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    Neue "Cowboy Bebop"-Serie: Netflix sichert sich die Live-Action-Adaption des Kult-Animes
    Von Daniel Fabian — 28.11.2018 um 09:40
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    Dass der Streaming-Anbieter seine Fühler auch auf dem asiatischen Markt ausstreckt, ist längst nichts Neues mehr. Mit „Coboy Bebop“ hat sich Netflix jetzt die Rechte für eine Realfilm-Adaption eines der beliebtesten Animes überhaupt gesichert.

    Sunrise/Bandai Ent.

    Netflix hat sich die Rechte an der schon länger geplanten „Cowboy Bebop“-Serie gesichert und (vorerst) zehn Episoden der Live-Action-Adaption in Auftrag gegeben. Auf der Suche nach den besten und beliebtesten Anime-Serien ist „Cowboy Bebop“ von Hajime Yatate stets auf den vordersten Rängen zu finden. Unter Genre-Fans zählt der Space-Western, der 1998 und 1999 entstand, neben „Fullmetal Alchemist“, „Death Note“ oder „Attack On Titan“ zu den bedeutendsten Werken der japanischen Popkultur. Die nun angekündigte, englischsprachige Netflix-Neuauflage dürfte unter „Cowboy“-Jüngern deshalb wohl eine Erwartungshaltung irgendwo zwischen überschwänglicher Hoffnung und tiefliegender Skepsis auslösen. Speziell da Adam Wingards Neuadaption von „Death Note“, die ebenfalls auf dem Streaming-Service veröffentlicht wurde, ja eher enttäuschend ausgefallen ist. 

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Death Note"

    Worum geht’s in "Cowboy Bebop"?

    Das Jahr 2021: Dank sogenannter Gateways, welche die Planeten unseres Sonnensystems miteinander verbinden, wird den Menschen das Reisen im Hyperraum ermöglicht – die Kolonialisierung neuer Welten steht bevor. Als die Erde durch einen folgenschweren Unfall unbewohnt wird, fliehen viele in den Untergrund, andere wiederum ziehen auf in neuerschlossene Welten. Fünfzig Jahre später ist es an einer buntgemischten Truppe von Kopfgeldjägern, den sogenannten „Cowboys“, ihre unterschiedlichen Fähigkeiten zu vereinen, um so gesuchte Verbrecher im Weltraum dingfest zu machen und gleichzeitig Licht in ihre Vergangenheit zu bringen.

    Was wir über das Live-Action-Remake wissen

    Hinter der Produktion stecken nebst Netflix auch die Tomorrow Studios, die u. a. die Serien-Adaption des koreanischen Science-Fiction-Thrillers „Snowpiercer“ produzieren, sowie Sunrise, also jenes Studio, das bereits für das Original verantwortlich zeichnete. Als Drehbuchautor konnte man Christopher Yost verpflichten, der die Drehbücher für Filme wie „Thor – The Dark Kingdom“ und „Thor: Tag der Entscheidung“ sowie für „Star Wars: Rebels“ schrieb.

    Wann es das „Cowboy Bebop“-Remake auf Netflix zu sehen geben wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Fakt ist jedoch, dass sich speziell Anime-Fans in Zukunft über reichlich Inhalte auf dem Streaming-Service freuen dürfen: Erst gestern wurden für 2019 zahlreiche Anime-Serien bei Netflix angekündigt!

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    Kommentare
    • Citizenpete
      Asche auf mein Haupt! Space Dandy hätte ich nicht vergessen dürfen. komplett Banane, im positiven Sinne trifft es perfekt.
    • Bobson
      Da muss massig Kohle reingesteckt werden. Mal sehen wieviele vom Hauptcast schwarz gecastet werden. Und wehe das Rauchen wird rausgeworfen
    • greekfreak
      Nicht zu vergessen,Watanabe hat Space Dandy verbrochen.Die Serie ist so komplett Banane,im positiven Sinne,die muss ich mir mal wieder reinziehen.
    • Bruce Wayne
      Lasst es lieber. Cowboy Bebop ist eine Serie, die mMn besser mit animierten Figuren funktioniert. Obwohl es durchaus auch eine gute Real Live Action-Adaption werden kann. @Filmstarts Fett gedruckt steht oben im Artikel noch Coboy Bebop. Bitte ausbessern.
    • Citizenpete
      Hallo Filmstarts, ihr sollte vielleicht schauen wer bzw. was Hajime Yatate eigentlich ist, denn das deutschsprachige Wikipedia ist wirklich keine seriöse Quelle mehr. Der eigentliche Schöpfer, also derjenige, der Animes wie Cowboy Bebop oder Samurai Champloo zu dem machte was sie heute sind, ist Shinichiro Watanabe. Eben diesen hat Netflix erfreulicherweise als Berater engagiert. Deswegen könnte es sein, dass die Serie keine Vollkatastrophe wird.
    • Fuchsrik Wiersbitzki
      habt ihr denn nichts aus Ghost in the Shell, Dragon Ball, Death Note, FMA und Oldboy (2013), Jin Roh, Attack on Titan- um nur einige zu nennen - gelernt? nein? war ja klar :l
    • Luphi
      Braucht doch kein Mensch! Super Anime, aber in Live-Action brauche ich das echt nicht. Da gucke ich mir lieber das Original noch mal an. Die verantwortlichen Personen machen jetzt auch nicht unbedingt Lust darauf. Immerhin ist das Ur-Studio auch beteiligt.
    • greekfreak
      Lasst es sein.Lasst es sein.Lasst es sein.Lasst es sein.
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