5 Millionen), lediglich Schadensbegrenzung.

    Forbes nennt Gründe für die große Diskrepanz zwischen den Gehältern: Einer Studie aus 2016 zufolge werden nämlich nur 28,7 Prozent aller Sprechrollen in Filmen durch Frauen besetzt, weshalb es für weibliche Schauspielstars auch deutlich weniger Möglichkeiten gibt, gut bezahlte Rollen an Land zu ziehen. Dazu kommt noch, dass sie oftmals ohnehin schlechter bezahlt werden, als ihre männlichen Co-Stars – man denke zum Beispiel an den Fall, als Mark Wahlberg für die Nachdrehs zu Ridley Scotts „Alles Geld der Welt“ rund 1,5 Millionen Dollar erhalten haben soll, während das Studio für Michelle Williams, deren Rolle im Film ebenso wichtig ist, wie die ihres männlichen Kollegen, weniger als 1.000 (!) Dollar locker gemacht haben soll.

    Die Gesamteinkünfte der zehn Frauen sind im Vergleich zum Vorjahr immerhin gestiegen, aber die Zahl der Schauspielerinnen, die über 20 Millionen Dollar Umsatz verbuchen konnten, sank: 2017 waren es noch drei, 2016 sogar vier. Prominente Namen, die die zehn Millionen in diesem Jahr nicht erreichten und es daher nicht unter die Top 10 schafften, sind zum Beispiel Amy Adams, Emma Watson, Charlize Theron und Emma Stone, die im vergangenen Jahr noch Platz 1 belegte.

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    Kommentare
    • The_Tom
      :D Was bist du nur für ein Opfer, unfassbar.
    • The_Tom
      Es geht um Gleichberechtigung, nicht darum, dass jemand zu wenig verdient. Nur weil er völlig egal in welcher Relation schreibt, heißt es nicht, dass er Recht hat.
    • Der_Neue
      Geh einfach wieder.
    • Deliah C. Darhk
      Meine Kernaussage hast Du irgendwie nicht gerafft, oder?2 Meter, per Experiment nachgewiesrn.Doch, statistisch absolut.
    • Howard Philips
      Nochmal zum mitlesen: Physikalisch können Sie aus einem Wasserstrahl, der eine polierte Fläche trifft, keinen anhaltenden, schwebenden Nebel produzieren (Def. von Nebel: schwebende zerstäubte Flüssigkeit). Richtig ist: Es kann unschöne Spritzer geben. Da ist dann der Winkel des Wasserstrahls und der Winkel der Fläche relevant. Beim spülen kann ein Aerosol entstehen - davon war aber nach ihrer Ausage bisher nie die Rede. Aber selbst dann wird da ein Gemisch aus 99,95 Prozent Wasser und Reststoffen entstehen und ja, Bakterien können sich über diesen Weg im Umkreis von so ca. 1 Meter niederlassen, etwas mehr oder weniger. Wenn da ihre Zahnbürste steht, sind dort sicherlich Bakterien drauf zu finden. Insofern macht es Sinn, die Bürste mal zu desinfizieren oder besser eine neue zu besorgen. ABER: Die Bakterien hätten sie auch ohne die Toilette auf der Bürste, weil überall Bakterien sind. In rauen Mengen. Kurzum: Ja, beim spülen den Deckel schließen macht Sinn. Hat aber nichts mit steh- oder sitzpinkeln zu tun. Gar nichts.
    • Deliah C. Darhk
      Mein Putzlappen widerspricht dem. Praxistest.Unter Schwarzlicht sieht man es auch.Zudem scheint diese Physikerin übersehen zu haben, dass Stehpinkler idR beim Spülen den Deckel oben lassen (wobei der Sprühnebel erst entsteht), sowie, dass ihre Berechnung u. A. nicht berücksichtigt um welchen Toilettentyp es sich handelt (Ausleger?), wodurch Winkel und Spritzhöhe sich eklatant verändern.Das Ganze wurde auch schon mal als Live-Experiment im TV gezeigt.Beim Stehpinkeln entstand ein Spritzradius von ca 1m rund um die Toilette, beim Spülen dann ca 2m in alle Richtungen.Reicht bis zur Zahnbürste.Abgesehen davon lache ich gerade über das Hygieneempfinden deiner Schwester, die es wohl a) i. O. findet, dass lt ihrer Berechnung u. A. auch der Toilettenpapierspender (den sie später auch selbst anfassen muss) mit Urin bespritzt wird, und b) sich der Stehpinkler mit urinbeafteten Beinen danach im Bett wieder neben sie legt. XD
    • Howard Philips
      Ok, sie wollen Physik: Gehen wir davon aus, dass Urin die gleichen Eigenschaften wie Wasser hat (besteht zu 95% aus selbigem). Dann wird beim Wasserlassen der Strahl im Idealfall auf die feste Oberfläche gelangen und dann a) eine dünne Schicht bilden oder b) zerspringen und in kleine Tröpfchen zerplatzen. Wie sehr das spritzt, ist abhängig von der Geschwindigkeit des Wassers und von der umgebenden Luft. Übrigens: Der Strahl ist in der Regel nach 10 bis 18 Zentimetern eine Reihe von Tropfen. Ein Zerstäuben und Vermengen mit der Raumluft findet praktisch nicht statt bzw. nicht in nachweisbaren Mengen. Und dass sich ein Tröpfchennebel nach oben ausbreitet, ist aufgrund der Gravitation nicht möglich. Sie müssten den Urin verdampfen, damit er ihre Zahnbürste erreicht. Es macht eher Sinn, dass Männer weniger Spritzer erzeugen, wozu es lustige Untersuchungen gibt (googlen sie mal Tadd Truscott und Randy Hurd). Der Rest ist physikalischer Unfug. Sagt Ihnen der Bruder einer Physikerin, die sehr lachen musste.
    • Black.Widow
      Es geht sicher nicht darum was ausreicht. Die Gehälter oder Gagen werden gezahlt. Und da interessiert niemanden was der kleine Mann von der Straße davon hält.
    • Deliah C. Darhk
      Mist! Ich hatte gehofft, Du willst nur Gal und gibst mir die Kohle! ;-D
    • Deliah C. Darhk
      Also Männer stellen ihre Zahnbürsten in ein anderes Zimmer ...Klar, ist üblich. ;-P Der Urin-Nebel verteilt sich nicht nur auf ein paar Meter. Wüsstest Du, wenn Du dich schon mal um die Hygiene in deinem Bad gekümmert hättest.Das hiesse, die Putze müsste nach jedem Stehpinkeln und damit rund um die Uhr das Bad grundreinigen und sämtliche Badezimmerartikel, die nicht gereinigt werden können austauschen.Kostenfaktor pro Monat rd 6400 € zuzüglich Sozialversicherung, Sonderkosten und Material (nach Mindestlohngesetz).Vorausschauend gedacht, Mann ... *fg*Tja, solange Männer sich mit Anzügen, teuren Autos, Selbstbräuner und Socken in der Unterhose etc aufmotzen, um überhaupt eine abzukriegen ist das Make up wohl eher unwesentlich im Vergleich.Wird übrigens auch zunehmend vo Männern eingesetzt.Würden die Männer in deinem offensichtlichen Weltbild sich nicht um die Verantwortung für ihre Kinder kümmern und selbst aus der Rolle nehmen, wären sie als Väter auch 'Götter' und nicht nur blosse Erzeuger. ^^;-P
    • Shamara Y.
      Omg... die meisten superdupermachos hier in den Coments kapieren wohl nicht, das nach rund 2000 Jahren religiöse Unterdrückung der Frau sich der Spies am umdrehen ist.... Ihr superdupermachos könnt nur hoffen, das Frau klug genug ist, um nun ned 2000 religiöse Unterdrückung vom Mann durchzieht... gleichberechtigt wärs alleweil.
    • Deliah C. Darhk
      Weil die Brille durch dich abgedeckt wird! Einfache Physik ... ^^
    • adama
      Urin-Sprühnebel? Oh Gott. Und im sitzen passiert das nicht? Vielleicht weil dann das Ding im Wasser hängt?
    • as140
      Ich würde mal vermuten, dass the Rock auch deutlich mehr Filmrollen hatte. Falls das aber nicht der Fall ist, würde ich eher meinen, dass Rock überbezahlt ist 40 Mio. sollten wirklich jedem reichen
    • as140
      nein. ist es nicht. das Thema ist ob sie zu wenig verdient. Und egal welche Maßstäbe man anlegt, sind. 40 Mio. ein Vetmögen.
    • as140
      40 Mio. reich ja wohl als Gehalt aus und zwar für sämtliche Schauspieler.
    • Smg
      Ein Mann würde so vorausschauend handeln und die zahnbürste eben nicht neben die Toilette stellen.Den erhöhten verschmutzungsgrad einer putzfrau zu muten, dadurch Arbeitsplätze schaffen und seine zeit und Energie, die nicht durch cholerisches zurechtweisen verschwendet wird, produktiv nutzen, um damit die putzfrau zu bezahlen.An dir sieht man doch, dass Frau sich mit Nichtigkeiten aufhält. Dass Frauen blendet par excellent sind sieht man doch am Bedürfnis make up auftragen zu müssen.Diese selbstverherlichung und Überschätzung von Frauen wird nur von welchen getoppt die Kinder haben. Als Mutter ist man schließlich gott für ein Lebewesen und das lässt man halt überall heraushängen.*zwinker*
    • Black.Widow
      Ist doch klar das ♥ Scarlett Johansson ♥ in der Rolle der Black Widow jeden Cent wert ist. Ich liebe sie jedenfalls und gönne ihr den Erfolg zutiefst. Und ich denke mal die aktuellen Debatten zwischen männlein und weiblein werden dafür Sorgen das Topleute wie Scarlett demnächst Gehaltsmäßig ihren männlichen Kollegen gegenüber stark aufholen werden. Ich jedenfalls gehe wegen weiblein ins Kino.
    • Tobias K
      Filmstarts, hört bitte auf mit eurer politischen Berichterstattung.Es geht hier nicht um Mann oder Frau sondern wer am meisten Geld erwirtschaften kann und das war dieses Jahr The Rock.
    • Fa B
      Mit seinen 124 Millionen verdient Dwayne Johnson nämlich gleich dreimal so viel wie Scarlett Johansson. Der haut ja auch pro Woche 3 Filme mehr raus als sie.
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