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    So viel verdienten Queen und Freddie Mercurys Erben an "Bohemian Rhapsody"
    Von Tobias Tißen — 12.04.2019 um 14:45
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    Der Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ wurde 2018 zum weltweiten Mega-Hit. Doch nicht nur die Bandmitglieder und das Studio verdienten dadurch kräftig, auch die Familie von Freddie Mercury hatte einigen Grund zur Freude.

    20th Century Fox

    Nicht nur bei der diesjährigen Oscarverleihung, wo „Bohemian Rhapsody“ vier Trophäen abräumte, war das Queen-Biopic höchst erfolgreich, auch an den Kinokassen schlug es ein wie eine Bombe. Einnahmen von rund 900 Millionen Dollar stehen mittlerweile zu Buche, nie war eine Musiker-Filmbiographie erfolgreicher. Neben Studio 20th Century Fox dürfen sich aufgrund des großen Erfolges natürlich auch die noch lebenden Mitglieder von Queen über einen wahren Geldregen freuen, von denen zumindest Brian May und Roger Taylor ja auch als Produzenten entscheidend an der Verwirklichung des Films beteiligt waren. Und auch der 1991 verstorbene Freddie Mercury – bzw. eher seine Erben – gehen keinesfalls leer aus.

    Freddie sorgt posthum für Freunde und Familie

    So will die britische Tageszeitung Daily Mail nämlich von einer Insiderquelle erfahren haben, dass alle Bandmitglieder massiv am Profit des Films beteiligt sein werden. Nur rund die Hälfte des Gesamtumsatzes gehe an das Studio, der Rest an Queen.

    Es heißt weiterhin, dass Freddie Mercury, der im Film vom dafür oscarprämierten Rami Malek verkörpert wird, vor seinem Tod festgelegt hat, dass 50 Prozent all seiner zukünftigen Einnahmen an die „Liebe seines Lebens“ und langjährige Partnerin Mary Austin sowie 50 Prozent an seine Familie gehen sollen. 25 Prozent davon an Schwester Kashmira Bulsara, die anderen 25 Prozent an Mercurys mittlerweile ebenfalls verstorbene Eltern. Seit deren Tod geht ihr Anteil aber ebenfalls an Mary Austin, weshalb diese nun sogar 75 Prozent erhält.

    20th Century Fox
    Mary Austin und Freddie in „Bohemian Rhapsody“

    Laut aktuellen Schätzungen des britisches Express erhalten Brian May, Roger Taylor und John Deacons wohl bis zu 70 Millionen Pfund (ca. 81 Millionen Euro) aus den Einnahmen von „Bohemian Rhapsody“. Wenn das stimmt, würde auch die 68-jährige Mary Austin, die immer noch in dem Haus wohnt, das Freddie ihr einst ebenfalls hinterließ, mit über 50 Millionen Pfund an den Einnahmen des Films beteiligt sein, Kasmira Bulsara mit bis zu 17,5 Millionen. Der legendäre Sänger hat also definitiv dafür gesorgt, dass es seinen engsten Vertrauten auf Lebzeiten gut gehen wird.

    Mary Austin und Kasmira Bulsara im Film

    Im Film taucht die von Priya Blackburn gespielte Kasmira Bulsara nur kurz zu Beginn und gegen Ende des Films auf. Die echte Kasmira war aber auf jeden Fall sehr erfreut über „Bohemian Rhapsody“, wie sie dem Express verriet: „Ich war sehr glücklich, als ich erfuhr, dass sie den Film machen. Und auch wenn es für mich sehr emotional war, finde ich, dass er sehr geschmackvoll geworden ist.“

    Mary Austin (im Film: Lucy Boynton) spielt hingegen eine sehr große Rolle in „Bohemian Rhapsody“. Auch wenn ihre Beziehung zu Freddie Höhen und Tiefen hat, ist sie als DIE große Konstante in seinem (filmischen) Leben doch stets an seiner Seite. Allein anhand der Handlung des Films lässt sich also erahnen, warum gerade sie als Haupterbin ausgewählt wurde. Ein Statement zu „Bohemian Rhapsody“ gibt es von der zurückgezogen lebenden Austin übrigens nicht.

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    Kommentare
    • greekfreak
      Wenn May/Taylor mit diesen American Idol Typen weiter neue Musik machen wollen,fein nichts dagegen.Aber dann sollen sie´s unter einen neuen Namen machen,wie es die übrigen Mitglieder von Thin Lizzy nach dem Tod von Phil Lynott gemacht haben.Die haben sich Black Star Riders genannt,neue Musik mit dem neuen Frontmann geschrieben/aufgenommen,die sie zusammen mit den Klassikern aus den 70ern spielen und niemand hat ein Problem damit.Was hier May/Taylor betreiben ist der totalle Ausverkauf.Erst das Musical,dann alle 2-3 Jahre ´ne neue Greatest Hits-Compilation,dann der weichgespülte und geschichtsverdrehende Film (Motley Crue haben mit dem Netflix Film ein Biopic rausgebracht das sich mehr an die Fakten hält,WTF?! und demnächst werden sie in Las Vegas,in einem Kasino ein Gastspiel für über ein Jahr geben.Als ob die es finanziell nötig hätten!
    • WhiteNightFalcon
      Kann dich aber verstehen. Queen hätte nach Made in Heaven aufhören sollen. Genesis hat irgendwann eingesehen, dass sie den Weggang von Collins nicht verkraften, die Stones wären ohne Mick Jagger auch am Ende.Deacon war der Einzige bei Queen, der erkannt hat, dass Freddy so ein Unikum, eine Urgewalt von einem Künstler war, die man unmöglich ersetzen kann. Die anderen haben das nie verstanden.
    • Captain Schleckerhöschen
      Ich habe heute Euro und Samstagslotto gespielt!^^
    • greekfreak
      Ich bin ein Jünger der Dunklen Seite und des Dunklen Lords,das ist mein Normalzustand.
    • WhiteNightFalcon
      Klingt das so ganz dezent nach Wut??? 😳
    • greekfreak
      John Deacon hat Songwriter Credits für viele der Queen Hits,u.A. für Under Pressure ,der hat finanziell auch schon diesem Filmchen ausgesorgt.Was ich total daneben finde,ist wie seine 2 ehemaligen Bandkollegen von ihm,in der Öffentlichkeit reden.Roger Taylor bezeichnete ihn als leicht soziopatisch und Brian May gab zu, er habe mit Deacon mehr als 10 Jahre nicht mehr gesprochen,nicht mal am Telefon.Dazu hat ihnen Deacon quasi eine Vollmacht erteilt,das die 2 über die Marke Queen frei verfügen und entscheiden können.Er bekommt natürlich seinen Anteil,als Mit- Eigner,der Queen Marke,aber entscheiden tun die 2 alleine.Siehe,das sie Sasha Baron Cohen gefeuert haben um eine weichgespülte Biografie rauszubringen. Der hat sich nach Freddie´s Tod komplett zurückgezogen,während die 2 anderen PR-geilen Figuren,keine Gelengenheit auslassen,ihre Fressen in die Kamera zu halten und noch mehr Geld zu scheffeln,mit der Queen Marke,man müsste meinen die hatten schon zu Freddie´s Lebzeiten ausgesorgt,aber die können anscheinend nicht den Rachen voll kriegen.
    • WhiteNightFalcon
      Freddie setzt halt auch fast 30 Jahre nach seinem Tod noch Akzente.
    • Erik B.
      Für John Deacon freut es mich. 2004 gab es ein Video mit ihm auf der Straße in London, wo er von einem Haufen aufdringlicher Fans belagert wurde und er anschließend vor laufender Kamera einen psychischen Zusammenbruch erlitten hat. Der kommt mit diesem ganzen Druck nicht mehr klar. Daher freut es mich zu lesen, dass es ihm finanziell offenbar immer noch gut geht und er seine verbliebenen Jahre weiterhin komplett zurückgezogen mit seiner Familie genießen kann.Der Mann verdient so viel Respekt. Der hat aus reiner Leidenschaft für Queen gespielt. Und nach Freddies Tod hat er eingesehen, dass Queen nicht mehr dasselbe ist und beschlossen in den Ruhestand zu gehen. So viel Integrität haben nicht viele.
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