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    Ob das eine gute Idee ist? "A Quiet Place 2" könnte (auch) ein Prequel werden

    2020 soll das Horror-Sequel „A Quiet Place 2“ in die Kinos kommen. Nun haben sich die Stars des ersten Teils, von denen John Krasinski auch das Skript für Teil zwei schreiben wird, noch einmal zu ihren Vorstellungen für die Fortsetzung geäußert.

    Paramount Pictures.

    „A Quiet Place“ ist der Horror-Überraschungshit des Jahres! Nicht nur hat die 17-Millionen-Dollar-Produktion weltweit herausragende 338 Millionen Dollar an den Kinokassen eingespielt. Sie gilt darüber hinaus aktuell sogar als möglicher Oscarkandidat – und auch nur zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen, kommt bei Horrorfilmen praktisch so gut wie nie vor („Get Out“ mal ausgenommen). Und auch wir waren von der Geschichte um eine Familie, die in einer postapokalyptischen Welt keinen Mucks machen darf, um nicht von Aliens mit einem Supergehör getötet zu werden, wirklich sehr angetan:

    A Quiet Place

    Eigentlich ist „A Quiet Place“ ein Film, der ziemlich gut für sich allein steht. Deshalb hat John Krasinski („Jack Ryan“), der beim ersten Teil nicht nur die Hauptrolle gespielt und am Drehbuch mitgeschrieben, sondern zugleich auch seinen Einstand als Regisseur gegeben hat, auch direkt verkündet, dass er ein potentielles Sequel lieber anderen überlassen möchte. Das hat sich inzwischen allerdings schon wieder erledigt. Krasinski arbeitet nämlich aktuell bereits am Skript für die Fortsetzung, die dann 2020 die Kinos heimsuchen soll. Als Regisseur und Star kehrt er allerdings wohl trotzdem nicht zurück.

    Prequel oder Sequel

    Nun haben sich John Krasinski und seine Ehefrau Emily Blunt („Mary Poppins‘ Rückkehr“), die auch in „A Quiet Place“ seine Ehefrau verkörpert, in einem Interview mit Entertainment Weekly noch einmal zu dem Horrorhit und zugleich auch zu ihren Ideen für „A Quiet Place 2“ geäußert. Und es scheint ganz so, als ob die Vorstellungen der Eheleute nicht wirklich in dieselbe Richtung gehen. So wünscht sich Blunt etwa, noch mehr über die Familie aus dem ersten Teil zu erfahren – und zwar in Form eines Prequels:

    Es wäre interessant zu sehen, wie diese Leute waren, bevor das alles passiert ist. Aber ich bin mir nicht sicher, weil es jetzt auch um das nächste Kapitel geht, darum, was als nächstes passiert. Ich glaube aber auch, dass die Zuschauer sehr an dieser Familie interessiert sind. Es ist gerade alles offen – vor allem für John, der sich gerade in diesem Moment darüber Gedanken macht, während wir hier sprechen.

    Nicht einfach nochmal dasselbe

    John Krasinski klingt hingegen so, als würde er an einem Sequel arbeiten. Allerdings an einem, das nicht einfach nur die Elemente des Originals noch einmal in nur leicht veränderter Form durchspielt, sondern einen neuen, erneut einzigartigen Ansatz verfolgt:

    „Dies ist eine Welt, in der man spielen kann. Es geht nicht einfach nur um eine Figur, über die man noch eine Geschichte erzählt. Es ist eine ganze Welt – und das ist eine sehr außergewöhnliche Erfahrung. Es ist nicht wie bei ‚Aliens - Die Rückkehr‘ oder ‚Der weiße Hai 2‘, wo einfach nur der Antagonist recycelt wird. Es ist ein ganzes Gerüst von Regeln und Umständen, die diese Welt mit sich bringt und in der man mit den verschiedensten Facetten herumspielen kann.“

    Wir haben dazu übrigens eine sehr eindeutige Meinung: Krasinski hat Recht. Die Geschichte einer neuen Gruppe / Familie, die eine ganz andere Erfahrung in derselben Welt macht, finden wir deutlich reizvoller als weitere Infos über die Familie aus dem ersten Teil. Es ist auch wahrscheinlich, dass es letztendlich so kommen wird, denn Krasinski als Drehbuchautor hält den Großteil der Fäden in der Hand und dürfte so die finale Entscheidung über die Handlung treffen.

     

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