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    "Bird Box"-Challenge läuft aus dem Ruder: Netflix warnt vor gefährlichen Selbstversuchen
    Von Daniel Fabian — 03.01.2019 um 09:29
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    Der Thriller mit Sandra Bullock bietet weiterhin Diskussionsstoff: Nachdem der Film Thema unzähliger Memes wurde und Netflix einen neuen Streaming-Rekord einbrachte, sorgt nun die im Internet kursierende „Bird Box“-Challenge für Aufsehen.

    Merrick Morton/Netflix

    Im Jahr 2019 angekommen, geht eigentlich alles weiter wie bisher: Menschen sehen Dinge im Fernsehen oder Internet und beschließen, es wäre eine gute Idee, das Gesehene zuhause nachzumachen. So weit, so gut – wenn man damit nicht sich selbst und auch andere in Gefahr bringen würde. Genau darin liegt allerdings das Problem jener Challenge, die der Netflix-Hit „Bird Box – Schließe deine Augen“ auslöste. Denn viele Zuschauer dachten sich nun, es wäre doch mal was Feines, sich wie Malorie (Sandra Bullock), Tom (Trevante Rhodes) und ihre beiden kleinen Schützlinge die Augen zu verbinden, um ebenfalls „blind“ umher zu irren.

    Wie einige der Videos zeigen, schrecken die Teilnehmer der Challenge dabei nicht davor zurück, öffentliche Straßen blind mit ihren Liebsten entlang zu wandern, zur Waffe zu greifen oder selbst Kleinkinder wissentlich gegen Wände laufen zu lassen. Hier hört der Spaß auf, findet auch Netflix.

    Nachdem jene kurzen Videos in den vergangenen Tagen immer häufiger im Netz auftauchten, sah man sich beim Streaming-Giganten in der Pflicht, sich zu Wort zu melden und ausdrücklich vor der „Bird Box“-Challenge zu warnen. Man weist dabei darauf hin, dass sich Boy und Girl – die Kinder aus dem Film – für 2019 nichts wünschen, außer dass ihr Publikum nicht aufgrund irgendwelcher Spaßbilder im Krankenhaus landet:

    Darum geht’s in "Bird Box"

    Eine mysteriöse, todbringende Macht hat die Welt heimgesucht. Es ist eine Art Monster, das seine Opfer bei seinem bloßen Anblick mit deren größten Ängsten konfrontiert und schließlich Suizid begehen lässt. Um sich selbst, aber auch den Jungen Boy (Julian Edwards) und das Mädchen Girl (Vivien Lyra Blair) zu retten, muss sich Malorie (Sandra Bullock) durch eine von Angst und Schrecken gezeichnete Welt kämpfen – und zwar mit verbundenen Augen. Als sich eines Tages aber die Möglichkeit bietet, einen sicheren Ort zu erreichen, der nur ein paar Meilen den naheliegenden Fluss hinunter liegen soll, entschließt sich Malorie zu einer alles entscheidenden, waghalsigen Tour durch die Wälder…

    Netflix-Rekord – auch ohne Monster

    Wer die Monster sieht, muss sterben, zumindest ist das im Film so. Viele Zuschauer hätten dennoch gerne einen Blick auf die Monster riskiert, der ihnen letzten Endes allerdings verwehrt bleiben sollte – und das ist auch gut so. Denn wenn es nach Hauptdarstellerin Sandra Bullock geht, war es die einzig richtige Entscheidung, das Monster im Film schließlich nicht zu zeigen.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Bird Box"

    „Bird Box“ spielt stattdessen lieber mit dem Reiz des Ungewissen und lässt seine Zuschauer damit buchstäblich im Dunkeln, was dem Erfolg des Films allerdings nicht im Weg zu stehen scheint. Laut Angaben des Streaming-Anbieters wurde der Film in den ersten sieben Tagen nach Veröffentlichung von 45 Millionen Nutzern gesehen – Rekord für einen Netflix-Film!

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