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    "Ghostbusters 3": Das denkt Remake-Regisseur Paul Feig über die geplante Fortsetzung
    Von Christian Fußy — 22.01.2019 um 10:00
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    Schauspielerin Leslie Jones, die als Geisterjägerin im „Ghostbusters“-Remake von 2016 zu sehen war, sorgte mit ihren negativen Kommentaren zu „Ghostbusters 3“ für Aufruhr. Jetzt meldet sich auch Regisseur Paul Feig zu Wort.

    Sony Pictures Releasing GmbH / Sony Pictures Germany

    Die Ankündigung von „Ghostbusters 3“ sorgte bei Schauspielerin und Komikerin Leslie Jones für Entrüstung. Die 51-Jährige, die an der Seite von Kristen Wiig, Kate McKinnon und Melissa McCarthy in Paul Feigs „Ghostbusters“-Remake von 2016 zu sehen war, machte ihrem Ärger bei Twitter Luft. Damit stach sie, wie zu erwarten war, in ein Wespennest.

    Unterstützung bekommt die Schauspielerin nun von Regisseur Paul Feig, dem aufgrund der ganzen „Ghostbusters“-Situation ebenfalls das Herz blutet. Er bezeichnete die hetzerischen Kommentare, die Jones für ihre Meinung entgegenschlugen, in einem eigenen Tweet als einen „nicht enden wollenden Vorrat an Bullshit und Hass“.

    „Leslie hat aus Überzeugung gesprochen und ich unterstütze sie. Ich stehe Jason [Reitmans] neuer Version von „Ghostbusters“ sehr offen gegenüber, bin aber auch traurig, dass unser Team von 2016 wohl nicht mehr auf Geisterjagd gehen darf. Das sind wir alle. Wir werden für immer stolz auf unseren Film sein“, so Feig.

    Jones bezeichnete ihre Kommentare in einem zweiten Tweet zum Thema inzwischen als etwas unglücklich formuliert, verteidigte jedoch auch ihre Ansichten und ordnete diese etwas genauer ein.

    Es ist sehr traurig, was ich für Rückmeldungen bekomme. Denn der Punkt ist, wenn sie diesen neuen mit ausschließlich Männern machen, wird er gut laufen. Es könnte dann heißen ‚Jungs sind besser‘ und das bricht mir das Herz. Vielleicht hätte ich andere Worte wählen sollen, aber es ist ok, dass ich mich so fühle.

    Jones räumte also ein, dass sie zurückhaltender in ihrer Wortwahl hätte sein können, sie jedoch trotzdem das Recht habe, diese Gefühle gegenüber „Ghostbusters 3“ zu haben und auszudrücken. Sie sei besorgt, dass Studios aus einer erfolgreichen „Ghostbusters“-Fortsetzung mit ausschließlich männlicher Hauptbesetzung (die bisher allerdings nicht als ausschließlich männlich bestätigt wurde!) den Schluss ziehen werden, wonach Filme mit Männern sich schlichtweg besser verkauften – ein Schluss, der übrigens falsch wäre. Denn es gibt sogar deutliche Anzeichen dafür, dass Filme mit einer weiblichen Hauptfigur mehr Geld einbringen als Filme mit einem Mann an der Spitze.

    „Ghostbusters 3“ wird voraussichtlich 2020 in die Kinos kommen.

     

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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      So mehrere Lichtjahre sogar.
    • Bruce Wayne
      Maybe I could have use different words but - Nope, no excuses for that :P
    • Rockatansky
      Das stimmt. Aber Feig ist wohl ohne Zweifel weit davon entfernt jemals ein Peter Jackson zu sein.
    • WhiteNightFalcon
      Problem ist einfach die fehlende Selbstkritik. Feig dreht sonst Filme, die meist auf Originalscripts basieren ohne vorherige Fanbase. Diese Filme - meist ja Komödien - kosten oft 30 bis 50 Mio Dollar. So ein Budget holt man allein in den USA locker wieder ein.Ghostbusters hingegen, war eben ein Franchisefilm mit einer Fanbase, die Erwartungen erfüllt sehen wollte. Und das Teil hat rund 100 Mio gekostet - 112 glaube offiziell, womit es schon global performen musste.Feig hätte klar sein müssen, dass er damit ggf auf die Schnauze fällt, was er ja auch ist.
    • Tobias Mursch
      Seien wir mal ehrlich, wer brauchte ausser dem geldgeilenStudio in diesen Fall hier Sony Pictures einen neuen Ghostbusters bzw. ein Reboot ?Ob weibliche Hauptdarsteller hin oder her, im übrigen könnte ich als Mann jetzt mich auch hinstellen und behaupten die Geisterjägerinen waren sexgeil und scharf auf Chris Hemsworth. (Männer dienten hier als Lustobjekt)Der Film war schlecht ,die Gags flach und die Schauspielerinnen brachten auch keine nennenswerten Leistungen.Die ersten Vorab Kritiken waren vernichtend bis niederschmetternd, soviel zur Publicity vor Filmstart, hinzu die Missgunst der Fans.Kein Cameo Auftritt der alten Ghostbusters Garde, es gäbe soviel was ich zu diesen Film sagen könnte aber nichts positives.Im allgemeinen ist in meinen Hirn auch nicht mehr Filmmaterial vorhanden, was ja auch nicht positiv zu deuten ist.Es gibt Remakes und Reboots, die gut sind, es gibt Remakes/Reboots die das Original toppen und es gibt Schrott und unnötiges zu letzteren gehört Ghostbusters (3).Es gibt Remakes daran scheiden sich die Geister, z.B, die Neuverfilmung von Papillon, ich persönlich fand diese sehr gut, auch wenn das Original unerreicht bleibt.Paul Feig und seine Darsteller sollten das ganze abhaken und vergessen.Im übrigen hab ich große Bedenken zum nächsten 80iger Klassiker Gremlinsund dessen Reboot.Man kann wirklich froh sein, dass Back to the Future (bis dato) nicht rebooted wird....aber wer weiss....
    • Cirby
      Ja klar wird der neue Film besser. Sind ja nur Männer in den Hauptrollen! Also was die alles schon weiß, gute Güte.
    • Cirby
      Eben. Dwayne Johnsson hat sich auch entschuldigt, dass Baywatch nicht gut beim Publikum ankam. Verstehe nicht, was an dieser Einsicht so schwer ist. Wahrscheinlich stecken die schon zu tief im Sumpf.
    • WhiteNightFalcon
      Schien mir so, als versuchte man mit der Rolle von Chris Hemsworth, wie hieß er gleich, Kevin glaub ich, die Rollen von Annie Potts und Rick Moranis in einer Figur zu verschmelzen.
    • Klaus S aus S
      mir fehlte Rick Moranis ganz ehrlich :)
    • Howard Philips
      Aber nicht bei einem 30+ Jahre alten Klassiker. Da ist Fanservice gefragt + ein wenig Innovation. Prinzipiell hast Du aber Recht. Wenn es sich um komplett Neues handelt.
    • WhiteNightFalcon
      Jain. Völlig an den Fans vorbei drehen, hat eben Feigbusters gezeigt, war keine gute Idee. Immer den Mittelweg nehmen. Fans abholen und trotzdem was Neues bieten. Hätte Feig das beherzigt, wäre er nicht so dermaßen auf die - sorry - Fresse geflogen.
    • WhiteNightFalcon
      Nen Film darüber, dass der Film nicht gemocht wurde? Pfiffige Idee.The Fans wich hated Feigbusters 😎
    • WhiteNightFalcon
      Das kommt dazu. Gegen die Fortsetzung der Originale zu feuern, könnte man nämlich auch verstehen als: Egal was die damals gemacht haben, unser Film war besser, also kann man uns jetzt nicht ignorieren.
    • WhiteNightFalcon
      Eigene Ideen gutes Stichwort! Soll er irgendein Script namens Ghosthunter, Ghostraider oder sowas schreiben/schreiben lassen und ne unbelastete Geistercomedy für sein eigenes Publikum machen. Dann könnte man das ggf als Ghostbusters-Hommage ertragen. Peter Jackson hat damals mit The Freightners auch was Eigenständiges um nen Geisterjäger geschaffen.
    • greekfreak
      Als verkündet wurde,das man einen neuen Ghostbusters Film macht,war ich,sagen wir mal vorsichtig,skeptisch.Inzwischen hoffe ich das Reitman Jr. einen guten Ghostbusters Film macht,Talent hat der Typ und vor allem,das es Riesenerfolg wird.Alleine schon um zu sehen,wie solche arroganten Individuen,wie Feig und Jones,einen ordentlichen Meltdown bekommen.
    • Arkanoid
      Ganz klare Kante zeigen und fertig !Wenn sie Minderwertigkeitskomplexe hat ist das ihr Problem und nicht das der Allgemeinheit, mir geht geht das hinten ab.Was Feig betrifft, dieser Femenismusvorstandsvorsitzende kann seinen Alptraum gerne leben aber bitte klar abgegrenzt mit eigenen Ideen falls er Kreativ sich dazu in der Lage sieht. Dieses vorpreschen der Weiber gehört im Keim erstickt, das ist keine gleichberechtigung !Reitman sollte das Gepflegt ignorieren, was Feig sich nachdem er die Gurke abgeliefert hat erlaubt ist eine Frechheit sondersgleichen !!!
    • Gravur51
      Die merken nichtmal, dass sie mit ihren Aussagen die eigentlichen Klassiker mitsamt dem legendären Cast anschwärzen..
    • Shin Akiyama
      Sie darf diese Gefühle gegenüber G3 haben... aber die Gefühle der Fans gegenüber des Reboots sind natürlich alles Trumpanhänger. Ja ne ist klar
    • Deliah C. Darhk
      Leslie hat aus Überzeugung gesprochenJa, Paul. Ich auch. Soll ich's für dich wiederholen?
    • Cpt. Kerk
      Ich sehe es wie die meisten hier! Ghostbusters (2016) war ein schlechter Film, mit Liesen Gags, einer miesen Story und guten Effekten. Die Schauspieler und der Soundtrack waren Mittel, nichts an diesem Film war gut. Jetzt mit der Genderkarte zu kommen ist typisch und peinlich. Keine Selbstrefkletion, keine Selbstkritik, nichts. Dieser Film hat einfach eine weitere Erwähnung überhaupt nicht verdient...
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