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    Ab heute bei Netflix: Die Sandra-Bullock-Antwort auf "A Quiet Place" und dämonischer Mexiko-Horror
    Von Alexander Friedrich — 21.12.2018 um 16:15
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    „Bird Box” und „Diablero”: Ganz schön düsterer Stoff, den Netflix zur Weihnachtszeit veröffentlicht. Außerdem ist auch die neue Guillermo-del-Toro-Serie „3 von oben” (Spin-off zu „Trolljäger”) neu im Stream zu sehen. Wir stellen euch die Inhalte vor.

    Netflix

    Netflix hat seine ohnehin schon üppig gefüllte Streaming-Plattform noch einmal um ein paar Filme und Serien erweitert. Anders als bei der aussterbenden physischen Videotheken-Variante kann das digitale Video-Regal nämlich nicht zu voll werden. Und vielen kommt natürlich jetzt zur Weihnachtszeit neues Binge-Material gerade recht. Jedoch sind die am heutigen 21. Dezember 2018 veröffentlichten Inhalte alles andere als weihnachtlich geraten, stattdessen legt der Streaming-Gigant besonders Wert auf gruseligen Horrorspaß. Ein spannender Film mit Sandra Bullock aus dem eigenen Hause, sowie eine neue Original-Serie aus Mexiko gehen für das düstere Genre online, aber auch zwei Neuzugänge aus anderen Kategorien sind mit von der Partie. Wir stellen euch die neuen Filme und Serien vor:

    „Bird Box – Schliesse deine Augen“

    Bird Box – Schließe deine Augen“ ist eine Eigenproduktion von Netflix. Der Plot des Horrorfilms erinnert frappierend an die Kinoüberraschung „A Quiet Place“: Mysteriöse Monster machen die Welt unsicher, eine fürsorgliche und zudem schwangere Mutter (gespielt von Sandra Bullock) gibt alles, um das Überleben ihrer Familie zu sichern und wie auch beim John-Krasinski-Film ist im Werk der dänischen Regisseurin Susanne Bier ein ganz elementarer Sinn der Schlüssel dazu. Nur dass genau hier zugleich der entscheidende Unterschied zu „A Quiet Place“ besteht: Statt wie dort möglichst leise zu sein und ja keinen Mucks von sich zu geben, geht es in „Bird Box“ darum, die Kreaturen nicht sehen zu dürfen. Deshalb verbinden sich hier Sandra Bullock, Sarah Paulson und Co. die Augen. Ein cleverer Kniff, durch den „Bird Box“ sich von „A Quiet Place“ absetzen kann. An dessen Qualität reicht „Schließe deine Augen“ zwar nicht ganz heran, trotzdem lohnt sich die Sichtung, auch weil das Nine-Inch-Nails-Gespann Trent Reznor und Atticus Ross („Boston“) mit ihren typischen, unheimlichen Klängen zur Stimmung beitragen.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Bird Box"

     

    „Diablero“

    Netflix probiert sich seit geraumer Zeit an Serienproduktionen aus aller Welt, auch aus Lateinamerika stammen einige Projekte, etwa das gefeierte „Narcos“. Aus Mexiko kommt nun die neue Horrorserie „Diablero“, die auf Francisco Haghenbecks Roman „El Diablo me obligó“ basiert. Angesiedelt ist die Geschichte in Mexiko-Stadt, wenn auch in einer fantastischen Variante. Die Engel haben die Hauptstadt des Landes verlassen, Dämonen dominieren daher die Straßen. Ein gescheiterter Priester (Christopher Uckermann) schließt sich mit einem erfahrenen Dämonenjäger (Humberto Busto) und einer Expertin fürs Paranormale (Dolores Heredia) zusammen, um die alte Ordnung wiederherzustellen. Himmel gegen Hölle quasi, das Konzept verspricht schon mal einen wirklich abgedrehten Stoff.

     

    „3 von oben“

    Ebenfalls eine neue Serie auf Netflix ist die Original-Serie „3 von oben“. Dabei handelt es sich um ein Spin-off zur bekannten Animationsserie „Trolljäger“, die von der Regielegende Guillermo del Toro mitentworfen wurde. Der „Shape Of Water“-Oscarpreisträger wirkte auch an der Erweiterung des Universums mit. Mit „3 von oben“ wird allerdings auch eine ganz neue Geschichte erzählt, die dafür aber immerhin an den bereits bekannten Schauplatz Arcadia zurückführt. Dort landen zwei Außerirdische (im Original von Diego Luna und Tatiana Maslany gesprochen), die sich unter die Erdlinge mischen und ein neues Leben starten wollen.

     

    „Gods Of Egypt“

    Ebenfalls neu ins Programm aufgenommen wurde der Fantasy-Actioner „Gods Of Egypt“, der in einem alternativen Alten Ägypten spielt. Mit Nikolaj Coster-Waldau („Game Of Thrones“), Gerald Butler („Criminal Squad“) und Brenton Thwaites („Titans“) ist das effektgeladene Spektakel zwar stark besetzt, gelungen ist der Mythologie-Historien-Mischmasch aber nur bedingt. Und wie wir kürzlich feststellten, schafft es der Film außerdem gleich in der ersten Einstellung drei schwere Fehler zu begehen.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Gods Of Egypt"

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